Datum: 17.08.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Interessante Titelkämpfe im Sand

Volleyball: Gina Schmidt und Lars Kolberg Stadtmeister

Delmenhorst (ER). Bei den neunstündigen Mixed-Stadtmeisterschaften der Beach-Volleyballer haben sich Gina Schmidt und Lars Kolberg (beide TV Jahn) die „Krone“ gesichert. Während andere Konkurrenzen ausfallen mussten, gingen auf der Anlage am Blücherweg zwölf Duos an den Start. „Das ist eine sehr gute Resonanz“, freute sich Jahns Beachwart Joachim Wilkens.

Auf den Positionen zwei bis sechs landeten Magdalena Kempny und Christian Monscheu­er, Sarah Evers (Del-Berg-Um) und Peter Korfann (Jahn), Martina von Rönn und Andreas Adomeit (beide Jahn), Monika Trzeja und Sören Musiol (beide Jahn) sowie Nina Kovacevic (Jahn/Del-Berg-Um) und Georg Grabows­ky (Del-Berg-Um). Wilkens bezeichnete von Rönn und Adomeit als „absolutes Überraschungsteam“. Adomeit sei erst am Turniertag als Ersatzmann eingesprungen.

Der Beachwart sprach von einem interessanten Wettstreit und nannte auch den Erfolg von Schmidt und Kolberg gegen Evers und Korfmann eine Überraschung („Das war ein spannendes Spiel“). Gegen Kempny/Monscheuer hingegen vermochten sich die Drittplatzierten zu behaupten.

Die Aktiven traten zunächst die drei Vierer-Gruppen gegeneinander an. Die drei Sieger und der beste Zweite bildeten die „obere“ Vierer-Grup­pe, in deren Rahmen die Stadtmeister 2009 ermittelt wurden. Die hochsommerlichen Temperaturen führten bei einigen Teilnehmern zu konditionellen Problemen und Auszeiten. „Die Spielerinnen und Spieler waren am Ende kaputt, aber sehr zufrieden“, freute sich Wilkens über den gelungenen Verlauf der Titelwettkämpfe im Sand.

Datum: 11.08.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Martin Kumpmann und Marco Truhart Sieger im C-Cup-Turnier

Beachvolleyball: Nur zwölf Teams bei TV Jahn am Start

Delmenhorst (fr). Martin Kumpmann vom TV Jahn uns sein Partner Marco Truhart (1860 Bremen) nutzten ihren Heimvorteil und gewann das Beachvolleyball-C-Cup-Turnier auf der Anlage des TV Jahn am Blücherweg. Im Finale setzten sie sich in zwei engen Sätzen mit 15:13 und 15:13 gegen Vitalij König und Michael Langendorf vom MTV Tostedt durch.

Auf dem Weg ins Finale mussten sich die Sieger zwei Mal mächtig gegen das Jahn-Duo Matthias Sander und Florian Süßmuth wehren. Vor allem das Spiel in der Vorrunde stand auf der Kippe. Nach einem klaren 9:15 im ersten Satz hatte Kumpmann im zweiten Durchgang Glück, dass ein Ball, den er eigentlich stellen wollte, im gegnerischen Feld landete. Kumpmann/Truhart sicherten sich Satz zwei in der Verlängerung mit 17:15 und setzten sich im dritten Satz mit 15:11 durch. Auch das Viertelfinalspiel der beiden Teams ging über drei Sätze. 15:5, 15:17 und 15:12 gewann der spätere Champion am Ende. Sander/Süßmuth sicherten verdient Platz drei durch einen Zwei-Satz-Sieg im kleinen Finale gegen Julian Brinkmann/Felix John (TSV Stotel). Der Jahn-Spieler Thomas Heckel erreichte mit Markus Schindler (Nordwohlde) das Viertelfinale, sein Vereinsgefährte Arne Drews schied zusammen mit Partner Andreas Bäßmann (Bloherfelde) in der Vorrunde aus.

Bedauerlich war, dass das 16er-Feld nicht voll geworden ist. Nur zwölf Teams waren bei lästigem Regen ab dem Viertelfinale am Start.

Datum: 23.06.2009 Quelle: Delmenhorster Kurier

Kumpmann gewinnt B-Cup

Delmenhorst (ab). Großer Erfolg für Martin Kumpmann: Der ehemalige Zweitliga-Volleyballer gewann nun in Leer zum ersten Mal ein B-Cup-Beachvolleyballturnier. An der Seite von Carsten Pahlplatz (SuS Oberaden) setzte sich der Oberliga-Spieler des TV Jahn Delmenhorst in dem recht kleinen, aber sehr erlesenen Feld zwar immer knapp, am Ende aber verdient durch.

"C-Cup-Turniere hatte ich ja schon gewonnen, aber ein so starkes Turnier noch nicht", berichtete der Lehrer des Gymnasiums an der Willmsstraße. "Ich habe in diesem Jahr drei Beachturniere gespielt - und alle drei gewonnen. Meinetwegen kann die Serie weitergehen." Beim von Jahn ausgerichteten C-Cup gewann er an der Seite von Marco Truhart, die Vereinsmeisterschaft der Violetten bestritt er mit Jakob Korfmann erfolgreich.

"Auffällig war, dass wir gegen Ende immer nur mit zwei Punkten Vorsprung gewonnen haben", sagte der routinierte Beacher. Im Halbfinale schalteten Kumpmann/Pahlplatz Ludger Fabian und Sönke Sevecke mit 15:13, 18:20, 19:17 aus, im Finale war der Delmenhorster gegen die Oldenburger Thomas Pflüger/Benjamin Steffen schneller: 15:13, 18:16.
 

Datum: 23.06.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Erster Sieg im B-Cup für Kumpmann

Delmenhorst (fr). Martin Kumpmann, Volleyballer des Oberligisten TV Jahn, hat in der Innenstadt von Leer eine persönliche Premiere gefeiert. Zum ersten Mal hat er im Beachvolleyball ein NVV-Turnier der Kategorie B gewonnen. Mit seinem Partner Carsten Pahlpatz (Oberaden) setzte er sich im Finale mit 15:13 und 18:16 gegen Thomas Pflüger/Benjamin Steffen (Oldenburger TB) durch.

Animiert vom besonderen Flair, die Innenstadtturniere wegen der großen Zuschauerzahlen besitzen, setzte Kumpmann eine bislang sehr erfolgreiche Saison fort. In Delmenhorst hatte er mit Marco Truhart einen C-Cup und mit Jakob Korfmann die Vereinsmeisterschaften gewonnen.

In Leer bezwangen Kumpmann/Pahlpatz zunächst das Oldenburger Duo Mario Hauser/Udo Herzog mit 8:15, 15:12 und 15:9, dann gelang gegen seinen Vereinsgefährten Arne Drews, der Martin Kamma (Bloherfelde) an seiner Seite hatte, ein 15:11, 15:10. Im Halbfinale wurden Ludger Fabian/Sönke Sevecke (Groß Ellershausen/OTB) mit 15:13, 18:20, 19:17 bezwungen.

Datum: 27.05.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Beach-Meister beim TV Jahn

Delmenhorst (THM). Bei der Beachvolleyball-Vereinsmeisterschaft des TV Jahn haben Martin Kumpmann und Jakob Korfmann die Herren-Konkurrenz vor Matthias Sander und Henner Schmidt gewonnen. Das direkte Duell ging mit 15:10 und 15:13 an die neuen Vereinsmeister.

Im Modus „Jeder gegen jeden“ kamen Sören Musiol und Simon Oetjen auf Platz drei. Die Youngster Timo Janßen und Christian Carus landeten vor den Oberligaspielern Waldemar Siemens und Jonas Voßmann.

Datum: 26.05.2009 Quelle: Delmenhorster Kurier

Korfmann und Kumpmann bilden Siegerduo
Jahn-Beachvolleyballer ermitteln ihre Vereinsmeister am Blücherweg

Von Robert Reuter
Delmenhorst. In dieser Form zum ersten Mal überhaupt wurden am Sonntag die Beachvolleyball-Vereinsmeisterschaften des TV Jahn Delmenhorst auf der Anlage am Blücherweg ausgetragen. Fünf Teams mit jeweils zwei Spielern blockten, pritschten und schmetterten um die Wette. "Das war eine gute Spieleranzahl, denn so konnten wir ohne größere Unterbrechungen durchspielen", fand auch Martin Kumpmann, der zusammen mit Jakob Korfmann das Siegerduo bildete.

Vier Mannschaften spielten immer zeitgleich - die Akteure des spielfreien Teams stellten sich als Schiedsrichter zur Verfügung. Hinter Korfmann und Kumpmann belegten Henner Schmidt und Matthias Sander Platz zwei, Sören Musiol und Timo Oetjen landeten auf dem dritten Rang. Kumpmann trainiert neben seiner Tätigkeit als Aktiver der ersten Herren die Drittvertretung des TV Jahn, für die auch die beiden Youngster Christian Carus (16) und Timo Janßen (15) an den Start gehen. Sie wurden beim Turnier vor Waldemar Siemers und Jonas Voßmann Vierte. Zuvor hatten sie sich das wohl spannendste Match des Tages mit Musiol und Oetjen geliefert. Im dritten und entscheidenden Satz mussten sie sich letztendlich knapp mit 24:22 geschlagen geben.

Sowohl Janßen als auch Carus spielen seit rund vier Jahren Beachvolleyball und noch länger in der Halle. Ihre Leistungen wurden bereits mit Einsätzen in der Bremer Auswahl belohnt, der sie aber aufgrund der zahlreichen Fahrten und dem damit verbundenen Stress den Rücken zugekehrt haben. Sie helfen regelmäßig in der Mannschaft der zweiten Herren aus.

"Beide haben viel Potenzial", weiß auch Trainer Kumpmann. Angriffspezialist Christian wurde sogar schon einmal zur Sichtung für die Jugend-Nationalmannschaft eingeladen, wo ihm dann allerdings andere Sportler vorgezogen wurden. "Am Beachvolleyball mag ich vor allem, dass man auf dem weichen Untergrund gut hechten kann. In der Halle ist die Verletzungsgefahr dagegen deutlich größer", beschreibt er seine Vorlieben für das Treiben im Sand.

Pendant Timo hat seine Stärken eher in der Abwehr, setzt aber auch gezielt Schläge über das Netz. "Bei einem Wetter wie heute macht es natürlich umso mehr Spaß, draußen zu spielen", gibt er lächelnd zu verstehen.
 

Noch ist ein bisschen Sand im Getriebe
Beim ersten Beachvolleyball-C-Cup dieser Sommersaison hat Organisator Joachim Wilkens keine Chance

Von Nils Hartung

Delmenhorst. Klassischer können die Zutaten kaum sein an der Beachvolleyball-Anlage des TV Jahn Delmenhorst. Die Sonne strahlt, und sonnenbebrillte Männer in Bermuda-Shorts widmen sich inbrünstig ihrer Lieblingsbeschäftigung: Baggern, pritschen und vereinzelt sogar schmettern im feinkörnigen Sand. Ein C-Cup steht auf dem Programm, insgesamt 16 Zwei-Mann-Teams haben sich angemeldet. Unter ihnen auch Lars Kolberg und Joachim Wilkens, beides Lokalmatadoren des TV Jahn.

Es ist Zeit für Premieren am Blücherweg. Denn der C-Cup ist der erste, der in diesem Jahr in Niedersachsen ausgespielt wird, sozusagen die Saisoneröffnung der Beacher. Kolberg und Wilkens haben ihre Auftaktpartie verloren und müssen jetzt gegen Kolja Klose und Nils Leichsenring antreten - ein starker Gegner. Die beiden Männer aus Bremen sehen richtig martialisch aus - Leichsenring hat sich sogar ein Barett aufgesetzt. Und die Favoriten aus der Hansestadt legen gleich richtig gut los, Kolberg und Wilkens haben echte Probleme, in die Partie zu kommen. "Das ist bei uns immer so, wir brauchen eben unsere Zeit", erklärt Wilkens, der das Turnier auch organisiert hat.

Nach kurzer Spielzeit führt der Gegner im ersten Durchgang bereits deutlich mit 5:0. Bei Kolberg/Wilkens klappt bislang noch gar nichts. Und das Team auf der anderen Netzseite muss noch nicht mal Übermenschliches leisten - meist spielen sie nur gezielt in die Nahtstellen der beiden Jahner, ohne zu schmettern. Nach und nach gesellen sich immer mehr Zuschauer zur Partie auf dem hinteren der beiden Beach-Plätze. Beim Stand von 0:11 gelingt den Delmenhorstern dann endlich der erste Punkt - allerdings durch einen Angabefehler von Leichsenring. Am Ende spielen Wilkens und Kolberg vier Punkte selbst heraus und profitieren von zwei Aufschlagfehlern - der Satz endet deutlich mit 6:21.

"Es geht um Volleyball", steht deutlich sichtbar auf Wilkens T-Shirt. Und dieses Motto machen sich er und Partner Kolberg vor allem zu Beginn von Durchgang zwei zu eigen. Unter dem Jubel der Vereinskollegen gehen die Delmenhorster mit 3:1 in Führung, plötzlich scheint ihnen alles zu gelingen. Oder zumindest mehr als in Satz eins. Doch nach kurzer Zeit haben sich die Bremer auf die Sturm- und Drangphase der Jahner eingestellt und führen schon wieder mit 5:4. Beim Stand von 5:11 aus Sicht von Kolberg und Wilken dürfen die Zuschauer den mit Abstand schönsten Ballwechsel der Begegnung bewundern, am Ende verpasst Kolberg den Angriffsschlag der Bremer mit einem Hechtbagger nur um Zentimeter. Mit 8:21 geht auch der zweite Satz an die Gäste, die am Ende den zweiten Rang im Gesamtklassement belegen.

Trotzdem ist Joachim Wilken zufrieden mit dem ersten Auftritt im Sand in dieser Saison. "Das sind mit die stärksten Gegner im Feld", weiß der Volleyballer, der seit 22 Jahren seinem Sport treu ist. In der Halle spielt er für die zweite Mannschaft des TV Jahn. Es geht ihm wirklich um Volleyball, er liebt diese Sportart. "Ich finde es gut, dass man seinen eigenen Bereich auf seiner Hälfte des Netzes hat und keinen Körperkontakt mit dem Gegner. Trotzdem muss man kämpfen und viel Willen zeigen", sagt er. Doch trotz Kämpfen und Willenzeigen: Die Atmosphäre am Blücherweg ist fair und freundschaftlich und gleicht trotz des Turnieres eher einer friedlichen Gartenparty. Man kennt sich eben untereinander. Klassisches Beachvolleyball.

Die Platzierungen: 1. Martin Kumpmann (TV Jahn Delmenhorst)/Marco Truhart (unbekannt); 2. Kolja Klose (unbekannt)/Nils Leichsenring (TV Bremen-Walle 1875); 3. Stefan Drews (VG Ilsede)/Paul Weigel (DJK Milte)

Datum: 12.05.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

„Richtig hinschmeißen – ohne Konsequenzen“

Beachvolleyball: Kumpmann/Truhart gewinnen den ersten C-Cup der Saison

Raus aus der stickigen Halle, rein in den Sand an der frischen Luft. Beim TV Jahn wurde die Sandsaison mit einem C-Cup eingeläutet.

Von Thorsten Heidemann

Delmenhorst. Verheißungsvoller Auftakt in die Sandplatzsaison: Die Beach-Volleyballer des TV Jahn haben niedersachsenweit den ersten C-Cup der Saison ausgerichtet. „Das 16er-Feld war blitzschnell ausgebucht“, freute sich Beach-Wart Joachim Wilkens. 22 Anmeldungen bis aus dem Raum Hannover hätten vorgelegen, aber nur 16 Paarungen durften in vier Gruppen am Blücherweg antreten.

