Delmenhorst
(ER). Bei den neunstündigen Mixed-Stadtmeisterschaften der
Beach-Volleyballer haben sich Gina Schmidt und Lars Kolberg (beide TV Jahn) die
„Krone“ gesichert. Während andere Konkurrenzen ausfallen mussten, gingen auf der
Anlage am Blücherweg zwölf Duos an den Start. „Das ist eine sehr gute Resonanz“,
freute sich Jahns Beachwart Joachim Wilkens.
Auf den Positionen zwei bis sechs landeten Magdalena Kempny und Christian Monscheuer, Sarah Evers (Del-Berg-Um) und Peter Korfann (Jahn), Martina von Rönn und Andreas Adomeit (beide Jahn), Monika Trzeja und Sören Musiol (beide Jahn) sowie Nina Kovacevic (Jahn/Del-Berg-Um) und Georg Grabowsky (Del-Berg-Um). Wilkens bezeichnete von Rönn und Adomeit als „absolutes Überraschungsteam“. Adomeit sei erst am Turniertag als Ersatzmann eingesprungen.
Der Beachwart sprach von einem interessanten Wettstreit und nannte auch den Erfolg von Schmidt und Kolberg gegen Evers und Korfmann eine Überraschung („Das war ein spannendes Spiel“). Gegen Kempny/Monscheuer hingegen vermochten sich die Drittplatzierten zu behaupten.
Die Aktiven traten zunächst die drei Vierer-Gruppen gegeneinander an. Die drei Sieger und der beste Zweite bildeten die „obere“ Vierer-Gruppe, in deren Rahmen die Stadtmeister 2009 ermittelt wurden. Die hochsommerlichen Temperaturen führten bei einigen Teilnehmern zu konditionellen Problemen und Auszeiten. „Die Spielerinnen und Spieler waren am Ende kaputt, aber sehr zufrieden“, freute sich Wilkens über den gelungenen Verlauf der Titelwettkämpfe im Sand.
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Delmenhorst (fr). Martin Kumpmann vom TV Jahn uns sein Partner Marco Truhart (1860 Bremen) nutzten ihren Heimvorteil und gewann das Beachvolleyball-C-Cup-Turnier auf der Anlage des TV Jahn am Blücherweg. Im Finale setzten sie sich in zwei engen Sätzen mit 15:13 und 15:13 gegen Vitalij König und Michael Langendorf vom MTV Tostedt durch.
Auf dem Weg ins Finale mussten sich die Sieger zwei Mal mächtig gegen das Jahn-Duo Matthias Sander und Florian Süßmuth wehren. Vor allem das Spiel in der Vorrunde stand auf der Kippe. Nach einem klaren 9:15 im ersten Satz hatte Kumpmann im zweiten Durchgang Glück, dass ein Ball, den er eigentlich stellen wollte, im gegnerischen Feld landete. Kumpmann/Truhart sicherten sich Satz zwei in der Verlängerung mit 17:15 und setzten sich im dritten Satz mit 15:11 durch. Auch das Viertelfinalspiel der beiden Teams ging über drei Sätze. 15:5, 15:17 und 15:12 gewann der spätere Champion am Ende. Sander/Süßmuth sicherten verdient Platz drei durch einen Zwei-Satz-Sieg im kleinen Finale gegen Julian Brinkmann/Felix John (TSV Stotel). Der Jahn-Spieler Thomas Heckel erreichte mit Markus Schindler (Nordwohlde) das Viertelfinale, sein Vereinsgefährte Arne Drews schied zusammen mit Partner Andreas Bäßmann (Bloherfelde) in der Vorrunde aus.
Bedauerlich war, dass das 16er-Feld nicht voll geworden ist. Nur zwölf Teams waren bei lästigem Regen ab dem Viertelfinale am Start.
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Delmenhorst (fr). Martin Kumpmann, Volleyballer des Oberligisten TV Jahn, hat in der Innenstadt von Leer eine persönliche Premiere gefeiert. Zum ersten Mal hat er im Beachvolleyball ein NVV-Turnier der Kategorie B gewonnen. Mit seinem Partner Carsten Pahlpatz (Oberaden) setzte er sich im Finale mit 15:13 und 18:16 gegen Thomas Pflüger/Benjamin Steffen (Oldenburger TB) durch.
Animiert vom besonderen Flair, die Innenstadtturniere wegen der großen Zuschauerzahlen besitzen, setzte Kumpmann eine bislang sehr erfolgreiche Saison fort. In Delmenhorst hatte er mit Marco Truhart einen C-Cup und mit Jakob Korfmann die Vereinsmeisterschaften gewonnen.
In Leer bezwangen Kumpmann/Pahlpatz zunächst das Oldenburger Duo Mario Hauser/Udo Herzog mit 8:15, 15:12 und 15:9, dann gelang gegen seinen Vereinsgefährten Arne Drews, der Martin Kamma (Bloherfelde) an seiner Seite hatte, ein 15:11, 15:10. Im Halbfinale wurden Ludger Fabian/Sönke Sevecke (Groß Ellershausen/OTB) mit 15:13, 18:20, 19:17 bezwungen.
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Delmenhorst (THM). Bei der Beachvolleyball-Vereinsmeisterschaft des TV Jahn haben Martin Kumpmann und Jakob Korfmann die Herren-Konkurrenz vor Matthias Sander und Henner Schmidt gewonnen. Das direkte Duell ging mit 15:10 und 15:13 an die neuen Vereinsmeister.
Im Modus „Jeder gegen jeden“ kamen Sören Musiol und Simon Oetjen auf Platz drei. Die Youngster Timo Janßen und Christian Carus landeten vor den Oberligaspielern Waldemar Siemens und Jonas Voßmann.
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Jahn-Beachvolleyballer ermitteln ihre
Vereinsmeister am Blücherweg
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Beim ersten Beachvolleyball-C-Cup dieser
Sommersaison hat Organisator Joachim Wilkens keine Chance
Delmenhorst. Klassischer können die Zutaten kaum sein
an der Beachvolleyball-Anlage des TV Jahn Delmenhorst. Die Sonne strahlt, und
sonnenbebrillte Männer in Bermuda-Shorts widmen sich inbrünstig ihrer
Lieblingsbeschäftigung: Baggern, pritschen und vereinzelt sogar schmettern im
feinkörnigen Sand. Ein C-Cup steht auf dem Programm, insgesamt 16
Zwei-Mann-Teams haben sich angemeldet. Unter ihnen auch Lars Kolberg und Joachim
Wilkens, beides Lokalmatadoren des TV Jahn.
Es ist Zeit für Premieren am Blücherweg. Denn der C-Cup ist der erste, der in
diesem Jahr in Niedersachsen ausgespielt wird, sozusagen die Saisoneröffnung der
Beacher. Kolberg und Wilkens haben ihre Auftaktpartie verloren und müssen jetzt
gegen Kolja Klose und Nils Leichsenring antreten - ein starker Gegner. Die
beiden Männer aus Bremen sehen richtig martialisch aus - Leichsenring hat sich
sogar ein Barett aufgesetzt. Und die Favoriten aus der Hansestadt legen gleich
richtig gut los, Kolberg und Wilkens haben echte Probleme, in die Partie zu
kommen. "Das ist bei uns immer so, wir brauchen eben unsere Zeit", erklärt
Wilkens, der das Turnier auch organisiert hat.
Nach kurzer Spielzeit führt der Gegner im ersten Durchgang bereits deutlich mit
5:0. Bei Kolberg/Wilkens klappt bislang noch gar nichts. Und das Team auf der
anderen Netzseite muss noch nicht mal Übermenschliches leisten - meist spielen
sie nur gezielt in die Nahtstellen der beiden Jahner, ohne zu schmettern. Nach
und nach gesellen sich immer mehr Zuschauer zur Partie auf dem hinteren der
beiden Beach-Plätze. Beim Stand von 0:11 gelingt den Delmenhorstern dann endlich
der erste Punkt - allerdings durch einen Angabefehler von Leichsenring. Am Ende
spielen Wilkens und Kolberg vier Punkte selbst heraus und profitieren von zwei
Aufschlagfehlern - der Satz endet deutlich mit 6:21.
"Es geht um Volleyball", steht deutlich sichtbar auf Wilkens T-Shirt. Und dieses
Motto machen sich er und Partner Kolberg vor allem zu Beginn von Durchgang zwei
zu eigen. Unter dem Jubel der Vereinskollegen gehen die Delmenhorster mit 3:1 in
Führung, plötzlich scheint ihnen alles zu gelingen. Oder zumindest mehr als in
Satz eins. Doch nach kurzer Zeit haben sich die Bremer auf die Sturm- und
Drangphase der Jahner eingestellt und führen schon wieder mit 5:4. Beim Stand
von 5:11 aus Sicht von Kolberg und Wilken dürfen die Zuschauer den mit Abstand
schönsten Ballwechsel der Begegnung bewundern, am Ende verpasst Kolberg den
Angriffsschlag der Bremer mit einem Hechtbagger nur um Zentimeter. Mit 8:21 geht
auch der zweite Satz an die Gäste, die am Ende den zweiten Rang im
Gesamtklassement belegen.
Trotzdem ist Joachim Wilken zufrieden mit dem ersten Auftritt im Sand in dieser
Saison. "Das sind mit die stärksten Gegner im Feld", weiß der Volleyballer, der
seit 22 Jahren seinem Sport treu ist. In der Halle spielt er für die zweite
Mannschaft des TV Jahn. Es geht ihm wirklich um Volleyball, er liebt diese
Sportart. "Ich finde es gut, dass man seinen eigenen Bereich auf seiner Hälfte
des Netzes hat und keinen Körperkontakt mit dem Gegner. Trotzdem muss man
kämpfen und viel Willen zeigen", sagt er. Doch trotz Kämpfen und Willenzeigen:
Die Atmosphäre am Blücherweg ist fair und freundschaftlich und gleicht trotz des
Turnieres eher einer friedlichen Gartenparty. Man kennt sich eben untereinander.
Klassisches Beachvolleyball.
Die Platzierungen: 1. Martin Kumpmann (TV Jahn Delmenhorst)/Marco Truhart
(unbekannt); 2. Kolja Klose (unbekannt)/Nils Leichsenring (TV Bremen-Walle
1875); 3. Stefan Drews (VG Ilsede)/Paul Weigel (DJK Milte)
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Raus aus der stickigen Halle, rein in den Sand an der frischen Luft. Beim TV Jahn wurde die Sandsaison mit einem C-Cup eingeläutet.
Von Thorsten Heidemann
Delmenhorst. Verheißungsvoller Auftakt in die Sandplatzsaison: Die Beach-Volleyballer des TV Jahn haben niedersachsenweit den ersten C-Cup der Saison ausgerichtet. „Das 16er-Feld war blitzschnell ausgebucht“, freute sich Beach-Wart Joachim Wilkens. 22 Anmeldungen bis aus dem Raum Hannover hätten vorgelegen, aber nur 16 Paarungen durften in vier Gruppen am Blücherweg antreten.Nach stundenlangem Baggern, Stellen und Schmettern haben Martin Kumpmann vom TV Jahn und Marco Truhart kurz bevor es komplett dunkel wurde das Turnier für sich entschieden. Im Finale gewannen sie gegen Kolja Klose und Nils Leichsenring (TV Bremen-Walle 1875). Dritte wurden Stefan Drews (VG Ilsede) und Paul Weigel (DJK Milte).
Christian Carus (16) und Timo Janßen (15) mussten nach der Gruppenphase ihre Sachen packen. Nach zwei Auftaktniederlagen bestand noch eine rechnerische Chance, aber die gewünschte Punktekonstellation trat nicht ein.
Seit gut vier Jahren sind die Nachwuchsspieler im Sand aktiv. „Hier kann man sich richtig hinschmeißen – ohne Konsequenzen“, findet Christian Carus einen großen Pluspunkt gegenüber dem Hallensport. Dort spielt er in der Mitte und Timo Janßen ist Zuspieler. Der wiederum überrascht bei Sonnenschein mit der Aussage: „Ich finde übrigens Regen richtig gut. Dann mag ich gerne spielen.“
Bevor die nächste Hallensaison mit Trainingseinheiten bei der zweiten Herrenmannschaft, die in die Verbandsliga aufgestiegen ist, beginnt, wollen beide noch einige Beach-Turniere spielen. Wenn es geht, auch auswärts. „Sie haben von mir einen Sonderpreis außerhalb der Platzierungen erhalten, weil sie so mutig waren, sich mit 15 und 16 Jahren in ein Erwachsenenfeld zu stellen“, lobte Beachwart Joachim Wilkens die Jugendlichen.
Termine am Blücherweg: 23./24. Mai: Vereinsmeisterschaft TV Jahn; 6. Juni: C-Cup, Frauen; 20. Juni: Summer-Holiday, Mixed; 8. August: C-Cup, Herren; 15./16. August: Stadtmeisterschaft
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Delmenhorst
(THM). Die Hintertür zur Volleyball-Verbandsliga
ist den Jahn-Damen vor der Nase zugeklappt. Bei der Relegation in Bad Laer gab
es zunächst einen hochklassigen und spannenden 3:2-Erfolg gegen die
Gastgeberinnen. Dadurch qualifizierten sich die Spielerinnen von Trainer
Alexander Nagel für die entscheidende Partie gegen den VfL Lintorf. Da Nagel am
Sonnabend verhindert war, betreute Susanne Schalk, Trainerin der ersten Herren,
die Jahn-Damen.
Der Kräfteverschleiß aus dem ersten Match war zu groß, denn die Lintorfer mussten nur dieses eine Spiel bestreiten und behielten mit 3:1 die Oberhand. So sind die Statuten: Zuerst treten die Landesliga-Vertreterinnen gegeneinander an. Danach spielen die Siegerinnen gegen das Verbandsliga-Team. Fazit des Tages: Alle Mannschaften bleiben also in ihren Klassen.
Im Qualifikationsspiel gegen den SV Bad Laer II riefen die Jahn-Damen ihre beste Saisonleistung ab. Mit 25:18 und 25:23 wurden die ersten beiden Sätze gewonnen. Die hohe Konzentration ließ im dritten Durchgang (16:25) etwas nach und als der vierte Satz mit 24:26 flöten ging, kam es zum Tiebreak-Krimi. „Während des gesamten Spiels haben wir uns angefeuert und auch bei Rückständen wie 1:7 oder 7:11 im fünften Satz den Kopf nicht hängen lassen“, meinte Mannschaftsführerin Alessa Ruberg. Mit 17:15 wurde der Tiebreak noch umgebogen und somit war für die Jahn-Damen das Ziel des Tages bereits erreicht: das zweite Spiel gegen Lintorf bestreiten zu dürfen.
Beim 1:3 gegen den Verbandsligisten Lintorf (20:25, 25:13, 17:25, 17:25) waren die Jahn-Damen „schon sehr kaputt“. Obwohl die Leistung stimmte – Lintorf war einfach einen Tick stärker. „Uns sind mehr Eigenfehler als im Spiel zuvor unterlaufen“, erkannte Alessa Ruberg. Und zog dennoch ein zufriedenes Resümee: „Es war ein schönes Spiel und wir sind mit Recht stolz auf uns.“
TV Jahn: Simone Scherf, Britta Niehaus, Christin Stark, Katrin Düser, Ann-Katrin Lux, Saskia van Lengen, Nadine Wentzke, Kerstin Rosenberger, Katrin Niehaus, Alessa Ruberg
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Volleyball-Damen des TV Jahn unterliegen
in der Relegation
Delmenhorst. Knapp gescheitert sind die Volleyball-Damen des TV
Jahn Delmenhorst in der Relegation zum Aufstieg in die Verbandsliga. Nach einem
hart umkämpften 3:2-Tiebreakerfolg (25:18, 25:23, 16:25, 24:26, 17:15) über
Gastgeber SV Bad Laer II verloren die Schützlinge von Interimscoach Susanne
Schalk gegen Verbandsligist VfL Lintorf mit 1:3 (20:25, 25:13, 17:25, 17:25).
Mit ihrer besten Saisonleistung kämpften die Volleybees-Nachfolger im ersten
Spiel des Tages das Team des Gastgebers nieder. In der heißen Halle in Bad Laer
hatten die Delmenhorsterinnen den besseren Start und zeigten in allen
Mannschaftsteilen die bessere Spielanlage. Vor allem durch einen schier
unbändigen Einsatzwillen beherrschten sie zwei Sätze lang das Spiel. Erst im
dritten Durchgang wurden die Gastgeber stärker und legten ihre Nervosität
weitestgehend ab. Nach einem deutlichen Satzgewinn sollten die letzten beiden
Abschnitte wahre Krimis werden.
Nachdem Bad Laer zum 2:2 ausgeglichen hatte, musste als krönender Abschluss
eines packenden Spiels der Tiebreak entscheiden. Dort lagen die
Schalk-Schützlinge bereits mit 1:7 zurück, ehe sie ihre zweite Luft bekamen und
sich zurück ins Match kämpften. Vor allem Britta Niehaus traute sich jetzt am
Netz einiges mehr zu und punktete immer wieder über die Mittelposition. Eine
kleine Angabenserie brachte Jahn endgültig auf die Siegerstraße, und als dann in
den entscheidenden Momenten der Block zupackte, war das Spiel zugunsten der
Gäste entschieden.
Dem Kräfteverschleiß, auch aufgrund der schwülen Temperaturen in der Halle,
Tribut zollend, war im zweiten Spiel gegen den Verbandsliga-Siebten, den VfL
Lintorf, zunächst die Luft etwas raus. Häufige Eigenfehler brachten die
Delmenhorsterinnen immer wieder in Rückstand, und so war der Satzverlust im
ersten Abschnitt fast schon vorhersehbar. Danach allerdings spielten die
Jahn-Damen wie ausgewechselt und setzen den VfL derart unter Druck, dass dieser
nur noch reagierte. Ein deutlicher 25:13-Erfolg war der Lohn für das beherzte
Auftreten. "Vor allem der Einsatz und die Einstellung stimmten", war Susanne
Schalk begeistert. In erster Linie überzeugte die eingewechselte Katrin Düser
mit tollen Aufschlägen, die teilweise direkte Punkte brachten. Erst als es im
dritten Abschnitt nach einer 6:1-Führung den ersten Einbruch gab, ging die
Erfolgskurve nach unten. "Jetzt merkte man einigen auch die Müdigkeit an", so
Schalk. Am Ende brachte der routinierte Verbandsligist die beiden abschließenden
Durchgänge sicher nach Hause und verbleibt damit in der Liga. Für die alles
andere als enttäuschten Jahn-Damen geht es in der Landesliga weiter.
TV Jahn Delmenhorst: Simone Scherf, Britta Niehaus, Christin Stark,
Katrin Düser, Ann-Katrin Lux, Saskia van Lengen, Nadine Wentzke, Kerstin
Rosenberger, Katrin Niehaus, Alessa Ruberg.
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Verbandsliga-Relegation Frauen:
Nach der knapp verpassten Meisterschaft in der Landesliga 4 bekommt der TV
Jahn Delmenhorst doch noch die Chance aufzusteigen. Möglich gemacht hat dies
der Aufstiegsverzicht von Meister Bremen 1860, sodass der Vize Oldenburger TB
direkt hoch geht und nun der Drittplatzierte, also die Jahn-Damen, die
Relegation spielen dürfen. Gegner im ersten Spiel wird der Vizemeister der
Landesliga 3, der SV Bad Laer II, sein, an den die Violetten nicht gerade
positive Erinnerungen haben. Vor zwei Jahren scheiterten die damaligen
"Volleybees" an genau diesem Gegner in der Aufstiegsrunde zur Oberliga. Diesmal
jedoch wollen sie es besser machen. "Zu verlieren haben wir nichts, wir sind der
Außenseiter", formuliert Kapitän Alessa Ruberg die Erwartungen. Dem Team von
Trainer Alexander Nagel steht allerdings nur eine Zuspielerin zur Verfügung, was
auch im Hinblick auf das Erreichen des Endspiels gegen VfL Lintorf, den
Siebten der Verbandsliga 2, endscheidend sein könnte. "Wir versuchen, frei
aufzuspielen. Wenn wir alles geben, dann können wir es schaffen."
(klv)
Anpfiff: heute, 15 Uhr, Bad Laer
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Delmenhorst (NOM). Für die Volleyballerinnen des TV Jahn Delmenhorst geht es heute ab 15 Uhr in Bad Laer um einen freien Platz in der Verbandsliga. Jahn spielt dabei in der Relegationsrunde zunächst gegen den Vizemeister der Landesliga III, SV Bad Laer. Die Gastgeberinnen stellen eine junge, technisch bestens ausgebildete Mannschaft. Bei den Delmenhorsterinnen fehlen mit Kristin Skandera die zweite Zuspielerin sowie Tine Plattfant.
Trainer Alexander Nagel hat bei zehn Spielerinnen genügend Alternativen, konnte seine Trainingsarbeit aber nicht so durchziehen wie gewollt, da durch Urlaub und Beruf Spielerinnen ausfielen und die Halle wegen der Osterferien geschlossen war. Er möchte mit seinem Team gerne aufsteigen, würde es aber nicht als Beinbruch ansehen wenn es nicht klappt. Gegen Bad Laer dürfte es auf die Tagesform ankommen. Der Sieger dieses Spiels kann sich danach gegen den Verbandsliga-Siebten, VfL Lintorf, den Aufstieg sichern.
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Delmenhorst (thm · fr). Die Volleyball-Damen des TV Jahn haben in einem einzigen Spiel noch die Chance auf den Aufstieg in die Verbandsliga. Am Sonnabend, 25. April, fährt die Mannschaft von Trainer Alex Nagel zur zweiten Vertretung des SV Bad Laer. Der erste Aufschlag wird um 15 Uhr im Osnabrücker Land serviert.
Sportlich hatten sich die Jahn-Damen eigentlich nicht für dieses Aufstiegsspiel qualifiziert. Nach der 1:3-Heimniederlage am letzten Spieltag gegen den Meister 1860 Bremen II blieb nur der undankbare dritte Platz in der Landesliga 4. Da Bremen sein Aufstiegsrecht nicht wahrnimmt, rückte das Team um Alessa Ruberg auf. Bad Laer belegte in der Landesliga 3 den zweiten Platz. Dafür war am letzten Spieltag ein Heimsieg gegen TuS Aschen-Strang nötig – und dieser wurde mit 3:0 erreicht.
Die Jahn-Damen fahren am 25. April in einen volleyballbegeisterten Ort. Die erste Mannschaft von Bad Laer hat eine bemerkenswerte Entwicklung genommen. Sie ist von der 1. Kreisklasse (Saison 2003/04) bis in die Regionalliga durchmarschiert und hat sich dort in der abgelaufenen Saison mit einem ausgeglichenen Punktestand auf Platz sechs behauptet.
„Das wird ein hartes Stück Arbeit“, schätzt Alessa Ruhberg die Aufgabe ein. „Die Mannschaft ist jung, besteht vorwiegend aus 15- bis 16-jährigen Mädchen.“ Dazu komme, dass die Mannschaft in eigener Halle von Eltern und Anhängern sicher laustark angefeuert werden wird. Ruberg hat Erfahrung mit Bad Laer. Die damaligen „Volleybees“ haben schon einmal eine Relegation gegen die erste Mannschaft des SV spielen müssen. „Wir hatten damals keine Chance“, erinnert sie sich.
Über die Zukunft der Mannschaft möchte Ruhberg sich noch nicht äußern: „Wir werden erst einmal das Aufstiegsspiel abwarten und dann werden wir uns zusammensetzen. Zunächst freuen wir uns aber erst einmal riesig, dass wir diese Chance noch bekommen haben.“
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Delmenhorst (NOM). Die Volleyball-Damen des TV Jahn Delmenhorst dürfen die Relegation zur Verbandsliga spielen. Grund dafür ist der Aufstiegsverzicht von Meister Bremen 1860 II. Die Hanseatinnen würden sportlich in der höheren Liga wohl bestens mithalten können, scheuen aber die weiten Fahrten, da etliche Spielerinnen Kinder zu betreuen haben. Direkter Aufsteiger ist nun der Oldenburger TB und der TV Jahn geht in die Relegation.
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Delmenhorst (NOM). Die Volleyball-Oberligaherren des TV Jahn beenden die Saison heute beim FC Schüttorf 09, während Landesligist VG Del-Berg-Um seine finale Partie bei BW Ramsloh bestreitet und dort auf den ersten Saisonsieg wartet.
Nach einem kleinen Tief sind die Jahner im Höhenflug. Das Team von Trainerin Susanne Schalk möchte nun auch dem Tabellenführer Paroli bieten. Gelingt bei den Emsländern ein Sieg, könnte in der Endabrechnung sogar Platz zwei herausspringen.
Del-Berg-Um konnte im Hinspiel gegen Ramsloh immerhin einen Satz gewinnen und so sollte das sieglose Team eine kleine Außernseiterchance haben.
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Von Gerhard Göldenitz
Delmenhorst. Mit einem überraschenden und hart umkämpften
3:2-Erfolg (25:22, 21:25, 21:25, 25:17, 16:14) über Regionalligaabsteiger VSK
Osterholz-Scharmbeck kehrten die Oberliga-Volleyballer des TV Jahn nach
Delmenhorst zurück. Damit geht der Höhenflug für die Schützlinge von Trainerin
Susanne Schalk weiter, die mittlerweile aus der Abstiegsregion bis auf Platz
drei der Tabelle gerutscht sind und jetzt sogar noch Chancen auf das Erreichen
der Aufstiegsrelegation haben.
In Osterholz erlebten die Zuschauer ein mehr als packendes Spiel. Die Gäste
waren ohne Sven Musiol, Matthias Sander und Mirko Rohde angereist, konnten aber
auf ihren besten Angreifer André Schneider zurückgreifen. Die Hausherren hatten
im ersten Spiel des Tages gegen Verfolger VCB Tecklenburg II im Tiebreak
verloren und waren zu Beginn der Partie gegen Jahn entsprechend angeschlagen.
Die Gäste nutzten den kleinen Vorteil und spielten ihre Angriffe souverän zu
Ende. Vor allem Arne Drews gefiel mit einer hervorragenden Erfolgsquote. Da auch
der Block sehr gut stand, ging der erste Durchgang an die Violetten. Als dann in
den folgenden beiden Durchgängen die Fehler zunahmen, fand der VSK wieder zurück
ins Spiel und ging mit 2:1 nach Sätzen in Führung. Vor allem die größere Routine
der Gastgeber in unübersichtlichen Spielsituationen, wo dann auch schon mal ein
Ball in die entstandenen Lücken der Schalk-Sechs gespielt wurde, gab den
Ausschlag zu ihren Gunsten.
Im vierten Abschnitt waren die Jahner dann wieder da. "Bei Osterholz schwanden
auch schon ein wenig die Kräfte", urteilte Schalk. In Angriff und Block waren
die Delmenhorster wieder hellwach und drängten die Gastgeber vor allem mit
druckvollen und präzisen Angaben immer mehr in die Defensive. Im Tiebreak legten
die Violetten allerdings einen klassischen Fehlstart hin, als sie schnell mit
4:10 in Rückstand gerieten. Schalk nahm eine Auszeit und gab die Devise aus,
"sich nicht so abschießen zu lassen."
