Die Volleyball-Damen des TV Jahn treten heute im Lokalderby gegen die VG Del-Berg-Um an.
Um in der Landesliga zu bleiben, müsste für den Tabellenachten ein 3:0-Sieg her.
Von britta buntemeyer
delmenhorst. Das Abstiegsgespenst spukt bei den Volleyball-Damen des TV Jahn. Der Tabellenachte der Landesliga kämpft bei seinem heutigen, letzten Spiel gegen den Abstieg in die Bezirksliga - und das ausgerechnet gegen den Rivalen aus der eigenen Stadt. In der Uhlandhalle trifft zunächst die VG Del-Berg-Um um 15 Uhr auf die SG Ofenerndiek. Danach kommt es dann mit dem TV Jahn zu einem Duell mit doppelter Brisanz; zum einen, weil es sich um ein Lokalderby handelt, zum anderen wegen des drohenden Abstiegs. ,,Der Druck ist durch das Derby noch viel größer. Es werden viele Zuschauer da sein, das wird eine schwierige Aufgabe. Es fehlt uns einfach die Konstanz und die Konzentration in dieser Saison", muss Jahn-Stammspielerin Alessa Ruberg feststellen. Dabei hat ihr Team noch die Möglichkeit, in der Landesliga zu bleiben. Dafür müsste aber ein 3:0-Sieg her.
,,Das Derby an sich bietet sicherlich schon genug Brisanz und wird durch die Tabellensituation noch spannender", sagt auch Rubergs Teamkollegin Britta Niehaus und ergänzt: ,,Wenn wir unser Potenzial voll ausschöpfen, können wir jeden in der Liga schlagen." Das gelang ihnen sogar gegen den Tabellenersten, den Oldenburger TB II (3:0).
Personell kann das Team aus dem Vollen schöpfen. Mit der Rückkehr von Simone Scherf, Sabine Schäfer, Katrin Niehaus und Jennifer Schaar ist der Kader so groß wie lange nicht mehr.
Der Gegner sieht das Derby nicht ganz so brisant. ,,Wir wollen einfach bestmöglich spielen und gewinnen, auch wenn es gegen die Mit-Delmenhorster geht", erklärt Trainerin Daniela Meyer. Schließlich kann die VG den letzten Spieltag der Saison auch etwas gelassener angehen: Del-Berg-Um ist Tabellenfünfter. Und Meyers Worte dürften selbst den Jahn-Damen Mut machen: ,,Es ist noch viel möglich, die Tabellenstände sind nicht weit voneinander entfernt." Bis auf Anika Thiel stehen alle Spielerinnen zur Verfügung.