Nach stundenlangem Baggern, Stellen und Schmettern haben Martin Kumpmann vom TV Jahn und Marco Truhart kurz bevor es komplett dunkel wurde das Turnier für sich entschieden. Im Finale gewannen sie gegen Kolja Klose und Nils Leichsenring (TV Bremen-Walle 1875). Dritte wurden Stefan Drews (VG Ilsede) und Paul Weigel (DJK Milte).

Christian Carus (16) und Timo Janßen (15) mussten nach der Gruppenphase ihre Sachen packen. Nach zwei Auftaktniederlagen bestand noch eine rechnerische Chance, aber die gewünschte Punktekonstellation trat nicht ein.

Seit gut vier Jahren sind die Nachwuchsspieler im Sand aktiv. „Hier kann man sich richtig hinschmeißen – ohne Konsequenzen“, findet Christian Carus einen großen Pluspunkt gegenüber dem Hallensport. Dort spielt er in der Mitte und Timo Janßen ist Zuspieler. Der wiederum überrascht bei Sonnenschein mit der Aussage: „Ich finde übrigens Regen richtig gut. Dann mag ich gerne spielen.“

Bevor die nächste Hallensaison mit Trainingseinheiten bei der zweiten Herrenmannschaft, die in die Verbandsliga aufgestiegen ist, beginnt, wollen beide noch einige Beach-Turniere spielen. Wenn es geht, auch auswärts. „Sie haben von mir einen Sonderpreis außerhalb der Platzierungen erhalten, weil sie so mutig waren, sich mit 15 und 16 Jahren in ein Erwachsenenfeld zu stellen“, lobte Beachwart Joachim Wilkens die Jugendlichen.

Termine am Blücherweg: 23./24. Mai: Vereinsmeisterschaft TV Jahn; 6. Juni: C-Cup, Frauen; 20. Juni: Summer-Holiday, Mixed; 8. August: C-Cup, Herren; 15./16. August: Stadtmeisterschaft

Datum: 27.04.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Jahn-Damen verpassen Aufstieg ganz knapp

Volleyball: Dem 3:2-Sieg über Bad Laer folgt eine 1:3-Niederlage gegen den VfL Lintorf

Delmenhorst (THM). Die Hintertür zur Volleyball-Verbandsliga ist den Jahn-Damen vor der Nase zugeklappt. Bei der Relegation in Bad Laer gab es zunächst einen hochklassigen und spannenden 3:2-Erfolg gegen die Gastgeberinnen. Dadurch qualifizierten sich die Spielerinnen von Trainer Alexander Nagel für die entscheidende Partie gegen den VfL Lintorf. Da Nagel am Sonnabend verhindert war, betreute Susanne Schalk, Trainerin der ersten Herren, die Jahn-Damen.

Der Kräfteverschleiß aus dem ersten Match war zu groß, denn die Lintorfer mussten nur dieses eine Spiel bestreiten und behielten mit 3:1 die Oberhand. So sind die Statuten: Zuerst treten die Landesliga-Vertreterinnen gegeneinander an. Danach spielen die Siegerinnen gegen das Verbandsliga-Team. Fazit des Tages: Alle Mannschaften bleiben also in ihren Klassen.

Im Qualifikationsspiel gegen den SV Bad Laer II riefen die Jahn-Damen ihre beste Saisonleistung ab. Mit 25:18 und 25:23 wurden die ersten beiden Sätze gewonnen. Die hohe Konzentration ließ im dritten Durchgang (16:25) etwas nach und als der vierte Satz mit 24:26 flöten ging, kam es zum Tiebreak-Krimi. „Während des gesamten Spiels haben wir uns angefeuert und auch bei Rückständen wie 1:7 oder 7:11 im fünften Satz den Kopf nicht hängen lassen“, meinte Mannschaftsführerin Alessa Ruberg. Mit 17:15 wurde der Tiebreak noch umgebogen und somit war für die Jahn-Damen das Ziel des Tages bereits erreicht: das zweite Spiel gegen Lintorf bestreiten zu dürfen.

Beim 1:3 gegen den Verbandsligisten Lintorf (20:25, 25:13, 17:25, 17:25) waren die Jahn-Damen „schon sehr kaputt“. Obwohl die Leistung stimmte – Lintorf war einfach einen Tick stärker. „Uns sind mehr Eigenfehler als im Spiel zuvor unterlaufen“, erkannte Alessa Ruberg. Und zog dennoch ein zufriedenes Resümee: „Es war ein schönes Spiel und wir sind mit Recht stolz auf uns.“

TV Jahn: Simone Scherf, Britta Niehaus, Christin Stark, Katrin Düser, Ann-Katrin Lux, Saskia van Lengen, Nadine Wentzke, Kerstin Rosenberger, Katrin Niehaus, Alessa Ruberg

Datum: 27.04.2009 Quelle: Delmenhorster Kurier

Traum vom Aufstieg verdampft in schwüler Halle
Volleyball-Damen des TV Jahn unterliegen in der Relegation

Von Gerhard Göldenitz

Delmenhorst. Knapp gescheitert sind die Volleyball-Damen des TV Jahn Delmenhorst in der Relegation zum Aufstieg in die Verbandsliga. Nach einem hart umkämpften 3:2-Tiebreakerfolg (25:18, 25:23, 16:25, 24:26, 17:15) über Gastgeber SV Bad Laer II verloren die Schützlinge von Interimscoach Susanne Schalk gegen Verbandsligist VfL Lintorf mit 1:3 (20:25, 25:13, 17:25, 17:25).

Mit ihrer besten Saisonleistung kämpften die Volleybees-Nachfolger im ersten Spiel des Tages das Team des Gastgebers nieder. In der heißen Halle in Bad Laer hatten die Delmenhorsterinnen den besseren Start und zeigten in allen Mannschaftsteilen die bessere Spielanlage. Vor allem durch einen schier unbändigen Einsatzwillen beherrschten sie zwei Sätze lang das Spiel. Erst im dritten Durchgang wurden die Gastgeber stärker und legten ihre Nervosität weitestgehend ab. Nach einem deutlichen Satzgewinn sollten die letzten beiden Abschnitte wahre Krimis werden.

Nachdem Bad Laer zum 2:2 ausgeglichen hatte, musste als krönender Abschluss eines packenden Spiels der Tiebreak entscheiden. Dort lagen die Schalk-Schützlinge bereits mit 1:7 zurück, ehe sie ihre zweite Luft bekamen und sich zurück ins Match kämpften. Vor allem Britta Niehaus traute sich jetzt am Netz einiges mehr zu und punktete immer wieder über die Mittelposition. Eine kleine Angabenserie brachte Jahn endgültig auf die Siegerstraße, und als dann in den entscheidenden Momenten der Block zupackte, war das Spiel zugunsten der Gäste entschieden.

Dem Kräfteverschleiß, auch aufgrund der schwülen Temperaturen in der Halle, Tribut zollend, war im zweiten Spiel gegen den Verbandsliga-Siebten, den VfL Lintorf, zunächst die Luft etwas raus. Häufige Eigenfehler brachten die Delmenhorsterinnen immer wieder in Rückstand, und so war der Satzverlust im ersten Abschnitt fast schon vorhersehbar. Danach allerdings spielten die Jahn-Damen wie ausgewechselt und setzen den VfL derart unter Druck, dass dieser nur noch reagierte. Ein deutlicher 25:13-Erfolg war der Lohn für das beherzte Auftreten. "Vor allem der Einsatz und die Einstellung stimmten", war Susanne Schalk begeistert. In erster Linie überzeugte die eingewechselte Katrin Düser mit tollen Aufschlägen, die teilweise direkte Punkte brachten. Erst als es im dritten Abschnitt nach einer 6:1-Führung den ersten Einbruch gab, ging die Erfolgskurve nach unten. "Jetzt merkte man einigen auch die Müdigkeit an", so Schalk. Am Ende brachte der routinierte Verbandsligist die beiden abschließenden

Durchgänge sicher nach Hause und verbleibt damit in der Liga. Für die alles andere als enttäuschten Jahn-Damen geht es in der Landesliga weiter.

TV Jahn Delmenhorst: Simone Scherf, Britta Niehaus, Christin Stark, Katrin Düser, Ann-Katrin Lux, Saskia van Lengen, Nadine Wentzke, Kerstin Rosenberger, Katrin Niehaus, Alessa Ruberg.

Datum: 25.04.2009 Quelle: Delmenhorster Kurier

Nur der Außenseiter

Verbandsliga-Relegation Frauen: Nach der knapp verpassten Meisterschaft in der Landesliga 4 bekommt der TV Jahn Delmenhorst doch noch die Chance aufzusteigen. Möglich gemacht hat dies der Aufstiegsverzicht von Meister Bremen 1860, sodass der Vize Oldenburger TB direkt hoch geht und nun der Drittplatzierte, also die Jahn-Damen, die Relegation spielen dürfen. Gegner im ersten Spiel wird der Vizemeister der Landesliga 3, der SV Bad Laer II, sein, an den die Violetten nicht gerade positive Erinnerungen haben. Vor zwei Jahren scheiterten die damaligen "Volleybees" an genau diesem Gegner in der Aufstiegsrunde zur Oberliga. Diesmal jedoch wollen sie es besser machen. "Zu verlieren haben wir nichts, wir sind der Außenseiter", formuliert Kapitän Alessa Ruberg die Erwartungen. Dem Team von Trainer Alexander Nagel steht allerdings nur eine Zuspielerin zur Verfügung, was auch im Hinblick auf das Erreichen des Endspiels gegen VfL Lintorf, den Siebten der Verbandsliga 2, endscheidend sein könnte. "Wir versuchen, frei aufzuspielen. Wenn wir alles geben, dann können wir es schaffen."

(klv)

Anpfiff: heute, 15 Uhr, Bad Laer

Datum: 25.04.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Volleyballerinnen des TV Jahn greifen zum Verbandsligaplatz

Relegationsrunde beim SV Bad Laer

Delmenhorst (NOM). Für die Volleyballerinnen des TV Jahn Delmenhorst geht es heute ab 15 Uhr in Bad Laer um einen freien Platz in der Verbandsliga. Jahn spielt dabei in der Relegationsrunde zunächst gegen den Vizemeister der Landesliga III, SV Bad Laer. Die Gastgeberinnen stellen eine junge, technisch bestens ausgebildete Mannschaft. Bei den Delmenhorsterinnen fehlen mit Kristin Skandera die zweite Zuspielerin sowie Tine Plattfant.

Trainer Alexander Nagel hat bei zehn Spielerinnen genügend Alternativen, konnte seine Trainingsarbeit aber nicht so durchziehen wie gewollt, da durch Urlaub und Beruf Spielerinnen ausfielen und die Halle wegen der Osterferien geschlossen war. Er möchte mit seinem Team gerne aufsteigen, würde es aber nicht als Beinbruch ansehen wenn es nicht klappt. Gegen Bad Laer dürfte es auf die Tagesform ankommen. Der Sieger dieses Spiels kann sich danach gegen den Verbandsliga-Siebten, VfL Lintorf, den Aufstieg sichern.

Datum: 01.04.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Jahn-Damen kämpfen auswärts um den Aufstieg

Volleyball: Gegner wird SV Bad Laer II sein

Delmenhorst (thm · fr). Die Volleyball-Damen des TV Jahn haben in einem einzigen Spiel noch die Chance auf den Aufstieg in die Verbandsliga. Am Sonnabend, 25. April, fährt die Mannschaft von Trainer Alex Nagel zur zweiten Vertretung des SV Bad Laer. Der erste Aufschlag wird um 15 Uhr im Osnabrücker Land serviert.

Sportlich hatten sich die Jahn-Damen eigentlich nicht für dieses Aufstiegsspiel qualifiziert. Nach der 1:3-Heimniederlage am letzten Spieltag gegen den Meister 1860 Bremen II blieb nur der undankbare dritte Platz in der Landesliga 4. Da Bremen sein Aufstiegsrecht nicht wahrnimmt, rückte das Team um Alessa Ruberg auf. Bad Laer belegte in der Landesliga 3 den zweiten Platz. Dafür war am letzten Spieltag ein Heimsieg gegen TuS Aschen-Strang nötig – und dieser wurde mit 3:0 erreicht.

Die Jahn-Damen fahren am 25. April in einen volleyballbegeisterten Ort. Die erste Mannschaft von Bad Laer hat eine bemerkenswerte Entwicklung genommen. Sie ist von der 1. Kreisklasse (Saison 2003/04) bis in die Regionalliga durchmarschiert und hat sich dort in der abgelaufenen Saison mit einem ausgeglichenen Punktestand auf Platz sechs behauptet.

„Das wird ein hartes Stück Arbeit“, schätzt Alessa Ruhberg die Aufgabe ein. „Die Mannschaft ist jung, besteht vorwiegend aus 15- bis 16-jährigen Mädchen.“ Dazu komme, dass die Mannschaft in eigener Halle von Eltern und Anhängern sicher laustark angefeuert werden wird. Ruberg hat Erfahrung mit Bad Laer. Die damaligen „Volleybees“ haben schon einmal eine Relegation gegen die erste Mannschaft des SV spielen müssen. „Wir hatten damals keine Chance“, erinnert sie sich.

Über die Zukunft der Mannschaft möchte Ruhberg sich noch nicht äußern: „Wir werden erst einmal das Aufstiegsspiel abwarten und dann werden wir uns zusammensetzen. Zunächst freuen wir uns aber erst einmal riesig, dass wir diese Chance noch bekommen haben.“

Datum: 23.03.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Jahn-Damen in Relegation

Delmenhorst (NOM). Die Volleyball-Damen des TV Jahn Delmenhorst dürfen die Relegation zur Verbandsliga spielen. Grund dafür ist der Aufstiegsverzicht von Meister Bremen 1860 II. Die Hanseatinnen würden sportlich in der höheren Liga wohl bestens mithalten können, scheuen aber die weiten Fahrten, da etliche Spielerinnen Kinder zu betreuen haben. Direkter Aufsteiger ist nun der Oldenburger TB und der TV Jahn geht in die Relegation.

Datum: 21.03.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Jahn gastiert in Schüttorf

Delmenhorst (NOM). Die Volleyball-Oberligaherren des TV Jahn beenden die Saison heute beim FC Schüttorf 09, während Landesligist VG Del-Berg-Um seine finale Partie bei BW Ramsloh bestreitet und dort auf den ersten Saisonsieg wartet.

Nach einem kleinen Tief sind die Jahner im Höhenflug. Das Team von Trainerin Susanne Schalk möchte nun auch dem Tabellenführer Paroli bieten. Gelingt bei den Emsländern ein Sieg, könnte in der Endabrechnung sogar Platz zwei herausspringen.

Del-Berg-Um konnte im Hinspiel gegen Ramsloh immerhin einen Satz gewinnen und so sollte das sieglose Team eine kleine Außernseiterchance haben.

Datum: 16.03.2009 Quelle: Delmenhorster Kurier

Überraschungscoup lässt alle Chancen offen

Von Gerhard Göldenitz

Delmenhorst. Mit einem überraschenden und hart umkämpften 3:2-Erfolg (25:22, 21:25, 21:25, 25:17, 16:14) über Regionalligaabsteiger VSK Osterholz-Scharmbeck kehrten die Oberliga-Volleyballer des TV Jahn nach Delmenhorst zurück. Damit geht der Höhenflug für die Schützlinge von Trainerin Susanne Schalk weiter, die mittlerweile aus der Abstiegsregion bis auf Platz drei der Tabelle gerutscht sind und jetzt sogar noch Chancen auf das Erreichen der Aufstiegsrelegation haben.