Dies wirkte wie eine Initialzündung, denn Jahn fing an, um jeden Punkt zu
kämpfen und die unmöglichsten Bälle noch auszugraben. Vor allem Zuspieler
Alexander Nagel glänzte mit einem enorm hohen Einsatz und steckte seine
Teamkollegen an. Beim 13:14 wehrten die Gäste sogar einen Matchball ab, drehten
dann aber den Spieß um. "Wir spielen einfach eine starke Rückrunde", freute sich
Susanne Schalk.
TV Jahn Delmenhorst: Björn Hagestedt, Martin Kumpmann, Benjamin Back,
Arne Drews, Björn Bagung, Florian Süßmuth, Waldemar Siemens, Andre Schneider,
Kai Stöver, Alexander Nagel
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Delmenhorst (kno). Mit einem furiosen Endspurt haben die Volleyballer des TV Jahn ihr Oberligaduell beim VSK Osterholz mit 3:2 (25:22, 21:25, 21:25, 25:17, 16:14) gewonnen.
Da die Mannschaft von Trainerin Susanne Schalk den Klassenerhalt bereits am vorigen Sonntag unter Dach und Fach gebracht hatte, gingen die Violetten völlig entspannt in die Partie. „Wir hatten nichts zu verlieren und waren von Beginn an locker“, so Schalk. Die Osterholzer hatten noch die zuvor verlorene Partie gegen den VCB Tecklenburger Land zu verdauen, so dass die Delmenhorster im ersten Durchgang schnell Oberhand gewannen. Es folgten zwei Sätze, in denen es für die Violetten vor allem Schwierigkeiten im Angriff gab. Erst der vierte Durchgang stand wieder im Zeichen der Gäste, so dass erst der Tiebreak-Krimi die Entscheidungen bringen sollte. Mit 5:10 lagen die Violetten bereits hinten, als das Schalk-Team noch einmal aufdrehte. Zuspieler Alexander Nagel erkämpfte in der Abwehr jeden Ball und sprang auch für seine Mitspieler in die Bresche, „Ich bin stolz auf die Männer“, freut sich Schalk.
TV Jahn: Alexander Nagel, Arne Drews, Martin Kumpmann, André Schneider, Florian Süßmuth, Björn Bagung, Benjamin Back, Kai Stöver, Waldemar Siemens, Björn Hagestedt
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Für
die Jahn-Volleyballer um Kai Stöver besteht in Osterholz noch eine Chance, zu
einem Sieg in der Oberliga zu kommen. Eine Woche später endet die Saison beim
Tabellenführer Schüttorf. FOTO: Rolf Tobis
Delmenhorst (kno). Mit dem sicheren Klassenerhalt in der Tasche spielen die Oberliga-Volleyballer des TV Jahn heute um 17 Uhr beim Tabellennachbarn VSK Osterholz-Scharmbeck. Gab es für die Mannschaft von Trainerin Susanne Schalk in der Hinrunde einen knappen Tiebreak-Sieg, so verheißt auch diese Partie wieder Spannung. „Wenn diese Saison noch ein Sieg drin ist, dann gegen Osterholz“, so Schalk zu dem Nachholspieltag. Einzig hinter Diagonalspieler Andre Schneider steht noch ein Fragezeichen, da er beruflich noch bis zum frühen Nachmittag eingebunden sein wird. Die gute Stimmung, die das Schalk-Team vom letzten Spieltag, bei dem gleich zwei 3:0-Erfolge eingefahren wurden, soll genutzt werden, noch einmal alles zu geben.
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Delmenhorst (kno). Bei ihrem letzten Heimspiel in der Landesliga sind die zweiten Volleyball-Damen des TV Jahn nur denkbar knapp an zwei Siegen vorbei geschrammt. Dem Oldenburger TB IV unterlag die Mannschaft von Trainer Christoph Barton im Tiebreak mit 2:3 (27:25, 20:25, 26:24, 21:25, 13:15) und auch gegen VV Emden gab es eine 2:3 (25:19, 25:22, 15:25, 15:25, 13:15)-Niederlage.
„So nah waren wir noch nie an zwei Siegen. Schade, dass es nicht geklappt hat“, meinte Coach Barton. Im ersten Spiel gegen Oldenburg zeichnete sich das junge Team vom TV Jahn vor allem durch eine stabile Annahme aus. Mittelblockerin Viola Ruberg war die stärkste Angreiferin der Violetten und konnte auch im Block viele Punkte für ihr Team holen. Im Tiebreak führte das Barton-Team sogar mit 12:11, ehe ein Fehlaufschlag alle Träume von einem ersten Sieg zunichte machte.
Auch im zweiten Spiel gegen Emden nahm sich die Mannschaft selbst mit einem verpatzten Ball alle Chancen auf den Sieg. „Ich bin trotzdem zufrieden, gerade die ersten zwei Sätze waren spitze“, so Barton. Ohne einen einzigen Sieg beenden die zweiten Jahn-Damen ihren „Gastauftritt“ in der Landesliga.
TV Jahn II: Viola Ruberg, Janine Naumann, Nathalie Groborz, Natalie Puklicz, Virginia Balcerak, Jenny Dittmar, Gina Schmidt, Sarah Raitza, Kristina Schneider
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Jahn-Volleyballerinnen unterliegen Bremen
1860 II mit 1:3
Delmenhorst. Die Volleyballerinnen des TV Jahn Delmenhorst haben
ihren Höhenflug abrupt beendet. In der Landesliga 4 hatten sie im Heimspiel
gegen Bremen 1860 II alle Chancen, die Meisterschaft klarzumachen, doch die
Schützlinge von Trainer Alexander Nagel verloren gegen den neuen Meister mit 1:3
(17:25, 25:16, 23:25, 17:25). Immerhin waren sie dann aber im zweiten Match
gegen BTS Neustadt IV mit 3:1 (25:20, 25:17, 19:25, 25:20) erfolgreich. Die
Delmenhorsterinnen beenden die Saison damit auf einem hervorragenden dritten
Platz.
Die Violetten hatten sich viel vorgenommen, denn sie wollten unbedingt ihren
dritten Aufstieg in Folge feiern. Doch es kam anders als geplant, nicht zuletzt
weil die Gäste von Bremen 1860 II andere Ziele hatten und gegen die sehr
nervösen Gastgeberinnen den besseren Start ins Spiel erwischten. Einige
Aufschlagfehler und eine eher durchwachsene Annahme ließen die Jahn-Damen
schnell ins Hintertreffen geraten. Nach dem zügigen Verlust des ersten
Durchgangs fingen sie sich aber und zogen ihr eigenes Angriffsspiel immer
effektiver auf. Der Satzausgleich war die logische Konsequenz.
Der dritte Abschnitt sollte dann spielentscheidend sein. Nach ausgeglichenem
Verlauf, als viele Zufallspunkte wegen Unachtsamkeiten auf beiden Seiten
produziert wurden, ahndete der schwache zweite Schiedsrichter die
Aufstellungsfehler auf Seiten der Gäste nicht. Dies erboste Jahn-Coach Alexander
Nagel, weil es in das Spiel seiner Schützlinge zusätzliche Unruhe brachte. Zum
Ende hin hatten die 1860er etwas mehr Glück und gewannen diesen hart umkämpften
Abschnitt. Danach war irgendwie die Luft aus dem Spiel der Gastgeberinnen raus,
die sich nur noch schwer aufraffen konnten. Phasenweise lief beinahe nichts mehr
zusammen, und auch ein Doppelwechsel des Coaches brachte keine Wende mehr.
Bremen 1860 holte sich den vierten Satz und ging somit als Sieger und - wie sich
später am Tage herausstellen sollte - auch als neuer Titelträger vom Feld.
Schnell den Kopf frei gespielt
Die Delmenhorsterinnen, die natürlich entsprechend geknickt waren, mussten dann
im zweiten Spiel gegen die junge und technisch versierte Mannschaft der BTS
Neustadt IV antreten. Nach den ersten Ballwechseln hatten sie dann wieder den
Kopf frei und zeigten sich am Netz mehr als überlegen. Vor allem Nadine Wentzke
gefiel durch ihre knallharten Angriffe, wusste aber auch ihre Angaben druckvoll
und platziert vorzutragen. Nach zwei gewonnenen Sätzen ließen die
Nagel-Schützlinge dann in ihren Bemühungen etwas nach, was die aufopferungsvoll
kämpfenden Gäste zum Gewinn des Anschlusssatzes nutzten.
Der vierte Abschnitt ließ lange Zeit keinen Sieger erkennen. BTS kämpfte mit
voller Hingabe, auch die Jahn-Damen waren bemüht, den Tiebreak zu verhindern.
Nach einem 8:12-Rückstand kämpften sie sich zurück, glichen zum 14:14 aus und
hatten danach stets zwei Punkte Vorsprung, was zum knappen Sieg reichte. Mit dem
letztlich erreichten dritten Tabellenrang sind sie im Lager des TV Jahn trotz
der verpassten Titel-Chance mehr als zufrieden.
TV Jahn Delmenhorst: Nadine Wentzke, Katrin Niehaus, Katrin Düser, Saskia
van Lengen, Britta Niehaus, Tine Plattfaut, Christin Stark, Simone Scherf,
Alessa Ruberg, Kerstin Rosenberger, Christin Skandera, Anki Lux
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Delmenhorst
(KNO). „Einfach unglaublich, wie die Jungs heute gespielt haben“, ist die
Trainerin der Oberliga-Herren, Susanne Schalk, noch ganz baff nach den zwei
Heimsiegen ihrer Mannschaft. Die Volleyballer des TV Jahn gewannen gestern glatt
mit 3:0 (25:20, 25:19, 25:19) gegen Tabellenschlusslicht Vegesack und ebenfalls
mit 3:0 gegen Bremen 1860 I (25:18, 25:21, 25:19).
Mit diesen zwei Siegen katapultierten sich die Violetten auf Platz drei der Tabelle und haben sich vorzeitig den Klassenerhalt gesichert. Mit dieser Ausgangslage geht sogar noch etwas nach oben, denn der derzeitige Zweite, der TuS Aschen-Strang, ist mit 22:12 Punkten nur zwei Zähler entfernt. Der Tabellenführer Schüttorf liegt mit 30:2 Punkten uneinholbar in Front.
Gegen den Vegesacker TV war ein Sieg Pflicht. Das Tabellenschlusslicht konnte den Violetten vor heimischer Kulisse keine Angst einjagen und so wechselte Schalk munter durch. Vor allem Außenangreifer Waldemar Siemens lieferte eine gute Partie ab. Unterstützt wurden die ersten Herren von Libero Henner Schmidt, der sonst als Angreifer und Kapitän in der zweiten Mannschaft antritt. „Die Stimmung war super, es war klar, dass wir dieses Match auch mit 3:0 gewinnen“, so Schalk. Das zweite Spiel des Tages war die wichtigere Partie. Ebenfalls noch um den direkten Klassenerhalt kämpfend, zeigte die erste Mannschaft von Bremen 1860 unbedingten Siegeswillen. Die 1860er hatten ihre Rechnung aber ohne den starken Block der Hausherren gemacht, der die schnellen Angriffe über die Mitte abfing oder für die Abwehr entschärfte.
Als Angreifer des Tages tat sich, wie so oft in der laufenden Saison, Jahn-Diagonalspieler André Schneider hervor. Über ihn lief der Großteil des Spiels, so dass der gegnerische Block auf ihn abonniert war. Durch diese Bindung an den Hauptangreifer, konnte Zuspieler Alexander Nagel sein Spiel frei gestalten und vor allem auch Außenangreifer Arne Drews in Szene setzen.
„Ich bin glücklich über die zwei Siege, nun können wir befreit in die letzten zwei Matches gehen“, so Schalk. Auch der gegnerische Trainer, Jörg Gronert fand lobende Worte für den Auftritt der Delmenhorster: „Jahn hatte bei den langen und packenden Ballwechseln zumeist das glücklichere Händchen.“ Nun stehen noch die Auswärtspartien gegen den VSK Osterholz-Scharmbeck und den FC Schüttorf 09 an und trotz des sicheren Tabellenplatzes sind die Violetten noch hungrig auf weitere Siege.
TV Jahn Delmenhorst: André Schneider., Martin Kumpmann, Benjamin Back, Kai Stöver, Alexander Nagel, Waldemar Siemens, Sven Musiol, Henner Schmidt, Björn Hagestedt.
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Oberliga-Volleyballer des TV Jahn geben
keinen Satz ab
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Zum Abschluss einer großartigen Saison gibt es eine Niederlage im Spitzenspiel. Der zweite Auftritt gegen BTS Neustadt wird zur Nebensache.
Von Katja Nonnenkamp
Delmenhorst.
Die ersten Damen des TV Jahn haben gegen die zweite Mannschaft von Bremen 1860,
die sich die Meisterschaft in der Volleyball-Landesliga sicherte, zu Hause mit
1:3 (17:25, 25:16, 23:25, 17:25) verloren. Gegen BTS Neustadt IV holte sich das
Team von Trainer Alexander Nagel einen ungefährdeten 3:1 Sieg (25:20, 25:17,
19:25, 25:20).
Mit vielen Hoffnungen starteten die Violetten in die Partie gegen den Meisterschaftskonkurrenten von Bremen 1860. Noch konnte das Team von Kapitän Alessa Ruberg aus eigener Kraft Meister werden. Jedoch war der Druck immens, durfte das Ruberg-Team doch nur einen einzigen Satz in ihren letzten zwei Heimspielen abgeben.
Aufgeregt und verhalten begannen die Violetten das lang erwartete Match. Das erfahrene Team der 1860er ließ aber nichts anbrennen und holte sich mit platzierten Angriffen den ersten Durchgang. Im zweiten Satz fing sich der TV Jahn. Vor allem die starke Nadine Wentzke war mit ihren Angriffen über die Außenposition verantwortlich für den deutlichen Satzgewinn und ließ die Hoffnungen auf die Meisterschaft weiter glühen.
In der Endphase des dritten Durchgangs schlug die Zuspielerin von Bremen 1860 gezielt die zweiten Bälle ins Feld der Violetten und machte so den Jahn-Träumen den Gar aus. Mit zwei verlorenen Sätzen gab es für den TV Jahn nur noch eine rechnerische Chance auf den zweiten Platz, der mit einer Relegation verbunden wäre. Aber auch dieser Traum war nach der endgültigen Niederlage ausgeträumt.
Das zweite Spiel des Tages wurde ungefährdet, trotz eines Satzverlustes, gewonnen. „Das war eine klare Sache, BTS war zu schwach, um uns ernsthaft zu gefährden“, so Nagel. Trotz der großen Enttäuschung, sieht Nagel vor allem die positiven Tendenzen: „Die Enttäuschung ist in diesem Moment natürlich groß, aber als Aufsteiger haben wir um die Meisterschaft gespielt, wer hätte uns das zugetraut.“
TV Jahn Delmenhorst: Alessa Ruberg, Anki Lux, Simone Scherf, Nadine Wentzke, Britta Niehaus, Katrin Niehaus, Kerstin Rosenberger, Christin Stark, Kristin Skandera, Christin Plattfaut
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Landesliga 4 Damen: Mit einer
gewissen Vorfreude geht der TV Jahn Delmenhorst ins Saisonfinale. Die
violetten Überflieger empfangen Spitzenreiter Bremen 1860 II zum Showdown
im Kampf um die Meisterschaft. Aber auch das zweite Spiel des Tages hat es in
sich, denn BTS Neustadt IV rechnet sich noch Chancen auf einen
Relegationsplatz aus. Die Schützlinge von Coach Alexander Nagel stehen also
unter Druck, den sie sich allerdings selbst auferlegt haben, da sie unbedingt
Meister werden wollen. In den beiden Partien dürfen sie insgesamt nur einen Satz
abgeben, um am Ende auf Platz eins zu stehen. Mit zwölf Akteuren steht der
komplette Kader zur Verfügung, sodass Coach Nagel einige Optionen und Varianten
zur Verfügung hat.
(klv)
Anpfiff: heute, 15 Uhr, Halle Blücherweg
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Oberliga Herren: Für den TV
Jahn Delmenhorst geht es am letzten Heimspieltag darum, den Klassenerhalt
endgültig zu zementieren. Am Blücherweg sind die Teams des Vegesacker TV
und von Bremen 1860 zu Gast. Das Team von Trainerin Susanne Schalk muss
auf Björn Bagung verzichten, der Rest des Kaders ist komplett und wird
zusätzlich auf der Libero-Position durch Henner Schmidt aus der Zweitvertretung
verstärkt. Vor allem der Tabellenletzte aus Vegesack darf nicht unterschätzt
werden, auch wenn das Team aus Bremen-Nord bisher erst zwei Spiele gewonnen hat.
Die Partie gegen 1860 hat dann fast schon Endspielcharakter, denn die Bremer
haben ebenso viele Pluspunkte wie die Delmenhorster, aber zwei Niederlagen mehr
auf dem Konto.
(klv)
Anpfiff: Sonntag, 11 Uhr, Halle Blücherweg
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Landesliga 3 Herren: Für den
neuen Meister TV Jahn Delmenhorst II steht das allerletzte Saisonspiel
an. Die Schützlinge von Trainerin Ulrike van Zadel treten beim TV FA
Hambergen an, allerdings nur mit einer Rumpftruppe. Gerade einmal sechs
Spieler stehen zur Verfügung. Trotzdem will sich der designierte Titelträger
auch beim Tabellenvierten keine Blöße geben und voll auf Sieg spielen. Die
Gastgeber, die im Hinspiel mit 3:1 geschlagen wurden, sind nach ihrem guten
Saisonstart in der Tabelle immer weiter zurückgefallen - dadurch aber auch
schwerer auszurechnen. Das Team verfügt über hochgewachsene Angreifer, die bei
entsprechenden Pässen schwer zu blocken sind. Deshalb kommt dem Aufschlag der
Gäste eine große Bedeutung zu. Gelingt es, den gegnerischen Annahmeriegel unter
Druck zu setzen und den Spielaufbau zu stören, sollte für Jahn ein ähnliches
Ergebnis wie in der eigenen Halle drin sein.
(klv)
Anpfiff: heute, 15 Uhr
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Landesliga 1 Damen: Das Abenteuer
Landesliga endet für das junge Team des TV Jahn Delmenhorst mit den
Partien gegen den Oldenburger TB IV und VV Emden. Die
Anforderungen an die Gastgeberinnen, die als Kreisliga-Aufsteiger bedingt durch
den Abstieg der "Volleybees" gleich zwei Ligen übersprangen, waren während der
gesamten Saison eigentlich viel zu hoch und so ist es nicht verwunderlich, dass
heute die letzte Chance besteht, den ersten Sieg zu schaffen. Nach 14
Niederlagen in Serie wollen die Violetten versuchen, wenigstens einen
Achtungserfolg zu landen. Am ehesten wäre ein Sieg über den siebtplatzierten OTB
möglich, doch die Tatsache, dass die Oldenburger noch um den Klassenerhalt
kämpfen, macht die Sache nicht einfacher. Das Spiel gegen Emden sollte dagegen
eigentlich eine klare Sache für die Gäste werden, die auf einem gesicherten
Mittelfeldplatz die Saison abschließen werden.
(klv)
Anpfiff: heute, 15 Uhr, Halle Blücherweg
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Delmenhorst (kno). Aufregung herrscht bei den Volleyballerinnen des TV Jahn vor den heutigen Landesliga-Heimspielen (ab 15 Uhr am Blücherweg) gegen Spitzenreiter 1860 Bremen II und BTS Neustadt IV. Es geht um den direkten Aufstieg in die Verbandsliga. „Wir sind schon total aufgeregt, allerdings stehen wir auch mächtig unter Druck“, so Kapitän Alessa Ruberg. Nur einen einzigen Satz in zwei Spielen dürfen die Violetten abgeben, um sich den ersten Platz der Tabelle am letzten Spieltag zu sichern. Vor allem im ersten Spiel gegen 1860 II muss das Team hochkonzentriert sein, zumal das Hinspiel mit 3:2 an die Bremerinnen gegangen ist. Gegen BTS Neustadt IV muss ebenfalls gewonnen werden. „Wir laufen mit einem vollen Kader auf und in unserer eigenen Halle haben wir noch nie verloren“, ist Ruberg zuversichtlich.
Die Herren des TV Jahn kämpfen in der Oberliga noch um den Klassenerhalt. Am Sonntag ist bei Heimrecht ein Sieg gegen Schlusslicht Vegesacker TV fest eingeplant, weit wichtiger wären jedoch die zwei Punkte gegen den Tabellennachbarn Bremen 1860. Mit zwei Siegen könnte die Mannschaft von Trainerin Susanne Schalk den Ligaverbleib unter Dach und Fach bringen.
Für die Verbandsliga-Herren des VfL Wildeshausen geht es im letzten Spiel der Saison weder um den Auf- noch um den Abstieg. Platz vier ist den Wildeshausern sichern, rein rechnerisch könnte es noch der dritte Rang werden. Durch Verletzungen und Trainerverpflichtungen wird der VfL beim Absteiger TG Wiesmoor nur mit einer Nottruppe antreten.
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Delmenhorst (KNO). ,,Das war es jetzt mit der
Aufstiegschance", ist Gunther Wieking, Trainer der Volleyball-Damen vom VfL
Wildeshausen. enttäuscht. Knapp unterlag das Landesliga-Team zu Hause TG
Wiesmoor im Tiebreak mit 2:3 (25:23, 25:23, 23:25, 11:25, 12:15). Auch der 3:0
(25:18, 25:22, 25:18)-Erfolg über die zweite Mannschaft des TV Jahn Delmenhorst
tröstete das Wieking-Team nicht mehr.
Obwohl die ersten zwei Sätze gegen den Titelaspiranten mit 25:23 nur knapp
gewonnen wurden, war der VfL die spielbestimmende Mannschaft. ,,Wir hätten das
deutlicher machen müssen", so Wieking. Die TG bekam im dritten Durchgang etwas
Oberwasser, denn der zuvor noch sichere Block des VfL ließ etwas nach, so dass
die hart geschlagenen Angriffe der TG immer häufiger erfolgreich in der Hälfte
der Wildeshauserinnen landeten. Im vierten Durchgang war dann völlig der Wurm
drin. Im Tiebreak fehlten dem VfL wichtige Wechselalternativen, denn Wieking
hatte gleich vier krankheitsbedingte Ausfälle zu beklagen.
Gegen die zweite Delegation des TV Jahn war der Sieg für den VfL reine
Formsache. Gegen das Tabellenschlusslicht reichten dem Wieking-Team 55 Minuten,
um den Sieg einzufahren. ,,Die Mädchen vom TV Jahn haben aber eine gute
Entwicklung gemacht", lobt Wieking die Gäste, die seit der Hinrunde viel dazu
gelernt haben. ,,Wir haben heute gut mitgehalten und auch einige Erfolge im
Block gehabt", sieht auch Jahn-Zuspielerin Jennifer Dittmar den großen
Unterschied zum Hinspiel.
VfL Wildeshausen: Sandra Wieking, Steffi Gutsche, Ina Diephaus, Andrea Brosig,
Frauke Hellmann, Sina Meyer, Tatjana Opalinski, Maria Prinz.
TV Jahn Delmenhorst II: Viola Ruberg, Sarah Groborz, Jenny Dittmar, Gina
Schmidt, Janine Naumann, Lena Jablowski, Kristina Schneider.
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Delmenhorst (KNO). Mit dem 3:1-Sieg über die Zweitvertretung des VSK Osterholz-Scharmbeck (17:25, 25:16, 25:20, 26:24) sicherten sich die zweiten Volleyball-Herren vorzeitig die Meisterschaft der Landesliga und steigen in die Verbandsliga auf.
Mit großer Nervosität startete die Mannschaft um Kapitän Henner Schmidt in die Partie gegen den VSK. Die Gastgeber konnten sich schon zu Beginn des ersten Satzes beim Stande von 6:6 auf ein 14:6 absetzen. Diesem großen Vorsprung liefen die Violetten nur noch hinterher und gaben so den ersten Durchgang ab.
Dafür dominierte das Schmidt-Team Satz zwei und drei. Erst im vierten Durchgang begann die Annahme der Gäste bedenklich zu wackeln. „Wir lagen schon 12:22 zurück und haben nicht mehr an die Satzgewinn geglaubt“, so Schmidt.
Punkt für Punkt kämpften sich die Violetten wieder heran, vor allem auch, um sich etwas Selbstbewusstsein für den kaum noch abwendbaren Tiebreak zu holen. „Am Ende klappte einfach alles und wir haben wieder an den Sieg glauben können“, freute sich Schmidt, der mit seinen Aufschlägen beim Stande von 18:24 maßgeblich am Sieg beteiligt war.
„Wir freuen uns riesig über den Aufstieg, damit hätte zu Beginn der Saison niemand gerechnet“, so Henner Schmidt. Ob die Jahn-Herren die spielerische Klasse haben, um in der Verbandsliga zu bestehen, wird sich zeigen. Der Durchmarsch durch die Landesliga ist jedoch mehr als beeindruckend.
TV Jahn Delmenhorst II: Henner Schmidt, Hamed Azadzoy, Florian Geisler, Lars Kolberg, Peter Rose, Dominik Bierek, Joachim Wilkens, Bernd Jais, Thorben Haschke, Christoph Barton
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Delmenhorst (KNO). Mit dem deutlichen 3:0 (25:18, 25:17, 25:15) Sieg gegen den TuS Huchting halten sich die ersten Volleyball-Damen des TV Jahn alle Chancen offen, sich am letzten Spieltag die Meisterschaft zu holen. Bei Heimrecht müssen die Violetten am 7. März gegen den Titelkonkurrenten von Bremen 1860 siegen, um direkt von der Landesliga in die Verbandsliga aufzusteigen.
Gegen den TuS Huchting war es für die Mannschaft von Kapitän Viola Ruberg nicht mehr als eine Pflichtaufgabe. Trainer Alexander Nagel reiste nach seinem eigenen Spieltag aus dem Ammerland zur Unterstützung an. Zuvor übernahm Jahn-Mittelblockerin Britta Niehaus die Rolle der Betreuerin. Die Violetten fanden so gut ins Spiel, dass bereits zu Beginn eine 14:4-Führung realisiert wurde. Nagel wechselte in Satz zwei und drei nach Belieben, denn die Huchtingerinnen kamen mit dem schnellen Spiel der Gäste nicht zurecht. „Wir waren froh, dass alles so schnell ging und wir alle zusammen früh zum Fasching nach Ganderkesee konnten“, freute sich Ruberg über den Sieg.
TV Jahn Delmenhorst: Alessa Ruberg, Britta Niehaus, Katrin Niehaus, Kerstin Rosenberger, Saskia van Lengen, Kristin Stark, Kristin Skandera, Katrin Düser, Simone Scherf, Anki Lux, Nadine Wentzke.