In Osterholz erlebten die Zuschauer ein mehr als packendes Spiel. Die Gäste waren ohne Sven Musiol, Matthias Sander und Mirko Rohde angereist, konnten aber auf ihren besten Angreifer André Schneider zurückgreifen. Die Hausherren hatten im ersten Spiel des Tages gegen Verfolger VCB Tecklenburg II im Tiebreak verloren und waren zu Beginn der Partie gegen Jahn entsprechend angeschlagen. Die Gäste nutzten den kleinen Vorteil und spielten ihre Angriffe souverän zu Ende. Vor allem Arne Drews gefiel mit einer hervorragenden Erfolgsquote. Da auch der Block sehr gut stand, ging der erste Durchgang an die Violetten. Als dann in den folgenden beiden Durchgängen die Fehler zunahmen, fand der VSK wieder zurück ins Spiel und ging mit 2:1 nach Sätzen in Führung. Vor allem die größere Routine der Gastgeber in unübersichtlichen Spielsituationen, wo dann auch schon mal ein Ball in die entstandenen Lücken der Schalk-Sechs gespielt wurde, gab den Ausschlag zu ihren Gunsten.

Im vierten Abschnitt waren die Jahner dann wieder da. "Bei Osterholz schwanden auch schon ein wenig die Kräfte", urteilte Schalk. In Angriff und Block waren die Delmenhorster wieder hellwach und drängten die Gastgeber vor allem mit druckvollen und präzisen Angaben immer mehr in die Defensive. Im Tiebreak legten die Violetten allerdings einen klassischen Fehlstart hin, als sie schnell mit 4:10 in Rückstand gerieten. Schalk nahm eine Auszeit und gab die Devise aus, "sich nicht so abschießen zu lassen."

Dies wirkte wie eine Initialzündung, denn Jahn fing an, um jeden Punkt zu kämpfen und die unmöglichsten Bälle noch auszugraben. Vor allem Zuspieler Alexander Nagel glänzte mit einem enorm hohen Einsatz und steckte seine Teamkollegen an. Beim 13:14 wehrten die Gäste sogar einen Matchball ab, drehten dann aber den Spieß um. "Wir spielen einfach eine starke Rückrunde", freute sich Susanne Schalk.

TV Jahn Delmenhorst: Björn Hagestedt, Martin Kumpmann, Benjamin Back, Arne Drews, Björn Bagung, Florian Süßmuth, Waldemar Siemens, Andre Schneider, Kai Stöver, Alexander Nagel

Datum: 16.03.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Volleyballer mit furiosem Endspurt

Delmenhorst (kno). Mit einem furiosen Endspurt haben die Volleyballer des TV Jahn ihr Oberligaduell beim VSK Osterholz mit 3:2 (25:22, 21:25, 21:25, 25:17, 16:14) gewonnen.

Da die Mannschaft von Trainerin Susanne Schalk den Klassenerhalt bereits am vorigen Sonntag unter Dach und Fach gebracht hatte, gingen die Violetten völlig entspannt in die Partie. „Wir hatten nichts zu verlieren und waren von Beginn an locker“, so Schalk. Die Osterholzer hatten noch die zuvor verlorene Partie gegen den VCB Tecklenburger Land zu verdauen, so dass die Delmenhorster im ersten Durchgang schnell Oberhand gewannen. Es folgten zwei Sätze, in denen es für die Violetten vor allem Schwierigkeiten im Angriff gab. Erst der vierte Durchgang stand wieder im Zeichen der Gäste, so dass erst der Tiebreak-Krimi die Entscheidungen bringen sollte. Mit 5:10 lagen die Violetten bereits hinten, als das Schalk-Team noch einmal aufdrehte. Zuspieler Alexander Nagel erkämpfte in der Abwehr jeden Ball und sprang auch für seine Mitspieler in die Bresche, „Ich bin stolz auf die Männer“, freut sich Schalk.

TV Jahn: Alexander Nagel, Arne Drews, Martin Kumpmann, André Schneider, Florian Süßmuth, Björn Bagung, Benjamin Back, Kai Stöver, Waldemar Siemens, Björn Hagestedt

Datum: 13.03.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Gute Laune „ausnutzen“

Für die Jahn-Volleyballer um Kai Stöver besteht in Osterholz noch eine Chance, zu einem Sieg in der Oberliga zu kommen. Eine Woche später endet die Saison beim Tabellenführer Schüttorf. FOTO: Rolf Tobis

 

Delmenhorst (kno). Mit dem sicheren Klassenerhalt in der Tasche spielen die Oberliga-Volleyballer des TV Jahn heute um 17 Uhr beim Tabellennachbarn VSK Osterholz-Scharmbeck. Gab es für die Mannschaft von Trainerin Susanne Schalk in der Hinrunde einen knappen Tiebreak-Sieg, so verheißt auch diese Partie wieder Spannung. „Wenn diese Saison noch ein Sieg drin ist, dann gegen Osterholz“, so Schalk zu dem Nachholspieltag. Einzig hinter Diagonalspieler Andre Schneider steht noch ein Fragezeichen, da er beruflich noch bis zum frühen Nachmittag eingebunden sein wird. Die gute Stimmung, die das Schalk-Team vom letzten Spieltag, bei dem gleich zwei 3:0-Erfolge eingefahren wurden, soll genutzt werden, noch einmal alles zu geben.

Datum: 10.03.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

„So nah waren wir noch nie an zwei Siegen dran“

Volleyball: Doppeltes 2:3 von Jahn II

Delmenhorst (kno). Bei ihrem letzten Heimspiel in der Landesliga sind die zweiten Volleyball-Damen des TV Jahn nur denkbar knapp an zwei Siegen vorbei geschrammt. Dem Oldenburger TB IV unterlag die Mannschaft von Trainer Christoph Barton im Tiebreak mit 2:3 (27:25, 20:25, 26:24, 21:25, 13:15) und auch gegen VV Emden gab es eine 2:3 (25:19, 25:22, 15:25, 15:25, 13:15)-Niederlage.

„So nah waren wir noch nie an zwei Siegen. Schade, dass es nicht geklappt hat“, meinte Coach Barton. Im ersten Spiel gegen Oldenburg zeichnete sich das junge Team vom TV Jahn vor allem durch eine stabile Annahme aus. Mittelblockerin Viola Ruberg war die stärkste Angreiferin der Violetten und konnte auch im Block viele Punkte für ihr Team holen. Im Tiebreak führte das Barton-Team sogar mit 12:11, ehe ein Fehlaufschlag alle Träume von einem ersten Sieg zunichte machte.

Auch im zweiten Spiel gegen Emden nahm sich die Mannschaft selbst mit einem verpatzten Ball alle Chancen auf den Sieg. „Ich bin trotzdem zufrieden, gerade die ersten zwei Sätze waren spitze“, so Barton. Ohne einen einzigen Sieg beenden die zweiten Jahn-Damen ihren „Gastauftritt“ in der Landesliga.

TV Jahn II: Viola Ruberg, Janine Naumann, Nathalie Groborz, Natalie Puklicz, Virginia Balcerak, Jenny Dittmar, Gina Schmidt, Sarah Raitza, Kristina Schneider

Datum: 10.03.2009 Quelle: Delmenhorster Kurier

Titelträume platzen früh
Jahn-Volleyballerinnen unterliegen Bremen 1860 II mit 1:3

Von Gerhard Göldenitz

Delmenhorst. Die Volleyballerinnen des TV Jahn Delmenhorst haben ihren Höhenflug abrupt beendet. In der Landesliga 4 hatten sie im Heimspiel gegen Bremen 1860 II alle Chancen, die Meisterschaft klarzumachen, doch die Schützlinge von Trainer Alexander Nagel verloren gegen den neuen Meister mit 1:3 (17:25, 25:16, 23:25, 17:25). Immerhin waren sie dann aber im zweiten Match gegen BTS Neustadt IV mit 3:1 (25:20, 25:17, 19:25, 25:20) erfolgreich. Die Delmenhorsterinnen beenden die Saison damit auf einem hervorragenden dritten Platz.

Die Violetten hatten sich viel vorgenommen, denn sie wollten unbedingt ihren dritten Aufstieg in Folge feiern. Doch es kam anders als geplant, nicht zuletzt weil die Gäste von Bremen 1860 II andere Ziele hatten und gegen die sehr nervösen Gastgeberinnen den besseren Start ins Spiel erwischten. Einige Aufschlagfehler und eine eher durchwachsene Annahme ließen die Jahn-Damen schnell ins Hintertreffen geraten. Nach dem zügigen Verlust des ersten Durchgangs fingen sie sich aber und zogen ihr eigenes Angriffsspiel immer effektiver auf. Der Satzausgleich war die logische Konsequenz.

Der dritte Abschnitt sollte dann spielentscheidend sein. Nach ausgeglichenem Verlauf, als viele Zufallspunkte wegen Unachtsamkeiten auf beiden Seiten produziert wurden, ahndete der schwache zweite Schiedsrichter die Aufstellungsfehler auf Seiten der Gäste nicht. Dies erboste Jahn-Coach Alexander Nagel, weil es in das Spiel seiner Schützlinge zusätzliche Unruhe brachte. Zum Ende hin hatten die 1860er etwas mehr Glück und gewannen diesen hart umkämpften Abschnitt. Danach war irgendwie die Luft aus dem Spiel der Gastgeberinnen raus, die sich nur noch schwer aufraffen konnten. Phasenweise lief beinahe nichts mehr zusammen, und auch ein Doppelwechsel des Coaches brachte keine Wende mehr. Bremen 1860 holte sich den vierten Satz und ging somit als Sieger und - wie sich später am Tage herausstellen sollte - auch als neuer Titelträger vom Feld.

Schnell den Kopf frei gespielt

Die Delmenhorsterinnen, die natürlich entsprechend geknickt waren, mussten dann im zweiten Spiel gegen die junge und technisch versierte Mannschaft der BTS Neustadt IV antreten. Nach den ersten Ballwechseln hatten sie dann wieder den Kopf frei und zeigten sich am Netz mehr als überlegen. Vor allem Nadine Wentzke gefiel durch ihre knallharten Angriffe, wusste aber auch ihre Angaben druckvoll und platziert vorzutragen. Nach zwei gewonnenen Sätzen ließen die Nagel-Schützlinge dann in ihren Bemühungen etwas nach, was die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste zum Gewinn des Anschlusssatzes nutzten.

Der vierte Abschnitt ließ lange Zeit keinen Sieger erkennen. BTS kämpfte mit voller Hingabe, auch die Jahn-Damen waren bemüht, den Tiebreak zu verhindern. Nach einem 8:12-Rückstand kämpften sie sich zurück, glichen zum 14:14 aus und hatten danach stets zwei Punkte Vorsprung, was zum knappen Sieg reichte. Mit dem letztlich erreichten dritten Tabellenrang sind sie im Lager des TV Jahn trotz der verpassten Titel-Chance mehr als zufrieden.

TV Jahn Delmenhorst: Nadine Wentzke, Katrin Niehaus, Katrin Düser, Saskia van Lengen, Britta Niehaus, Tine Plattfaut, Christin Stark, Simone Scherf, Alessa Ruberg, Kerstin Rosenberger, Christin Skandera, Anki Lux

Datum: 09.03.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Klassenerhalt sicher: Blick geht nach oben

Volleyball: Jahn-Herren mit 3:0-Siegen gegen Vegesack und Bremen 1860

Delmenhorst (KNO). „Einfach unglaublich, wie die Jungs heute gespielt haben“, ist die Trainerin der Oberliga-Herren, Susanne Schalk, noch ganz baff nach den zwei Heimsiegen ihrer Mannschaft. Die Volleyballer des TV Jahn gewannen gestern glatt mit 3:0 (25:20, 25:19, 25:19) gegen Tabellenschlusslicht Vegesack und ebenfalls mit 3:0 gegen Bremen 1860 I (25:18, 25:21, 25:19).

Mit diesen zwei Siegen katapultierten sich die Violetten auf Platz drei der Tabelle und haben sich vorzeitig den Klassenerhalt gesichert. Mit dieser Ausgangslage geht sogar noch etwas nach oben, denn der derzeitige Zweite, der TuS Aschen-Strang, ist mit 22:12 Punkten nur zwei Zähler entfernt. Der Tabellenführer Schüttorf liegt mit 30:2 Punkten uneinholbar in Front.

Gegen den Vegesacker TV war ein Sieg Pflicht. Das Tabellenschlusslicht konnte den Violetten vor heimischer Kulisse keine Angst einjagen und so wechselte Schalk munter durch. Vor allem Außenangreifer Waldemar Siemens lieferte eine gute Partie ab. Unterstützt wurden die ersten Herren von Libero Henner Schmidt, der sonst als Angreifer und Kapitän in der zweiten Mannschaft antritt. „Die Stimmung war super, es war klar, dass wir dieses Match auch mit 3:0 gewinnen“, so Schalk. Das zweite Spiel des Tages war die wichtigere Partie. Ebenfalls noch um den direkten Klassenerhalt kämpfend, zeigte die erste Mannschaft von Bremen 1860 unbedingten Siegeswillen. Die 1860er hatten ihre Rechnung aber ohne den starken Block der Hausherren gemacht, der die schnellen Angriffe über die Mitte abfing oder für die Abwehr entschärfte.

Als Angreifer des Tages tat sich, wie so oft in der laufenden Saison, Jahn-Diagonalspieler André Schneider hervor. Über ihn lief der Großteil des Spiels, so dass der gegnerische Block auf ihn abonniert war. Durch diese Bindung an den Hauptangreifer, konnte Zuspieler Alexander Nagel sein Spiel frei gestalten und vor allem auch Außenangreifer Arne Drews in Szene setzen.

„Ich bin glücklich über die zwei Siege, nun können wir befreit in die letzten zwei Matches gehen“, so Schalk. Auch der gegnerische Trainer, Jörg Gronert fand lobende Worte für den Auftritt der Delmenhorster: „Jahn hatte bei den langen und packenden Ballwechseln zumeist das glücklichere Händchen.“ Nun stehen noch die Auswärtspartien gegen den VSK Osterholz-Scharmbeck und den FC Schüttorf 09 an und trotz des sicheren Tabellenplatzes sind die Violetten noch hungrig auf weitere Siege.

TV Jahn Delmenhorst: André Schneider., Martin Kumpmann, Benjamin Back, Kai Stöver, Alexander Nagel, Waldemar Siemens, Sven Musiol, Henner Schmidt, Björn Hagestedt.

Datum: 09.03.2009 Quelle: Delmenhorster Kurier

Deutliche Heimsiege bringen den Klassenerhalt
Oberliga-Volleyballer des TV Jahn geben keinen Satz ab

Von Gerhard Göldenitz
Delmenhorst. Nach zwei mehr als überzeugenden Vorstellungen in eigener Halle feierten die Volleyballer des TV Jahn Delmenhorst endgültig ihren Klassenerhalt - und rutschten sogar bis auf Rang drei in der Oberligatabelle vor. Nach nur 49 Minuten hatten die Hausherren das Team des Vegesacker TV deutlich mit 3:0 (25:20, 25:19, 25:19) geschlagen, um dann in der anschließenden Partie gegen den direkten Konkurrenten Bremen 1860 das gleiche Ergebnis (25:18, 25:21, 25:19) einzufahren.

Viel vorgenommen hatten sich die Mannen von Trainerin Susanne Schalk für den letzten Heimspieltag der Saison. Gegen Vegesack sollte Kraft gespart werden, um dann gegen die Bremer von 1860 voll aufdrehen zu können. Beides gelang den Hausherren in überragender Manier. Der Absteiger aus Vegesack hatte zu keiner Zeit der Partie auch nur den Hauch einer Chance. Zu dominant traten die Schalk-Schützlinge, in deren Reihen Henner Schmidt aus der Zweitvertretung den etatmäßigen Libero Björn Bagung in eindrucksvoller Weise ersetzte, auf.

Vor allem der gut postierte Block ließ die Gäste-Angreifer ein ums andere Mal verzweifeln, zudem zeigten sich die Violetten im Angriff überlegen. In erster Linie waren es die knallharten Hinterfeldangriffe des überragenden André Schneider, die die zahlreichen Zuschauer von ihren Sitzen rissen. Nach dem Gewinn der ersten beiden Sätze stellte Schalk auf einigen Positionen um, was einen holprigen Beginn zur Folge hatte. Aus diesem kleinen Tief kamen die Delmenhorster aber ganz schnell wieder heraus. Und so war es Waldemar Siemens vergönnt, den letzten Punkt zu machen.