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Jahn-Volleyballer besiegen Ammerland
Delmenhorst. Für die Oberligamannschaft des TV Jahn Delmenhorst
scheint die Saison nach dem bisher eher holprigen Verlauf doch noch ein gutes
Ende zu nehmen. Die Volleyballer von Trainerin Susanne Schalk landeten bei der
VSG Ammerland II einen verdienten 3:1-Erfolg (25:23, 25:21, 23:25, 25:18) und
haben damit nach Minuspunkten den Kontakt zur Spitze hergestellt.
Ohne Sven Musiol und Matthias Sander wollten sich die Delmenhorster für die
Demontage aus dem Hinspiel revanchieren. Unter der Woche hatte Susanne Schalk
fast die komplette Mannschaft im Training und sie so optimal auf die schwere
Partie eingeschwört. Der Auftritt bei der Regionalligareserve der VSG war dann
auch geprägt von der mannschaftlichen Geschlossenheit der Violetten, die gleich
die ersten beiden Sätze dominierten und jeweils hoch in Führung gingen. Mit hart
und platziert geschlagenen Angaben wurden die Hausherren sofort unter Druck
gesetzt, und am Netz war der Block mit Benny Back und Martin Kumpmann
erfolgreich. Weil auch die eigene Annahme stabil stand, konnte Zuspieler
Alexander Nagel immer wieder seine Angreifer freispielen. Hätte sich das
Jahn-Team allerdings nicht die kurzen Schwächephasen geleistet, wären diese
Sätze sogar noch wesentlich deutlicher ausgefallen.
Der einzig hart umkämpfte Satz
Im dritten Abschnitt mussten die Gäste ständig einem Rückstand hinterherlaufen,
schafften zwar auch immer wieder den Ausgleich, mussten sich am Ende dann aber
doch noch knapp geschlagen geben. "Das war eigentlich der einzige Satz, der
wirklich hart umkämpft war, auch wenn die ersten beiden genauso knapp waren.
Aber da waren wir dominanter", fasste die Trainerin die ersten drei Durchgänge
zusammen.
Der abschließende vierte Satz wurde dann wieder zu einer souveränen
Angelegenheit für die Gäste aus Delmenhorst. Alles lief rund, die Annahme stand,
das Zuspiel war variabel, und Ammerland fand keine Mittel, um die Jahn-Angreifer
zu stoppen. Am Ende waren die hoch gehandelten Gastgeber verdient und mehr als
deutlich besiegt. "Die Mannschaft hat sich endlich gefunden und lässt sich nicht
mehr so schnell durch kleine Misserfolge aus dem Tritt bringen. Alle ziehen
jetzt an einem Strang, da muss ja irgendwann einmal was Zählbares herauskommen",
zeigte sich die Übungsleiterin mehr als zufrieden.
TV Jahn Delmenhorst: Björn Hagestedt, Martin Kumpmann, Arne Drews,
Benjamin Back, Björn Bagung, Florian Süßmuth, Waldemar Siemens, Andre Schneider,
Kai Stöver, Alexander Nagel, Mirko Rohde
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Delmenhorst (KNO). Großer Jubel bei den Volleyball-Herren des TV Jahn. Mit dem 3:1 (25:23, 25:21, 23:25, 25:18) Erfolg gegen die VSG Ammerland retten sich die Violetten auf den sechsten Platz in der Oberliga, der gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt wäre.
Jedoch stehen für die Mannschaft von Trainerin Susanne Schalk noch vier Spiele in der laufenden Saison an, von denen die Violetten drei gewinnen sollten, um sicher in der Liga zu verbleiben. „Die nächsten Spiele werden Endspiele, auch wenn wir heute gegen Ammerland gewinnen konnten“, so Schalk.
Die Violetten starteten konzentriert in die Partie gegen die VSG. Eine sichere Annahme, die durch Libero Björn Bagung gestützt wurde, ermöglichte es Zuspieler Alexander Nagel seine Angreifer geschickt in Szene zu setzen, so dass der gegnerische Block häufig das Nachsehen hatte. Obwohl es am Ende des ersten Durchgangs noch einmal eng wurde, konnte Mittelblocker Martin Kumpann mit einem aufmerksamen Block und einem Schnellangriff den Sack zu machen.
Im zweiten Satz fiel der Sieg dann mit 25:21 etwas deutlicher aus, denn vor allem im Aufschlag legten die Violetten noch eine Schippe drauf. „Ich hatte nie das Gefühl, dass wir das Spiel aus der Hand geben“, war sich Schalk sicher, die im dritten Satz aber noch einmal zittern musste. Der sonst so stabile erste Pass wurde etwas unpräziser, so dass die Möglichkeiten am Netz begrenzt waren. „Auch im Aufschlag haben wir nachgelassen“, so Schalk zur Niederlage im dritten Satz.
Im vierten Durchgang fanden die Violetten dann aber wieder zu ihrer Form zurück und brachten mit ihren guten Aufschlägen den Spielaufbau der Gastgeber gehörig durcheinander. Als dann auch noch der Block des TV Jahn so gut stand, dass die eigene Feldabwehr fast arbeitslos wurde, war der Sieg mit 25:18 unter Dach und Fach gebracht. „Das war heute eine geschlossen gute Mannschaftsleistung“, freute sich Schalk über den Sieg.
TV Jahn Delmenhorst: Alexander Nagel, Martin Kupmann, Björn Bagung, André Schneider, Björn Hagestedt, Benjamin Back, Waldemar Siemens, Mirko Rhode, Florian Süßmuth
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Die Wildeshauser Männer wollen in Voxtrup die Führung behaupten, sind aber eher Außenseiter. Für den TV Jahn geht es um wichtige Zähler auf dem Weg zum Klassenverbleib.
Von Katja Nonnenkamp
Delmenhorst · Landkreis.Wichtige Aufgaben warten am Wochenende auf die Oberliga-Volleyballer des TV Jahn und ihre Verbandsligakollegen vom VfL Wildeshausen.
„Wir haben noch einen gut.“ Susanne Schalk, Trainerin der ersten Volleyball-Herren des TV Jahn, schätzt die Chancen am kommenden Sonnabend gegen die VSG Ammerland zu punkten durchaus positiv ein. „In der Hinrunde hat uns die VSG auf dem falschen Fuß erwischt, wir waren durch Verletzungen noch nicht komplett“, so Schalk. Es wären wichtige Punkte, die die Violetten auch dringend benötigen, um in der Oberliga aus eigener Kraft verbleiben zu können. Obwohl hinter den Einsätzen von zwei Spielern noch Fragezeichen stehen, wird der TV Jahn wohl mit kompletten Kader Richtung Oldenburg fahren, um sich den Sieg zu holen.
Ebenfalls auf einen Sieg hoffen die ersten Herren des VfL Wildeshausen. Als Tabellenführer in der Verbandsliga kommt es heute zu einem Spitzenspiel zwischen und dem VfR Voxtrup und den Huntestädtern Voxtrup liegt punktgleich mit dem Zweiten auf Lauerstellung. Mit acht gewonnenen Spielen in Folge haben die Voxtruper Oberwasser und werden von dem VfL mit Außenangreifer Frank Gravel schwer zu bezwingen sein. „Wir wollen von Beginn an mit guten Aufschlägen den Spielaufbau des VfR stoppen“, so Gravel zur Wildeshauser Strategie. Libero Adam Golka wird höchstwahrscheinlich nicht mit von der Partie sein und dem VfL mit seinem sicheren ersten Pass sehr fehlen.
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Oberliga 1 Herren:
Nach ihrem Coup bei der Zweitligareserve des VBC Tecklenburg vor zwei Wochen
tritt der TV Jahn Delmenhorst heute bei der drittplatzierten VSG
Ammerland II an. Das Team von Jahn-Trainerin Susanne Schalk möchte den
Schwung des jüngsten Erfolges mitnehmen, sich aber auch für die bittere
1:3-Hinspielpleite revanchieren. Unter der Woche fehlte Zuspieler Alexander
Nagel aus beruflichen Gründen beim Training, was natürlich für die Vorbereitung
auf die Partie im Ammerland nicht unbedingt zuträglich war. Für Trainerin
Susanne Schalk wird es darauf ankommen, wie ihre Schützlinge mental auftreten,
denn die Gastgeber sind in den jüngsten drei Partien jeweils in den Tiebreak
gegangen und dabei nur an Spitzenreiter Schüttorf gescheitert. Die Nervenstärke
scheint bei der VSG also vorhanden zu sein, die aber nicht nur deswegen
favorisiert ist. Tritt Jahn mannschaftlich so geschlossen wie zuletzt auf,
sollte ein Sieg aber möglich sein.
(klv)
Anpfiff: heute, 15 Uhr
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Landesliga 4 Damen: Für den TV
Jahn Delmenhorst geht es zum TuS Huchting, wo unbedingt ein Sieg
gelandet werden soll. Nach der empfindlichen, weil auch völlig überraschenden
Tiebreakniederlage gegen den Ortsrivalen VG Del-Berg-Um will das Team von
Trainer Alexander Nagel unbedingt zurück in die Erfolgsspur, um auch die Chance
auf den Aufstieg weiter zu wahren. Bis auf Christine Plattfaut und Trainer Nagel
ist die Mannschaft komplett und gilt in Huchting als Favorit. Als zusätzlicher
Vorteil könnte sich die Tatsache herausstellen, dass die Violetten erst das
zweite Spiel bestreiten müssen und so ihren Gegner auch noch mal studieren
können. Dieser muss im Abstiegsduell zuerst gegen Eiche Horn III ran, was
sicherlich für die Gastgeberinnen das wichtigere Spiel ist. Trotz alledem sollte
Jahn das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen, schließlich gilt Huchting
als Mannschaft mit Gummiwand, an der so mancher Angriff abprallt und wieder
aufgebaut wird.
(klv)
Anpfiff: heute, 17 Uhr
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Del-Berg-Um-Volleyballerinnen schalten
den Ortsrivalen Jahn aus
Delmenhorst. Einen perfekten Spieltag in der Landesliga 4
erlebten die Volleyball-Damen der VG Del-Berg-Um bei ihren beiden letzten
Auftritten der Saison vor eigenem Publikum. Erst besiegten sie das Schlusslicht
ATSV Habenhausen mit 3:1 (25:22, 25:21, 21:25, 25:17), dann folgte ein
überraschendes 3:2 (21:25, 23:25, 28:26, 25:19, 15:12) im Lokalderby über den TV
Jahn Delmenhorst.
Die personell dezimierten Gastgeberinnen taten sich im ersten Spiel gegen den
Tabellenletzten aus Habenhausen wie erwartet schwer. Nach einem schnellem
4:11-Rückstand brachten aber Aufschläge von Wiebke Möller und Ute Kehse das Team
zurück ins Match - 1:0. Im zweiten Satz verlief das Spiel lange Zeit
ausgeglichen, ehe sich erneut der Favorit durchsetzte. Dieser ließ dann aber die
Zügel schleifen und trat nicht mehr konsequent genug auf, um den ATSV in die
Schranken zu weisen. Was folgte, war ein völlig unnötiger Satzverlust, und auch
danach war die Leistung der VG nicht dazu angetan, Angst und Schrecken zu
verbreiten. Es war erneut der Aufschlagstärke von Wiebke Möller zu verdanken,
dass der vierte Durchgang am Ende das Spiel zugunsten der VG beendete.
Auch der Spitzenreiter lässt Federn
Dass Totgeglaubte doch länger leben als oft angenommen, mussten die Gäste des
Lokalrivalen TV Jahn im zweiten Spiel bitter erfahren. Trotz einer sicheren
2:0-Satzführung unterlagen sie den aufopferungsvoll kämpfenden Gastgeberinnen
noch im Tiebreak und bekamen damit erst mal einen Dämpfer im Kampf um einen noch
möglichen Aufstieg. Die Niederlage ist umso bitterer, weil auch Spitzenreiter
Bremen 1860 II patzte und Jahn nach Minuspunkten hätte aufschließen können.
Da aber hatten sie nicht mit dem Widerstand der Volleyball-Gemeinschaft
gerechnet. Die erwischte im Duell mit dem Ortsrivalen den besseren Start, nutzte
aber eine 21:19-Führung nicht zum Satzgewinn. Stattdessen drehte Jahn immer mehr
auf und kam vor allem mit Schnellangriffen von Simone Scherf über die Mitte zu
Punktgewinnen. Spätestens ab dem zweiten Durchgang entwickelte sich ein wahrer
Krimi, in dem die Schützlinge von Gäste-Trainer Alexander Nagel nach hoher
18:14-Führung am Ende noch zittern mussten, ehe sie doch auf 2:0 erhöhten. Im
dritten Satz stellten die Gastgeber noch mal um und beorderten Anika Burghardt
auf die Außenposition. Dies brachte zunächst ein wenig Entlastung, und die VG
erspielte sich eine 10:8-Führung. Es folgte eine Aufschlagserie der Violetten,
und beim Stand von 19:12 sahen die Gäste schon wie der sichere Sieger aus. "Wir
drehten dann mit konsequenten Angriffen und solider Abwehrarbeit noch den Satz",
beschreibt Zuspielerin Kerstin Frohburg das dramatische
Ende dieses Durchgangs, in dem ihr Team erst zwei Satzbälle vergab, dann einen
Matchball gegen sich abwehrte, um zum Schluss doch den entscheidenden Punkt zum
Anschlusssatz zu setzen.
Jahn war sichtlich schockiert, und zunächst lief nur noch wenig im Team von
Coach Nagel zusammen, so musste der Tiebreak die Entscheidung bringen. Nach
ausgeglichenem Beginn ging erneut Jahn mit 7:4 in Front, kassierte danach aber
vier Punkte in Folge. Erst beim Stand von 12:12 sollte ein Abstimmungsfehler auf
Seiten der Gäste den Ausschlag zugunsten der Heimmannschaft in diesem engen und
spannenden Match geben.
VG Del-Berg-Um: Mara Albrecht, Anika Burghardt, Kerstin Frohburg, Ute
Kehse, Katharina Kipke, Nina Kovacevic, Wiebke Möller, Marion Plog
TV Jahn Delmenhorst: Nadine Wentzke, Katrin Niehaus, Katrin Düser, Saskia
van Lengen, Britta Niehaus, Christin Stark, Simone Scherf, Alessa Ruberg,
Kerstin Rosenberger, Christin Skandera, Anki Lux
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| Del-Berg-Um (li. Mara Albrecht) hat den Jahn-Damen um Alessa Ruberg einen Dämpfer auf dem Weg zur Meisterschaft verpasst. FOTO: Rolf Tobis |
Nachdem die VG Del-Berg-Um-Damen ihr Tagessoll mit dem Sieg über Habenhausen erfüllt haben, finden sie die nötige Lockerheit gegen den mehr unter Druck stehenden TV Jahn.
Von Katja Nonnenkamp
Delmenhorst.Trotz großer Personalprobleme haben die Volleyball-Damen der VG Del-Berg-Um bei ihrem Heimspiel gleich zwei Mal gewonnen, wobei vor allem die gelungene Revanche gegen den haushoch favorisierten Ortsrivalen TV Jahn ausgiebig gefeiert wurde. Gegen das Schlusslicht ATSV Habenhausen triumphierte das Team um Zuspielerin Kerstin Frohburg mit 3:1 (25:22, 25:21, 21:25, 25:17) und gegen Jahn gelang ein 3:2 (21:25, 23:25, 28:26, 25:19, 15:12).
Mit nur sieben Spielerinnen trat die VG gegen Habenhausen – das selbst jedoch nur zu sechst anreiste – an. Nach großem Rückstand zu Beginn des erste Satzes brachten Wiebke Möller und Ute Kehse ihr Team mit platzierten Aufschlägen wieder in Front.
Im dritten Durchgang ließ die VG die Zügel ein wenig schleifen und wurde prompt bestraft. Erst der vierte Durchgang brachte die Entscheidung, als erneut Möller an den Aufschlag trat und mit acht hammerharten Aufschlägen den Sieg für ihr Team sicherte.
Beim Rückspiel gegen den TV Jahn konnte sich die VG ein wenig zurücklehnen, da sie ihr Tagessoll bereits erfüllt hatte. Führte die VG zu Beginn der Partie überraschenderweise, so konterte der TV Jahn mit seiner starken Mittelangreiferin Simone Scherf. Auch Satz zwei ging aufgrund starker Aufschlagserien an die Gäste.
Die Satzpause zum dritten Durchgang nutzen die Gastgeberinnen, um ihre Lockerheit wieder zu gewinnen und spielten in Satz drei und vier unbekümmert und erfolgreich, so dass der Tiebreak die Entscheidung in diesem Stadtduell bringen musste.
„Wir haben erst nicht dran geglaubt, aber dann wussten wir, dass da noch was für uns drin sein könnte“, erklärte Frohburg den Beginn des fünften Satzes. Im Tiebreak sah es ganz nach einem Wiederholungserfolg der Violetten aus, die mit 7:4 in Führung gingen.
Nach einer Auszeit von DBU fasste sich das Frohburg-Team wieder und wechselte bei eigener 8:7-Führung die Seiten. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen gingen die Kontrahentinnen auf die Zielgerade. Mit viel Kampfeinsatz und clever gelegten Bällen holten sich letztendlich die VG-Spielerinnen den Sieg und umjubelten die geglückte Revanche. Jahn-Kapitän Alessa Ruberg will dieses Spiel schnell wieder vergessen und nach vorne blicken: „Wir können und wollen immer noch die Meisterschaft holen, trotz dieses Dämpfers.“
DBU I: Mara Albrecht, Anika Burghardt, Kerstin Frohburg, Ute Kehse, Katharina Kipke, Nina Kovacevic, Wiebke Möller und Marion Plog.
Jahn: Alessa Ruberg, Simone Scherf, Anki Lux, Britta Niehaus, Katrin Niehaus, Nadine Wentzke, Kerstin Rosenberger, Kristin Stark, Kristin Skandera, Christin Plattfaut.
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| Bernd Jais (li.) half bei der zweiten Mannschaft des TV Jahn aus. Diese träumt weiterhin von der Meisterschaft. FOTO: Rolf Tobis |
Delmenhorst (kno). Mit dem 3:2 (25:19, 13:25, 14:25, 25:20, 15:13) gegen Bremen 1860 IV und dem 3:1 (26:24, 18:25, 25:17, 25:22) über den Lüssumer TV haben die zweiten Herren des TV Jahn ihren Vorsprung in der Tabelle der Volleyball-Landesliga ausgebaut und träumen weiter von der Meisterschaft. „Es war wirklich ein harter Spieltag“, krächzte Jahn-Trainerin Ulrike van Zadel, die sich lautstark am Feldrand engagiert hatte und am Abend kaum mehr bei Stimme war.
Mit nur vier gesunden Spielern und sechs Angeschlagenen starteten die Violetten in ihren Heimspieltag. An einem Mixed-Spieltag konnte van Zadel noch den ehemaligen Spieler der ersten Herren, Bernd Jais, „ausgraben“ und ihn motivieren, bei der zweiten Garnitur auszuhelfen. Gegen die 1860er, die als direkter Konkurrent mit um den Aufstieg kämpfen, begannen die Violetten mit einem stabilen ersten Pass und einer übersichtlichen Spielweise am Netz. In den Sätzen zwei und drei ging dann aber gar nichts mehr, so dass erst der Gewinn von Durchgang vier die Chancen auf den Sieg offen hielt. Im Tiebreak ging es dann Schlag auf Schlag und am Ende hatte der TV Jahn mit 15:13 die besseren Nerven.
Obwohl die Gastgeber mit ihren Kräften am Ende waren und Libero Khesrau Azadzoy wegen einer Erkältung nicht weiter spielen konnte, gelang gleich zu Beginn der Partie gegen Lüssum ein Satzgewinn. Die Kräfte schwanden jedoch weiter, so dass die Violetten erst im dritten und vierten Durchgang wieder Oberwasser bekamen und den Sieg nach Hause holten.
Jahn II: Henner Schmidt, Hamed Azadzoy, Florian Geisler, Dominik Bierek, Lars Kolberg, Joachim Wilkens, Christoph Barton, Thorben Haschke, Khesrau Azadzoy, Bernd Jais
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Volleyball-Landesliga: Jahn II kann sich
nur selbst um die Meisterschaft bringen
Delmenhorst. Sie können den Sekt
schon mal kalt stellen, die Volleyballer des TV Jahn Delmenhorst II. Sie
gewannen ihre beiden Heimspiele gegen Verfolger Bremen 1860 IV (3:2/25:19,
13:25, 12:25, 25:20, 15:13) und dem Lüssumer SV (3:1/26:24, 18:25, 25:17, 25:22)
in der Landesliga 3.
Vor allem der Tiebreak-Erfolg im Meisterschaftsduell mit der vierten Mannschaft
von Bremer 1860 wird wohl den Ausschlag zugunsten der Violetten geben, die jetzt
vier Punkte Vorsprung haben - bei noch zwei ausstehenden Spielen. Es war ein
Erfolg, mit dem nicht unbedingt zu rechnen war, denn bei den Hausherren sah es
personell nicht rosig aus. Trainerin Ulrike van Zadel musste auf drei Spieler
verzichten, zudem lief Libero Khesrau Azadzoy grippegeschwächt auf. Angesichts
der Personalnot kam das Debüt des reaktivierten Bernd Jais gerade recht. Der
Routinier überzeugte über die Mitte und sorgte für Entlastung, denn auch
Mittelblocker Dominik Bierek war wegen einer Oberschenkelzerrung angeschlagen
und nicht voll einsatzfähig.
Im ersten Durchgang lief es gleich sehr gut für die Hausherren, bei denen Hamed
Azadzoy zuspielte und Henner Schmidt über die Diagonalposition Akzente setzte.
Nach einer deutlichen Führung ließen die Gastgeber nur noch wenige Punkte des
Gastes zu, waren aber in einigen Aktionen nicht konsequent genug. Diese
Einstellung sollte sich dann in den Abschnitten zwei und drei bitterböse rächen,
denn in denen spielte fast nur der Gast. Begünstigt durch eine miserable Annahme
des TV Jahn kam 1860 immer wieder zu direkten Punkten und sah nach 2:1-Sätzen
schon wie der sichere Sieger aus.
Als Trainerin Ulrike van Zadel zum Ende des dritten Abschnittes Henner Schmidt
wieder auf die Zuspielerposition beorderte und Florian Geisler nach mehrwöchiger
Verletzungspause Diagonal auflief, wurde das Spiel der Hausherren wieder
druckvoller und zwingender. Die Stabilität kehrte zurück, und der Tiebreak
musste dieses Spitzenduell entscheiden. Im Entscheidungsdurchgang erwischten die
Schützlinge von Ulrike van Zadel den besseren Start und gingen schnell mit 8:3
in Front. Der Vorsprung schmolz dann zwar noch einmal zusammen, doch am Ende
sollten zwei erfolgreiche Aktionen der Violetten für die notwendigen Punkte zum
wohlverdienten Sieg sorgen.
Das zweite Spiel gegen den Tabellenvorletzten aus Lüssum war danach nicht mehr
so schön anzuschauen. Jahn wirkte etwas geschlaucht und erwärmte sich zu Beginn
wenig für die Spielweise der biederen Gäste. Einem knappen Satzerfolg folgte
prompt die Ernüchterung in Form des Satzausgleiches, bei dem vor allem der
violette Angriff wenig Durchschlagskraft entwickelte. Als dann auch noch die
Annahme mehrfach patzte, war der Satz weg. Danach rissen sich die Hausherren
dann doch noch mal zusammen, gaben eine deutliche 15:5-Führung nicht mehr aus
der Hand und brachten ihren Vorsprung sicher nach Hause. Es folgte dann zwar
noch einmal ein etwas knapperer Durchgang, doch am Ende machten die Violetten
erneut die wichtigen Punkte zum Sieg.
TV Jahn Delmenhorst II: Dominik Bierek, Henner Schmidt, Christoph Barton,
Thorben Haschke, Joachim Wilkens, Florian Geisler, Khesrau Azadzoy, Lars
Kolberg, Hamed Azadzoy
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Delmenhorst (kno). Erneut hat es keinen Satzgewinn für die zweiten Volleyballerinnen des TV Jahn II gegeben. Die Landesliga-Volleyballerinnen von Trainer Florian Süßmuth verlor mit 0:3 (21:25, 15:25, 18:25) beim Wilhelmshavener SSV.
Der erste Durchgang verlief lange ausgeglichen, erst in der Endphase gab es einen kleinen Einbruch beim jungen Teams vom TV Jahn. Die Annahme kam weniger präzise, so dass auch der Spielaufbau am Netz zu ungenau wurde. Im zweiten Satz ließen sich die Violetten dann so richtig hängen und zeigten nur noch wenig Siegeswillen. Selbst die leichten Aufschläge von unten, die der SSV brachte, wurde an die Decke gebaggert oder ins Feld fallen gelassen. „Ich weiß nicht, was da los war“, zeigt sich Süßmuth ratlos.
Im dritten Satz ging dann endlich wieder ein Ruck durch die Reihen und im Angriff bekamen die Delmenhorsterinnen Oberwasser. „Ich bin vor allem mit unseren Aufschlägen zufrieden, da konnten wir den Gegner gut beschäftigen“, so der Coach. Sobald die Wilhelmshavenerinnen jedoch den Druck erhöhten, fehlte den Violetten der richtige Biss, um gegenhalten zu können. Vor allem in den entscheidenden Endphasen der Sätze fehlte dem violetten Team der Mut im Angriff und die Sicherheit im ersten Pass.
TV Jahn II: Viola Ruberg, Sarah Groborz, Nathalie Groborz, Natalie Puklicz, Virginia Balcerak, Jenny Dittmar, Gina Schmidt
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Jahn gewinnt in der Volleyball-Oberliga
im Tecklenburger Land
Delmenhorst. Trotz einiger
Sorgenfalten wegen der personellen Schieflage gelang den Oberliga-Volleyballern
des TV Jahn Delmenhorst beim Auswärtsspiel gegen den VCB Tecklenburger Land II
eine riesengroße Überraschung. Die nur mit acht Spielern angereisten Gäste
siegten mit 3:1 (19:25, 25:23, 25:21, 25:22) und verschafften sich damit ein
wenig Luft in der Tabelle.
Um 6 Uhr in der Früh mussten die Spieler des TV Jahn aufstehen, um pünktlich zum
Spiel ins Tecklenburger Land zu kommen. Trainerin Susanne Schalk konnte dann
allerdings nur acht Spieler am Treffpunkt begrüßen. Mit Mirko Rohde, Arne Drews,
Sven Musiol, Matthias Sander und Florian Süßmuth fehlten gleich fünf Spieler,
davon alleine vier, die im Außenangriff eingesetzt hätten werden können.
Angesichts dieser personellen Notlage im Angriff entschloss sich die
Übungsleiterin dafür, den Libero aufzulösen, um mit Björn Bagung noch einen
zusätzlichen Spieler am Netz zur Verfügung zu haben. Diese doch recht riskante
Maßnahme sollte am Ende aber tatsächlich von Erfolg gekrönt werden, weil alle
Akteure im Team noch enger zusammenrückten und sich vor allem in der Annahme und
Abwehr noch intensiver gegenseitig unterstützten.