Das zweite Spiel hatte dann deutlich mehr Brisanz, denn für beide Mannschaften ging es um den Klassenerhalt. Die Gastgeber hatten zudem noch das Hinspiel im Kopf, wo sie nach einer ihrer schlechtesten Saisonleistungen mit 0:3 untergingen. Von Anfang an entwickelte sich ein spannendes und hochklassiges Spiel, bei dem erneut die Hinterfeldangriffe von André Schneider zu bewundern waren. Auch am Netz war der hochgeschossene Schneider hellwach, aber auch seine Teamkollegen standen ihm in nichts nach. Einziger Wehrmutstropfen waren die vielen verschlagenen Angaben, sonst wäre das Spiel früher entschieden worden. "Wir hatten uns vorgenommen, die Angaben mit viel Risiko zu schlagen, da können dann schon mal einige vorbeigehen", lieferte Trainerin Schalk jedoch eine plausible Erklärung.

TV Jahn Delmenhorst: Björn Hagestedt, Martin Kumpmann, Arne Drews, Benjamin Back, Florian Süßmuth, Sven Musiol, Waldemar Siemens, Andre Schneider, Kai Stöver, Alexander Nagel

Datum: 09.03.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Meisterträume platzen gegen den Titelträger

Volleyball: Jahn-Damen verlieren 1:3 gegen Bremen 1860

Zum Abschluss einer großartigen Saison gibt es eine Niederlage im Spitzenspiel. Der zweite Auftritt gegen BTS Neustadt wird zur Nebensache.

Von Katja Nonnenkamp

Delmenhorst. Die ersten Damen des TV Jahn haben gegen die zweite Mannschaft von Bremen 1860, die sich die Meisterschaft in der Volleyball-Landesliga sicherte, zu Hause mit 1:3 (17:25, 25:16, 23:25, 17:25) verloren. Gegen BTS Neustadt IV holte sich das Team von Trainer Alexander Nagel einen ungefährdeten 3:1 Sieg (25:20, 25:17, 19:25, 25:20).

Mit vielen Hoffnungen starteten die Violetten in die Partie gegen den Meisterschaftskonkurrenten von Bremen 1860. Noch konnte das Team von Kapitän Alessa Ruberg aus eigener Kraft Meister werden. Jedoch war der Druck immens, durfte das Ruberg-Team doch nur einen einzigen Satz in ihren letzten zwei Heimspielen abgeben.

Aufgeregt und verhalten begannen die Violetten das lang erwartete Match. Das erfahrene Team der 1860er ließ aber nichts anbrennen und holte sich mit platzierten Angriffen den ersten Durchgang. Im zweiten Satz fing sich der TV Jahn. Vor allem die starke Nadine Wentzke war mit ihren Angriffen über die Außenposition verantwortlich für den deutlichen Satzgewinn und ließ die Hoffnungen auf die Meisterschaft weiter glühen.

In der Endphase des dritten Durchgangs schlug die Zuspielerin von Bremen 1860 gezielt die zweiten Bälle ins Feld der Violetten und machte so den Jahn-Träumen den Gar aus. Mit zwei verlorenen Sätzen gab es für den TV Jahn nur noch eine rechnerische Chance auf den zweiten Platz, der mit einer Relegation verbunden wäre. Aber auch dieser Traum war nach der endgültigen Niederlage ausgeträumt.

Das zweite Spiel des Tages wurde ungefährdet, trotz eines Satzverlustes, gewonnen. „Das war eine klare Sache, BTS war zu schwach, um uns ernsthaft zu gefährden“, so Nagel. Trotz der großen Enttäuschung, sieht Nagel vor allem die positiven Tendenzen: „Die Enttäuschung ist in diesem Moment natürlich groß, aber als Aufsteiger haben wir um die Meisterschaft gespielt, wer hätte uns das zugetraut.“

TV Jahn Delmenhorst: Alessa Ruberg, Anki Lux, Simone Scherf, Nadine Wentzke, Britta Niehaus, Katrin Niehaus, Kerstin Rosenberger, Christin Stark, Kristin Skandera, Christin Plattfaut

Datum: 07.03.2009 Quelle: Delmenhorster Kurier

Der große Showdown

Landesliga 4 Damen: Mit einer gewissen Vorfreude geht der TV Jahn Delmenhorst ins Saisonfinale. Die violetten Überflieger empfangen Spitzenreiter Bremen 1860 II zum Showdown im Kampf um die Meisterschaft. Aber auch das zweite Spiel des Tages hat es in sich, denn BTS Neustadt IV rechnet sich noch Chancen auf einen Relegationsplatz aus. Die Schützlinge von Coach Alexander Nagel stehen also unter Druck, den sie sich allerdings selbst auferlegt haben, da sie unbedingt Meister werden wollen. In den beiden Partien dürfen sie insgesamt nur einen Satz abgeben, um am Ende auf Platz eins zu stehen. Mit zwölf Akteuren steht der komplette Kader zur Verfügung, sodass Coach Nagel einige Optionen und Varianten zur Verfügung hat.

(klv)

Anpfiff: heute, 15 Uhr, Halle Blücherweg

Datum: 07.03.2009 Quelle: Delmenhorster Kurier

Bloß nicht unterschätzen

Oberliga Herren: Für den TV Jahn Delmenhorst geht es am letzten Heimspieltag darum, den Klassenerhalt endgültig zu zementieren. Am Blücherweg sind die Teams des Vegesacker TV und von Bremen 1860 zu Gast. Das Team von Trainerin Susanne Schalk muss auf Björn Bagung verzichten, der Rest des Kaders ist komplett und wird zusätzlich auf der Libero-Position durch Henner Schmidt aus der Zweitvertretung verstärkt. Vor allem der Tabellenletzte aus Vegesack darf nicht unterschätzt werden, auch wenn das Team aus Bremen-Nord bisher erst zwei Spiele gewonnen hat. Die Partie gegen 1860 hat dann fast schon Endspielcharakter, denn die Bremer haben ebenso viele Pluspunkte wie die Delmenhorster, aber zwei Niederlagen mehr auf dem Konto.

(klv)

Anpfiff: Sonntag, 11 Uhr, Halle Blücherweg

Datum: 07.03.2009 Quelle: Delmenhorster Kurier

Die letzte Hürde vor der Meisterschaftsfeier

Landesliga 3 Herren: Für den neuen Meister TV Jahn Delmenhorst II steht das allerletzte Saisonspiel an. Die Schützlinge von Trainerin Ulrike van Zadel treten beim TV FA Hambergen an, allerdings nur mit einer Rumpftruppe. Gerade einmal sechs Spieler stehen zur Verfügung. Trotzdem will sich der designierte Titelträger auch beim Tabellenvierten keine Blöße geben und voll auf Sieg spielen. Die Gastgeber, die im Hinspiel mit 3:1 geschlagen wurden, sind nach ihrem guten Saisonstart in der Tabelle immer weiter zurückgefallen - dadurch aber auch schwerer auszurechnen. Das Team verfügt über hochgewachsene Angreifer, die bei entsprechenden Pässen schwer zu blocken sind. Deshalb kommt dem Aufschlag der Gäste eine große Bedeutung zu. Gelingt es, den gegnerischen Annahmeriegel unter Druck zu setzen und den Spielaufbau zu stören, sollte für Jahn ein ähnliches Ergebnis wie in der eigenen Halle drin sein.

(klv)

Anpfiff: heute, 15 Uhr

Datum: 07.03.2009 Quelle: Delmenhorster Kurier

Die letzte Chance auf den ersten Sieg

Landesliga 1 Damen: Das Abenteuer Landesliga endet für das junge Team des TV Jahn Delmenhorst mit den Partien gegen den Oldenburger TB IV und VV Emden. Die Anforderungen an die Gastgeberinnen, die als Kreisliga-Aufsteiger bedingt durch den Abstieg der "Volleybees" gleich zwei Ligen übersprangen, waren während der gesamten Saison eigentlich viel zu hoch und so ist es nicht verwunderlich, dass heute die letzte Chance besteht, den ersten Sieg zu schaffen. Nach 14 Niederlagen in Serie wollen die Violetten versuchen, wenigstens einen Achtungserfolg zu landen. Am ehesten wäre ein Sieg über den siebtplatzierten OTB möglich, doch die Tatsache, dass die Oldenburger noch um den Klassenerhalt kämpfen, macht die Sache nicht einfacher. Das Spiel gegen Emden sollte dagegen eigentlich eine klare Sache für die Gäste werden, die auf einem gesicherten Mittelfeldplatz die Saison abschließen werden.

(klv)

Anpfiff: heute, 15 Uhr, Halle Blücherweg

Datum: 07.03.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Volleyball: Jahn peilt Aufstieg an

Delmenhorst (kno). Aufregung herrscht bei den Volleyballerinnen des TV Jahn vor den heutigen Landesliga-Heimspielen (ab 15 Uhr am Blücherweg) gegen Spitzenreiter 1860 Bremen II und BTS Neustadt IV. Es geht um den direkten Aufstieg in die Verbandsliga. „Wir sind schon total aufgeregt, allerdings stehen wir auch mächtig unter Druck“, so Kapitän Alessa Ruberg. Nur einen einzigen Satz in zwei Spielen dürfen die Violetten abgeben, um sich den ersten Platz der Tabelle am letzten Spieltag zu sichern. Vor allem im ersten Spiel gegen 1860 II muss das Team hochkonzentriert sein, zumal das Hinspiel mit 3:2 an die Bremerinnen gegangen ist. Gegen BTS Neustadt IV muss ebenfalls gewonnen werden. „Wir laufen mit einem vollen Kader auf und in unserer eigenen Halle haben wir noch nie verloren“, ist Ruberg zuversichtlich.

Die Herren des TV Jahn kämpfen in der Oberliga noch um den Klassenerhalt. Am Sonntag ist bei Heimrecht ein Sieg gegen Schlusslicht Vegesacker TV fest eingeplant, weit wichtiger wären jedoch die zwei Punkte gegen den Tabellennachbarn Bremen 1860. Mit zwei Siegen könnte die Mannschaft von Trainerin Susanne Schalk den Ligaverbleib unter Dach und Fach bringen.

Für die Verbandsliga-Herren des VfL Wildeshausen geht es im letzten Spiel der Saison weder um den Auf- noch um den Abstieg. Platz vier ist den Wildeshausern sichern, rein rechnerisch könnte es noch der dritte Rang werden. Durch Verletzungen und Trainerverpflichtungen wird der VfL beim Absteiger TG Wiesmoor nur mit einer Nottruppe antreten.

Datum: 24.02.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

2:3 - Aufstiegschance vermasselt

Volleyball: Wildeshauser Damen unterliegen Wiesmoor

Delmenhorst (KNO). ,,Das war es jetzt mit der Aufstiegschance", ist Gunther Wieking, Trainer der Volleyball-Damen vom VfL Wildeshausen. enttäuscht. Knapp unterlag das Landesliga-Team zu Hause TG Wiesmoor im Tiebreak mit 2:3 (25:23, 25:23, 23:25, 11:25, 12:15). Auch der 3:0 (25:18, 25:22, 25:18)-Erfolg über die zweite Mannschaft des TV Jahn Delmenhorst tröstete das Wieking-Team nicht mehr.
Obwohl die ersten zwei Sätze gegen den Titelaspiranten mit 25:23 nur knapp gewonnen wurden, war der VfL die spielbestimmende Mannschaft. ,,Wir hätten das deutlicher machen müssen", so Wieking. Die TG bekam im dritten Durchgang etwas Oberwasser, denn der zuvor noch sichere Block des VfL ließ etwas nach, so dass die hart geschlagenen Angriffe der TG immer häufiger erfolgreich in der Hälfte der Wildeshauserinnen landeten. Im vierten Durchgang war dann völlig der Wurm drin. Im Tiebreak fehlten dem VfL wichtige Wechselalternativen, denn Wieking hatte gleich vier krankheitsbedingte Ausfälle zu beklagen.
Gegen die zweite Delegation des TV Jahn war der Sieg für den VfL reine Formsache. Gegen das Tabellenschlusslicht reichten dem Wieking-Team 55 Minuten, um den Sieg einzufahren. ,,Die Mädchen vom TV Jahn haben aber eine gute Entwicklung gemacht", lobt Wieking die Gäste, die seit der Hinrunde viel dazu gelernt haben. ,,Wir haben heute gut mitgehalten und auch einige Erfolge im Block gehabt", sieht auch Jahn-Zuspielerin Jennifer Dittmar den großen Unterschied zum Hinspiel.

VfL Wildeshausen: Sandra Wieking, Steffi Gutsche, Ina Diephaus, Andrea Brosig, Frauke Hellmann, Sina Meyer, Tatjana Opalinski, Maria Prinz.

TV Jahn Delmenhorst II: Viola Ruberg, Sarah Groborz, Jenny Dittmar, Gina Schmidt, Janine Naumann, Lena Jablowski, Kristina Schneider.

Datum: 23.02.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Jahn-Reserve bejubelt den Aufstieg in die Verbandsliga

Volleyball: Nach Sieg über Osterholz-Scharmbeck am Ziel

Delmenhorst (KNO). Mit dem 3:1-Sieg über die Zweitvertretung des VSK Osterholz-Scharmbeck (17:25, 25:16, 25:20, 26:24) sicherten sich die zweiten Volleyball-Herren vorzeitig die Meisterschaft der Landesliga und steigen in die Verbandsliga auf.

Mit großer Nervosität startete die Mannschaft um Kapitän Henner Schmidt in die Partie gegen den VSK. Die Gastgeber konnten sich schon zu Beginn des ersten Satzes beim Stande von 6:6 auf ein 14:6 absetzen. Diesem großen Vorsprung liefen die Violetten nur noch hinterher und gaben so den ersten Durchgang ab.

Dafür dominierte das Schmidt-Team Satz zwei und drei. Erst im vierten Durchgang begann die Annahme der Gäste bedenklich zu wackeln. „Wir lagen schon 12:22 zurück und haben nicht mehr an die Satzgewinn geglaubt“, so Schmidt.

Punkt für Punkt kämpften sich die Violetten wieder heran, vor allem auch, um sich etwas Selbstbewusstsein für den kaum noch abwendbaren Tiebreak zu holen. „Am Ende klappte einfach alles und wir haben wieder an den Sieg glauben können“, freute sich Schmidt, der mit seinen Aufschlägen beim Stande von 18:24 maßgeblich am Sieg beteiligt war.

„Wir freuen uns riesig über den Aufstieg, damit hätte zu Beginn der Saison niemand gerechnet“, so Henner Schmidt. Ob die Jahn-Herren die spielerische Klasse haben, um in der Verbandsliga zu bestehen, wird sich zeigen. Der Durchmarsch durch die Landesliga ist jedoch mehr als beeindruckend.

TV Jahn Delmenhorst II: Henner Schmidt, Hamed Azadzoy, Florian Geisler, Lars Kolberg, Peter Rose, Dominik Bierek, Joachim Wilkens, Bernd Jais, Thorben Haschke, Christoph Barton

Datum: 23.02.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Schneller Sieg und ab zum Fasching

Volleyball: Glattes 3:0 der Jahn-Damen

Delmenhorst (KNO). Mit dem deutlichen 3:0 (25:18, 25:17, 25:15) Sieg gegen den TuS Huchting halten sich die ersten Volleyball-Damen des TV Jahn alle Chancen offen, sich am letzten Spieltag die Meisterschaft zu holen. Bei Heimrecht müssen die Violetten am 7. März gegen den Titelkonkurrenten von Bremen 1860 siegen, um direkt von der Landesliga in die Verbandsliga aufzusteigen.