Der erste Satz in der großen und weitläufigen Halle in Ibbenbühren war
allerdings davon geprägt, dass sich die Violetten erst noch zurechtfinden
mussten. Es fehlte bei einigen Akteuren die richtige Orientierung, und so musste
Jahn erst noch warm werden. Nach dem Verlust des ersten Satzes kamen die Gäste
aber immer besser zurecht und fanden langsam zu ihrem Spiel. Mit Björn Hagestedt
hatte einer der Youngster einen ganz großen Tag erwischt. Auf der Mittelposition
schlug er immer wieder über den gegnerischen Block, und auch auf der für ihn
ungewohnten Abwehrposition, auf der normalerweise der Libero für ihn spielt,
setzte er Akzente.
Coach Schalk stellte zudem die Taktik der Angaben auf höheres Risiko um und
knackte damit den Dreier-Annahmeriegel der Gastgeber, die somit ihre
Schnellangriffe nicht mehr so erfolgreich vortragen konnten. Ein gewohnt agiler
Alexander Nagel war jetzt auch in der Lage, seine eigenen Angreifer variabel
einzusetzen und spielte immer wieder in die Lücken der gegnerischen
Blockspieler. Auch Angreifer André Schneider, der direkt aus seiner Nachtschicht
kam, hatte einen guten Tag erwischt und eine fast 100-prozentige Ausbeute bei
seinen Aktionen.
Nach dem knappen Satzausgleich spielte eigentlich nur noch der TV Jahn, der sich
souverän auch die Durchgänge drei bis vier holte und am Ende verdient als Sieger
das Feld verließ. "Wir hatten eigentlich keine großen Ambitionen hier und sind
locker und unverkrampft ins Spiel gegangen", versuchte Trainerin Susanne Schalk
den Überraschungserfolg zu erklären. "Wir haben alle an einem Strang gezogen und
dabei richtig Spaß gehabt."
TV Jahn Delmenhorst: Björn Hagestedt, Martin Kumpmann, Benjamin Back,
Björn Bagung, Waldemar Siemens, Andre Schneider, Kai Stöver, Alexander Nagel
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| André Schneider (li.) wusste im Tecklenburger Land vor allem bei den Aufschlägen zu überzeugen. TV Jahn gewann dort mit 3:1. FOTO: Rolf Tobis |
Delmenhorst (KNO). Mit einem Überraschungserfolg in der Tasche kehren die ersten Herren des TV Jahn von ihrem Sonntagsspiel in der Volleyball-Oberliga zurück nach Delmenhorst. Mit 3:1 (19:25, 25:23, 25:21, 25:22) bezwangen die Violetten die „Übermacht“ von Tecklenburger Land II.
Um 7:45 Uhr war bereits Abfahrt zum Auswärtsspiel, denn Beginn des Matches war 10 Uhr, was für ein Oberligaspiel durchaus ungewöhnlich ist. Jahn-Diagonalspieler André Schneider kam direkt ohne Schlaf aus dem Nachtdienst und lieferte trotz allem eine bärenstarke Partie ab.
Als absoluter Außenseiter startete das Team von Trainerin Susanne Schalk in die Partie. Schalk konnte auf nur acht Spieler zurückgreifen und hatte so nicht gerade die optimalen Bedingungen, um gegen den Tabellendritten bestehen zu können. „Ich glaube aber, dass wir die richtige Einstellung hatten. Wir wollten ein gutes Spiel liefern und uns nicht einschüchtern lassen“, so Schalk.
Im ersten Durchgang zeigten sich die Violetten durch die helle Halle und das große Zentralfeld beeindruckt. „Wir haben im Aufschlag nur halbe Kraft gespielt, um Fehler zu vermeiden“, so Schalk. Erst im zweiten Durchgang zogen die Gäste von der Delme in ihren Angaben an. „Das war auch das richtige gegen Tebu“, erklärte Schalk. Mit platzierten Aufschlägen von Jahn-Zuspieler Alexander Nagel und hammerharten Angaben von Schneider wurde die gegnerische Annahme nahezu zerpflügt. Durch den labilen Spielaufbau der Gastgeber war es auch die Jahn-Blockspielern ein Leichtes den nächsten Angriff zu antizipieren und so gut aufgestellt zu sein.
Der etatmäßige Libero Björn Bagung wurde als Außenangreifer eingesetzt, denn mit nur acht Violetten wäre es auf dieser Position zu eng geworden. Auch im dritten und vierten Satz waren es die starken Aufschläge der Violetten, die die Gastgeber aus ihrem Konzept brachten. Mit diesem Sieg sammeln die OberligaHerren wichtige zwei Punkte, um aus eigener Kraft den Ligaverbleib zu schaffen. Entscheidend für dieses Ziel wird sicher der Heimspieltag am 7. März sein, bei dem es gegen das Tabellenschlusslicht Vegesack und den direkten Konkurrenten von Bremen 1860 I geht.
TV Jahn Delmenhorst: Kai Stöver, Martin Kumpmann, André Schneider, Björn Bagung, Björn Hagestedt, Waldemar Siemens, Alexander Nagel, Benjamin Back.
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Landesliga 4 Damen: Für die VG
Del-Berg-Um steht heute ein ganz wichtiger Heimspieltag an. Zum einen
treffen sie auf das Schlusslicht ATSV Habenhausen, das unbedingt - wie im
Hinspiel beim 3:0 - bezwungen werden muss, um sich nach unten abzusichern. Zum
anderen kommt es zum Lokalderby mit dem TV Jahn Delmenhorst, in dem sich
die Truppe von Coach Marco Thiel für die 0:3-Pleite aus dem Hinspiel
revanchieren möchte. Dazu müssten die Gastgeberinnen allerdings in Bestbesetzung
antreten, doch davon sind sie weit entfernt. Deshalb liegt der Fokus auf der
Begegnung mit dem ATSV. Danach folgt die Kür gegen die Violetten. "Jahn wird mit
voller Motivation gegen uns antreten und nur mit einer Galavorstellung zu
schlagen sein", ist Zuspielerin Kerstin Frohburg überzeugt.
(KLV)
Anpfiff: heute, 15 Uhr, Halle Uhlandstraße
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Oberliga 1 Herren: Dem TV Jahn
Delmenhorst steht eine ganz schwierige Aufgabe bevor. Das Team von Trainerin
Susanne Schalk muss beim Tabellenzweiten VCB Tecklenburger Land II
antreten, eine junge, hoch motivierte Mannschaft. Motivation ist ein gutes
Stichwort, die ist derzeit beim TVJ nämlich nicht besonders ausgeprägt. Die
Formation steht nach einer bisher eher durchwachsenen Saison auf Platz sieben
und kämpft seit Wochen verzweifelt darum, zu sich zu finden. Stagnierende
Leistungen einzelner Mannschaftsteile lassen aber nicht auf eine Überraschung
bei der Zweitligareserve hoffen. Zuspieler Alexander Nagel unkt dazu: "Die
Formkurve von vielen Spielern steigt im Moment nicht gerade nach oben." Das
Hinspiel hatten die Violetten übrigens 0:3 verloren.
(KLV)
Anpfiff: Sonntag, 10 Uhr
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Delmenhorst (kno).Am Sonntag müssen die Volleyballer des TV
Jahn Delmenhorst im Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten VCB Tecklenburgerland II,
bestehen. Im Vorfeld des Bundesligaspiels zwischen dem VCB I und dem SV
Warnemünde empfängt der VCB II in der Laggenbecker Sporthalle am Burgweg den TV
Jahn Delmenhorst und den TuS Aschen-Strang.
Zur Zeit befinden sich die Violetten auf dem siebten Rang der Tabelle und zwei
Punkte wären immens wichtig, um sich auf den sicheren sechsten Platz zu retten.
Platz sieben ist kein direkter Abstiegsplatz, jedoch müsste die Mannschaft von
Susanne Schalk mit dieser Endplatzierung in die Relegation, um den Oberliagplatz
halten zu sichern. In der Hinrunde hagelte es eine 0:3-Niederlage, so dass die
Violetten gegen die athletischen Spieler des VCB hellwach und mit viel Kraft
agieren müssen, um sich eine Chance auf zwei Punkte wahren zu können.
Mit Heimrecht treten die ersten Herren des VfL Wildeshausen in der Verbandsliga
an. Gegen den TV Bremen 1875 und die dritte Delegation des VfL Lintorf will das
Team um Außenangreifer Frank Gravel punkten, um wieder den direkten Kontakt zur
Tabellenspitze herzustellen. Umgekehrt könnten zwei Niederlagen auch das
Abrutschen auf den Relegationplatz bedeuten. Ausgerechnet bei diesem wichtigen
Heimspiel plagen die Wildeshauser Volleyballer Verletzungssorgen. Hinter den
Einsätzen von Kapitän Claus Meyer und den Angreifern Jens Prütz sowie Andreas
Fortmann stehen noch große Fragezeichen. Vor eigenem Publikum werden die
Wildeshauser jedoch den Kopf auf keinen Fall in den Sand stecken, sondern alles
probieren, um mindestens einen Sieg in eigener Halle zu holen. Dieser soll gegen
den direkten Konkurrenten aus Bremen im ersten Spiel des Tages gelingen, denn
das Hinspiel gewann der VfL in vier Sätzen. Gegen die Lintorfer wird es noch
einmal schwieriger, da dieses erfahre Team kaum eigene Fehler macht. Gute
Aufschlägen des VfL sollen die Gäste aus Lintorf deshalb an ihrem Spielaufbau
hindern, um sich für das 1:3 in der Hinrunge revanchieren zu können.
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![]() Wieder einmal kommt der Block zu spät. Über die Finger von Viola Ruhberg (re.) geht der Angriffsball der OTB-Spielerin. FOTO: Rolf Tobis |
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![]() Jahn-Zuspielerin Anki Lux und Mittelblockerin Simone Scherf (hinter dem Netz v. li.) überzeugten beim Sieg in der Bremer Neustadt auch im Block. Foto: Katja Nonnenkamp |
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![]() Dem Pflichtsieg gegen Bremen 1860 II folgte eine 1:3-Niederlage gegen TuS Aschen-Strang. Die Jahn-Volleyballer (hier Kai Stöver) belegen in der Oberliga-Tabelle die siebte Position. FOTO: Rolf Tobis |
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Delmenhorst
(kno). Die Volleyballerinnen des TV Jahn II sind bei ihrem 2:3 (25:20, 25:22,
17:25, 18:25, 10:15) beim Vareler TB in der Landesliga gegen den Vareler TB nur
knapp am ersten Saisonsieg vorbei geschrammt.
Die Schützlinge von Trainer Christoph Barton begannen mutig und mit druckvollen
Angriffen. Nach der 2:0-Satzführung der Violetten witterte der Trainer schon den
ersten Sieg der Saison.
Im dritten Durchgang brach das junge Teams jedoch komplett ein. Mit 7:21 lagen
die Jahn-Damen schon hinten, als sich so etwas wie Kampfeswillen entwickelte.
Den enormen Rückstand konnten die Violetten jedoch nicht mehr aufholen. Auch
Satz vier ging an die Gastgeber, die mit ihrem hohen Block fast alle Angriffe
der Violetten abfingen. Im Tiebreak machte sich der Erschöpfung einzelner
Spielerinnen bemerkbar.
„Mit ein paar Wechselalternativen hätten wir hier gewonnen“, ist Barton
überzeugt, denn der Trainer konnte nur sechs Spielerinnen mit nach Varel nehmen.
Jahn II: Nathalie Groborz, Sarah Groborz, Jennifer Dittmar, Ulrike van Zadel,
Kristina Schneider, Viola Ruberg
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TV Jahn Delmenhorst II nutzt das Spiel in
Achim für Personaltests
DELMENHORST. Spitzenreiter TV Jahn Delmenhorst II kam in der
Volleyball-Landesliga 3 in nur 51 Minuten zu einem ungefährdeten und deutlichen
3:0-Erfolg (25:11, 25:17, 25:16) über Schlusslicht TSV Achim.
Ohne Florian Geisler, der an einer schmerzhaften Fingerverletzung laboriert, und
Andreas Adomeit, dafür aber mit Thorben Haschke und Sergej Berger traten die
Schützlinge von Trainerin Ulrike van Zadel ihre Reise zum Träger der Roten
Laterne an. Das Projekt Meisterschaft und Aufstieg kommt jetzt so langsam in die
heiße Phase, da sind Siege gegen schwache Teams wie den TSV von vornherein
Pflicht.
Entsprechend konzentriert ging das Team um Mannschaftsführer Henner Schmidt, der
diesmal nicht als Zuspieler, sondern als Diagonalangreifer fungierte, die Sache
an. Schnell erspielten sie sich eine beruhigende Führung gegen einen Gastgeber,
der im ersten Spiel Verfolger Hambergen an den Rand einer Niederlage brachte und
dabei sein ganzes Pulver verschoss. Die Hausherren waren sichtlich erschöpft und
auch enttäuscht über die entgangene Sensation, sie boten den Violetten kaum
Widerstand und ergaben sich frühzeitig.
Auf Seiten des TV Jahn konnte Trainerin Ulrike van Zadel so einiges ausprobieren
und ließ Hamed Azadzoy statt Henner Schmidt auf der Stellerposition
durchspielen. Auch die restlichen Mannschaftsposten wurden reihum mit
verschiedenen Akteuren besetzt, was aber dem Spielfluss des Tabellenführers
keinen Abbruch tat. Am Ende stand ein nie gefährdeter Pflichtsieg ohne jeglichen
Glanz, doch darüber war im Lager der Gäste niemand traurig. Der Start ins
Projekt Meisterschaft 2009 ist geglückt, und so kann der Fokus langsam auf den
7. Februar gelegt werden, wenn Verfolger Bremen 1860 IV empfangen und eine
Vorentscheidung auf dem Weg zum Titel fallen wird.
TV Jahn Delmenhorst II: Dominik Bierek, Henner Schmidt, Peter Rose,
Christoph Barton, Joachim Wilkens, Khesrau Azadzoy, Lars Kolberg, Hamed Azadzoy
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Volleyballerinnen des TV Jahn Delmenhorst
starten mit zwei Siegen ins neue Jahr
DELMENHORST. Als durchaus geglückt könnte der Start ins neue Jahr
für die Landesliga-Volleyballerinnen des TV Jahn Delmenhorst bezeichnet werden.
Beim Heimspieltag waren die Violetten erst gegen den TV Eiche Horn III mit 3:1
(21:25, 25:20, 25:21, 25:14) erfolgreich und hielten danach auch den Oldenburger
TB II ohne Satzverlust mit 25:20, 25:21, 27:25 auf Distanz.
Der erste Auftritt im Jahre 2009 war für die Schützlinge von Trainer Alexander
Nagel zwar von Erfolg geprägt, aber die Vorstellung gegen den Vorletzten TV
Eiche Horn III war alles andere als souverän. Kapitän Alessa Ruberg fand
ziemlich deutliche Worte für die Vorstellung ihres Teams: "Das Spiel war eine
einzige Katastrophe, die schlechteste Saisonleistung." Vor allem zu Beginn der
Begegnung lief wenig zusammen im Spiel der Violetten, die mit fast komplettem
Kader angetreten waren. Es waren zwar einige Spielerinnen gesundheitlich
angeschlagen, doch das sollte und konnte nicht als Begründung für das schwache
Spiel herhalten.
Eine enorme Zahl an Eigenfehlern auf Seiten der Delmenhorsterinnen begünstigte
den Satzgewinn des ersten Abschnittes für die biederen Gäste aus Bremen. Selbst
im zweiten Satz blieb vieles Stückwerk im Spiel der Gastgeberinnen, die sogar
schon mit 15:20 hinten lagen, ehe eine Aufschlagserie von Alessa Ruberg doch
noch zum Satzausgleich führte. Und auch im dritten Abschnitt musste erst eine
Serie von Zuspielerin Anki Lux herhalten, ehe auch dieser Durchgang gewonnen
wurde. Allerdings hatten sie danach den Gästen den Zahn gezogen und feierten
einen zäh erkämpften Sieg.
Als hätten sie ihre Kräfte und ihr Können für das schwere Spiel gegen den OTB II
aufgespart, spielten die Schützlinge von Coach Alexander Nagel jetzt wie
ausgewechselt und um eine ganze Klasse besser. "Hier zeigten wir endlich, dass
wir Volleyball spielen können", zeigte sich Alessa Ruberg richtiggehend
euphorisiert über die jetzt gute Vorstellung ihres Teams. Selbst als eine
deutliche 21:13-Führung im ersten Abschnitt fast noch kippte, blieben sie ruhig
im Lager des TV Jahn. "Bei der hohen Führung dürfen wir mal ein paar Punkte
verschenken", war sogar Trainer Nagel zuversichtlich, dass es am Ende doch noch
reichen würde. Das Spiel blieb bis zum Schluss auf einem deutlich höheren
spielerischen Niveau als die Partie gegen Eiche Horn. Weil in den entscheidenden
Situationen des dritten Satzes vor allem der Angriff und der Block die Akzente
setzten, war der deutliche Sieg mehr als verdient. Trotzdem verschließen die
Delmenhorster nicht die Augen vor den offensichtlichen Schwächen. "Für die
nächsten Spiele müssen wir an unserer Konzentration arbeiten, sodass wir die
Sätze noch klarer gewinnen", blieb Alessa Ruberg trotz der beiden Siege
kritisch.
TV Jahn Delmenhorst: Nadine Wentzke, Katrin Niehaus, Katrin Düser, Saskia
van Lengen, Britta Niehaus, Christin Stark, Simone Scherf, Alessa Ruberg,
Kerstin Rosenberger, Christin Skandera, Anki Lux
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Landesliga 4 Damen: Gleich zu
Beginn des neuen Jahres steht dem TV Jahn Delmenhorst eine erste
ernsthafte Standortbestimmung bevor, die richtungweisend für den weiteren
Saisonverlauf werden könnte. Der Tabellendritte trifft dabei in eigener Halle
auf den Vorletzten TV Eiche Horn III sowie den derzeit zweitplatzierten
Oldenburger TB II. Vor allem die Begegnung mit Eiche Horn ist besonders
wichtig, denn es gilt, gegen die schlechter platzierten Teams auf jeden Fall zu
punkten - und der 3:0-Hinspielerfolg zeigt, dass das locker geht. Danach käme
die Kür gegen die Turnerbündler, gegen die das Hinspiel 1:3 verloren wurde.
Derzeit gibt es im Team von Jahn-Trainer Alexander Nagel allerdings noch einige
Erkrankte. Am Sonntag sollen aber alle Akteure wieder fit sein. Vor allem der
Einsatz von Libera Kerstin Rosenberger ist wichtig für die Psyche des Teams.
Insgesamt bleibt abzuwarten, in welcher Verfassung sich der TV Jahn nach der
Winterpause präsentiert und ob er es schafft, an die guten Leistungen von 2008
anzuknüpfen.
(KLV)
Anpfiff: Sonntag, 11 Uhr, Halle Blücherweg
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Landesliga 3 Herren: Für den Spitzenreiter TV Jahn
Delmenhorst II steht eine - zumindest nach der Papierform - einfache Aufgabe
gegen den Tabellenletzten TSV Achim auf dem Programm. Nach der langen
Winterpause und der zuletzt erlittenen empfindlichen Niederlage gegen Stotel zum
Jahreswechsel gilt es nun, schnellstmöglich den Rhythmus wiederzufinden und
keine unnötigen Satzverluste mehr zu kassieren. Das Team von Trainerin Ulrike
van Zadel wird ohne Sergej Berger und Andreas Adomeit die Reise nach Achim
antreten, aber auch hinter dem Einsatz von Florian Geisler steht noch ein
Fragezeichen. Ebenfalls fraglich ist, ob Thorben Haschke, der unter der Woche
zum ersten Mal wieder trainierte, bereits einsatzfähig ist. Das Hinspiel haben
die Delmenhorster 3:0 gewonnen, das Schlusslicht der Liga ist noch sieglos und
hat erst zwei Sätze für sich entschieden, was einen Erfolg der Violetten
wahrscheinlich macht. Alles andere als ein Sieg wäre daher eine Enttäuschung.
(KLV)
Anpfiff: Sonnabend, 17 Uhr, Achim, Halle Karlstraße
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![]() In die Hände klatschen und auf geht’s: Die Damen der VG Del-Berg-Um spielen an der Uhlandstraße gegen TuS Huchting und die zweite Mannschaft von Bremen 1860. FOTO: Rolf Tobis |
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Alexander Nagel übernahm die schwere
Aufgabe, die Nachfolgerinnen der Volleybees zu formen
Sie traten als Nachfolgerinnen der "Volleybees" ein schweres
Erbe an - doch sie haben die Erwartungen an sie mehr als erfüllt. Zum Start ins
Neue Jahr belegen die Volleyballerinnen des TV Jahn Delmenhorst in der
Landesliga 4 nach zum Teil tollen Leistungen einen hervorragenden dritten Platz.
Über den bisherigen Saisonverlauf und die Ziele im Jahr 2009 sprach Gerhard
Göldenitz mit Trainer Alexander Nagel.
Frage: Ihre Mannschaft steht zur Zeit sehr gut da. Haben Sie damit gerechnet?
Alexander Nagel: Nein, weil du es als Aufsteiger immer schwerer hast, dich ans
Niveau zu gewöhnen. Ich konnte die Liga nicht einschätzen und bin auch ein wenig
überrascht über unsere gute Platzierung.
Wie zufrieden sind Sie mit sich selbst - es ist ja auch ihre erste
Trainerstation im Damenbereich?
Die Mädels ziehen sowohl im Training als auch im Spiel voll mit. Wenn du Erfolg
hast, ist alles einfacher. Ich bin sehr zufrieden und habe auch noch Spaß dabei.
Sie gelten unter den Spielerinnen als Antreiber, aber auch als jemand, der
mit Wechseln das Team aus dem Konzept bringen kann.
Das mit dem Wechseln sehe ich anders. Ich finde, im Volleyball wird viel zu
wenig gewechselt, um bestimmte Spielsituationen auszunutzen. Ich habe zwölf
Spielerinnen mit Stärken und Schwächen, die es auszunutzen gilt. Man muss
Akzente setzen und alle im Team müssen wissen, dass sie wichtig sind.
Wo sehen Sie in Ihrem Team noch Potenzial?
Mit der taktischen Entwicklung bin ich sehr zufrieden, sie kann aber auch noch
besser werden. Meine Damen müssen noch lernen, die Schwächen des Gegners im
Spiel stärker auszunutzen. Die technischen Defizite gilt es zu minimieren, dann
könnte man aus diesem Team noch mehr herauskitzeln.
Wo geht die Reise in diesem Jahr noch hin?
Unsere bisherigen drei Niederlagen erlitten wir jeweils gegen die Topteams der
Liga, und da waren wir jedes Mal nicht mit dem besten Kader angetreten. Es ist
enorm wichtig, dass alle Spielerinnen da sind, dann können wir noch einiges
erreichen. Ich hoffe, dass wir uns in der Rückrunde oben halten können. Der
Aufstieg ist für uns nicht zwingend, und ich denke, erst gegen Ende der Saison
wird klar, wohin die Reise für uns geht.
Sie sind oft bei den Spielen der Damen nicht dabei, weil Sie selbst in der
ersten Herrenmannschaft aktiv sind. Wie schwer wiegt das?
Insgesamt ist das sicherlich ein Nachteil für uns, aber mit Conny Freitag haben
wir eine gute Alternative gefunden. Trotzdem ist es sicherlich schwierig, da ich
durch meine Trainingsarbeit das Team besser kenne und einschätzen kann. Ich
würde im Spiel wahrscheinlich noch schneller auf bestimmte Situationen
reagieren. In der Rückrunde werde ich aber nur ein Mal fehlen, da entspannt sich
die Lage etwas.
Versuchen Sie Ihre Mentalität an das Team weiterzugeben?
Auf jeden Fall muss jede Spielerin ihren eigenen Part finden, keine sollte
versuchen, mich zu kopieren. Meine Einstellung zum Volleyball ist immer auch
eine Gratwanderung, auch was den Umgang mit den Schiedsrichtern angeht. Der
positive Wille, das Beste abzuverlangen, muss für mich klar erkennbar sein. Ein
bis zwei Spielerinnen müssen auf dem Feld diesen Part übernehmen und damit die
anderen mitziehen.
Was ist bei einer Damenmannschaft anders als bei Männern?
Bei den Damen muss man die Art und Weise, wie man mit ihnen umgeht geht, an
deren Mentalität anpassen. Die Wortwahl, aber auch die Tonlage ist eine andere
als bei Männern. Es sollten mehr die Stärken als die Schwächen angesprochen
werden. Damen sind in dieser Beziehung deutlich empfindlicher.
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Volleyballer von Jahn II verlieren
auch gegen TG Wiesmoor
DELMENHORST. In der Staffel 1 der Volleyball-Landesliga kamen die
jungen Aufsteigerinnen des TV Jahn Delmenhorst II im Auswärtsspiel bei der TG
Wiesmoor nicht über einen Achtungserfolg hinaus und unterlagen mit 0:3 (17:25,
14:25, 7:25).
Nur sieben Spielerinnen traten die Reise nach Ostfriesland an, wobei auch kein
Betreuer mitfuhr. Deshalb übernahm Nathalie Groborz diesen Part, und sah eine
Mannschaft, die nur zu Beginn der Partie einigermaßen mithielt. Mit einigen
starken Angaben und mehreren gelungenen Angriffsaktionen gestaltete der TV den
ersten Satz bis zur Mitte ausgeglichen. Erst als sich in der Annahme der
Violetten die ersten Fehler einschlichen, zog Wiesmoor davon und holte sich den
ersten Durchgang.
In den beiden folgenden Abschnitten fanden die jungen Gästespielerinnen
überhaupt nicht mehr zu ihrem Spiel, weil sie durch die hart und platziert
geschlagenen Angaben der Gastgeberinnen derart verunsichert waren, dass erneut
kaum eine Annahme zum Zuspiel kam. Die wenigen Angriffsversuche brachten
entsprechend kaum Punkte, und so kam Wiesmoor am Ende zu einem nie gefährdeten
Sieg.
"Wir sind der Meinung, dass es nicht unbedingt daran lag, dass wir keinen
Trainer dabei hatten, sondern der Mangel an Spielerinnen. Wir hoffen, dass wir
die nächsten Spiele mit einem größeren Kader antreten können und dann endlich
unseren ersten Sieg einfahren", zeigte sich Interimscoach Nathalie Groborz
überzeugt davon, dass ihre Mannschaft doch noch gewinnen kann - wenn auch erst
im nächsten Jahr.
Die bisherige Bilanz der Delmenhorsterinnen sieht entsprechend schlecht aus. In
neun Partien wurden nur zwei Sätze gewonnen. Trotzdem beträgt der Abstand zum
Relegationsplatz lediglich sechs Punkte, was sicherlich noch zu schaffen wäre,
wenn denn endlich mal der erste Sieg in der Landesliga eingefahren würde.
TV Jahn Delmenhorst II: Nathalie Groborz, Natalie Puklicz, Sarah Groborz,
Virginia Balcerak, Viola Ruberg, Jennifer Dittmar, Kristina Schneider
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Jahn Delmenhorst II hat in der
Volleyball-Landesliga Probleme
DELMENHORST. Am letzten Heimspieltag des Jahres gab es für den
Spitzenreiter in der Volleyball-Landesliga, den TV Jahn Delmenhorst II, einen
eingeplanten 3:0-Sieg (25:15, 26:24, 26:24) über den TuS Vahr sowie eine
unerwartete 1:3-Niederlage (25:21, 15:25, 23:25, 14:25) gegen den TuS Stotel.
Es war keine besonders berauschende Vorstellung. In eigener Halle taten sich die
Schützlinge von Trainerin Ulrike van Zadel unnötig schwer gegen den
abstiegsbedrohten TuS Vahr. Auch wenn mit Sergej Berger und Thorben Haschke zwei
wichtige Angriffsspieler fehlten, ist die Leistung der Hausherren nicht zu
erklären.
Gegen die betagte Truppe aus Vahr waren die Hausherren nur im ersten Durchgang
die wirklich überlegene Mannschaft. In diesem Satz klappte auch das
Angriffsspiel einigermaßen, obwohl sich bereits die Schwächen im Zuspiel
abzeichneten. Oft wurden die Bälle nicht weit und auch nicht hoch genug
gestellt, sodass Angriffspunkte häufig eher Zufallsprodukte waren. Dass die
Gäste in diesem Spielabschnitt eher mit sich selbst zu tun hatten, begünstigte
ebenfalls den hohen Satzgewinn. Danach passten sich die Gastgeber immer mehr
ihrem schwachen Gegner an, und erst die Einwechslung des etatmäßigen Zuspielers
Henner Schmidt, der für Hamed Azadzoy kam, brachte dem Spiel der Violetten mehr
Druck. "Wir haben uns unserem Gegner angepasst und nicht druckvoll genug
agiert", analysierte Kapitän Henner Schmidt das schwache Spiel seiner
Mannschaft. Trotzdem reichte es am Ende zum glatten Spielgewinn, auch wenn die
letzten beiden Abschnitte genauso gut umgekehrt hätten ausgehen können.
Im zweiten Spiel des Tages nahmen die Gäste aus Stotel dann erfolgreich Revanche
für die am vergangenen Wochenende erlittene Tiebreak-Niederlage. Jahn kam zwar
besser ins Spiel als gegen Vahr und holte sich auch den ersten Durchgang, doch
auch im Auftakt des zweiten Heimspiel zeichnete sich bereits ab, dass die Gäste
die homogenere Mannschaft stellten. Trainerin Ulrike van Zadel musste in diesem
Spiel auf ihren Libero Khesrau Azadzoy verzichten, was sich in einer
schlechteren Annahme niederschlug. Stotel präsentierte sich als das insgesamt
bessere Team und glänzte vor allem mit einer sehr kampfstarken Abwehr. "Die
haben einfach weniger Fehler gemacht als wir und auch insgesamt konstanter
gespielt", geht für Schmidt die Niederlage am Ende völlig in Ordnung.
Trotzdem sind sie im Lager des TV Jahn mehr als zufrieden mit dem bisherigen
Saisonverlauf, denn das Team wird trotz der Niederlage gegen Stotel als
Spitzenreiter in die Winterpause gehen.
TV Jahn Delmenhorst II: Dominik Bierek, Henner Schmidt, Peter Rose,
Christoph Barton, Joachim Wilkens, Florian Geisler, Andreas Adomeit, Khesrau
Azadzoy, Lars Kolberg, Hamed Azadzoy
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Volleyballerinnen des TV Jahn Delmenhorst
schlagen Schlusslicht Habenhausen klar mit 3:0
DELMENHORST. Keine Blöße gaben sich die Damen des
Volleyball-Landesligisten TV Jahn Delmenhorst bei ihrem Auswärtsspiel gegen den
ATSV Habenhausen. In Abwesenheit ihres Übungsleiters Alexander Nagel siegten die
Violetten beim Schlusslicht deutlich mit 3:0 (25:22, 27:25, 25:21). "Für uns war
das Spiel, wenn auch nur gegen den Tabellenletzten, sehr wichtig, schließlich
wollten wir die Nähe zur Spitze nicht verlieren", war Mannschaftsführerin Alessa
Ruberg trotzdem zufrieden.
In Habenhausen hatte ihr Team allerdings Anlaufschwierigkeiten gegen einen
unbequem zu spielenden Gegner. Trotz des klaren Hinspielerfolges waren die
Jahn-Damen gewarnt, denn der ATSV ist besser, als es der Tabellenplatz aussagt.
Nach einem ausgeglichen Spielverlauf zeigten die Gäste zum Ende hin aber die
größere Klasse und machten die letzten wichtigen Punkte zum ersten Satzgewinn.
Auch im folgenden Abschnitt zeigten die von Conny Freitag betreuten
Delmenhorsterinnen die reifere Spielanlage und bauten sich einen kleinen
Vorsprung auf. Durch fehlende Konstanz schmolz dieser aber wieder, und so blieb
es bis zur knappen Entscheidung spannend. Wie im ersten Abschnitt hatten aber
auch diesmal die Favoriten das bessere Ende für sich und gingen mit einer
beruhigenden 2:0-Satzführung in den letzten Durchgang.
Die Freitag-Schützlinge spielten erneut souverän und spielten einen
Zehn-Punkte-Vorsprung heraus, der überwiegend mit Angabenserien von Britta
Niehaus und Alessa Ruberg zustande kam. Aber auch in der Annahme überzeugten die
Violetten, die den großen Vorsprung jetzt nur noch verwalteten und Habenhausen
noch einmal ein bisschen herankommen ließen. Am Ende aber brachte auch dieser
Satz keine wirkliche Gefahr mehr, Jahn machte den Sack zu und kletterte mit
seinem sechsten Sieg in der Tabelle der Landesliga 4 auf den dritten Rang. Vor
der Saison war ein derart gutes Abschneiden nicht unbedingt eingeplant, umso
größer war die Freude im Lager des TV Jahn.
TV Jahn Delmenhorst: Nadine Wentzke, Katrin Niehaus, Katrin Düser, Saskia
van Lengen, Britta Niehaus, Christin Stark, Simone Scherf, Alessa Ruberg,
Kerstin Rosenberger, Christin Skandera, Anki Lux
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Jahn-Volleyballer mit neuem Schwung nach
internem Donnerwetter
DELMENHORST. Einen versöhnlichen Jahresabschluss gab es für die
Volleyball-Herren des TV Jahn Delmenhorst in der Oberliga. Das Team von
Trainerin Susanne Schalk siegte beim Erzrivalen Oldenburger TB nach einer guten
Vorstellung mit 3:1 (25:15, 25:19, 21:25, 25:23) und steht zum Jahreswechsel auf
dem hervorragenden sechsten Platz.
Die Art und Weise, wie die Violetten in Oldenburg auftraten, entlockte ihrer
Trainerin teilweise enthusiastische Äußerungen. "Meine Jungs haben ein super
Spiel gezeigt und dabei nie aufgegeben, auch wenn es mal nicht so lief", lobte
Susanne Schalk ihre Jungs.
Dabei griff die Übungsleiterin im Vorfeld der Partie auf ungewöhnliche Maßnahmen
zurück. Statt Training mit dem Ball oder Taktikschulung mussten ihre Mannen
Spinning machen und danach gab es eine große, mannschaftsinterne Aussprache, in
der alles angesprochen wurde, was intern nicht so richtig rund läuft. "Und diese
Aussprache hat allen sehr gut getan und war wichtig, um uns wieder auf das
Wesentliche zu konzentrieren", zeigte sich die Übungsleiterin überzeugt davon,
dass dies der Schlüssel zum Erfolg über Oldenburg war.
In den ersten beiden Sätzen gegen den Erzrivalen stand vor allem der Jahn-Block
mit der dazugehörigen Sicherung hervorragend, sodass auch mal ein Angriff in den
gegnerischen Block geschlagen werden konnte. Der abprallende Ball wurde wieder
aufgenommen und erneut zugespielt. Das zermürbte den Gegner, der sowieso extrem
mit sich selbst beschäftigt war, zusätzlich. Das mehr als deutliche 25:15 im
ersten Satz steigerte natürlich das Selbstvertrauen der Delmenhorster, die auch
danach im ausgeglichenen zweiten Durchgang am Ende die Nase vorn hatten.
Auch im dritten Abschnitt waren beide Teams lange Zeit ebenbürtig. Bis zum 12:12
gingen die Punkte immer abwechselnd an die Teams, ehe sich auf Seiten der
Violetten fast alle Spieler eine Auszeit genehmigten. "Wir hatten einen kleinen
Einbruch, als wir den Ball einfach nicht totmachen konnten", analysierte Susanne
Schalk den Satzverlust. Doch dieses Mal brachen die Jahn-Herren nicht - wie in
vielen vorherigen Spielen - ein. Es zeigte sich, dass die Vorbereitung
fruchtete. Die Trainerin schickte Matthias Sander für Kai Stöver aufs Feld, der
dann für etwas mehr Stabilität in der Annahme sorgte. Zudem ist Sander mit
seinen unorthodoxen Angriffen schwerer vom gegnerischen Block zu stellen, sodass
es jetzt wieder besser für die Gäste lief.
Zweiten Matchball genutzt
Trotzdem blieb der Satz bis zum 22:22 spannend und ausgeglichen. Als dann dem
Schalk-Team zwei wichtige Punkte in Folge gelangen, waren der Satz und auch das
Spiel entschieden. Mit dem zweiten Matchball beendeten die Violetten die Partie
und haben sich mit dem Erfolg beim ehemaligen Regionalligisten selbst das
schönste Weihnachtsgeschenk gemacht. Anschließend ging es zum Jahresausklang zur
vereinsinternen Weihnachtsfeier.
TV Jahn Delmenhorst: Björn Hagestedt, Martin Kumpmann, Benjamin Back,
Björn Bagung, Florian Süßmuth, Sven Musiol, Andre Schneider, Kai Stöver,
Matthias Sander, Alexander Nagel
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![]() So wie hier bei Björn Hagestedt (re. hinter dem sichernden Alexander Nagel) klappte es beim TV Jahn im Angriff gegen Vechta oft. FOTO: RRolf Tobis |
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Landesliga-Volleyballer müssen sich gegen
Stotel aber quälen
DELMENHORST. Mit einem hart erkämpften 3:2-Sieg (25:21, 23:25,
25:15, 14:25, 15:8) beim TuS Stotel holte sich die Zweitvertretung des TV Jahn
Delmenhorst den inoffiziellen Herbstmeistertitel der Volleyball-Landesliga 3 und
bewahrt sich so alle Chancen auf den Aufstieg in die Verbandsliga.
Ohne den zuletzt starken Außenangreifer Sergej Berger, der an der Schulter
verletzt ist, ohne Thorben Haschke und ohne Ersatz-Zuspieler Hamed Azadzoy
reiste das Team von Trainerin Ulrike van Zadel an. Kurzfristig musste auch noch
auf Dominik Bierek verzichten. Somit fehlten drei der sprunggewaltigen Angreifer
bei den Violetten, was die Vorzeichen für die Begegnung mit dem Tabellenfünften
nicht unbedingt rosig erscheinen ließen.
Entsprechend schwer taten sich die Gäste, die sich einer gut eingestellten
Mannschaft gegenübersahen. Stotel spielte deutlich besser, als es der
Tabellenplatz aussagt, und brachte die Jahn-Angreifer vor allem mit dem Block
zur Verzweiflung. Weil auch die Stoteler Abwehr sehr beweglich war und viele
Bälle noch aufbaute, hatten die Delmenhorster so ihre Mühe, den ersten Satz
siegreich zu beenden. Auch danach war das Spiel lange Zeit ausgeglichen, ehe
Stotel die letzten beiden Punkte zum Satzausgleich beisteuerte.
Wenig schockiert drehte Jahn wieder etwas auf und war jetzt in der Lage, die
Hausherren auf Distanz zu halten. Das deutliche 25:15 sollte eigentlich genügend
Selbstvertrauen für den angedachten letzten Satz bringen, doch es kam anders als
erhofft. Im vierten Durchgang spielte nämlich nur eine Mannschaft, und das waren
die Gastgeber, die immer mehr über sich hinauswuchsen und vor allem wieder im
Block dominierten. Bei Jahn war plötzlich das Selbstvertrauen futsch, und so
summierten sich die Fehler. Ein wenig hilflos musste Trainerin van Zadel mit
ansehen, wie der Satz ziemlich deutlich an die Hausherren ging und jetzt doch
noch das Spiel im Tiebreak entschieden werden musste.
Im Entscheidungsdurchgang wechselten die Jahn-Spieler nach ausgeglichenem Beginn
mit einem 8:7 die Seiten und bogen danach recht schnell auf die Siegerstraße.
Eine Aufschlagserie von Florian Geisler ließ die Gäste bis auf 14:8 davonziehen,
ehe auch der letzte Punkt zum Sieg verwandelt wurde. Ein Wermutstropfen war
allerdings die Kapselverletzung von Peter Rose, die das Lazarett für den
anstehenden Heimspieltag der Violetten und auch die Sorgen der Trainerin noch
vergrößert.
TV Jahn Delmenhorst II: Henner Schmidt, Peter Rose, Christoph Barton,
Joachim Wilkens, Florian Geisler, Andreas Adomeit, Khesvau Azadzoy, Lars Kolberg
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Landesliga 3 Herren: Der TV
Jahn Delmenhorst II kann heute die Herbstmeisterschaft unter Dach und Fach
bringen, wenn er seine Begegnung mit dem TuS Stotel gewinnt. Für das Team
von Trainerin Ulrike van Zadel scheint die anstehende Aufgabe gegen den zurzeit
auf Tabellenplatz sechs angesiedelten Gastgeber auch durchaus machbar zu sein,
zumindest gelten die Violetten als Favorit. Zwar werden mit Sergej Berger und
Thorben Haschke zwei wichtige Spieler auf der Außenposition fehlen, doch dafür
stehen alle vier Mittelangreifer zur Verfügung. Vor allem die zwei
sprunggewaltigen Akteure Lars Kolberg und Dominik Bierek könnten diese
Außenlücke ohne Einbußen stopfen. Nachdem Stotel zuletzt gegen Jahn-Bezwinger
Bremen 1860 IV erfolgreich war, sind die Gäste zumindest gewarnt und werden mit
Respekt und dem nötigen Ehrgeiz zu ihrer Auswärtsaufgabe reisen. Ein Vorteil
könnte durchaus sein, dass die Violetten erst zum zweiten Spiel antreten müssen
und sich so die Spielweise der Hausherren noch einmal ausgiebig anschauen
können. Nach dem Lauf der vergangenen Wochen sollte für die Oberliga-Reserve mit
normaler Tagesform ein Sieg im Bereich des Machbaren sein, auch wenn der Angriff
spürbar geschwächt ist.
(KLV)
Anpfiff: heute, 17 Uhr
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Die zweite Volleyball-Damenmannschaft des
TV Jahn Delmenhorst hat auch mit neuer Zuspielerin noch keine Chance in der
Landesliga
DELMENHORST. Zur Halbzeit der Saison in der
Damen-Volleyball-Landesliga 1 kassierte die Zweitvertretung des TV Jahn
Delmenhorst ihre achte Niederlage in Folge und bleibt damit am Tabellenende.
Beim 0:3 (15:25, 17:25, 18:25) gegen den Oldenburger TB III gab Ulrike van
Zadel, die Trainerin der zweiten Jahn-Herrenmannschaft, ihr Debüt als
Zuspielerin der violetten Volleyballerinnen - allerdings brachte sie noch nicht
den erhofften sportlichen Erfolg.
Dass gegen den Tabellenführer nicht unbedingt ein Sieg für die junge Jahn-Truppe
eingeplant war, ist mehr als verständlich. Dennoch hielten die Youngster gut
mit, was sich aber nicht so recht in den Satzergebnissen widerspiegelte. In den
Sätzen zwei und drei lagen sie sogar in Führung, ehe die Gastgeber mit einer
Aufschlagserie jeweils die Durchgänge noch drehten.
Vor allem nach der 5:0-Führung im zweiten und einem 15:13 im dritten Abschnitt
war es besonders frustrierend, als der OTB mit Aufschlagserien jeweils zehn
Punkte in Folge machte und damit auf die Siegerstraße einbog. Trainer Florian
Süßmuth zog trotz der Niederlage ein überaus positives Fazit: "Insgesamt waren
Aufschlag, Zuspiel und Angriff voll zu meiner Zufriedenheit. Immerhin musste
Oldenburg im dritten Satz schon wieder seine Stammspieler einsetzen, weil wir
sie so in Bedrängnis gebracht haben."
Am Ende war es eine Niederlage, die Hoffnung macht. "Wir gehen davon aus, im
nächsten Jahr auch mal gewinnen zu können, da aufgrund der gezeigten Leistung
Fortschritte erkennbar waren", hofft der Übungsleiter auch auf einen Leistungs-
und Motivationsschub. Vielleicht kann die routinierte Ulrike van Zadel ihre
jungen Mitstreiterinnen noch ein wenig mitreißen. Wenn dann noch die Annahme und
das Stellungsspiel der Abwehr verbessert wird, könnte es durchaus etwas mit dem
ersten Sieg werden.
TV Jahn Delmenhorst II: Ulrike van Zadel, Viola Ruberg, Virginia
Balcerak, Kristina Schneider, Sarah Groborz, Nathalie Groborz, Lena Jablovski,
Sandra Godek
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Jahn-Volleyballerinnen agieren beim
Spitzenreiter recht gut - nur nicht über die gesamte Spielzeit
DELMENHORST. Mit der erwarteten Niederlage im Gepäck kehrten die
Landesliga-Volleyballerinnen des TV Jahn Delmenhorst aus Oldenburg zurück. An
der Hunte unterlagen sie dem Tabellenführer Oldenburger TB II mit 1:3 (19:25,
25:21, 18:25,16:25).
Ohne ihre etatmäßige Zuspielerin Anki Lux mussten die Jahn-Damen beim
Spitzenreiter der Staffel 4 antreten. Trotz dieser Schwächung hielten sie über
weite Strecken des Spieles gut mit und gestalteten die Partie lange Zeit
ausgeglichen. "Wir waren mindestens ebenbürtig", urteilte Mannschaftsführerin
Alessa Ruberg. Dass es aber am Ende doch nicht reichte, lag daran, dass sich die
Violetten immer mal wieder eine kleine Schwächephase leisteten, in der dann
entweder die Annahme nicht präzise kam oder der Angriff nicht genügend
Durchschlagskraft entwickelte.
Hinzu kam auch noch, dass die Variabilität der Pässe am Netz fehlte, was dem
gegnerischen Block in die Hände spielte. Lediglich im zweiten Durchgang blieb
die Schwächephase aus und Jahn spielte von Anfang an druckvoll, variabel und mit
dem nötigen Siegeswillen. Danach verflachte die Begegnung ein wenig, und der OTB
spielte seine größere Routine aus. Dem hatten die Gäste dann nur noch wenig
entgegenzusetzen, womit sich die recht deutlichen Satzergebnisse in Durchgang
drei und vier erklären.
Das Fazit fiel trotz der Niederlage überaus positiv aus. "Im Grunde genommen
hätten wir das Spiel gewinnen können, wenn wir weniger Fehler gemacht und
konzentrierter und konstanter gespielt hätten", sah Alessa Ruberg durchaus auch
Potenzial für einen Erfolg. "Der OTB ist der verdiente Sieger - aber es gibt ja
immer noch ein Rückspiel." Das wird bereits am ersten Spieltag des neuen Jahres
am Blücherweg stattfinden. Zum Abschluss der Hinserie platzieren sich die
Jahn-Damen mit positivem Punktekonto noch vor den Rivalen der VG Del-Berg-Um auf
einem hervorragenden vierten Platz - mit Tendenz nach oben.
TV Jahn Delmenhorst: Britta Niehaus, Katrin Niehaus, Kerstin Rosenberger,
Saskia van Lengen, Simone Scherf, Kristin Skandera, Christin Stark, Nadine
Wentzke, Alessa Ruberg
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Volleyballer des TV Jahn Delmenhorst
starten schwach, steigern sich anschließend jedoch erheblich
DELMENHORST. Mit Licht und Schatten verabschiedeten sich die
Volleyballer des Oberligisten TV Jahn Delmenhorst für dieses Jahr von ihrem
Publikum. In der Halle am Blücherweg verloren die Schützlinge von Trainerin
Susanne Schalk gegen den VCB Tecklenburger Land II mit 0:3 (17:25, 19:25,
21:25), gewannen danach aber gegen Regionalligaabsteiger VSK
Osterholz-Scharmbeck überraschend mit 3:2 (25:22, 27:25, 20:25, 19:25, 15:12).
Eigentlich waren gegen die junge VCB-Truppe aus Ibbenbühren zwei Punkte fest
eingeplant worden, aber es kam einmal mehr anders. In jedem der drei Sätze lagen
die Delmenhorster sofort zwei bis drei Punkte in Rückstand und holten diesen
nicht mehr auf. Zudem machte sich deutlich die Verunsicherung und die derzeit
schwache Form der Hausherren bemerkbar. Weil auch noch André Schneider stark
angeschlagen war und nicht sein gesamtes Potenzial abrufen konnte, blieb der
Angriff oft nur Stückwerk. Im zweiten Satz fiel dann auch noch Florian Süßmuth
aus, der zwar durch Neuzugang Arne Drews hervorragend vertreten wurde, doch
durch eine mehr als schwache Annahme konnte auch Zuspieler Alexander Nagel seine
Pässe nicht wie gewohnt anbringen. "Meine Bälle über die Außenposition waren zu
flach, und im Angriff haben wir oft blind in den Block gezimmert", zeigte sich
Nagel selbstkritisch.
Die Hausherren sollten sich dann in der zweiten Begegnung aber in allen Belangen
stark verbessern. Ein reinigendes Gewitter in der Kabine - Trainerin Susanne
Schalk fand deutliche Worte - wirkte Wunder, denn plötzlich trat der TV Jahn wie
verwandelt auf. Vor allem der eingewechselte Waldemar Siemens spielte überlegt
und zeigte einmal mehr, dass er durchaus eine Alternative auf der Außenposition
sein kann.
Jahn legte los wie die Feuerwehr, und der VSK hatte dem Angriffswirbel der
Hausherren, bei denen sich endlich auch André Schneider mit spektakulären
Aktionen beteiligte, wenig entgegenzusetzen. Da aber auch in der Feldabwehr
konsequenter gearbeitet wurde, fand kaum ein gegnerischer Ball den Weg ins Feld
der Violetten. Als diese dann jedoch im zweiten Abschnitt mit 4:9 hinten lagen,
gab es endlich das erwartete und seit langer Zeit vermisste Aufbäumen. Mit einer
Aufschlagserie von Alexander Nagel ging das Schalk-Team selbst wieder mit 16:12
in Front.
Das Spiel wiegte jetzt hin und her, und erst der eigene 27. Punkt sollte die
Erlösung für die Delmenhorster bringen. Mit der beruhigenden 2:0-Satzführung im
Rücken schlichen sich dann allerdings vermehrt Konzentrationsfehler ein, und
Osterholz-Scharmbeck glich zum 2:2 aus, vor allem, weil auch die Kräfte bei den
Hausherren schwanden. Im Tiebreak waren sie dann aber erneut hellwach und ließen
sich von den stimmgewaltigen Zuschauern nach vorne peitschen. In einem
ausgeglichenen Schlagabtausch wurde bei 8:6 zugunsten der Heimmannschaft
gewechselt, die danach den Vorsprung auf 11:8 ausbaute.
Osterholz gab sich aber nicht so leicht geschlagen und ging selbst mit 12:11 in
Front. Wer jetzt geglaubt hatte, die Violetten würden sich in ihr Schicksal
ergeben, sah sich allerdings getäuscht. Zwei von Schneider in den Block
geschlagene Bälle baute die Angriffssicherung jeweils wieder auf, ehe Waldemar
Siemens den dritten Versuch endgültig zum Punkt nutzte.
Dies war die Initialzündung, die das Team von Susanne Schalk noch gebraucht
hatte. Am Ende nutzte es Fehler der Gäste und verwandelte den ersten Matchball
zum Sieg. Zwar bleibt Jahn in der Tabelle auf dem achten Platz, hielt aber den
Abstand zum rettenden Ufer bei.
TV Jahn Delmenhorst: Sven Musiol, Martin Kumpmann, Arne Drews, Benjamin
Back, Björn Hagestedt, Björn Bagung, Florian Süßmuth, Waldemar Siemens, Andre
Schneider, Kai Stöver, Matthias Sander, Alexander Nagel
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![]() Trainer Alexander Nagel stellte sein Team immer wieder neu ein. Am Ende reichte es für den TV jahn aber nicht zum Sieg. FOTO: Rolf Tobis |
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![]() Mit solch einem hammerharten Angriff wie hier gegen Tecklenburg beendet André Schneider den Tiebreack gegen Osterholz-Scharmbeck siegreich für den TV Jahn. FOTO: Rolf Tobis |
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Volleyball-Oberliga Herren: Für
die Herren des VSK Osterholz-Scharmbeck steht ein Auswärtsspiel beim
TV Jahn Delmenhorst an. Durch die Zwangspause am vergangenen Spieltages -
das Schiedsgericht sagte kurzfristig ab, Nachholtermin ist vermutlich im März -
konnten sich die Männer erholen. Fast alle Akteure sind einsatzbereit. Einzig
Andreas Wilde ist ein Wackelkandidat. TV Jahn Delmenhorst ist in einem
Pflichtspiel erstmals der Gegner des VSK. Dessen Coach Jens Gerken geht von
einem Sieg aus: "Wenn alles wie geplant verläuft, sollten wir das Spiel
gewinnen".
(JIE)
Sonntag, 15 Uhr, Blücherhalle Delmenhorst
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Landesliga 4 Damen: Als klarer
Außenseiter reist der TV Jahn Delmenhorst heute zum Spitzenreiter
Oldenburger TB II. Trotz ihrer guten Vorstellung am vergangenen Spieltag
üben sich die Violetten in Understatement. "Wir gehen natürlich von einem sehr
schwierigen Spiel aus, dessen Ausgang eigentlich klar ist", weiß
Mannschaftsführerin Alessa Ruberg um die Schwere der Aufgabe. Und die wird durch
den Ausfall der etatmäßigen Zuspielerin Anki Lux nicht leichter, denn Ersatz
Kristin Skandera beherrscht zwar ebenfalls dieses Fach, ist aber nicht
regelmäßig im Training. Entsprechend schlechter eingespielt wird das Team von
Trainer Alexander Nagel, der wegen einem eigenen Einsatz ebenfalls fehlt,
antreten. Nicht Favorit zu sein, kann aber auch Vorteile bringen, wie der klare
Sieg vor zwei Wochen im Lokalderby gegen die VG Del-Berg-Um bewies. "Wir haben
in den vergangenen Spielen zeigen können, dass wir uns verbessert haben und
nicht zu unterschätzen sind. In Oldenburg haben wir nichts zu verlieren und
können frei aufspielen - und genau das wollen wir auch tun", gibt Alessa Ruberg
schon mal die Marschrichtung für vor.