Gegen den TuS Huchting war es für die Mannschaft von Kapitän Viola Ruberg nicht mehr als eine Pflichtaufgabe. Trainer Alexander Nagel reiste nach seinem eigenen Spieltag aus dem Ammerland zur Unterstützung an. Zuvor übernahm Jahn-Mittelblockerin Britta Niehaus die Rolle der Betreuerin. Die Violetten fanden so gut ins Spiel, dass bereits zu Beginn eine 14:4-Führung realisiert wurde. Nagel wechselte in Satz zwei und drei nach Belieben, denn die Huchtingerinnen kamen mit dem schnellen Spiel der Gäste nicht zurecht. „Wir waren froh, dass alles so schnell ging und wir alle zusammen früh zum Fasching nach Ganderkesee konnten“, freute sich Ruberg über den Sieg.

TV Jahn Delmenhorst: Alessa Ruberg, Britta Niehaus, Katrin Niehaus, Kerstin Rosenberger, Saskia van Lengen, Kristin Stark, Kristin Skandera, Katrin Düser, Simone Scherf, Anki Lux, Nadine Wentzke.

Datum: 23.02.2009 Quelle: Delmenhorster Kurier

Mannschaftliche Geschlossenheit
Jahn-Volleyballer besiegen Ammerland

Von Gerhard Göldenitz

Delmenhorst. Für die Oberligamannschaft des TV Jahn Delmenhorst scheint die Saison nach dem bisher eher holprigen Verlauf doch noch ein gutes Ende zu nehmen. Die Volleyballer von Trainerin Susanne Schalk landeten bei der VSG Ammerland II einen verdienten 3:1-Erfolg (25:23, 25:21, 23:25, 25:18) und haben damit nach Minuspunkten den Kontakt zur Spitze hergestellt.

Ohne Sven Musiol und Matthias Sander wollten sich die Delmenhorster für die Demontage aus dem Hinspiel revanchieren. Unter der Woche hatte Susanne Schalk fast die komplette Mannschaft im Training und sie so optimal auf die schwere Partie eingeschwört. Der Auftritt bei der Regionalligareserve der VSG war dann auch geprägt von der mannschaftlichen Geschlossenheit der Violetten, die gleich die ersten beiden Sätze dominierten und jeweils hoch in Führung gingen. Mit hart und platziert geschlagenen Angaben wurden die Hausherren sofort unter Druck gesetzt, und am Netz war der Block mit Benny Back und Martin Kumpmann erfolgreich. Weil auch die eigene Annahme stabil stand, konnte Zuspieler Alexander Nagel immer wieder seine Angreifer freispielen. Hätte sich das Jahn-Team allerdings nicht die kurzen Schwächephasen geleistet, wären diese Sätze sogar noch wesentlich deutlicher ausgefallen.

Der einzig hart umkämpfte Satz

Im dritten Abschnitt mussten die Gäste ständig einem Rückstand hinterherlaufen, schafften zwar auch immer wieder den Ausgleich, mussten sich am Ende dann aber doch noch knapp geschlagen geben. "Das war eigentlich der einzige Satz, der wirklich hart umkämpft war, auch wenn die ersten beiden genauso knapp waren. Aber da waren wir dominanter", fasste die Trainerin die ersten drei Durchgänge zusammen.

Der abschließende vierte Satz wurde dann wieder zu einer souveränen Angelegenheit für die Gäste aus Delmenhorst. Alles lief rund, die Annahme stand, das Zuspiel war variabel, und Ammerland fand keine Mittel, um die Jahn-Angreifer zu stoppen. Am Ende waren die hoch gehandelten Gastgeber verdient und mehr als deutlich besiegt. "Die Mannschaft hat sich endlich gefunden und lässt sich nicht mehr so schnell durch kleine Misserfolge aus dem Tritt bringen. Alle ziehen jetzt an einem Strang, da muss ja irgendwann einmal was Zählbares herauskommen", zeigte sich die Übungsleiterin mehr als zufrieden.

TV Jahn Delmenhorst: Björn Hagestedt, Martin Kumpmann, Arne Drews, Benjamin Back, Björn Bagung, Florian Süßmuth, Waldemar Siemens, Andre Schneider, Kai Stöver, Alexander Nagel, Mirko Rohde

Datum: 23.02.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Jahn-Herren schaffen Sprung auf Platz sechs

Volleyballer gewinnen 3:1 bei der VSG Ammerland

Delmenhorst (KNO). Großer Jubel bei den Volleyball-Herren des TV Jahn. Mit dem 3:1 (25:23, 25:21, 23:25, 25:18) Erfolg gegen die VSG Ammerland retten sich die Violetten auf den sechsten Platz in der Oberliga, der gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt wäre.

Jedoch stehen für die Mannschaft von Trainerin Susanne Schalk noch vier Spiele in der laufenden Saison an, von denen die Violetten drei gewinnen sollten, um sicher in der Liga zu verbleiben. „Die nächsten Spiele werden Endspiele, auch wenn wir heute gegen Ammerland gewinnen konnten“, so Schalk.

Die Violetten starteten konzentriert in die Partie gegen die VSG. Eine sichere Annahme, die durch Libero Björn Bagung gestützt wurde, ermöglichte es Zuspieler Alexander Nagel seine Angreifer geschickt in Szene zu setzen, so dass der gegnerische Block häufig das Nachsehen hatte. Obwohl es am Ende des ersten Durchgangs noch einmal eng wurde, konnte Mittelblocker Martin Kumpann mit einem aufmerksamen Block und einem Schnellangriff den Sack zu machen.

Im zweiten Satz fiel der Sieg dann mit 25:21 etwas deutlicher aus, denn vor allem im Aufschlag legten die Violetten noch eine Schippe drauf. „Ich hatte nie das Gefühl, dass wir das Spiel aus der Hand geben“, war sich Schalk sicher, die im dritten Satz aber noch einmal zittern musste. Der sonst so stabile erste Pass wurde etwas unpräziser, so dass die Möglichkeiten am Netz begrenzt waren. „Auch im Aufschlag haben wir nachgelassen“, so Schalk zur Niederlage im dritten Satz.

Im vierten Durchgang fanden die Violetten dann aber wieder zu ihrer Form zurück und brachten mit ihren guten Aufschlägen den Spielaufbau der Gastgeber gehörig durcheinander. Als dann auch noch der Block des TV Jahn so gut stand, dass die eigene Feldabwehr fast arbeitslos wurde, war der Sieg mit 25:18 unter Dach und Fach gebracht. „Das war heute eine geschlossen gute Mannschaftsleistung“, freute sich Schalk über den Sieg.

TV Jahn Delmenhorst: Alexander Nagel, Martin Kupmann, Björn Bagung, André Schneider, Björn Hagestedt, Benjamin Back, Waldemar Siemens, Mirko Rhode, Florian Süßmuth

Datum: 20.02.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Wildeshausen läuft zum Gipfel in Voxtrup auf

Volleyball: Jahn muss bei VSG Ammerland punkten

Die Wildeshauser Männer wollen in Voxtrup die Führung behaupten, sind aber eher Außenseiter. Für den TV Jahn geht es um wichtige Zähler auf dem Weg zum Klassenverbleib.

Von Katja Nonnenkamp

Delmenhorst · Landkreis.Wichtige Aufgaben warten am Wochenende auf die Oberliga-Volleyballer des TV Jahn und ihre Verbandsligakollegen vom VfL Wildeshausen.

„Wir haben noch einen gut.“ Susanne Schalk, Trainerin der ersten Volleyball-Herren des TV Jahn, schätzt die Chancen am kommenden Sonnabend gegen die VSG Ammerland zu punkten durchaus positiv ein. „In der Hinrunde hat uns die VSG auf dem falschen Fuß erwischt, wir waren durch Verletzungen noch nicht komplett“, so Schalk. Es wären wichtige Punkte, die die Violetten auch dringend benötigen, um in der Oberliga aus eigener Kraft verbleiben zu können. Obwohl hinter den Einsätzen von zwei Spielern noch Fragezeichen stehen, wird der TV Jahn wohl mit kompletten Kader Richtung Oldenburg fahren, um sich den Sieg zu holen.

Ebenfalls auf einen Sieg hoffen die ersten Herren des VfL Wildeshausen. Als Tabellenführer in der Verbandsliga kommt es heute zu einem Spitzenspiel zwischen und dem VfR Voxtrup und den Huntestädtern Voxtrup liegt punktgleich mit dem Zweiten auf Lauerstellung. Mit acht gewonnenen Spielen in Folge haben die Voxtruper Oberwasser und werden von dem VfL mit Außenangreifer Frank Gravel schwer zu bezwingen sein. „Wir wollen von Beginn an mit guten Aufschlägen den Spielaufbau des VfR stoppen“, so Gravel zur Wildeshauser Strategie. Libero Adam Golka wird höchstwahrscheinlich nicht mit von der Partie sein und dem VfL mit seinem sicheren ersten Pass sehr fehlen.

Datum: 20.02.2009 Quelle: Delmenhorster Kurier

Gute Nerven sind gefragt

Oberliga 1 Herren: Nach ihrem Coup bei der Zweitligareserve des VBC Tecklenburg vor zwei Wochen tritt der TV Jahn Delmenhorst heute bei der drittplatzierten VSG Ammerland II an. Das Team von Jahn-Trainerin Susanne Schalk möchte den Schwung des jüngsten Erfolges mitnehmen, sich aber auch für die bittere 1:3-Hinspielpleite revanchieren. Unter der Woche fehlte Zuspieler Alexander Nagel aus beruflichen Gründen beim Training, was natürlich für die Vorbereitung auf die Partie im Ammerland nicht unbedingt zuträglich war. Für Trainerin Susanne Schalk wird es darauf ankommen, wie ihre Schützlinge mental auftreten, denn die Gastgeber sind in den jüngsten drei Partien jeweils in den Tiebreak gegangen und dabei nur an Spitzenreiter Schüttorf gescheitert. Die Nervenstärke scheint bei der VSG also vorhanden zu sein, die aber nicht nur deswegen favorisiert ist. Tritt Jahn mannschaftlich so geschlossen wie zuletzt auf, sollte ein Sieg aber möglich sein.
(klv)

Anpfiff: heute, 15 Uhr

Datum: 20.02.2009 Quelle: Delmenhorster Kurier

Favorit gegen die Gummiwand

Landesliga 4 Damen: Für den TV Jahn Delmenhorst geht es zum TuS Huchting, wo unbedingt ein Sieg gelandet werden soll. Nach der empfindlichen, weil auch völlig überraschenden Tiebreakniederlage gegen den Ortsrivalen VG Del-Berg-Um will das Team von Trainer Alexander Nagel unbedingt zurück in die Erfolgsspur, um auch die Chance auf den Aufstieg weiter zu wahren. Bis auf Christine Plattfaut und Trainer Nagel ist die Mannschaft komplett und gilt in Huchting als Favorit. Als zusätzlicher Vorteil könnte sich die Tatsache herausstellen, dass die Violetten erst das zweite Spiel bestreiten müssen und so ihren Gegner auch noch mal studieren können. Dieser muss im Abstiegsduell zuerst gegen Eiche Horn III ran, was sicherlich für die Gastgeberinnen das wichtigere Spiel ist. Trotz alledem sollte Jahn das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen, schließlich gilt Huchting als Mannschaft mit Gummiwand, an der so mancher Angriff abprallt und wieder aufgebaut wird.
(klv)

Anpfiff: heute, 17 Uhr

Datum: 11.02.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Der perfekte Spieltag
Del-Berg-Um-Volleyballerinnen schalten den Ortsrivalen Jahn aus

Von Gerhard Göldenitz

Delmenhorst. Einen perfekten Spieltag in der Landesliga 4 erlebten die Volleyball-Damen der VG Del-Berg-Um bei ihren beiden letzten Auftritten der Saison vor eigenem Publikum. Erst besiegten sie das Schlusslicht ATSV Habenhausen mit 3:1 (25:22, 25:21, 21:25, 25:17), dann folgte ein überraschendes 3:2 (21:25, 23:25, 28:26, 25:19, 15:12) im Lokalderby über den TV Jahn Delmenhorst.

Die personell dezimierten Gastgeberinnen taten sich im ersten Spiel gegen den Tabellenletzten aus Habenhausen wie erwartet schwer. Nach einem schnellem 4:11-Rückstand brachten aber Aufschläge von Wiebke Möller und Ute Kehse das Team zurück ins Match - 1:0. Im zweiten Satz verlief das Spiel lange Zeit ausgeglichen, ehe sich erneut der Favorit durchsetzte. Dieser ließ dann aber die Zügel schleifen und trat nicht mehr konsequent genug auf, um den ATSV in die Schranken zu weisen. Was folgte, war ein völlig unnötiger Satzverlust, und auch danach war die Leistung der VG nicht dazu angetan, Angst und Schrecken zu verbreiten. Es war erneut der Aufschlagstärke von Wiebke Möller zu verdanken, dass der vierte Durchgang am Ende das Spiel zugunsten der VG beendete.

Auch der Spitzenreiter lässt Federn

Dass Totgeglaubte doch länger leben als oft angenommen, mussten die Gäste des Lokalrivalen TV Jahn im zweiten Spiel bitter erfahren. Trotz einer sicheren 2:0-Satzführung unterlagen sie den aufopferungsvoll kämpfenden Gastgeberinnen noch im Tiebreak und bekamen damit erst mal einen Dämpfer im Kampf um einen noch möglichen Aufstieg. Die Niederlage ist umso bitterer, weil auch Spitzenreiter Bremen 1860 II patzte und Jahn nach Minuspunkten hätte aufschließen können.

Da aber hatten sie nicht mit dem Widerstand der Volleyball-Gemeinschaft gerechnet. Die erwischte im Duell mit dem Ortsrivalen den besseren Start, nutzte aber eine 21:19-Führung nicht zum Satzgewinn. Stattdessen drehte Jahn immer mehr auf und kam vor allem mit Schnellangriffen von Simone Scherf über die Mitte zu Punktgewinnen. Spätestens ab dem zweiten Durchgang entwickelte sich ein wahrer Krimi, in dem die Schützlinge von Gäste-Trainer Alexander Nagel nach hoher 18:14-Führung am Ende noch zittern mussten, ehe sie doch auf 2:0 erhöhten. Im dritten Satz stellten die Gastgeber noch mal um und beorderten Anika Burghardt auf die Außenposition. Dies brachte zunächst ein wenig Entlastung, und die VG erspielte sich eine 10:8-Führung. Es folgte eine Aufschlagserie der Violetten, und beim Stand von 19:12 sahen die Gäste schon wie der sichere Sieger aus. "Wir drehten dann mit konsequenten Angriffen und solider Abwehrarbeit noch den Satz", beschreibt Zuspielerin Kerstin Frohburg das dramatische

Ende dieses Durchgangs, in dem ihr Team erst zwei Satzbälle vergab, dann einen Matchball gegen sich abwehrte, um zum Schluss doch den entscheidenden Punkt zum Anschlusssatz zu setzen.

Jahn war sichtlich schockiert, und zunächst lief nur noch wenig im Team von Coach Nagel zusammen, so musste der Tiebreak die Entscheidung bringen. Nach ausgeglichenem Beginn ging erneut Jahn mit 7:4 in Front, kassierte danach aber vier Punkte in Folge. Erst beim Stand von 12:12 sollte ein Abstimmungsfehler auf Seiten der Gäste den Ausschlag zugunsten der Heimmannschaft in diesem engen und spannenden Match geben.