(KLV)
Anpfiff: heute, 17 Uhr
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Oberliga 1 Herren: Nachdem
zuletzt das Spiel des TV Jahn Delmenhorst beim VSK
Osterholz-Scharmbeck dem Wintereinbruch zum Opfer fiel, kommt es heute vor
dem eigentlichen Hinspiel bereits zum Rückspiel. In eigener Halle empfangen die
Schützlinge von Trainerin Susanne Schalk außerdem noch die Zweitligareserve des
VCB Tecklenburger Land, was die Aufgabe insgesamt nicht unbedingt
leichter macht. Beide Gäste befinden sich im oberen Tabellendrittel, die
Hausherren dümpeln indes auf Rang acht und damit einem Abstiegsplatz herum. Ein
Spieltag mit viel Brisanz ist also angesagt, denn bei zwei Niederlagen würden
sich die Aussichten weiter verdüstern. Vor allem gegen die sehr junge Mannschaft
aus Tecklenburg muss die Schalk-Sechs von Beginn an mit jedem Aufschlag und
jeder Angriffsaktion Druck machen. "Wir hoffen, dass wir ein bisschen die Kurve
kriegen und sich unsere Erfahrung auszahlt", richtet Zuspieler Alexander Nagel
seinen Fokus auf die Unerfahrenheit der Gäste. Im Spiel gegen den
Regionalligaabsteiger Osterholz rechnen sie sich im Jahn-Lager weniger aus,
dennoch ist vielleicht trotzdem eine Überraschung drin.
(KLV)
Anpfiff: heute, 15 Uhr, Halle Blücherweg
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Landesliga 1 Damen: Für die in
der laufenden Saison noch sieglose Mannschaft des TV Jahn Delmenhorst
II hängen die Trauben des Erfolges auch beim Auswärtsspiel gegen den
Oldenburger TB III ziemlich hoch. Beim Aufeinandertreffen des
Tabellenletzten mit dem Ligazweiten sind die Rollen bereits vor dem Spiel
eindeutig verteilt, zumal die Schützlinge von Jahn-Coach Florian Süßmuth bisher
auch nicht unbedingt mit bedingungslosem Einsatzwillen glänzten. Zuletzt gab es
zwar einen kleinen Lichtblick, als die Violetten bei der vierten Mannschaft des
OTB einen Satz gewannen und dabei auch richtig gut spielten, doch danach war der
Elan schnell verpufft. Scheinbar sind die jungen Nachwuchskräfte bereits mit
einer guten Vorstellung pro Satz zufrieden, anders ist das weitere Auftreten
nicht zu verstehen. Trainer Süßmuth hat aber dennoch den Glauben an sein Team
noch nicht endgültig verloren. "Ich denke, dass es diese Saison noch zu dem
einen oder anderen Sieg reichen wird", ließ der Übungsleiter jüngst nach dem
Spiel in Oldenburg verlauten. Ob es allerdings schon an diesem Wochenende
reichen wird, darf zumindest bezweifelt werden.
(KLV)
Anpfiff: heute, 15 Uhr
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Landesliga 3 Herren: Der TV Jahn Delmenhorst II
muss beim Lüssumer TV antreten und trifft dabei als Tabellendritter auf
den Sechsten. Jahn-Trainerin Ulrika van Zadel hatte die Gastgeber in Osterholz
intensiv beobachtet und sah dabei die vierte Niederlage in Folge der Nordbremer.
Lediglich in eigener Halle scheinen die Lüssumer eine Macht zu sein, denn dort
wurden die bisher einzigen Punkte eingefahren. Davon lassen sie sich im Lager
des TV Jahn aber nicht verrückt machen, schließlich hatten sie vor vierzehn
Tagen mit überzeugenden Vorstellungen ihre Stärke, unter anderem mit dem Sieg
über Hambergen, unter Beweis gestellt. In Lüssum wird mit Sergej Berger einer
der sprunggewaltigsten Angreifer fehlen, und auch Neuzugang Lars Kolberg steht
nicht zur Verfügung. Nach bisherigem Wissensstand sollte es an der Weser dennoch
zu einem Erfolg reichen, zumal auch noch die Herbstmeisterschaft in den
Hinterköpfen der Spieler spuken dürfte. Die ist auf alle Fälle noch drin, auch
weil die Delmenhorster das mit Abstand beste Satzverhältnis aufweisen. Ein Sieg
ist dabei natürlich die Grundvoraussetzung, um sich die Konkurrenten vom Leib
halten zu können.
(KLV)
Anpfiff: heute, 17 Uhr
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Oberliga 1 Herren: Nach ihrer
mehr als schwachen Vorstellung gegen Bremen 1860 steht für den TV Jahn
Delmenhorst nun die schwere Begegnung gegen den Regionalliga-Absteiger
VSK Osterholz-Scharmbeck auf dem Programm. Die Partie an der Weser hat
nachhaltige Spuren im Team von Trainerin Susanne Schalk hinterlassen, denn die
Zielsetzung geht aktuell nicht unbedingt in Richtung Sieg, sondern darauf, sich
geschlossen zu präsentieren. Zuspieler Alexander Nagel formuliert das so: "Wenn
wir gegen den Favoriten eine Chance haben wollen, dann müssen wir bei den Basics
anfangen." Er fordert seine Mitspieler auf, auch wieder für den anderen zu
spielen. "Aber selbst wenn wir nicht gewinnen, wird es wichtig sein, wie wir das
Spiel angehen, damit eine deutlich positive Tendenz zu erkennen ist", führt er
weiter aus. Rein von der Tabelle her ist es eigentlich eine klare Angelegenheit
für die Delmenhorster, denn Osterholz steht auf Platz zwei, während die
Violetten mit dem siebten Rang in die Relegation müssten. Zumindest vom Kader
her kann Coach Schalk wohl aus dem Vollen schöpfen, ob es am Ende für eine
Überraschung reicht, wird sich zeigen.
(KLV)
Anpfiff: heute, 17 Uhr, August-Schlüter-Halle
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![]() Die Jahn-Offensive (hier Benjamin Back) will variabel agieren und in Osterholz zumindest einen positiven Trend herbeiführen. FOTO: Rolf Tobis |
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![]() Mit vollem Einsatz geht Außenangreifer Arne Drews (re.), hier im Spiel gegen Hambergen, in den Schmetterball. Er riss sein Team auch durch seine Motivation mit. FOTO: Rolf Tobis |
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![]() Marleeen Nowak (re.) von der VG greift an, aber der Jahn-Block mit Sime Scherf (li.) und Britta Niehaus steht sicher. FOTO: Rolf Tobis |
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Landesliga 1 Damen: Wenn sich der
TV Jahn Delmenhorst II heute auf den Weg zum Auswärtsspiel gegen
den Oldenburger TB IV macht, reist weiterhin die Hoffnung auf den ersten
Sieg mit. Trotz der sechs Niederlagen in Folge ist man im Lager des
Traditionsvereins weiter zuversichtlich, doch noch was in dieser Saison zu
reißen. Und warum nicht gegen die vierte Mannschaft aus Oldenburg, die bisher
auch erst ein Spiel gewann. Der OTB hat aber bereits sieben Sätze gewonnen - von
solchen kleinen Erfolgserlebnissen können die Schützlinge von Jahn-Trainer
Florian Süßmuth bislang nur träumen. Für den Übungsleiter wäre es schon ein
Erfolg, wenn er mit einem ausreichend großen Kader anreisen könnte und unter der
Woche die Trainingseinheiten endlich einmal gut besucht wären. Doch die
Erkenntnis, dass vor dem Erfolg der Schweiß steht, hat sich bei seinen Mädels
eben noch nicht so recht durchgesetzt.
(KLV)
Anpfiff: heute, 15 Uhr
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Landesliga 4 Damen: Ein
Lokalderby steht heute an, wenn die erste Damen des TV Jahn Delmenhorst
die Rivalen der VG Del-Berg-Um zum zweiten Spiel empfangen. Vorher steht
allerdings noch die Partie gegen den Drittletzten, TuS Huchting, an. Das
macht die Sache für die Schützlinge von Trainer Alexander Nagel nicht unbedingt
leichter. Nach ihrer knappen Niederlage vor zwei Wochen gegen Bremen 1860 II
wollen sich die Violetten gegen Huchting auf jeden Fall schadlos halten und
dabei möglichst wenig Kraft lassen. Für VG-Akteurin Kerstin Frohburg könnte dies
wiederum ein kleiner Vorteil für ihr Team sein. "Wir werden dabei aber
sicherlich nicht noch einmal den Fehler machen und uns von der gezeigten
Leistung beeinflussen zu lassen, sondern voll motiviert ins Spiel gehen",
schließt sie aber eine mangelnde Einstellung in der Begegnung mit den
Ortsrivalen kategorisch aus. Auf jeden Fall erwartet den Zuschauer mit
Sicherheit ein hochklassiges Spiel, bei dem der Sieger sich zumindest vorerst im
oberen Teil der Tabelle wiederfindet.
(KLV)
Anpfiff: heute,15 Uhr, Halle Blücherweg
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Landesliga 3 Herren: Ein
richtungsweisender Spieltag steht für die Zweitvertretung des TV Jahn
Delmenhorst II an. In eigener Halle empfangen die Schützlinge von
Trainerin Ulrike van Zadel neben dem TSV Worpswede auch Spitzenreiter
TV FA Hambergen. Bis auf Lars Kolberg kann die Übungsleiterin auf ihren
kompletten Kader zurückgreifen und bekommt mit Arne Drews auch noch
schlagkräftige Unterstützung aus der eigenen Oberligamannschaft. Der Neuzugang
aus Bloherfelde war zwar schon für die erste Mannschaft im Einsatz, ist aber
offiziell erst mal in der Zweiten gemeldet. "Arne ist auf jeden Fall eine große
Verstärkung für unseren Angriff", ist Zuspieler Henner Schmidt guter Dinge.
Hambergen ist vor allem über die Mitte enorm stark und genau hier will Jahn
seinen Schwerpunkt im Block legen. Gegen das ihnen unbekannte Team aus Worpswede
ist auf jeden Fall ein Sieg fest eingeplant. "Rein vom Papier her müssten wir
gegen den TSV gewinnen", lässt sich Henner Schmidt mangels Informationen vom
bisherigen Saisonverlauf bei der Einschätzung des zweiten Gegners leiten.
(KLV)
Anpfiff: heute, 15 Uhr, Halle Blücherweg
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Die Delmenhorster bestätigen ihren
Aufwärtstrend aus den jüngsten Partien bei 1860 Bremen nicht und gehen mit 0:3
unter
BREMEN. Eine bittere Pille mussten die Oberliga-Volleyballer des
TV Jahn Delmenhorst bei ihrer 0:3-Schlappe (16:25, 22:25, 20:25) gegen Bremen
1860 schlucken. Nach dem Aufwärtstrend der jüngsten Spieltage zeigte die
Formkurve gestern Vormittag wieder klar nach unten.
Jahn-Trainerin Susanne Schalk musste neben Benjamin Back auch auf ihren derzeit
besten Angreifer André Schneider verzichten, doch dies wollte die Übungsleiterin
nicht als Ausrede für die deutliche Niederlage gelten lassen. "Das war schon
sehr ärgerlich. Eigentlich hätte wir hier auch ohne André und Benni gewinnen
müssen. In den entscheidenden Situationen haben wir es versäumt, die wichtigen
Punkte zu machen", sprach Schalk eine ganz wichtige Phase zum Ende des zweiten
Satzes an.
Nachdem der erste Durchgang spurlos und auch fast punktlos an den Violetten
vorbeigegangen war, versprach der Verlauf im zweiten Satz Besserung. In dem
waren die Violetten wesentlich aufmerksamer und brachten die gegnerische Annahme
vor allem mit druckvollen Angaben in Verlegenheit. Auch im Angriff zeigte sich
die Schalk-Sechs, bei der Arne Drews sein Oberliga-Debüt gab, deutlich
verbessert. Vor allem Youngster Björn Hagestedt, der immer wieder von Zuspieler
Alexander Nagel intelligent in Szene gesetzt wurde, brachte über die Mitte so
manchen Schnellangriff zu Ende. Auch der Jahn-Block war jetzt präsent, wobei
Martin Kumpmann durch seine aggressiven Netzaktionen hervorstach und sein Team
mitriss. Überhaupt war plötzlich auch die Einsatzbereitschaft bei den Gästen
zurückgekehrt.
Nach ausgeglichenem Beginn setzten sie sich dann auf 22:18 ab und alles sah
schon nach einem sicher geglaubten Satz aus. Doch nun kam der von der Trainerin
kritisierte Bruch ins Spiel des TV Jahn. "In dieser Phase konnten unsere
Angreifer vier Mal den Ball nicht tot machen", kritisierte die Trainerin. Bremen
1860 bekam mit jedem Punkt mehr Oberwasser und hatte am Ende auch das Quäntchen
Glück, das es braucht, um so einen Satz noch zu drehen.
Danach waren die Schalk-Schützlinge erst mal bedient. Sie wirkten schockiert,
und die Hausherren zogen jetzt nach Belieben ihr Spiel auf. Vor allem der
unauffällig spielende Ex-Jahner Marco Truhart fand immer wieder die Lücken im
Block seiner ehemaligen Mannschaftskameraden. Da auch die Annahme der Gäste
immer schlechter wurde, musste Zuspieler Alexander Nagel erst mit einer
spektakulären Rettungsaktion und dann mit platzierten Angriffen sein Team wieder
wachrütteln. Am Ende sollte aber auch dies nichts mehr nützen, 1860 verteidigte
seinen Vorsprung clever und holte sich Satz und Sieg.
TV Jahn Delmenhorst: Sven Musiol, Björn Hagestedt, Martin Kumpmann, Björn
Bagung, Kai Stöver, Matthias Sander, Alexander Nagel, Waldemar Siemens, Arne
Drews
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Oberliga Herren: Sie wollen ihren
Schwung aus dem hart erkämpften Sieg in Aschen-Strang mitnehmen, die Spieler des
TV Jahn Delmenhorst. Allerdings wird das Team von Trainerin Susanne
Schalk beim Auftritt bei Bremen 1860 mit André Schneider auf seinen
derzeit stärksten Spieler verzichten müssen. Er ist zusammen mit Benjamin Back
beruflich verhindert und reißt eine entsprechend große Lücke ins
Mannschaftsgefüge. Sein Oberligadebüt könnte dagegen Neuzugang Arne Drews, der
vom Verbandsligisten TuS Bloherfelde an die Delme gewechselt ist, auf der
Außenangreiferposition geben. Ihm fehlt verständlicherweise zwar noch etwas die
Bindung zum Team, eine Bereicherung für das Angriffsspiel ist er aber auf jeden
Fall. Die Jahn-Sechs wird in Bremen aus einer stabilen Annahme heraus das eigene
Spiel aufbauen müssen, um gegen die kampfstarken Gastgeber zu bestehen. Da wird
der jüngste Sieg natürlich sein übriges dazutun, denn das umgebogene Spiel von
Aschen hat jede Menge Selbstbewusstsein ins Team zurückgebracht. Gelingt den
Delmenhorstern ein variables Angriffsspiel, sollte auf jeden Fall ein Sieg drin
sein.
(KLV)
Anpfiff: Sonntag, 11 Uhr
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Jahn-Volleyballerinnen unterliegen in
Bremen
DELMENHORST. Ihren Höhenflug in der Volleyball-Landesliga vorerst
beendet haben die Damen des TV Jahn Delmenhorst nach einer
2:3-Tiebreakniederlage (22:25, 25:16, 23:25, 25:17, 2:15) gegen Bremen 1860 II.
Ohne ihre etatmäßige Zuspielerin Ann-Katrin Lux hatten die Nachfolgerinnen der
Volleybees einen schweren Stand gegen die erfahrenen und zudem überaus
heimstarken Gastgeberinnen.
Trotzdem gestalteten die Violetten das Spiel über eine lange Zeit ausgeglichen.
Nach den knappen Verlusten der Durchgänge eins und drei kam das Team jedoch
immer wieder zurück und dominierte den Folgesatz umso mehr. Ohne ihren Coach
Alexander Nagel angereist, sollte allerdings auch die zweite Auswärtspartie ohne
den "Antreiber" verloren gehen. Im abschließenden Tiebreak lief so gut wie
nichts mehr zusammen, weshalb zumindest das Satz-Ergebnis einer deutlichen
Klatsche gleichkam. Für Mannschaftsführerin Alessa Ruberg war dennoch mehr drin:
"Wir konnten sehr wohl mit 1860 II mithalten und hätten auch gewinnen können",
erklärte sie. "Allerdings verfälscht das Ergebnis im Entscheidungssatz unsere
Leistung."
Die Zweitvertretung von Bremen 1860 nutzte vor allem die deutlich zu Tage
tretenden Löcher im Abwehrverbund der Delmenhorsterinnen, um immer wieder
platzierte Bälle in direkte Punkte umzuwandeln. Für Alessa Ruberg aber kein
Grund, vor der Stärke der Gastgeberinnen zu kapitulieren. "Im Großen und Ganzen
haben wir ganz ordentlich gespielt und durchaus die Chance, das Rückspiel zu
gewinnen", erklärte die Spielerin.
TV Jahn Delmenhorst: Nadine Wentzke, Katrin Niehaus, Katrin Düser, Britta
Niehaus, Christin Stark, Simone Scherf, Alessa Ruberg, Kerstin Rosenberger,
Christin Skandera
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Jahns Zweitvertretung kassiert zwei
deutliche Klatschen / Wildeshausen kehrt mit 3:0-Sieg heim
DELMENHORST. Während die Damen des VfL Wildeshausen in der
Volleyball-Landesliga 1 oben dran bleiben, wartet die Zweitvertretung des TV
Jahn Delmenhorst weiter auf ihren ersten Sieg. Für die junge Truppe von Trainer
Florian Süßmuth gab es in eigener Halle weder beim 0:3 gegen den Wilhelmshavener
SSV, noch bei der 0:3-Pleite gegen Wildeshausen (15:25,10:25,9:25) etwas zu
bestellen.
Dabei fing es gegen den bis dato ebenfalls noch sieglosen Gast aus Wilhelmshaven
sehr gut an. Die Süßmuth-Schützlinge dominierten den ersten Abschnitt, ehe es
beim Stande von 24:20 und dem ersten Satzball einen unerklärlichen Bruch im
Spiel gab. "Da ging auf einmal gar nichts mehr. Keiner hat sich dann mehr so
richtig was getraut", hatte Süßmuth beobachtet.
Die Gäste holten sich auch den zweiten Abschnitt ohne große Mühe, weil Jahn
einfach nicht genügend Mut aufbrachte, um dagegen zu halten. Dies änderte sich
erst im dritten Satz, der lange Zeit von den Delmenhorsterinnen dominiert wurde.
"In der Schlussphase wurde das Spielen erneut eingestellt. Die Annahme kam
wieder ziemlich ungenau, obwohl viele Spielerinnen von Wilhelmshaven von unten
aufgeschlagen haben", erzählte Süßmuth.
Das Spiel gegen Wildeshausen hatten sie im Jahn-Lager eigentlich schon vor dem
Match abgehakt. Die Einschätzung bestätigte sich dann von Anfang an, denn die
Gäste traten selbstbewusst und hochkonzentriert auf. Mit viel Risiko im
Aufschlag wurde Jahn sofort in die Defensive gedrückt. Am Netz hatten ebenfalls
die Schützlinge von Trainer Gunther Wieking die Oberhand und schalteten und
walteten nach Belieben. Zu keiner Zeit war der Sieg der Wildeshauser gefährdet,
dafür hatten die Violetten einfach zu wenig entgegen zu setzen.
TV Jahn Delmenhorst II: Sarah Groborz, Kristina Schneider, Viola Ruberg,
Lena Jablovski, Jennifer Dittmar, Virginia Balcerak, Nathalie Groborz.
VfL Wildeshausen: Ina Diephaus, Sina Meyer, Barbara Ptock, Sandra
Wieking, Katrin Schröder, Tatjana Opalinski, Frauke Hellmann, Sabrina Lieske,
Roxy Hillmann.
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Herren des TV Jahn II bleiben auf Platz
drei
DELMENHORST. Trotz einer eher schwachen Vorstellung beim TuS Vahr
gewannen die Herren des TV Jahn Delmenhorst II mit 3:1 (25:22, 14:25, 29:27,
25:16) und bleiben in der Landesliga auf dem dritten Rang.
Die lange Trainings- und Wettkampfpause war offensichtlich, denn im
Zusammenspiel klappte einiges nicht. Aus einer anfangs gut sortierten Annahme
heraus konnte Zuspieler Henner Schmidt seine Angreifer noch variabel anspielen,
doch im weiteren Verlauf wurde der erste Pass seiner Mitspieler immer ungenauer.
Entsprechend schwer hatten es die Netzspieler, die sich oft einem geschlossenen
Block der Gastgeber gegenüber sahen.
Da aber auch der eigene Block nicht wirklich gut stand, wurde Vahr immer stärker
und dominierte den zweiten Abschnitt. Hier lief bei Jahn so gut wie gar nichts
mehr und erst nach der Abwehr von zwei Satzbällen im dritten Durchgang wurden
man wachgerüttelt. "Dieser Satz war der Schlüssel zum Erfolg, hätten wir den
verloren, hätten wir auch das Spiel verloren", meinte Schmidt. Mit einem
Kraftakt glichen die Violetten aus und holten sich den Abschnitt. Danach war das
Selbstvertrauen wiederhergestellt und sie triumphierten locker im vierten Satz.
TV Jahn Delmenhorst II: Dominik Bierek, Henner Schmidt, Peter Rose,
Sergej Berger, Thorben Haschke, Joachim Wilkens, Florian Geisler, Khesvau
Azadzoy, Lars Kolberg, Hamed Azadzoy
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Oberliga-Volleyballer aus Delmenhorst
schaffen beim TuS Aschen-Strang einen knappen 3:2-Erfolg
DELMENHORST. Mit einem vor allem für die Moral ganz wichtigen
Sieg sind die Oberliga-Volleyballer des TV Jahn Delmenhorst von ihrer
Auswärtspartie beim TuS Aschen-Strang zurückgekehrt. Nach einer umkämpften
Partie hatten die Schützlinge von Trainerin Susanne Schalk das bessere Ende für
sich und siegten im Tiebreak mit 3:2 (25:18, 13:25, 18:25, 25:22, 15:11).
"Das war ein ganz wichtiger Sieg für uns", kommentierte Schalk das Ergebnis. Es
fing dann auch schon gut an in Aschen, wo sich die Gastgeber im ersten Spiel
gegen den Regionalliga-Absteiger aus Osterholz eine deutliche 0:3-Packung
abholten. Aus dieser schwachen Vorstellung zog Schalk auch sofort ihre
taktischen Schlüsse und wies ihre Mannschaft an, mit druckvollen Angaben sofort
den Spielaufbau der Hausherren zu unterbinden. Die Umsetzung fruchtete sogleich,
und die Jahner brachten den ersten Satz nach einem schnellen Vorsprung auch ohne
viel Mühe nach Hause.
"Danach haben wir allerdings irgendwie den Faden verloren", fehlte Schalk eine
rechte Erklärung, warum ihr Team im zweiten Abschnitt völlig einbrach. Plötzlich
gelang kaum noch eine gescheite Annahme, so dass auch am Netz wenig druckvolles
Zustande kam. Die Jahn-Angreifer fanden einfach keine Lücke mehr im Block der
Gastgeber, und deren Selbstbewusstsein wuchs dadurch natürlich. So brauchte das
Schalk-Team immerhin zwei Durchgänge, um wieder zurück in sein Spiel zu kommen.
Erst als es bereits mit 1:2-Sätzen im Rückstand lag und alle schon mit einer
Niederlage rechneten, kehrte der alte Biss zurück.
Völlig unverkrampft war jetzt auch wieder Spiellaune bei den Violetten da. Vor
allem Jahns bester Akteur, Andre Schneider, wusste immer wieder mit
spektakulären Aktionen zu gefallen. Aber auch der im vierten Satz eingewechselte
Waldemar Siemers überzeugte die Trainerin mit seinem Auftritt.
Im Tiebreak schließlich waren die Jahn-Herren den jetzt völlig konsternierten
Hausherren in allen Belangen überlegen und spielten nun konzentriert bis zum
letzten, siegbringenden Punkt. Für Trainerin Susanne Schalk war dieser Sieg ein
Schlüsselerlebnis der bisherigen Saison: "Endlich haben wir mal eine Begegnung
zu Ende gebracht und nicht bei 15 Punkten aufgehört zu spielen. Dieser Sieg ist
ganz besonders wichtig - jetzt geht es endlich aufwärts für uns." Die Violetten
haben nach ihrem schweren Start in die Saison nun ein ausgeglichenes Punktekonto
und können dieses bereits nächste Woche noch ein bisschen verbessern.
TV Jahn Delmenhorst: Kai Stöver, Martin Kumpmann, Alexander Nagel, Sven
Musiol, Björn Bagung, Björn Hagestedt, Benjamin Back, Andre Schneider, Waldemar
Siemers
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![]() Auch wenn sie zwischendurch nur die Schultern zucken konnte, hatte Trainerin Susanne Schalk am Ende Grund, zu applaudieren. FOTO: Rolf Tobis |
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Oberliga 1 Herren: Die Sorgenfalten sind beim TV
Jahn Delmenhorst nach der zuletzt schwachen Vorstellung vor heimischem
Publikum nicht kleiner geworden, sondern eher größer. In der Partie gegen den
TuS Aschen-Strang wird sich vorerst die Spreu vom Weizen trennen, denn der
Sieger der Partie ist oben mit dabei, dagegen muss die unterlegene Mannschaft
den Blick eher auf das untere Ende der Tabelle richten. Jahn-Trainerin Susanne
Schalk wird in Aschen auf einige ihrer Leistungsträger verzichten müssen. Neben
Florian Süßmuth, der einen Bänderriss erlitt, fehlen auch Matthias Sander und
Edel-Aushilfe Matthias Trzeja. Ob Benjamin Back mit von der Partie sein wird,
ist nach einer im Training erlittenen Muskelverletzung zudem fraglich. Favorit
sind auf jeden Fall die Gastgeber, die zwar auch nicht berauschend in die Saison
gestartet sind, doch in eigener Halle immer schon eine Macht waren. Die
Vorbereitung war für die Schalk-Schützlinge mehr als dürftig, aber vielleicht
ist gerade das der Schlüssel zum Erfolg. Alles andere als eine Niederlage wäre
schon ein Riesencoup für die Violetten.