VG Del-Berg-Um: Mara Albrecht, Anika Burghardt, Kerstin Frohburg, Ute Kehse, Katharina Kipke, Nina Kovacevic, Wiebke Möller, Marion Plog

TV Jahn Delmenhorst: Nadine Wentzke, Katrin Niehaus, Katrin Düser, Saskia van Lengen, Britta Niehaus, Christin Stark, Simone Scherf, Alessa Ruberg, Kerstin Rosenberger, Christin Skandera, Anki Lux

Del-Berg-Um (li. Mara Albrecht) hat den Jahn-Damen um Alessa Ruberg einen Dämpfer auf dem Weg zur Meisterschaft verpasst. FOTO: Rolf Tobis

Datum: 09.02.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

VG spuckt TV Jahn in die Titelkampf-Suppe

Volleyball: Frohburg-Team gelingt Revanche im Tiebreak

Nachdem die VG Del-Berg-Um-Damen ihr Tagessoll mit dem Sieg über Habenhausen erfüllt haben, finden sie die nötige Lockerheit gegen den mehr unter Druck stehenden TV Jahn.

Von Katja Nonnenkamp

Delmenhorst.Trotz großer Personalprobleme haben die Volleyball-Damen der VG Del-Berg-Um bei ihrem Heimspiel gleich zwei Mal gewonnen, wobei vor allem die gelungene Revanche gegen den haushoch favorisierten Ortsrivalen TV Jahn ausgiebig gefeiert wurde. Gegen das Schlusslicht ATSV Habenhausen triumphierte das Team um Zuspielerin Kerstin Frohburg mit 3:1 (25:22, 25:21, 21:25, 25:17) und gegen Jahn gelang ein 3:2 (21:25, 23:25, 28:26, 25:19, 15:12).

Mit nur sieben Spielerinnen trat die VG gegen Habenhausen – das selbst jedoch nur zu sechst anreiste – an. Nach großem Rückstand zu Beginn des erste Satzes brachten Wiebke Möller und Ute Kehse ihr Team mit platzierten Aufschlägen wieder in Front.

Im dritten Durchgang ließ die VG die Zügel ein wenig schleifen und wurde prompt bestraft. Erst der vierte Durchgang brachte die Entscheidung, als erneut Möller an den Aufschlag trat und mit acht hammerharten Aufschlägen den Sieg für ihr Team sicherte.

Beim Rückspiel gegen den TV Jahn konnte sich die VG ein wenig zurücklehnen, da sie ihr Tagessoll bereits erfüllt hatte. Führte die VG zu Beginn der Partie überraschenderweise, so konterte der TV Jahn mit seiner starken Mittelangreiferin Simone Scherf. Auch Satz zwei ging aufgrund starker Aufschlagserien an die Gäste.

Die Satzpause zum dritten Durchgang nutzen die Gastgeberinnen, um ihre Lockerheit wieder zu gewinnen und spielten in Satz drei und vier unbekümmert und erfolgreich, so dass der Tiebreak die Entscheidung in diesem Stadtduell bringen musste.

„Wir haben erst nicht dran geglaubt, aber dann wussten wir, dass da noch was für uns drin sein könnte“, erklärte Frohburg den Beginn des fünften Satzes. Im Tiebreak sah es ganz nach einem Wiederholungserfolg der Violetten aus, die mit 7:4 in Führung gingen.

Nach einer Auszeit von DBU fasste sich das Frohburg-Team wieder und wechselte bei eigener 8:7-Führung die Seiten. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen gingen die Kontrahentinnen auf die Zielgerade. Mit viel Kampfeinsatz und clever gelegten Bällen holten sich letztendlich die VG-Spielerinnen den Sieg und umjubelten die geglückte Revanche. Jahn-Kapitän Alessa Ruberg will dieses Spiel schnell wieder vergessen und nach vorne blicken: „Wir können und wollen immer noch die Meisterschaft holen, trotz dieses Dämpfers.“

DBU I: Mara Albrecht, Anika Burghardt, Kerstin Frohburg, Ute Kehse, Katharina Kipke, Nina Kovacevic, Wiebke Möller und Marion Plog.

Jahn: Alessa Ruberg, Simone Scherf, Anki Lux, Britta Niehaus, Katrin Niehaus, Nadine Wentzke, Kerstin Rosenberger, Kristin Stark, Kristin Skandera, Christin Plattfaut.

Bernd Jais (li.) half bei der zweiten Mannschaft des TV Jahn aus. Diese träumt weiterhin von der Meisterschaft. FOTO: Rolf Tobis

Datum: 09.02.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Harter Spieltag hinterlässt Spuren in der Stimme der Trainerin

Volleyball: Zwei knappe Siege für die zweiten Jahn-Herren

Delmenhorst (kno). Mit dem 3:2 (25:19, 13:25, 14:25, 25:20, 15:13) gegen Bremen 1860 IV und dem 3:1 (26:24, 18:25, 25:17, 25:22) über den Lüssumer TV haben die zweiten Herren des TV Jahn ihren Vorsprung in der Tabelle der Volleyball-Landesliga ausgebaut und träumen weiter von der Meisterschaft. „Es war wirklich ein harter Spieltag“, krächzte Jahn-Trainerin Ulrike van Zadel, die sich lautstark am Feldrand engagiert hatte und am Abend kaum mehr bei Stimme war.

Mit nur vier gesunden Spielern und sechs Angeschlagenen starteten die Violetten in ihren Heimspieltag. An einem Mixed-Spieltag konnte van Zadel noch den ehemaligen Spieler der ersten Herren, Bernd Jais, „ausgraben“ und ihn motivieren, bei der zweiten Garnitur auszuhelfen. Gegen die 1860er, die als direkter Konkurrent mit um den Aufstieg kämpfen, begannen die Violetten mit einem stabilen ersten Pass und einer übersichtlichen Spielweise am Netz. In den Sätzen zwei und drei ging dann aber gar nichts mehr, so dass erst der Gewinn von Durchgang vier die Chancen auf den Sieg offen hielt. Im Tiebreak ging es dann Schlag auf Schlag und am Ende hatte der TV Jahn mit 15:13 die besseren Nerven.

Obwohl die Gastgeber mit ihren Kräften am Ende waren und Libero Khesrau Azadzoy wegen einer Erkältung nicht weiter spielen konnte, gelang gleich zu Beginn der Partie gegen Lüssum ein Satzgewinn. Die Kräfte schwanden jedoch weiter, so dass die Violetten erst im dritten und vierten Durchgang wieder Oberwasser bekamen und den Sieg nach Hause holten.

Jahn II: Henner Schmidt, Hamed Azadzoy, Florian Geisler, Dominik Bierek, Lars Kolberg, Joachim Wilkens, Christoph Barton, Thorben Haschke, Khesrau Azadzoy, Bernd Jais

Datum: 10.02.2009 Quelle: Delmenhorster Kurier

Den Verfolger abgehängt
Volleyball-Landesliga: Jahn II kann sich nur selbst um die Meisterschaft bringen

Von Gerhard Göldenitz

Delmenhorst. Sie können den Sekt schon mal kalt stellen, die Volleyballer des TV Jahn Delmenhorst II. Sie gewannen ihre beiden Heimspiele gegen Verfolger Bremen 1860 IV (3:2/25:19, 13:25, 12:25, 25:20, 15:13) und dem Lüssumer SV (3:1/26:24, 18:25, 25:17, 25:22) in der Landesliga 3.

Vor allem der Tiebreak-Erfolg im Meisterschaftsduell mit der vierten Mannschaft von Bremer 1860 wird wohl den Ausschlag zugunsten der Violetten geben, die jetzt vier Punkte Vorsprung haben - bei noch zwei ausstehenden Spielen. Es war ein Erfolg, mit dem nicht unbedingt zu rechnen war, denn bei den Hausherren sah es personell nicht rosig aus. Trainerin Ulrike van Zadel musste auf drei Spieler verzichten, zudem lief Libero Khesrau Azadzoy grippegeschwächt auf. Angesichts der Personalnot kam das Debüt des reaktivierten Bernd Jais gerade recht. Der Routinier überzeugte über die Mitte und sorgte für Entlastung, denn auch Mittelblocker Dominik Bierek war wegen einer Oberschenkelzerrung angeschlagen und nicht voll einsatzfähig.

Im ersten Durchgang lief es gleich sehr gut für die Hausherren, bei denen Hamed Azadzoy zuspielte und Henner Schmidt über die Diagonalposition Akzente setzte. Nach einer deutlichen Führung ließen die Gastgeber nur noch wenige Punkte des Gastes zu, waren aber in einigen Aktionen nicht konsequent genug. Diese Einstellung sollte sich dann in den Abschnitten zwei und drei bitterböse rächen, denn in denen spielte fast nur der Gast. Begünstigt durch eine miserable Annahme des TV Jahn kam 1860 immer wieder zu direkten Punkten und sah nach 2:1-Sätzen schon wie der sichere Sieger aus.

Als Trainerin Ulrike van Zadel zum Ende des dritten Abschnittes Henner Schmidt wieder auf die Zuspielerposition beorderte und Florian Geisler nach mehrwöchiger Verletzungspause Diagonal auflief, wurde das Spiel der Hausherren wieder druckvoller und zwingender. Die Stabilität kehrte zurück, und der Tiebreak musste dieses Spitzenduell entscheiden. Im Entscheidungsdurchgang erwischten die Schützlinge von Ulrike van Zadel den besseren Start und gingen schnell mit 8:3 in Front. Der Vorsprung schmolz dann zwar noch einmal zusammen, doch am Ende sollten zwei erfolgreiche Aktionen der Violetten für die notwendigen Punkte zum wohlverdienten Sieg sorgen.

Das zweite Spiel gegen den Tabellenvorletzten aus Lüssum war danach nicht mehr so schön anzuschauen. Jahn wirkte etwas geschlaucht und erwärmte sich zu Beginn wenig für die Spielweise der biederen Gäste. Einem knappen Satzerfolg folgte prompt die Ernüchterung in Form des Satzausgleiches, bei dem vor allem der violette Angriff wenig Durchschlagskraft entwickelte. Als dann auch noch die Annahme mehrfach patzte, war der Satz weg. Danach rissen sich die Hausherren dann doch noch mal zusammen, gaben eine deutliche 15:5-Führung nicht mehr aus der Hand und brachten ihren Vorsprung sicher nach Hause. Es folgte dann zwar noch einmal ein etwas knapperer Durchgang, doch am Ende machten die Violetten erneut die wichtigen Punkte zum Sieg.

TV Jahn Delmenhorst II: Dominik Bierek, Henner Schmidt, Christoph Barton, Thorben Haschke, Joachim Wilkens, Florian Geisler, Khesrau Azadzoy, Lars Kolberg, Hamed Azadzoy

Datum: 10.02.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

In der Mitte lässt sich das Team hängen und am Ende fehlt der Mut

Volleyball: Wieder keine Satzgewinn für Jahn II

Delmenhorst (kno). Erneut hat es keinen Satzgewinn für die zweiten Volleyballerinnen des TV Jahn II gegeben. Die Landesliga-Volleyballerinnen von Trainer Florian Süßmuth verlor mit 0:3 (21:25, 15:25, 18:25) beim Wilhelmshavener SSV.

Der erste Durchgang verlief lange ausgeglichen, erst in der Endphase gab es einen kleinen Einbruch beim jungen Teams vom TV Jahn. Die Annahme kam weniger präzise, so dass auch der Spielaufbau am Netz zu ungenau wurde. Im zweiten Satz ließen sich die Violetten dann so richtig hängen und zeigten nur noch wenig Siegeswillen. Selbst die leichten Aufschläge von unten, die der SSV brachte, wurde an die Decke gebaggert oder ins Feld fallen gelassen. „Ich weiß nicht, was da los war“, zeigt sich Süßmuth ratlos.

Im dritten Satz ging dann endlich wieder ein Ruck durch die Reihen und im Angriff bekamen die Delmenhorsterinnen Oberwasser. „Ich bin vor allem mit unseren Aufschlägen zufrieden, da konnten wir den Gegner gut beschäftigen“, so der Coach. Sobald die Wilhelmshavenerinnen jedoch den Druck erhöhten, fehlte den Violetten der richtige Biss, um gegenhalten zu können. Vor allem in den entscheidenden Endphasen der Sätze fehlte dem violetten Team der Mut im Angriff und die Sicherheit im ersten Pass.

TV Jahn II: Viola Ruberg, Sarah Groborz, Nathalie Groborz, Natalie Puklicz, Virginia Balcerak, Jenny Dittmar, Gina Schmidt

Datum: 09.02.2009 Quelle: Delmenhorster Kurier

Unerwarteter Auswärtscoup
Jahn gewinnt in der Volleyball-Oberliga im Tecklenburger Land

Von Gerhard Göldenitz

Delmenhorst. Trotz einiger Sorgenfalten wegen der personellen Schieflage gelang den Oberliga-Volleyballern des TV Jahn Delmenhorst beim Auswärtsspiel gegen den VCB Tecklenburger Land II eine riesengroße Überraschung. Die nur mit acht Spielern angereisten Gäste siegten mit 3:1 (19:25, 25:23, 25:21, 25:22) und verschafften sich damit ein wenig Luft in der Tabelle.

Um 6 Uhr in der Früh mussten die Spieler des TV Jahn aufstehen, um pünktlich zum Spiel ins Tecklenburger Land zu kommen. Trainerin Susanne Schalk konnte dann allerdings nur acht Spieler am Treffpunkt begrüßen. Mit Mirko Rohde, Arne Drews, Sven Musiol, Matthias Sander und Florian Süßmuth fehlten gleich fünf Spieler, davon alleine vier, die im Außenangriff eingesetzt hätten werden können. Angesichts dieser personellen Notlage im Angriff entschloss sich die Übungsleiterin dafür, den Libero aufzulösen, um mit Björn Bagung noch einen zusätzlichen Spieler am Netz zur Verfügung zu haben. Diese doch recht riskante Maßnahme sollte am Ende aber tatsächlich von Erfolg gekrönt werden, weil alle Akteure im Team noch enger zusammenrückten und sich vor allem in der Annahme und Abwehr noch intensiver gegenseitig unterstützten.

Der erste Satz in der großen und weitläufigen Halle in Ibbenbühren war allerdings davon geprägt, dass sich die Violetten erst noch zurechtfinden mussten. Es fehlte bei einigen Akteuren die richtige Orientierung, und so musste Jahn erst noch warm werden. Nach dem Verlust des ersten Satzes kamen die Gäste aber immer besser zurecht und fanden langsam zu ihrem Spiel. Mit Björn Hagestedt hatte einer der Youngster einen ganz großen Tag erwischt. Auf der Mittelposition schlug er immer wieder über den gegnerischen Block, und auch auf der für ihn ungewohnten Abwehrposition, auf der normalerweise der Libero für ihn spielt, setzte er Akzente.

Coach Schalk stellte zudem die Taktik der Angaben auf höheres Risiko um und knackte damit den Dreier-Annahmeriegel der Gastgeber, die somit ihre Schnellangriffe nicht mehr so erfolgreich vortragen konnten. Ein gewohnt agiler Alexander Nagel war jetzt auch in der Lage, seine eigenen Angreifer variabel einzusetzen und spielte immer wieder in die Lücken der gegnerischen Blockspieler. Auch Angreifer André Schneider, der direkt aus seiner Nachtschicht kam, hatte einen guten Tag erwischt und eine fast 100-prozentige Ausbeute bei seinen Aktionen.

Nach dem knappen Satzausgleich spielte eigentlich nur noch der TV Jahn, der sich souverän auch die Durchgänge drei bis vier holte und am Ende verdient als Sieger das Feld verließ. "Wir hatten eigentlich keine großen Ambitionen hier und sind locker und unverkrampft ins Spiel gegangen", versuchte Trainerin Susanne Schalk den Überraschungserfolg zu erklären. "Wir haben alle an einem Strang gezogen und dabei richtig Spaß gehabt."