(KLV)
Anpfiff: heute, 17 Uhr
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![]() André Schneider (li.) muss eventuell auf Nebenmann Benjamin Back verzichten. Der TV Jahn spielt bei TuS Aschen-Strang. FOTO: Rolf Tobis |
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![]() Niederlage und Sieg bei 4:4 Sätzen: Der TV Jahn (links Kai Stöver) hatte sich von dem Spieltag etwas mehr versprochen. Foto: Rolf Tobis |
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DIE
OBERLIGA-MÄNNER DES OTB SPIELEN IN DELMENHORST. TRAINER NOLTEMEIER KANN AUS DEM
VOLLEN SCHÖPFEN.
MD
OLDENBURG
- Die Oberliga-Volleyballer des Oldenburger TB treten am Sonntagvormittag um 11
Uhr beim TV Jahn Delmenhorst an. Um nicht den Anschluss an die vorderen Plätze
zu verlieren, wollen die OTB-Männer unbedingt ihren dritten Saisonsieg
einfahren.
Mit ausgeglichenem Punktekonto (4:4) liegen die Oldenburger momentan auf dem
sechsten Tabellenplatz, sind aber mit drei vor ihnen platzierten Mannschaften
punktgleich. Delmenhorst, in der vergangenen Saison Tabellenvierter in der
Oberliga, konnte in dieser Spielzeit erst eine von drei Partien gewinnen und
steht momentan auf dem achten Tabellenplatz.
Diagonalangreifer Marcel Wendler ist entsprechend optimistisch: „Wir haben in
den vergangenen Wochen gut trainiert und werden in Delmenhorst mit unserem
kompletten Kader antreten. Es liegt nun an uns Spielern, die Partie zu gewinnen.
Ich bin zuversichtlich, dass uns das gelingen wird.“ Auch Spielertrainer Stefan
Noltemeier wird pünktlich zum Nachbarschaftsduell aus dem Urlaub zurück sein.
Mittelangreifer Thorsten Bode hatte in der Zwischenzeit die Leitung im Training
übernommen und die Mannschaft auf die anstehenden Aufgaben vorbereitet.
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![]() Sie haben am Blockspiel gearbeitet: Der TV Jahn, hier mit Björn Bagung und Benni Back (rechts), trifft auf Oldenburg und Vegesack. FOTO: Rolf Tobis |
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Jahns zweite Damenmannschaft verliert,
verliert und verliert
DELMENHORST. In einem Duell bislang noch siegloser Mannschaften
der Volleyball-Landesliga 1 unterlagen die zweiten Damen des TV Jahn Delmenhorst
beim VV Emden mit 0:3 (20:25, 13:25, 20:25) und knüpften nahtlos an die zuletzt
gezeigten Leistungen an.
Trainer Florian Süßmuth konnte wie zuletzt wieder nur einen Rumpfkader mit nach
Emden nehmen, diesmal jedoch blieb er von kurzfristigen Abmeldungen verschont.
Lediglich sechs Spielerinnen meldeten sich einsatzbereit, und so hatte der Coach
auch nur wenig Alternativen beim Spiel in Emden.
Trotz aller Unwägbarkeiten hielten die Violetten aber zu Beginn gut mit und
gestalteten zumindest den ersten Abschnitt noch einigermaßen ausgeglichen. Vor
allem die guten Angriffe von Viola Ruberg und Sarah Groborz hielten das Team
lange Zeit im Spiel. Erst mit dem Verlust des ersten Satzes gab es einen
größeren Einbruch. Vor allem die vielen unnötigen Eigenfehler, die teilweise
durch mangelnde Absprachen untereinander zustande kamen, ließen die Gäste
schnell ins Hintertreffen geraten. Den letzten Durchgang gestalteten die
Jahn-Damen dann wieder ausgeglichener, doch Emden zeigte sich wenig beeindruckt
davon und schaukelte das Spiel sicher nach Hause.
Für Trainer Florian Süßmuth gibt es in den nächsten Trainingseinheiten noch
genügend zu tun, wenn denn mal seine Schützlinge den Weg in die Halle finden.
"Auffällig war schon, dass bei einigen Spielerinnen eine gewisse
Grundschnelligkeit fehlt. Da werden wir in nächster Zeit beim Training dran
arbeiten müssen", bemängelte der Übungsleiter. In der Ausführung vieler Aktionen
haperte es doch gewaltig. Ob das Experiment, den zweiten Landesligaplatz durch
die zweite Mannschaft zu besetzen und damit Erfahrungen zu sammeln, am Ende
glückt, ist zumindest nach dem jetzigen Stand zu bezweifeln. In vier
Spielen wurde bisher lediglich ein Satzgewinn verbucht - eigentlich zu wenig, um
die Liga halten zu können.
TV Jahn Delmenhorst II: Sarah Groborz, Kristina Schneider, Viola Ruberg,
Lena Jablovski, Natalie Puklicz, Jennifer Dittmar
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Jahn II erfolgreich in der Landesliga 3
DELMENHORST. Am zweiten Spieltag der Volleyball-Landesliga 3
hielt sich Aufsteiger TV Jahn Delmenhorst II in eigener Halle schadlos und
besiegte den TSV Achim (25:15, 25:15, 25:18) und den VSK Osterholz-Scharmbeck II
(25:11, 25:19, 26:24) jeweils ohne Satzverlust. Damit steht die Herrenmannschaft
jetzt an der Tabellenspitze.
Für Jahn-Trainerin Ulrike van Zadel begann der erste Heimspieltag unschön, denn
mit Andreas Adomeit, Christoph Barton und Sergej Berger fehlten ihr drei
wichtige Spieler, und auch hinter Florian Geisler und Lars Kolberg standen noch
Fragezeichen. Die Situation entspannte sich, als sich die beiden einsatzbereit
meldeten.
Gegen das schwache Team aus Achim hatten die Hausherren dann wenig Mühe, ins
Spiel zu finden. Erstmals mit Libero Khesvau Azadzoy angetreten, waren die
Jahner zwar in allen Belangen überlegen, aber nicht zufrieden mit der eigenen
Leistung. Trotzdem reichte es für einen ungefährdeten Sieg, und auch in der
zweiten Partie gegen die Zweitvertretung aus Osterholz-Scharmbeck zeigten die
Hausherren, wer Chef im Ring ist. Sie agierten deutlich druckvoller als in
Partie eins und produzierten auch nur wenige Eigenfehler. Ein klares 25:11 im
ersten Durchgang war die Folge, und erst im Verlauf des zweiten Satzes wurde das
Spiel spannender, weil die Gäste jetzt deutlich stärker wurden.
Nach einem ausgeglichenen Verlauf zogen die Violetten durch eine Aufschlagserie
von Routinier Peter Rose von 19:19 auf 25:19 davon. Mit einigen Problemen im
Spielaufbau liefen sie dann im dritten Abschnitt lange Zeit ihrem Gegner
hinterher und mussten sich von 10:16 aus zurückkämpfen. "Hier fehlte uns
besonders der Mut im Angriff, und in der Abwehr und im Block waren wir nicht gut
organisiert", fand Kapitän Henner Schmidt Gründe für die Schwächephase der
Hausherren. Stück für Stück kämpften sie sich dann doch noch heran und glichen
zum 21:21 aus. Mit zwei direkten Aufschlagpunkten durch Lars Kolberg beendeten
sie schließlich Satz und Spiel.
TV Jahn Delmenhorst II: Dominik Bierek, Henner Schmidt, Peter Rose,
Thorben Haschke, Joachim Wilkens, Florian Geisler, Khesvau Azadzoy, Lars
Kolberg, Hamed Azadzoy
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![]() Wieder steht der Jahn-Block im Spiel gegen Achim. Florian Geisler und Dominik Bierek (hinten v. li.) gehören zum zwei Mal siegreichen Delmenhorster Team. FOTO: Rolf Tobis |
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Jahn-Volleyballerinnen finden in Bremen
ihren Rhythmus nicht
DELMENHORST. Der Erfolgsschwung des TV Jahn Delmenhorst hat in
der Damen-Landesliga 4 mit einer Niederlage in Bremen einen kleinen Dämpfer
erhalten. Die Aufsteigerinnen unterlagen bei der BTS Neustadt IV mit 0:3 (11:25,
18:25, 13:25) und blieben dabei deutlich unter ihren Möglichkeiten.
Ohne drei wichtige Spielerinnen und ohne ihren Coach Alexander Nagel, der selbst
als Spieler aktiv war, mussten die Jahn-Damen ihre kurze Fahrt nach Bremen
antreten. Neben Simone Scherf und Katrin Düser fehlte auch Routinier Britta
Niehaus, was sich von Anfang an als Knackpunkt der Partie herausstellte. Vor
allem die Annahme wusste nicht so recht mit der neuen Aufstellung umzugehen. Der
erste Pass ans Netz kam eher durchwachsen, und auch im Angriff fehlte der letzte
Biss.
Im zweiten Durchgang begannen die Jahn-Damen, die von der Trainerin der zweiten
Herrenmannschaft, Ulrike van Zadel, betreut wurden, druckvoller und spielten
sich durch eine Aufschlagserie von Zuspielerin Anki Lux eine 7:0-Führung heraus.
Jetzt klappte kurzfristig auch das Zusammenspiel deutlich besser, doch nur bis
zum 13:11. Ab diesem Zeitpunkt kam BTS selbst immer besser ins Spiel und drehte
den Satz noch zugunsten der Gastgeberinnen. Am Ende sollte dies auch die
Spielentscheidung bringen, denn Jahn lief im letzten Abschnitt von Anfang an
einem Rückstand hinterher. "Das hat uns den letzten Rest gegeben", war
Mannschaftsführerin Alessa Ruberg enttäuscht über den schwachenAuftritt des
Teams.
Mit jetzt ausgeglichenem Punkte- und Satzkonto können die Violetten trotzdem
zufrieden mit dem Saisonstart sein. Immerhin haben sie gegen den Tabellenführer
verloren und hatten dabei nicht mal ihr bestes Team zur Verfügung. "Wir hätten
mit dem kompletten Kader eine Chance gehabt, deshalb freuen wir uns schon auf
das Rückspiel", ist Alessa Ruberg aber auch zuversichtlich, sich in eigener
Halle revanchieren zu können.
TV Jahn Delmenhorst: Nadine Wentzke, Katrin Niehaus, Saskia van Lengen,
Tine Plattfaut, Christin Stark, Alessa Ruberg, Kerstin Rosenberger, Christin
Skandera, Anki Lux
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Jahn-Volleyballer setzen gegen Bremen
1860 eine Duftmarke und haben gegen Schüttorf Schiedsrichter-Pech
DELMENHORST. Mit einer überzeugenden Vorstellung sind die
Oberliga-Herren des TV Jahn Delmenhorst in ihren ersten Heimspieltag der Saison
gestartet. Der Gast Bremen 1860 wurde nach teilweise glanzvollem Spiel deutlich
mit 3:0 (25:16, 25:17, 25:15) nach Hause geschickt. Im anschließenden Duell mit
Meister FC Schüttorf 09 II unterlagen die Gastgeber dann allerdings mit 1:3
(18:25, 25:19, 23:25, 21:25).
Mit Matthias Trzeja stand erneut ein Spieler im Kader des TV Jahn, der
eigentlich nur im Notfall aushelfen wollte. Dieser Fall trat zwar nicht ein,
doch Trzeja stand dennoch zur Verfügung, sehr zur Freude seiner Trainerin
Susanne Schalk. Diese sah dann im ersten Spiel gegen den ehemaligen
Regionalligisten Bremen 1860 eine sehr gute Vorstellung ihrer Sechs. Vor allem
in der Annahme zeigte diese sich stark verbessert, auch weil Libero Björn Bagung
ausgeschlafen wirkte und deutlich besser als zuletzt im Ammerland spielte. Dort
war der erste Pass das große Problem der Delmenhorster.
Gegen 1860 lief es nun deutlich runder, sodass Zuspieler Alexander Nagel wenig
Mühe hatte, seine Angreifer am Netz freizustellen. Lediglich der zweite
Durchgang wurde, zumindest zu Beginn, ein wenig spannender, als Jahn nach der
Satzpause nicht so recht ins Spiel fand. Die Gäste waren in dieser Phase
durchschlagskräftiger und bauten ihre Führung bis auf 14:11 aus. Erst als die
Schalk-Schützlinge so langsam ihren Rhythmus wiederfanden, kippte das Spiel
endgültig zugunsten der Hausherren.
Im zweiten Duell des Tages gegen den Vorjahresmeister aus Schüttorf haderten die
Schützlinge von Trainerin Susanne Schalk ein ums andere Mal mit dem
Schiedsgericht. Begonnen hatte die Partie aber mit einer Schwächephase der
Gastgeber, die überhaupt nicht ins Spiel fanden und schnell zurücklagen. Zudem
spielten die Gäste schnell und variabel, was vor allem der Jahn-Block zu spüren
bekam. Beim Stand von 5:12 bemerkte das Schiedsgericht, dass der Gäste-Spieler
mit der Nummer drei aufschlagen müsste, doch den gab es gar nicht. Folgerichtig
hätten die zwölf Punkte aberkannt werden müssen und Jahn hätte beim Stande von
5:0 das Spiel fortgesetzt. Stattdessen wurde den Schüttorfern nur ein Punkt
abgezogen. Zwar kam Jahn in der Folgezeit noch einmal heran, doch die Wende
wurde nicht mehr geschafft.
Trotzdem hatte die Aufholjagd etwas Positives, denn die Schalk-Schützlinge boten
jetzt eine mehr als überzeugende Vorstellung und schafften den Satzausgleich.
Auch in der Folgezeit waren die Hausherren ebenbürtig und lieferten sich einen
packenden Kampf mit dem jungen Team aus Schüttorf, als beim Stande von 21:19
eine aus Jahn-Sicht erneute Fehlentscheidung das Team aus dem Konzept brachte.
Als dann bei 23:23 eine Blockberührung nicht entsprechend gepfiffen wurde, war
der dritte Satz weg. "Wir hätten den Sack vorher zumachen können und müssen.
Also der Schiri war nicht schuld, das wäre zu einfach - aber ärgerlich ist es
schon", sagte Zuspieler Alexander Nagel.
TV Jahn Delmenhorst: Sven Musiol, Björn Hagestedt, Martin Kumpmann,
Benjamin Back, Björn Bagung, Florian Süßmuth, Sven Musiol, Andre Schneider, Kai
Stöver, Matthias Trzeja, Alexander Nagel
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![]() Wieder ein Punkt für den TV Jahn. André Schneider (hinten) überwindet den Bremer Zweierblock. FOTO: Rolf Tobis |
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Landesliga 4 Damen: Nach dem
überlegen eingefahrenen Sieg gegen Eiche Horn reist der TV Jahn Delmenhorst
dieses Mal erneut nach Bremen, nun zur BTS Neustadt IV. Nach den zuletzt
im Pokal und der Liga gezeigten Leistungen haben die jungen Spielerinnen von
Trainer Alexander Nagel viel Selbstvertrauen getankt und sollten in Neustadt
auch das Fehlen zweier wichtiger Spielerinnen verkraften. Mit Simone Scherf und
Britta Niehaus müssen die Jahn-Damen allerdings gleich auf zwei Spielerinnen
verzichten, die mit ihrer Erfahrung viel kompensieren können. Daher müssen nun
andere Spielerinnen Verantwortung übernehmen. Die Bremerinnen haben wie der TV
Jahn ihr erstes Spiel gewonnen und wollen nun eine Serie starten. Die BTS ist
allerdings die große Unbekannte, da diese Begegnung durch die Zusammenlegung der
beiden Landesverbände erstmalig zustande kommt. Ein weiteres Handicap könnte
sein, dass Trainer Alexander Nagel sein Team nicht betreuen kann, da er selbst
mit
der Oberligamannschaft des TV Jahn im Einsatz ist. "Ich denke, dass die
Mannschaft im Pokal gezeigt hat, dass sie auch ohne mich gut spielen kann", ist
er dennoch optimistisch.
(KLV)
Anpfiff: heute, 15 Uhr
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Oberliga 1 Herren: Den Akteuren des TV Jahn
Delmenhorst ist keine lange Ruhepause vergönnt. Nach der Auftaktpleite aus
der Vorwoche gegen die Zweitvertretung der VSG Ammerland bestreiten die
Schalk-Schützlinge heute ihren ersten Heimspieltag der neuen Saison. Es werden
die Teams von Bremen 1860 und FC Schüttorf 09 II erwartet. Vor
allem in der Annahme müssen sich die Hausherren deutlich verbessern, wenn sie
ihr Angriffsspiel variabler vortragen wollen. Da ihre Aktionen am Netz
eigentlich das Kernstück des eigenen Spieles sind, kommt der Aufgabe des ersten
Passes umso mehr Bedeutung zu. Trainerin Susanne Schalk wird lediglich auf
Waldemar Siemens verzichten müssen und kann somit personell nahezu aus dem
Vollen schöpfen. Der Höhepunkt des Spieltages sollte dann die Begegnung mit dem
letztjährigen Oberliga-Meister aus Schüttorf werden. Dieser setzt vorrangig auf
junge und talentierte Spieler, die jedoch zum Teil bereits einige Erfahrungen
aus
der Regionalliga mitbringen. "Sie werden uns vor allem im athletischen Bereich
deutlich überlegen sein", glaubt Zuspieler Alexander Nagel. "Ich hoffe aber,
dass wir unsere Einstellung ändern und unbedingten Siegeswillen zeigen."
(KLV)
Anpfiff: heute, 15 Uhr, Halle am Blücherweg
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Jahn II schlägt sich als Aufsteiger in
der Landesliga achtbar
DELMENHORST. Zum Auftakt der Volleyball-Saison gab es für den TV
Jahn Delmenhorst II eine knappe 2:3-Tiebreak-Niederlage (25:20, 15:25, 22:25,
25:21, 12:15) bei Bremen 1860 IV. Trotzdem war der Aufsteiger in die Landesliga
3 mit seinem ersten Auftritt in der neuen Umgebung durchaus zufrieden.
Denn insgesamt zeigte die Oberligareserve aus Delmenhorst kein schlechtes Spiel,
lediglich in den engen Phasen des Matches fehlte es an der notwendigen
Feinabstimmung. Bedingt durch das Fehlen von Neuzugang Lars Kolberg sowie von
Sven Musiol und Björn Hagestedt, die beide in die erste Mannschaft aufgerückt
sind, war das größte Problem der Gäste in der Annahme zu finden. Diese war
während des gesamten Spiels immer mal wieder für drei bis vier Punktverluste
verantwortlich, weil der Pass einfach nicht nach vorne zum Zuspieler kam,
sondern unspielbar zur Seite wegging oder an der Decke landete.
Nach dem knapp gewonnenen ersten Satz, in dem es bei Jahn eigentlich recht rund
lief, kam prompt der Einbruch im zweiten Abschnitt, als wenig klappte. Vor allem
im Angriff präsentierte sich der Aufsteiger nicht wie gewohnt durchschlagkräftig
und ließ viele Punkte liegen. Bremen 1860 wiederum zeigte einfachen, soliden
Volleyball, ohne spektakulär zu wirken. Aber die Bremer machten das, was sie
taten, gut. Insgesamt war das Spiel aber sehr ausgeglichen, was sich dann auch
dadurch ausdrückte, dass am Ende ein Tiebreak über Sieg und Niederlage
entscheiden musste.
Im Entscheidungssatz war 1860 einfach abgeklärter und machte in den
entscheidenden Aktionen weniger Fehler und stattdessen die Punkte. Bei Jahn war
gerade in dieser Phase der Partie einigen Akteuren die mangelnde Spielpraxis
anzumerken, so riefen vor allem Peter Rose auf der Mittelblockerposition und
Thorben Haschke im Außenangriff nicht ihr ganzes Potenzial ab. Durch die
fehlende Abstimmung in der Annahme war teilweise an einen variablen Spielaufbau
gar nicht zu denken, was wiederum für die Blockspieler der Gastgeber leichtes
Spiel bedeutete. Trotzdem war Trainerin Ulrike van Zadel nicht unzufrieden,
zumal Bremen 1860 IV als Oberligaabsteiger eher zu den Topfavoriten der Liga zu
zählen ist.
TV Jahn Delmenhorst II: Henner Schmidt, Peter Rose, Christoph Barton,
Sergej Berger, Thorben Haschke, Joachim Wilkens, Florian Geisler, Andreas
Adomeit, Khesvau Azadzoy, Hamed Azadzoy
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Klarer 3:0-Erfolg über Eiche Horn
DELMENHORST. Einen Start nach Maß erwischten die
Landesliga-Aufsteigerinnen des TV Jahn Delmenhorst in der Staffel 4. Im zweiten
Spiel des Tages beim TV Eiche Horn Bremen III siegten die Schützlinge von
Neu-Trainer Alexander Nagel deutlich mit 3:0 (25:20, 25:23, 25:15) und
untermauerten damit ihre gute Frühform.
Nach nur 57 Minuten Spielzeit war der erste Auftritt in der neuen Liga bereits
Geschichte, zu deutlich war das spielerische Übergewicht der jungen Mannschaft
von der Delme. Vor allem Zuspielerin Ann-Katrin Lux hatte einen Supertag
erwischt, spielte unheimlich variabel und zog so immer wieder den gegnerischen
Block auseinander. Somit hatten ihre Angreiferinnen, allen voran die bärenstarke
Britta Niehaus, immer wieder freie Bahn und kamen zu direkten Punktgewinnen.
Zudem brachte eine Aufschlagserie von Ann-Katrin Lux ihr Team im ersten
Abschnitt schon frühzeitig auf die Siegerseite.
Zweiten Satz selbst spannend gemacht
Lediglich im zweiten Abschnitt kam so etwas wie Spannung auf, die allerdings
durch die Gäste selbst verursacht war. Phasenweise kam nämlich die Annahme nicht
mehr so konstant und gut nach vorne, woraus ein deutlicher 9:16-Rückstand
resultierte. Eine Auszeit brachte kurzfristig Besserung, doch erst als das Team
mit 13:20 hinten lag, ging ein Ruck durch die Mannschaft. Die Einwechselung von
Routinier Simone Scherf sollte dann noch ihr übriges tun, und Jahn holte Punkt
um Punkt auf, bis auch dieser Durchgang gewonnen war, was den Widerstand der
Hornerinnen brach.
Durch eine Angabenserie mit elf Punkten von Britta Niehaus gingen die
Nagel-Schützlinge im dritten und letzten Abschnitt uneinholbar in Front und
ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. Mannschaftskapitän Alessa Ruberg: "Wir
wissen, dass Eiche Horn aufgrund der vier vorangegangenen Sätze nicht mehr ganz
frisch war. Dennoch war es eine super Leistung von uns."
TV Jahn Delmenhorst: Simone Scherf, Britta Niehaus, Ann-Katrin Lux,
Christin Stark, Katrin Niehaus, Katrin Düser, Nadine Wentzke, Christine
Plattfaut, Alessa Ruberg, Kerstin Rosenberger
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Die Spielerinnen der zweiten
Frauenmannschaft des TV Jahn sind die Küken der Liga
DELMENHORST. Die Niederlagen fühlten sich gar nicht so schlecht
an. "Obwohl man ja eigentlich nur zufrieden ist, wenn man gewonnen hat", sagte
Jennifer Dittmar, die Zuspielerin des TV Jahn Delmenhorst II, nach den
Auftaktpartien in der Volleyball-Landesliga 1. Aber weder das 0:3 gegen die TG
Wiesmoor (10:25, 17:25, 20:25) noch das 0:3 gegen den Vareler TB (21:25, 19:25,
20:25) taten schlimm weh. Im Gegenteil. "Nach diesem Spieltag kann man schon
sagen, dass wir uns Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen."
Abwarten. Denn die Violetten sind weiterhin nur: der krasseste aller Außenseiter
in der Liga. Der Altersdurchschnitt der aus der ehemaligen dritten und vierten
Mannschaft zusammengestellten Equipe beträgt irgendetwas um die
17-Komma-noch-was Jahre. Dabei ist Lena Jablovski mit 15 Jahren die jüngste und
Sarah Groborz mit 19 Jahren die älteste Spielerin im Team. Da sind sie natürlich
selbst schon mit dem Anspruch in die Saison gestartet, viel Lehrgeld zahlen zu
müssen. So gesehen rechnen sie beim TV mit einer sehr teuren Saison.
Markenzeichen: lange Anlaufzeit
Im ersten Spiel gegen Wiesmoor benötigten die Gastgeberinnen lange, bis sie
endlich warm wurden. "Aber das ist fast schon typisch für uns, wir werden immer
nur langsam warm", erklärte Jennifer Dittmar. Dann hielten sie ganz ordentlich
mit. Doch wirklich gefährlich wurden sie den Gästen, die beide zu den stärkeren
Mannschaften der Liga gezählt werden, auch nicht. Dafür fehlt es noch an zu
vielen Ecken. "Wir hatten zum Beispiel noch kleine Verständnisprobleme in der
Annahme", erklärte die Zuspielerin. Darunter litt dann manchmal auch der
Spielaufbau. "Obwohl wir damit schon ganz zufrieden sein können." Und letztlich
fehlte es teilweise noch am nötigen Druck in der Offensive. Aber auch daran
arbeiten sie. Voller Optimismus. "Wir hatten für unseren ersten Spieltag mit
Schlimmerem gerechnet", gab Jennifer Dittmar zu.
TV Jahn Delmenhorst II: Sarah Raitza, Nathalie Groborz, Lena Jablovski,
Vanessa Ruberg, Sarah Groborz, Jennifer Dittmar, Kristina Schneider, Virginia
Balcerak, Janine Naumann, Natalie Puklicz
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![]() Wieder darf Alessa Ruberg einen Punktgewinn für ihr Team bejubeln. TV Jahn siegte mit 3:0. FOTO: Rolf Tobis |
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Jahn-Volleyballer verlieren mit 1:3
DELMENHORST. Mit einer empfindlichen 1:3-Niederlage (20:25,
25:16, 21:25, 22:25) kehrten die Oberliga-Herren des TV Jahn Delmenhorst vom
Auswärtsspiel beim Aufsteiger VSG Ammerland II zurück.
Vor der Abreise hatte sich die Personallage bei den Jahnern wider Erwarten doch
noch entspannt, denn mit Benjamin Back, Martin Kumpmann und Björn Hagestedt
meldeten sich drei Spieler einsatzbereit, die vorher nicht im Aufgebot ihrer
Trainerin Susanne Schalk waren. So musste sie nur auf Andre Schneider und
Waldemar Siemens verzichten. Trotzdem sollte sich der Auftritt als Spiegelbild
der miserablen Vorbereitung erweisen.
Das Hauptproblem war von Anfang an die Annahme, die den Ball nur unzureichend
nach vorne ans Netz bringen konnte. Somit hatte Zuspieler Alexander Nagel größte
Schwierigkeiten, die Verteilung der Pässe variabel zu gestalten. Zudem zeigte
sich der Angriff wenig durchschlagkräftig.