TV Jahn Delmenhorst: Björn Hagestedt, Martin Kumpmann, Benjamin Back, Björn Bagung, Waldemar Siemens, Andre Schneider, Kai Stöver, Alexander Nagel

André Schneider (li.) wusste im Tecklenburger Land vor allem bei den Aufschlägen zu überzeugen. TV Jahn gewann dort mit 3:1. FOTO: Rolf Tobis

Datum: 09.02.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Ein außergewöhnlicher Sieg

Volleyball: TV Jahn gewinnt im Tecklenburger Land

Delmenhorst (KNO). Mit einem Überraschungserfolg in der Tasche kehren die ersten Herren des TV Jahn von ihrem Sonntagsspiel in der Volleyball-Oberliga zurück nach Delmenhorst. Mit 3:1 (19:25, 25:23, 25:21, 25:22) bezwangen die Violetten die „Übermacht“ von Tecklenburger Land II.

Um 7:45 Uhr war bereits Abfahrt zum Auswärtsspiel, denn Beginn des Matches war 10 Uhr, was für ein Oberligaspiel durchaus ungewöhnlich ist. Jahn-Diagonalspieler André Schneider kam direkt ohne Schlaf aus dem Nachtdienst und lieferte trotz allem eine bärenstarke Partie ab.

Als absoluter Außenseiter startete das Team von Trainerin Susanne Schalk in die Partie. Schalk konnte auf nur acht Spieler zurückgreifen und hatte so nicht gerade die optimalen Bedingungen, um gegen den Tabellendritten bestehen zu können. „Ich glaube aber, dass wir die richtige Einstellung hatten. Wir wollten ein gutes Spiel liefern und uns nicht einschüchtern lassen“, so Schalk.

Im ersten Durchgang zeigten sich die Violetten durch die helle Halle und das große Zentralfeld beeindruckt. „Wir haben im Aufschlag nur halbe Kraft gespielt, um Fehler zu vermeiden“, so Schalk. Erst im zweiten Durchgang zogen die Gäste von der Delme in ihren Angaben an. „Das war auch das richtige gegen Tebu“, erklärte Schalk. Mit platzierten Aufschlägen von Jahn-Zuspieler Alexander Nagel und hammerharten Angaben von Schneider wurde die gegnerische Annahme nahezu zerpflügt. Durch den labilen Spielaufbau der Gastgeber war es auch die Jahn-Blockspielern ein Leichtes den nächsten Angriff zu antizipieren und so gut aufgestellt zu sein.

Der etatmäßige Libero Björn Bagung wurde als Außenangreifer eingesetzt, denn mit nur acht Violetten wäre es auf dieser Position zu eng geworden. Auch im dritten und vierten Satz waren es die starken Aufschläge der Violetten, die die Gastgeber aus ihrem Konzept brachten. Mit diesem Sieg sammeln die OberligaHerren wichtige zwei Punkte, um aus eigener Kraft den Ligaverbleib zu schaffen. Entscheidend für dieses Ziel wird sicher der Heimspieltag am 7. März sein, bei dem es gegen das Tabellenschlusslicht Vegesack und den direkten Konkurrenten von Bremen 1860 I geht.

 

TV Jahn Delmenhorst: Kai Stöver, Martin Kumpmann, André Schneider, Björn Bagung, Björn Hagestedt, Waldemar Siemens, Alexander Nagel, Benjamin Back.

Datum: 06.02.2009 Quelle: Delmenhorster Kurier

Erst die Pflicht, dann die Kür

Landesliga 4 Damen: Für die VG Del-Berg-Um steht heute ein ganz wichtiger Heimspieltag an. Zum einen treffen sie auf das Schlusslicht ATSV Habenhausen, das unbedingt - wie im Hinspiel beim 3:0 - bezwungen werden muss, um sich nach unten abzusichern. Zum anderen kommt es zum Lokalderby mit dem TV Jahn Delmenhorst, in dem sich die Truppe von Coach Marco Thiel für die 0:3-Pleite aus dem Hinspiel revanchieren möchte. Dazu müssten die Gastgeberinnen allerdings in Bestbesetzung antreten, doch davon sind sie weit entfernt. Deshalb liegt der Fokus auf der Begegnung mit dem ATSV. Danach folgt die Kür gegen die Violetten. "Jahn wird mit voller Motivation gegen uns antreten und nur mit einer Galavorstellung zu schlagen sein", ist Zuspielerin Kerstin Frohburg überzeugt.

(KLV)

Anpfiff: heute, 15 Uhr, Halle Uhlandstraße

Datum: 06.02.2009 Quelle: Delmenhorster Kurier

Leistungsteigerung gefordert

Oberliga 1 Herren: Dem TV Jahn Delmenhorst steht eine ganz schwierige Aufgabe bevor. Das Team von Trainerin Susanne Schalk muss beim Tabellenzweiten VCB Tecklenburger Land II antreten, eine junge, hoch motivierte Mannschaft. Motivation ist ein gutes Stichwort, die ist derzeit beim TVJ nämlich nicht besonders ausgeprägt. Die Formation steht nach einer bisher eher durchwachsenen Saison auf Platz sieben und kämpft seit Wochen verzweifelt darum, zu sich zu finden. Stagnierende Leistungen einzelner Mannschaftsteile lassen aber nicht auf eine Überraschung bei der Zweitligareserve hoffen. Zuspieler Alexander Nagel unkt dazu: "Die Formkurve von vielen Spielern steigt im Moment nicht gerade nach oben." Das Hinspiel hatten die Violetten übrigens 0:3 verloren.

(KLV)

Anpfiff: Sonntag, 10 Uhr

Datum: 06.02.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Bundesliga-Reserve fordert den TV Jahn

Volleyball: Wildeshauser Herren genießen Heimrecht

Delmenhorst (kno).Am Sonntag müssen die Volleyballer des TV Jahn Delmenhorst im Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten VCB Tecklenburgerland II, bestehen. Im Vorfeld des Bundesligaspiels zwischen dem VCB I und dem SV Warnemünde empfängt der VCB II in der Laggenbecker Sporthalle am Burgweg den TV Jahn Delmenhorst und den TuS Aschen-Strang.

Zur Zeit befinden sich die Violetten auf dem siebten Rang der Tabelle und zwei Punkte wären immens wichtig, um sich auf den sicheren sechsten Platz zu retten. Platz sieben ist kein direkter Abstiegsplatz, jedoch müsste die Mannschaft von Susanne Schalk mit dieser Endplatzierung in die Relegation, um den Oberliagplatz halten zu sichern. In der Hinrunde hagelte es eine 0:3-Niederlage, so dass die Violetten gegen die athletischen Spieler des VCB hellwach und mit viel Kraft agieren müssen, um sich eine Chance auf zwei Punkte wahren zu können.

Mit Heimrecht treten die ersten Herren des VfL Wildeshausen in der Verbandsliga an. Gegen den TV Bremen 1875 und die dritte Delegation des VfL Lintorf will das Team um Außenangreifer Frank Gravel punkten, um wieder den direkten Kontakt zur Tabellenspitze herzustellen. Umgekehrt könnten zwei Niederlagen auch das Abrutschen auf den Relegationplatz bedeuten. Ausgerechnet bei diesem wichtigen Heimspiel plagen die Wildeshauser Volleyballer Verletzungssorgen. Hinter den Einsätzen von Kapitän Claus Meyer und den Angreifern Jens Prütz sowie Andreas Fortmann stehen noch große Fragezeichen. Vor eigenem Publikum werden die Wildeshauser jedoch den Kopf auf keinen Fall in den Sand stecken, sondern alles probieren, um mindestens einen Sieg in eigener Halle zu holen. Dieser soll gegen den direkten Konkurrenten aus Bremen im ersten Spiel des Tages gelingen, denn das Hinspiel gewann der VfL in vier Sätzen. Gegen die Lintorfer wird es noch einmal schwieriger, da dieses erfahre Team kaum eigene Fehler macht. Gute Aufschlägen des VfL sollen die Gäste aus Lintorf deshalb an ihrem Spielaufbau hindern, um sich für das 1:3 in der Hinrunge revanchieren zu können.
 

Datum: 27.01.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Das junge Jahn-Team zahlt weiter Lehrgeld

Volleyball: Zwei Heimniederlagen


Wieder einmal kommt der Block zu spät. Über die Finger von Viola Ruhberg (re.) geht der Angriffsball der OTB-Spielerin. FOTO: Rolf Tobis
Delmenhorst (kno). Die Volleyballerinnen des TV Jahn II haben ihre Heimspiele in der Landesliga verloren. Gegen den Oldenburger TB hagelte es ein 0:3 (12:25, 18:25, 16:25) und auch beim 0:3 (14:25, 18:25, 15:25) gegen die SG Ofenerdiek/Ofen gab es keinen Satzgewinn.
Im Spiel gegen die routinierten Oldenburgerinnen gab es wenig zu holen für das junge Team. Der Tabellenführer, der bisher nur ein Spiel abgegeben hat, trumpften mit platzierten Aufschlägen und aufmerksamer Blockarbeit auf. Auf mehr als zwei Punkte kamen die Violetten nicht an den OTB heran. Dabei konnte die Mannschaft von Trainer Christoph Barton mit einer neuen Spielerin aufwarten. Die 20-Jährige Gina Schmidt kommt aus Bremen und spielt dort zusammen mit Jahn-Trainerin und Spielerin Ulrike van Zadel in einer Mixed-Mannschaft. Barton und van Zadel, die mit den zweiten Jahn-Herren zu Beginn des Spieltags noch in Worpswede ihre Pflicht erfüllten, trafen zum zweiten Spiel gegen die SG ein, so dass van Zadel noch als Zuspielerin agieren konnte. Aber auch sie konnte die Niederlage nicht verhindern. Die Ofener Spielerinnen waren im Schnitt zehn Jahre älter und ließen sich auch durch kleine Rückstände nicht aus ihrer Ruhe bringen. Die Violetten zeigten jedoch im zweiten Spiel, was sie in der laufenden Saison dazu gelernt haben. Mit stabilem ersten Pass und guten Angriffe hielten sie die Partie zu Beginn der Sätze offen. Es fehlt jedoch die Konstanz. „Wenn unsere Annahme stabiler wäre, dann würden wir auch mal ein Spiel gewinnen“, so Barton, der seine Mädchen ein bisschen trösten musste. „Es ist wirklich hart, dass wir immer das Nachsehen haben, aber die Spielerinnen lernen in der Landesliga so viel“, resümiert der Trainer.
Jahn II: Jennifer Dittmar, Ulrike van Zadel, Viola Ruberg, Sarah Groborz, Nathalie Groborz, Lena Jablovski, Natalie Puklicz, Sarah Raitza, Gina Schmidt

Datum: 27.01.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

92 Minuten Kampf bis zum Sieg im Tiebreak

Volleyball: Jahn bleibt vorne dran

Delmenhorst (kno). 92 Minuten haben sich die Volleyballer des TV Jahn II in der Landesliga gequält, bis der Sieg gegen den TSV Worpswede im Tiebreak mit 3:2 (25:18, 16:25, 25:15, 15:25, 15:12) perfekt war. „Es war ein richtig aufregendes Spiel, Worpswede hat stark gekämpft“, zeigt Jahn-Trainerin Ulrike van Zadel Bewunderung für den Gegner.
Agierten die Violetten im ersten und dritten Satz sicher und spielten konsequent, so taten das in den Durchgängen zwei und vier die Gastgeber. Im Entscheidungssatz zeigte das van Zadel-Team jedoch Zähne und legten im Angriff und Aufschlag noch eine Schippe drauf. Bereits zum Seitenwechsel setzten sich die Delmenhorster mit zwei Punkten ab und bauten diese Führung in der Endphase weiter aus, um das Spiel dann mit 15:12 für sich entscheiden.
„Bis zum nächsten Spieltag müssen wir noch beweglicher werden, so dass wir gegen Lüssum und Bremen 1860 bestehen können“, so van Zadel. Gerade die 1860er sind der ärgste Verfolger der Violetten und höchstwahrscheinlich werden der TV Jahn und die Bremer die Meisterschaft unter sich ausmachen
Jahn II: Henner Schmidt, Hamed Azadzoy, Lars Kolberg, Dominik Bierek, Christoph Barton, Joachim Wilkens, Khesrau Azadzoy, Peter Rose.

Datum: 27.01.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Jahn auf voller Fahrt in Richtung Meisterschaft

Fällt die Entscheidung tatsächlich am letzten Spieltag? / Dann kommt 1860 II


Jahn-Zuspielerin Anki Lux und Mittelblockerin Simone Scherf (hinter dem Netz v. li.) überzeugten beim Sieg in der Bremer Neustadt auch im Block. Foto: Katja Nonnenkamp
Nach dem Motto des Adenauer-Auspruchs „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“ haben die Volleyballerinnen ihre Zielsetzung korrigiert. Der Titel soll es jetzt sein.
Von Katja Nonnenkamp
Delmenhorst. Mit einem 3:0 (25:20, 25:14, 25:16)-Sieg haben die Volleyballerinnen des TV Jahn gegen die dritte Delegation der BTS Neustadt in der Landesliga einen weiteren Schritt in Richtung Meisterschaft getan.
Galt es zu Beginn der Saison noch, sich in der Liga zu halten, so wurde dieses Ziel am Ende der Hinrunde modifiziert. „Wir können noch aus eigener Kraft den Titel holen und das wollen wir auch“, so Mannschaftführerin Alessa Ruberg.
In der Hinrunde hatte es einen 3:1-Erfolg gegen die Bremerinnen gegeben, richtig überzeugen konnten die Violetten damals aber nicht. Umso konzentrierter startete der TV Jahn diesmal in die Partie. Betreuerin Cornelia Freitag riskierte nichts und wechselte nur sehr spartanisch, so dass es keine Unruhe im Team gab. Schon zu Beginn eines jeden Durchgangs setzte sich das Ruberg-Team ab, kleinere Fehler in der Annahme konnten verschmerzt werden. Mit platzierten Aufschlägen und einem herausragenden Spiel der beiden Mittelblockerinnen Simone Scherf und Britta Niehaus, ging der zweite Satz sogar zu 14 an die Gäste von der Delme.
„Wir waren nicht nervös oder gehemmt und haben das Spiel souverän zu Ende gespielt“, berichtete Niehaus, die sich und ihr Team mit diesem Sieg näher an der Meisterschaft sieht. Die Delmenhorsterinnen rangieren in der Tabelle auf Platz zwei und haben nur noch die zweiten Damen von Bremen 1860 vor sich. Am 7. März stehen sich diese beiden Teams am Blücherweg beim Showdown gegenüber.
TV Jahn: Simone Scherf, Britta Niehaus, Kristin Skandera, Anki Lux, Saskia van Lengen, Nadine Wentzke, Alessa Ruberg, Kerstin Rosenberger, Katrin Niehaus Christin Plattfaut.