Nach dem Verlust des ersten Satzes sollte der zweite Durchgang besser für die
Gäste laufen. Ansatzweise zeigte das Team seine wahre Stärke und schaffte mit
einem deutlichen 25:16 den Ausgleich. Wer jetzt aber geglaubt hatte, das Spiel
würde zu einem Selbstläufer, sah sich getäuscht. Ammerland zeigte überhaupt
keinen Respekt vor den oberligaerfahrenen Gästen. "Wir waren oft einen Schritt
zu langsam und haben eher reagiert als agiert", fand Zuspieler Alexander Nagel.
Er macht diese Analyse besonders am vierten Satz fest, als Jahn bereits mit
15:10 in Front lag und der Tiebreak schon fast sicher schien. Durch viele
Unkonzentriertheiten der Delmenhorster kamen die Ammerländer zurück ins Spiel
und zogen auf 19:16 davon. Dann ließen sie sich Satz und Sieg nicht mehr nehmen.
"Dieses Spiel hätten wir nie verlieren dürfen, aber Ammerland hat gut gespielt
und war konstanter in allen Bereichen", zeigte sich Nagel am Ende sehr
enttäuscht. Für den ersten Heimspieltag in einer Woche gegen Bremen 1860 II und
den designierten Dauermeister FC Schüttorf 09 II bleibt für das Team von Susanne
Schalk noch einiges zu tun, wenn ein klassischer Fehlstart vermieden werden
soll.
TV Jahn Delmenhorst: Sven Musiol, Björn Hagestedt, Martin Kumpmann,
Benjamin Back, Björn Hagestedt, Björn Bagung, Florian Süßmuth, Sven Musiol,
Matthias Trzeja, Kai Stöver, Matthias Sander, Alexander Nagel
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![]() Der Block der Delmenhorster, hier mit Kai Stöver und Martin Kumpmann (re.), kam im Ammerland zu oft zu spät. Am Ende stand eine 1:3-Niederlage. FOTO: Rolf Tobis |
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Von Gerhard Göldenitz
DELMENHORST. Zurück in der Landesliga ist die zweite
Herrenmannschaft des TV Jahn Delmenhorst. Nach nur einem Jahr in der
Bezirksliga wird das Team von Neu-Trainerin Ulrike van Zadel in der
Staffel 3 überwiegend mit Vertretern des Bremer Volleyball-Verbandes
die Klingen kreuzen. Erst der Zusammenschluss des Spielbetriebes aus
Bremen und Niedersachsen machte dies möglich.
Durch die Abgabe von Sven Musiol und Björn Hagestedt an die eigene
Oberligamannschaft scheint das Team entscheidend geschwächt. Da kam
der Neuzugang von Lars Kolberg gerade recht, um die Ausfälle
wenigstens ein bisschen zu kompensieren. Jede Verstärkung ist
wichtig, um das angepeilte Ziel Klassenerhalt auch wirklich zu
schaffen. Mindestens zehn Siege sollen nach den Wünschen der
Trainerin am Ende auf dem Konto der Jahn-Reserve stehen, um mit dem
Thema Abstieg gar nicht erst in Kontakt zu kommen.
Nach der ganz passablen Vorstellung beim NVV-Pokal in Wiesmoor, bei
der die van Zadel-Mannen gegen den Oberliga-Absteiger VfL
Wildeshausen sogar ein 1:1 erreichten, sind sie im Lager des TV Jahn
recht zuversichtlich, sich dem Ruf, eine Fahrstuhlmannschaft zu
sein, entledigen zu können.
Am ersten Wettkampftag müssen die Schützlinge von Trainerin Ulrike
van Zadel zu Bremen 1860 IV reisen. Dieses Team ist für die
Violetten zwar eine unbekannte Größe, aber als Absteiger aus der
Oberliga Bremen sollten die Bremer nicht unterschätzt werden. Zudem
reisen die Delmenhorster ohne den verletzten Dominik Bierek an, der
auf der Mittelblockerposition eine wichtige Rolle spielt und nur
schwer ersetzt werden kann. Ebenfalls nicht im Team wird Joachim
Wilkens sein, und hinter den Einsätzen von Lars Kolberg und Thorben
Haschke stehen zumindest noch große Fragezeichen.
Saisonauftakt: Sonnabend, 17 Uhr
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Die Oberliga-Mannschaft des
TV Jahn Delmenhorst muss zwei Abgänge verkraften
DELMENHORST. Zehn Mannschaften in der Oberliga - das
ist neu für die Volleyballer des TV Jahn Delmenhorst. Eine
Mannschaft mehr bedeutet auch mehr Spiele. Doch damit nicht genug:
Neu ist auch, dass die Ligen nun alle aus niedersächsischen und
Bremer Teams bestehen.
Nach einer eher durchwachsenen Vorbereitungszeit, aber einer
wiederum guten Vorstellung im Regionalligapokal geht das
Delmenhorster Volleyball-Aushängeschild mit gemischten Erwartungen
in die Saison. Trainerin Susanne Schalk muss in der neuen Spielzeit
die Weggänge von Marco Truhart, der als zweiter Zuspieler aktiv war,
und Angreifer Matthias Trzeja, der aber zumindest bei personellen
Engpässen noch zur Verfügung steht, kompensieren. Neuzugänge kommen
zwar lediglich aus dem eigenen Lager, dafür ruhen auf ihnen aber
große Hoffnungen. Neben Sven Musiol, der schon seit längerem
regelmäßig bei der ersten Mannschaft mittrainiert, ist auch der
großgewachsene Björn Hagestedt in die Erstvertretung aufgerückt.
Für Schalk liefen die Wochen der Vorbereitung eher unbefriedigend,
weil selten einmal der komplette Kader beim Training anwesend war.
"Deshalb musste auch das Trainingslager vor der Saison wegfallen.
Wir werden dies allerdings nach dem zweiten Spieltag, wenn wir vier
Wochen Pause haben, nachholen", hat die Trainerin schon einen
Ersatzplan in der Tasche.
Schwer einzuschätzende Liga
Wie stark die Liga in diesem Jahr sein wird, ist momentan schwer
abzuschätzen. Neben dem FC Schüttorf 09 II, der als Meister nicht
aufsteigen durfte, kommt mit dem VSK Osterholz-Scharmbeck ein
Regionalligaabsteiger dazu. Auch der TuS Aschen-Strang wird als
weiterer Favorit gehandelt. Ob die Bremer Vertreter Vegesacker TV
und die beiden Teams von Bremen 1860 eine große Rolle spielen
werden, ist fraglich und zumindest bei der Mannschaft aus
Bremen-Nord zu bezweifeln.
"Unser Saisonziel lautet Platz drei oder vier", ist Zuspieler
Alexander Nagel trotz aller Unwägbarkeiten von der Stärke seines
Teams, die auch wesentlich von seiner Form abhängen wird, überzeugt.
Für ihn wird vor allem der Weggang seines Kumpels Matthias Trzeja
schwer zu kompensieren sein: "Nicht nur im Angriff, vor allem in der
Annahme und Abwehr sowie als Persönlichkeit der Mannschaft wird er
uns fehlen. In engen Spielen wird das sicherlich einige Punkte
kosten."
Zum Saisonauftakt wird Matthias Trzeja aber gleich aushelfen müssen.
Das Schalk-Team muss bei der VSG Ammerland II antreten und dabei auf
Andre Schneider, Benjamin Back und Youngster Björn Hagestedt
verzichten. Da auch hinter dem Einsatz von Mittelblocker Martin
Kumpmann, der seine Rückenverletzung vom Regionalligapokal noch
nicht ganz auskuriert hat, ein Fragezeichen steht, kommt der Einsatz
Trzejas wie gerufen. Beim Aufsteiger aus dem Ammerland stehen noch
einige ehemalige Regional- und Zweitligaspieler im Team, was die
Sache nicht unbedingt einfacher macht. "Ich hoffe, dass wir aus
einer sicheren Annahme unser Spiel aufziehen können", ist sich
Alexander Nagel über den Sieger dieser Partie fast sicher. "Es wird
aber kein Selbstläufer."
Saisonauftakt: Sonnabend, 15 Uhr
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![]() Noch sind einige Sorgenfalten bei Jahn-Trainerin Susanne Schalk erkennbar. FOTO: Rolf Tobis |
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Delmenhorst·Wildeshausen (kno). Beim NVV-Pokal in
Nienburg erspielten sich die ersten Volleyball-Damen der VG
Del-Berg-Um den zweiten Platz. VfL Wildeshausen verzichtete auf das
Spiel um Platz drei und wurde Vierter. Die Nachwuchsmannschaft des
TV Jahn II musste sich mit dem zehnten und letzten Platz zufrieden
geben.
Mit drei Siegen in Folge gegen TKW Nienburg III, MTV Jahn Barnsdorf
und SV Cappeln ging es für die Landesligadamen der VG gegen den
Verbandsligaabsteiger, den VfL Wildeshausen. Im ersten Satz war es
vor allem die unüberwindbare Ina Diephaus (Foto), die der VG das
Leben schwer machte. Im zweiten Durchgang glänzte jedoch das
DBU-Team. „Wir hatten immer etwas holprige Starts, aber konnten uns
gut fangen“, freut sich Anika Burghardt über das 1:1-Unentschieden.
VfL-Coach Gunther Wieking zeigte sich ebenfalls zufrieden mit der
Leistung seiner Mannschaft: „Wir müssen nur noch an unserer Annahme
feilen, dann kann die Saison kommen.“ Gegen Barnsdorf und Nienburg
III gelangen dem VfL zwei eindrucksvolle Siege, die zeigen, dass die
Integration der Jugendspielerinnen geglückt ist. Das Unentschieden
gegen Wildeshausen reichte den VG Damen, um ins Finale gegen den VfL
Löningen einzuziehen.
Auch unter dem Druck des Endspiels versuchte sich die VG an
verschiedenen Aufstellungen, um auch in der Liga mal ohne
Stammzuspielerin Kerstin Frohburg auskommen zu können. Der erste
Satz ging auf Grund einiger Unachtsamkeiten an den VfL und auch im
zweiten Durchgang sah es beim Stande von 6:19 nicht gerade rosig für
die Delmenhorsterinnen aus. „Wir wollten uns da aber nicht so
einfach abschlachten lassen und haben richtig Gas gegeben“, erklärt
Burhardt die Kehrtwende ihres Teams. Mit viel Mut zum Risiko und
guten Aufschlägen ging der Satz letztendlich noch mit 25:23 an die
VG. Im dritten Durchgang hatte sich das junge Team aus Löningen dann
aber wieder gefangen und sicherte sich mit dem Sieg den Einzug in
die nächste Runde des Pokals.
Jahn II, das sich erst vor wenigen Wochen zusammengefunden hat,
wurden von Christoph Pelka aus der Mixed-Abteilung betreut, und der
sah nervöse Mädchen, die sich nur wenig zutrauten. Aber im
Turnierverlauf steigerte sich die Nachwuchsmannschaft und zeigte
eine stabile Annahme und gute Schmetterschläge. Mit etwas Mut
scheint der Kampf in der Landesliga nicht ganz aussichtlos.
DBU: Kerstin Frohburg, Anika Burghardt, Sarah Evers, Mara Albrecht,
Wiebke Möller, Katharina Kipke, Indra Rohjahn
Wildeshausen: Ina Diephaus, Sandra Wieking, Roxy Hillmann, Barbara
Ptock, Tatjane Opalinski, Andrea Brosig, Sina Meyer
Jahn II: Sarah Raitza, Lena Jablovski, Viola Ruberg, Sarah Groborz,
Carmen Abeling,
Jennifer Dittmer, Kristina Schneider.
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Volleyballerinnen aus
Delmenhorst und Wildeshausen erfolgreich
DELMENHORST·WILDESHAUSEN.
In Oldenburg und Nienburg stieg in diesem Jahr der
NVV-Pokal für die Volleyball-Mannschaften der Damen. An beiden
Wettkampforten belegte jeweils eines der Delmenhorster und
Wildeshauser Teams den zweiten Platz und verpasste damit nur knapp
den Einzug ins Pokal-Finale.
In Oldenburg traten die Damen des TV Jahn in einer Fünfer-Gruppe
gegen VG Aschendorf/Papenburg, TG Wiesmoor, Vareler TB und den
Oldenburger TB IV an. Nach überragenden Vorstellungen gingen die
Landesliga-Aufsteigerinnen jeweils mit 2:0 vom Feld und unterlagen
erst im Finale dem Verbandsligisten MTV Aurich. "Wir sind sehr
zufrieden mit unserer Leistung", erklärte eine sichtlich erfreute
Mannschaftsführerin Alessa Ruberg. Die ohne Betreuung angereisten
sieben Spielerinnen hatten sichtlich Spaß an dieser NVV-Pokalrunde
und scheinen bestens gerüstet zu sein, das "Abenteuer Landesliga"
anzugehen, das am kommenden Sonnabend beim TV Eiche Horn II startet.
In Nienburg traten neben der Zweitvertretung des TV Jahn auch die
ersten Damenmannschaften des VfL Wildeshausen und der VG Del-Berg-Um
an. Das junge Jahn-Team spielte bei diesem Turnier keine große Rolle
und landete mit nur einem Satzgewinn gegen Weh-Su-Var auf dem
letzten Platz in seiner Fünfer-Gruppe.
Besser machten es da schon die Verbandsliga-Absteiger aus
Wildeshausen, obwohl sie nur mit einer Rumpftruppe angereist waren
und zudem drei Spielerinnen auch noch angeschlagen waren. Trainer
Gunther Wieking sah zunächst einen schwachen Beginn seiner
Schützlinge gegen den SV Cappeln, doch am Ende reichte es doch noch
zu einem 1:1. "Wir haben echt gruselig angefangen", gestand Wieking
selbstkritisch. Danach steigerte sich sein Team allerdings, und es
folgten deutliche 2:0-Siege über MTV Jahn Barnstorf und TKW Nienburg
III.
Das Team der VG Del-Berg-Um war ebenfalls nur mit sieben
Spielerinnen angetreten, gewann aber die ersten drei Spiele gegen
Nienburg, Barnstorf und Cappeln ohne Satzverlust. Vor allem die
Begegnung gegen die unbequemen Gegner aus Cappeln bereitete dem Team
um Zuspielerin Kerstin Frohburg viele Schwierigkeiten. Der
variablere Angriff sollte am Ende den Ausschlag zugunsten der
Mannschaft aus Delmenhorst und Umgebung geben, die dann im letzten
Gruppenspiel auf Wildeshausen traf. Das Spiel endete 1:1, wobei die
Wildeshauserinnen im ersten Satz ihre ganze Routine ausspielten und
in Front gingen. Den zweiten Abschnitt holten sich dann die
VGlerinnen, die sich deutlich steigerten und sich damit den
Gruppensieg sicherten.
Die Schützlinge von Trainer Gunther Wieking verzichteten danach
aufgrund der vielen angeschlagenen und erschöpften Spielerinnen auf
das Spiel um Platz drei. Im Finale musste VG Del-Berg-Um schließlich
gegen den VfL Löningen antreten - eine Mannschaft, die dieses Spiel
unbedingt gewinnen wollte. So sollte es auch kommen: Löningen setzte
sich gleich im ersten Abschnitt durch und sah auch im folgenden Satz
schon wie der sichere Sieger aus. Doch die 19:6-Führung sollte am
Ende nicht reichen, weil die VG-Damen plötzlich die zweite Luft
bekamen und den Satzausgleich zum 23:23 schafften. Im zunächst
ausgeglichenen Tiebreak setzte sich Löningen am Ende verdient mit
15:11 durch.
"Damit haben wir aus unserer Sicht alles richtig gemacht, im Sinne
unseres Trainers das Optimum an Sätzen herausgeholt. Diesen Schwung
und die super Mannschaftsstimmung wollen wir nun mit in die Saison
nehmen und am kommenden Sonnabend unser erstes Punktspiel gewinnen",
erklärte eine erleichterte Kerstin Frohburg nach dem guten
Abschneiden ihres Teams.
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NVV-Pokal in Wiesmoor:
Wildeshausen landet vor Jahn II und der VG Del-Berg-Um
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Jahn-Volleyballer sind mit
ihrer Leistung beim Regionalligapokal zufrieden
DELMENHORST. Als letzte
Standortbestimmung für die am Wochenende beginnende Oberliga-Saison
nutzten die ersten Volleyball-Herren des TV Jahn Delmenhorst am
vergangenen Sonntag den Regionalliga-Pokal. Sie spielten sich ein
und testeten die Neuzugänge. Natürlich mischten die Delmenhorster
nicht um den Tagessieg mit, aber sie schlugen sich achtbar.
Ohne Libero Björn Bagung und die Netzspieler Benjamin Back und Andre
Schneider angereist, musste das Team von Trainerin Susanne Schalk
auch noch auf Martin Kumpmann verzichten, der sich beim Aufwärmen
eine Rückenverletzung zuzog und das Geschehen nur noch von außen
verfolgten konnte. Florian Süßmuth übernahm seinen Part und musste
statt über die Außen auf der ungeliebten Mittelblockerposition
agieren. Bedingt durch das Fehlen des Liberos war Schalk zudem
gezwungen, die Neuzugänge Sven Musiol und Björn Hagestedt sowie
Youngster Waldemar Siemens in der Annahme einzusetzen.
Dies klappte im ersten Spiel gegen den Vegesacker TV auch recht gut,
die Partie wurde ohne große Probleme mit 2:0 gewonnen. Erst im
Verlauf des ersten Abschnittes des zweiten Spiels gegen den
Ligakonkurrenten TuS Aschen-Strang bekam das Team so langsam
Probleme mit den Pässen nach vorne. Als Folge daraus konnte
Zuspieler Alexander Nagel immer seltener seine Angreifer über die
Mitte einsetzen, was das Aufbauspiel insgesamt zu durchsichtig
werden ließ. Nach einem knappen 24:26 in Durchgang eins ging der
zweite Satz mit 20:25 schon wesentlich deutlicher verloren.
Achtbar gegen Lintorf
Als letzter Prüfstein wartete danach Regionalligist VfL Lintorf,
gegen den sich das Delmenhorster Aushängeschild vor allem im
Auftaktsatz mehr als achtbar schlug. Trotz der weiterhin
durchwachsenen Annahme hielten die Schalk-Schützlinge gut mit und
spielten sogar drei Satzbälle heraus. Doch Lintorf spielte immer
dann, wenn es eng wurde, druckvoller auf, wehrte die Satzbälle ab
und machte selbst die letzten entscheidenden Punkte zum 28:26.
Danach war die Gegenwehr der Schalk-Mannen endgültig gebrochen, und
es lief nichts mehr zusammen. Ein deutliches 7:25 beendete den
Pokal-Tag.
Nach durchaus ansprechenden Ansätzen sind sie im Lager des TV Jahn
insgesamt mehr als zuversichtlich für die anstehenden Aufgaben in
der Oberliga. So war Zuspieler Alexander Nagel denn auch positiv
eingestellt: "Vor allem die jüngeren Spieler konnten viel Erfahrung
und Spielpraxis sammeln. Wir hoffen, am Wochenende besser
aufgestellt zu sein." Dann geht es zum Aufsteiger VSG Ammerland II.
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![]() Die Volleyballer des TV Jahn II sind hier noch nicht mit der neuen Trainerin Ulrike van Zadel zu sehen. FOTO: Katja Nonnenkamp |
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Alexander Nagel über die
Problem im Frauen-Volleyball beim TV Jahn Delmenhorst
Die "Volleybees" gibt es nicht mehr, im
Frauen-Volleyball des TV Jahn Delmenhorst beginnt eine neue Ära. Als
erstes wurde die komplette zweite Mannschaft zur ersten befördert.
Aber damit nicht genug: Eigentlich sollte es noch ein zweites und
ein drittes Team geben. Doch eine Truppe wurde nun noch
zurückgezogen. Andreas D. Becker sprach mit Alexander Nagel, dem
neuen Frauen-Trainer und kommissarischen Abteilungsleiter der
Violetten, über die Probleme.
Frage: Der Verein hatte mit drei Frauenmannschaften geplant, jetzt
gibt es nur noch zwei. Was ist passiert?
Alexander Nagel: Wir haben die dritte Mannschaft zurückgezogen, weil
sowohl in der Zweiten als auch in der Dritten jeweils nur noch
sieben Spielerinnen waren. Es gab noch ein paar Abgänge, zudem
einige Spielerinnen, die wegen Verletzungen längere Zeit ausfallen.
Das war uns einfach zu riskant, weil so kaum eine ordentliche Saison
zu spielen ist.
Stichwort Abgänge. War die Auflösung der ehemaligen ersten
Mannschaft, den "Volleybees", gar nicht zu vermeiden?
Leider nicht, nur Simone Scherf ist geblieben. Mareike Jargow und
Jennifer Böhme auch, aber die beiden sind schwanger. Mareike wird in
dieser Saison nicht spielen können, mit Jennifer muss ich noch
reden.
Aber wieso wollte keine bleiben? Lag das nur am Abstieg?
Sicherlich auch, aber nicht nur. Da waren auch einige Spielerinnen
im Team, die aus Bremen kommen und nun auch in Bremen spielen
wollten. Dann gab es mit Petra Szemetat und Sabine Wenzel zwei
Spielerinnen, die weggezogen sind.
Und Trainer Gunnar Ebert wollte auch nicht weitermachen?
Erst hatte er es überlegt, allerdings nur unter der Bedingung, dass
er sich aus den drei Mannschaften die besten Spielerinnen
herauspickt, um eine schlagkräftige Truppe aufzubauen. Wir waren uns
nicht sicher, ob das wirklich das Günstigste ist. Weil die
ehemaligen zweiten bis vierten Mannschaften auch Teams sind, die in
dieser Zusammensetzung lange spielen. Wir wollten dann lieber keine
gewachsenen Strukturen kaputt machen. Unser Hauptgedanke war, dass
wir möglichst viele Spielerinnen halten wollten - und da war es für
viele Bedingung, dass die Mannschaften in dieser Form erhalten
bleiben.
Matthias Trzeja, der die ehemalige zweite Mannschaft viele, viele
Jahre trainiert hat, ging aus beruflichen Gründen ebenfalls. Haben
Sie sich dann von sich aus als Damentrainer angeboten?
Die Mannschaft hatte mich gefragt, wir kennen uns ja auch schon alle
lange. Ich hatte erst überlegt, ob ich es mache, weil ich als
Spieler in der Oberligamannschaft eigentlich genug um die Ohren
habe. Ich bin dann aber zu dem Entschluss gekommen, dass ich beides
miteinander vereinbaren kann.
Wie sieht denn die mittelfristige Planung aus? Wollen Sie wieder in
die Verbandsliga aufsteigen?
Erstmal steht für uns natürlich der Klassenerhalt im Vordergrund.
Dann muss man mal schauen, was in zwei, drei Jahren ist. Ich sehe
auch noch vier Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft, die das
Potenzial haben, in die erste zu rücken. Aber zurzeit ist die
Mannschaft für den Aufstieg einfach in der Breite nicht gut genug
aufgestellt, da bräuchten wir noch Verstärkung.
Die offensichtlich nicht so ohne weiteres zu bekommen ist. Im Kader
Ihres Teams steht mit Christine Plattfaut nur eine neue Spielerin.
Wie sind Sie auf sie gekommen?
Tine kommt aus Hessen und ist auf uns gestoßen. Sie hat unsere
Homepage im Internet gefunden und eine E-Mail geschrieben. Dann ist
sie zum Probetraining gekommen, alles passte gut, fertig. Aber man
merkt, dass sie zwei Jahre lang kein Volleyball mehr gespielt hat.
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Ulrike van Zadel trainiert die
zweiten Volleyball-Herren des TV Jahn Delmenhorst / Ziel ist der
Klassenerhalt in der Landesliga
DELMENHORST. Die
zweite Volleyball-Herrenmannschaft des TV Jahn Delmenhorst segelt seit einigen
Jahren ohne Trainer auf der Kommandobrücke durch die Landesliga-Gewässer. Auch
in der nächsten Saison wird es keinen Steuermann geben. Dafür aber eine
Steuerfrau - Ulrike van Zadel heuert bei den Violetten an.
"Wir haben die zweite Mannschaft in den vergangenen Jahren ein wenig
vernachlässigt. Es wurde Zeit, dass wir einen neuen Übungsleiter präsentieren",
sagt Norbert Trzeja, Volleyballabteilungsleiter beim TV Jahn. Dass es eine Frau
geworden ist, hat für ihn einen ganz besonderen Reiz. "Ich denke, dass die
Männer noch mehr Leistung bringen, wenn sie von einer Frau trainiert werden.
Schließlich will sich keiner der Spieler vor Ulrike blamieren", sagt er und
schmunzelt.
Die neue Trainerin sieht es ähnlich. Aber ihr geht es keineswegs darum, ihre
neuen Spieler bloßzustellen. "Ich habe mich gefreut, als Norbert mich am Telefon
fragte, ob ich mir ein Traineramt beim TV Jahn vorstellen kann. Es ist ja auch
für mich eine neue Herausforderung", sagt van Zadel.
Im Herrenbereich hat sie nämlich bisher noch keine Mannschaft gecoacht. Die
vergangenen sieben Jahre war sie Trainerin beim BTS Neustadt in Bremen. "Dort
habe ich ein Team von der E- bis zur A-Jugend begleitet. Aber jetzt hat sich die
Truppe aufgelöst, weil einige wegen des Studiums Bremen verlassen", erzählt sie.
"Eigentlich wollte ich deshalb ein Jahr Pause machen."
Trzejas Anruf und ein Probetraining konnten die 28-Jährige aber überzeugen. Seit
drei Wochen hat sie das Zepter in der Hand und bereut ihre Entscheidung bisher
nicht. "Die Mannschaft ist vom Alter her bunt gemischt und alle zeigen den
nötigen Willen. Mir macht das Training sehr viel Spaß."
Ganz neu ist für die junge Trainerin aber nicht nur das Arbeiten mit einem
Männerteam. Auch die Ruhe während des Trainings kannte sie bisher nicht. "Ich
muss ehrlich sagen, dass es bei den Mädchen viel lauter ist", sagt sie. Aber
auch, wenn es während der Einheiten harmonisch zugeht, fordert van Zadel alles
von ihren Männern. "Die Spieler machen schon, was ich will. Schließlich wollen
alle spielen", stellt sie klar. Auch Trzeja kann das bestätigen: "Beim Training
geht Ulrike manchmal ganz schön zur Sache, auch verbal."
Wie lange Ulrike van Zadel das Sagen haben wird, weiß sie selbst noch nicht.
"Ich will erst sehen, wie sich die Mannschaft entwickelt und ob alles
zusammenpasst." Wichtig für eine langfristige Zusammenarbeit sei für sie zudem
das Abschneiden in der kommenden Landesligasaison. "Ich gehe immer davon aus,
dass der Gegner stärker ist als wir. Daher lautet das Saisonziel ganz klar, den
Klassenerhalt so schnell wie möglich unter Dach und Fach zu bringen."
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