Datum: 26.01.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Klassenerhalt aus eigener Kraft ist für die Jahn-Volleyballer immer noch möglich

Oberligist schafft Pflichtsieg gegen Bremen 1860 II und verliert gegen Aschen


Dem Pflichtsieg gegen Bremen 1860 II folgte eine 1:3-Niederlage gegen TuS Aschen-Strang. Die Jahn-Volleyballer (hier Kai Stöver) belegen in der Oberliga-Tabelle die siebte Position. FOTO: Rolf Tobis
Delmenhorst (KNO). Sieg und Niederlage für die Jahn-Volleyballer: Bei ihrem Heimspieltag haben die Oberliga-Herren die zweite Mannschaft von Bremen 1860 mit 3:1 (15:25, 25:15, 25:23, 25:23) bezwungen, unterlagen aber im Anschluss dem TuS Aschen-Strang mit 1:3 (24:26, 25:19, 14:25, 16:25).
Mit dem Pflichtsieg über die Bremer weisen die Jahn-Volleyballer eine ausgeglichene Bilanz von 12:12 Punkten auf und halten sich so alle Chancen offen, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu erreichen. Der Einstieg in die Partie gegen die 1860er holperte mehr, als dass die Zuschauer ein gutes Match zu sehen bekamen. „Wir sind gar nicht in die Partie gekommen und haben viele dusselige Fehler gemacht“, so Zuspieler Alexander Nagel.
Nach einer harschen Ansprache von Trainerin Susanne Schalk fingen sich die Violetten jedoch wieder und minimierten ihre Fehler. Auf Seiten der Bremer lief nun nicht mehr viel zusammen und vor allem im Block liefen sie dem schnellen Spiel Nagels hinterher.
Im dritten Durchgang verlief die Partie dann bis zum Stande von 10:10 ausgeglichen. Mit einer Aufschlagserie konnten sich die Violetten auf ein 15:10 absetzen, agierten folgend jedoch in der Abwehr nur sehr statisch, so dass die Bremer immer wieder heran kamen. „Wir haben uns schwer getan und hatten wohl schon das zweite Spiel gegen den Aschen-Strang im Kopf“, erklärte Nagel.
Im letzten Durchgang lagen die Violetten in der Endphase deutlich mit 24:20 vorn, nutzen jedoch erst den vierten und letzten Matchball, um die Partie für sich zu entscheiden. „Wir hätten fast noch in den Tiebreak gemusst“, ist Nagel erleichtert. „Jahn hat das Spiel vor allem durch seine Flexibilität gewonnen“, erklärt 1860-Kapitän Jörn Lüdjens, der mit einer Rumpftruppe von sechs Spielern nach Delmenhorst anreiste.
Das lang erwartete Spiel gegen den TuS Aschen-Strang begann vielversprechend für die Violetten. Mit viel Kampfgeist in der Abwehr zeigten die Violetten unbedingten Siegeswillen. Die Mannschaften schenken sich nichts und gingen in eine knappe Endphase, die die Gäste mit 26:24 nur knapp für sich entscheiden konnten.
Im zweiten Durchgang drehte das Nagel-Team richtig auf. Vor allem die Jahn-Spieler Martin Kumpmann und Kapitän Kai Stöver ließen am Netz im Block nichts anbrennen und zeigten auch im Angriff ihr ganzes Können für den Satzgewinn. Erneut war es die saubere Annahme der Violetten, die dem Zuspieler Nagel ein variables Spiel erlaubten. Aber der TuS gab sich so schnell nicht geschlagen.
Beim Stande von 13:11 im dritten Satz für die Gäste gaben diese im Aufschlag alles und fischten am Netz den Jahn-Angreifern die Bälle von den Händen. 11:22 hieß die neue Führung der Gäste, die sich den Satzgewinn nicht mehr nehmen ließen. „Das war der Knackpunkt des Spiels, von da an ging fast nichts mehr“, meinte Nagel.

TV Jahn: Martin Kumpmann, Alexander Nagel, Kai Stöver, Björn Bagung, Björn Hagestedt, Sven Musiol, Mirko Rohde, André Schneider, Waldemar Siemens, Benjamin Back

Datum: 24.01.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Tabellennachbarn zu Gast beim TV Jahn

Volleyball: Heimspieltag heute ab 15 Uhr am Blücherweg

Die Volleyballer des TV Jahn, hier Kai Stöver, werden sich vor allem gegen Aschen-Strang strecken müssen. FOTO: Rolf Tobis
Mit zwei Siegen würde der TV Jahn seine beiden Gastmannschaften in der Tabelle überflügeln.
Von Katja Nonnenkamp

Delmenhorst. An ihrem heutigen Heimspieltag gegen Bremen 1860 II und TuS Aschen-Strang wollen die Volleyballer des TV Jahn punkten, um sich in der Oberliga in der oberen Tabellenhälfte zu etablieren.
Um dieses Ziel erreichen zu können, muss die Mannschaft um Zuspieler Alexander Nagel zumindest gegen die Gäste von Bremen 1860 II erfolgreich sein. Ein Sieg ist in dieser Partie fest eingeplant, zumal schon das Hinspiel mit 3:0 deutlich an die Violetten gegangen ist.
Gegen den Gast aus Bad Rothenfelde wird es sicher enger werden. „Ich erwarte eine sehr ausgeglichene Partie“, so Nagel. Neu an Bord der ersten Herren ist Angreifer Mirko Rhode, der seinen Wehrdienst in Delmenhorst absolviert. Rhode stammt gebürtig aus Eberswalde und trainiert seit zwei Wochen bei den Violetten. „Aufgrund der Abstimmung hängt es sehr vom Spielverlauf ab, ob Mirko zum Einsatz kommt“, erklärt Nagel.
Eine Chance auf eine Revanche erhoffen sich die Verbandsliga-Herren des VfL Wildeshausen ebenfalls am Sonnabend bei ihrem Auswärtsspiel in der Verbandsliga. Bei der zweiten Garnitur des Oldenburger TB will die Mannschaft um Außenangreifer Frank Gravel vor allem im Block alles geben, um sich für die knappe Heimniederlage in der Hinrunde zu rehabilitieren. Mit 13:15 unterlag der VfL im Tiebreak nur denkbar knapp und ein Sieg wäre für die Wildeshauser wichtig, um die Oldenburger in der Tabelle auf Distanz zu halten.

Datum: 19.01.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Um Haaresbreite am ersten Sieg vorbei

Volleyballerinnen von Jahn II verlieren nach 2:0-Führung

Delmenhorst (kno). Die Volleyballerinnen des TV Jahn II sind bei ihrem 2:3 (25:20, 25:22, 17:25, 18:25, 10:15) beim Vareler TB in der Landesliga gegen den Vareler TB nur knapp am ersten Saisonsieg vorbei geschrammt.
Die Schützlinge von Trainer Christoph Barton begannen mutig und mit druckvollen Angriffen. Nach der 2:0-Satzführung der Violetten witterte der Trainer schon den ersten Sieg der Saison.
Im dritten Durchgang brach das junge Teams jedoch komplett ein. Mit 7:21 lagen die Jahn-Damen schon hinten, als sich so etwas wie Kampfeswillen entwickelte. Den enormen Rückstand konnten die Violetten jedoch nicht mehr aufholen. Auch Satz vier ging an die Gastgeber, die mit ihrem hohen Block fast alle Angriffe der Violetten abfingen. Im Tiebreak machte sich der Erschöpfung einzelner Spielerinnen bemerkbar.
„Mit ein paar Wechselalternativen hätten wir hier gewonnen“, ist Barton überzeugt, denn der Trainer konnte nur sechs Spielerinnen mit nach Varel nehmen.

Jahn II: Nathalie Groborz, Sarah Groborz, Jennifer Dittmar, Ulrike van Zadel, Kristina Schneider, Viola Ruberg

Datum: 16.01.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Beste Chancen, den ersten Sieg zu landen

Volleyball: Jahn II spielt in Varel

Delmenhorst·Wildeshausen (KNO). Am morgigen Sonnabend haben die zweiten Volleyball-Damen des TV Jahn die Chance gegen den Vorletzten der Landesliga, Vareler TB, die ersten Punkte in der Saison zu holen. Mit nur zwei gewonnenen Sätzen auf der Habenseite lief die bisherige Saison für die Schützlinge von Trainer Florian Süßmuth nicht gerade rosig.
Jedoch waren die Erwartungen auch nicht gerade hoch, nachdem die Mannschaft erst kurz vor Saisonstart zusammengewürfelt wurde und die meisten Spielerinnen drei Ligen übersprangen. Jedoch ist für Süßmuth die Zeit des Eingewöhnens nun vorbei und er traut seinem jungen Team mehr als nur einen Satzgewinn zu. Dem Vareler TB konnten die Violetten bereits in der Hinrunde einen Satz abnehmen und so müssen die Mädchen des TV Jahn zeigen, wie viel sie in den letzten Monaten gelernt haben. Varel hat bis auf den Sieg gegen das Süßmuth-Team keine weitere Begegnung gewonnen. Die Auswärtspartie ist für 15 Uhr angesetzt.
Die erste Damenmannschaft des VfL Wildeshausen spielt ebenfalls am Sonnabend um 15 Uhr in der Landesliga. Der Gegner heißt hier: SG Ofenerdiek/Ofen, die sich zur Zeit auf einem Mittefeldplatz in der Tabelle tummeln. Will das Team von Trainer Gunther Wieking den Anschluss an die Tabellenspitze halten, ist ein Sieg Pflicht. In der Hinrunde gab es nur einen knappen Sieg im Tiebreak für die Wildeshauserinnen, so dass das Wieking-Team konzentriert zu Werke gehen muss. Derzeit ist Wildeshausen Dritter und lauert auf Ausrutscher der Konkurrenz.

Datum: 13.01.2009 Quelle: Delmenhorster Kurier

Schmuckloser Pflichtsieg
TV Jahn Delmenhorst II nutzt das Spiel in Achim für Personaltests

Von Gerhard Göldenitz

DELMENHORST. Spitzenreiter TV Jahn Delmenhorst II kam in der Volleyball-Landesliga 3 in nur 51 Minuten zu einem ungefährdeten und deutlichen 3:0-Erfolg (25:11, 25:17, 25:16) über Schlusslicht TSV Achim.

Ohne Florian Geisler, der an einer schmerzhaften Fingerverletzung laboriert, und Andreas Adomeit, dafür aber mit Thorben Haschke und Sergej Berger traten die Schützlinge von Trainerin Ulrike van Zadel ihre Reise zum Träger der Roten Laterne an. Das Projekt Meisterschaft und Aufstieg kommt jetzt so langsam in die heiße Phase, da sind Siege gegen schwache Teams wie den TSV von vornherein Pflicht.

Entsprechend konzentriert ging das Team um Mannschaftsführer Henner Schmidt, der diesmal nicht als Zuspieler, sondern als Diagonalangreifer fungierte, die Sache an. Schnell erspielten sie sich eine beruhigende Führung gegen einen Gastgeber, der im ersten Spiel Verfolger Hambergen an den Rand einer Niederlage brachte und dabei sein ganzes Pulver verschoss. Die Hausherren waren sichtlich erschöpft und auch enttäuscht über die entgangene Sensation, sie boten den Violetten kaum Widerstand und ergaben sich frühzeitig.

Auf Seiten des TV Jahn konnte Trainerin Ulrike van Zadel so einiges ausprobieren und ließ Hamed Azadzoy statt Henner Schmidt auf der Stellerposition durchspielen. Auch die restlichen Mannschaftsposten wurden reihum mit verschiedenen Akteuren besetzt, was aber dem Spielfluss des Tabellenführers keinen Abbruch tat. Am Ende stand ein nie gefährdeter Pflichtsieg ohne jeglichen Glanz, doch darüber war im Lager der Gäste niemand traurig. Der Start ins Projekt Meisterschaft 2009 ist geglückt, und so kann der Fokus langsam auf den 7. Februar gelegt werden, wenn Verfolger Bremen 1860 IV empfangen und eine Vorentscheidung auf dem Weg zum Titel fallen wird.

TV Jahn Delmenhorst II: Dominik Bierek, Henner Schmidt, Peter Rose, Christoph Barton, Joachim Wilkens, Khesrau Azadzoy, Lars Kolberg, Hamed Azadzoy

Datum: 13.01.2009 Quelle: Delmenhorster Kurier

Immer der Stärke des Gegners angepasst
Volleyballerinnen des TV Jahn Delmenhorst starten mit zwei Siegen ins neue Jahr

Von Gerhard Göldenitz

DELMENHORST. Als durchaus geglückt könnte der Start ins neue Jahr für die Landesliga-Volleyballerinnen des TV Jahn Delmenhorst bezeichnet werden. Beim Heimspieltag waren die Violetten erst gegen den TV Eiche Horn III mit 3:1 (21:25, 25:20, 25:21, 25:14) erfolgreich und hielten danach auch den Oldenburger TB II ohne Satzverlust mit 25:20, 25:21, 27:25 auf Distanz.

Der erste Auftritt im Jahre 2009 war für die Schützlinge von Trainer Alexander Nagel zwar von Erfolg geprägt, aber die Vorstellung gegen den Vorletzten TV Eiche Horn III war alles andere als souverän. Kapitän Alessa Ruberg fand ziemlich deutliche Worte für die Vorstellung ihres Teams: "Das Spiel war eine einzige Katastrophe, die schlechteste Saisonleistung." Vor allem zu Beginn der Begegnung lief wenig zusammen im Spiel der Violetten, die mit fast komplettem Kader angetreten waren. Es waren zwar einige Spielerinnen gesundheitlich angeschlagen, doch das sollte und konnte nicht als Begründung für das schwache Spiel herhalten.

Eine enorme Zahl an Eigenfehlern auf Seiten der Delmenhorsterinnen begünstigte den Satzgewinn des ersten Abschnittes für die biederen Gäste aus Bremen. Selbst im zweiten Satz blieb vieles Stückwerk im Spiel der Gastgeberinnen, die sogar schon mit 15:20 hinten lagen, ehe eine Aufschlagserie von Alessa Ruberg doch noch zum Satzausgleich führte. Und auch im dritten Abschnitt musste erst eine Serie von Zuspielerin Anki Lux herhalten, ehe auch dieser Durchgang gewonnen wurde. Allerdings hatten sie danach den Gästen den Zahn gezogen und feierten einen zäh erkämpften Sieg.

Als hätten sie ihre Kräfte und ihr Können für das schwere Spiel gegen den OTB II aufgespart, spielten die Schützlinge von Coach Alexander Nagel jetzt wie ausgewechselt und um eine ganze Klasse besser. "Hier zeigten wir endlich, dass wir Volleyball spielen können", zeigte sich Alessa Ruberg richtiggehend euphorisiert über die jetzt gute Vorstellung ihres Teams. Selbst als eine deutliche 21:13-Führung im ersten Abschnitt fast noch kippte, blieben sie ruhig im Lager des TV Jahn. "Bei der hohen Führung dürfen wir mal ein paar Punkte verschenken", war sogar Trainer Nagel zuversichtlich, dass es am Ende doch noch reichen würde. Das Spiel blieb bis zum Schluss auf einem deutlich höheren spielerischen Niveau als die Partie gegen Eiche Horn. Weil in den entscheidenden Situationen des dritten Satzes vor allem der Angriff und der Block die Akzente setzten, war der deutliche Sieg mehr als verdient. Trotzdem verschließen die Delmenhorster nicht die Augen vor den offensichtlichen Schwächen. "Für die nächsten Spiele müssen wir an unserer Konzentration arbeiten, sodass wir die Sätze noch klarer gewinnen", blieb Alessa Ruberg trotz der beiden Siege kritisch.

TV Jahn Delmenhorst: Nadine Wentzke, Katrin Niehaus, Katrin Düser, Saskia van Lengen, Britta Niehaus, Christin Stark, Simone Scherf, Alessa Ruberg, Kerstin Rosenberger, Christin Skandera, Anki Lux

Datum: 13.01.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Mit Glückshose an die Spitze

Volleyball: Herren des TV Jahn II siegen beim Schlusslicht

Delmenhorst (kno). Die zweiten Volleyball-Herren des TV Jahn haben mit ihrem 3:0 (25:11, 25:17, 25:16) die Spitze der Landesligatabelle erklommen.
Die Violetten ließen sich vom Kellerkind nicht lange bitten und brachten ihren Sieg in nur 51 Minuten unter Dach und Fach. „Das muss an meiner Glücktrainingshose gelegen haben, die hatte ich bei unseren Niederlagen nicht an“, schmunzelt Trainerin Ulrike van Zadel, die ihr Team vor der Begegnung ordentlich wachgerüttelt hatte. Der ärgste Verfolger, der TV FA Hambergen, konnte im Spiel zuvor gegen den Tabellenletzten nur mit Müh und Not im Tiebreak bestehen, so dass sich der TV Jahn Einiges vornehmen konnte.
Kapitän Henner Schmidt agierte wegen der Ausfälle von Andreas Adomeit und Florian Geisler erstmalig auf der Diagonalposition und das Zuspiel übernahm Hamed Azadzoy. Dass sich diese Kombination als erfolgreich herausstellte, war schon nach den ersten Ballwechseln klar. „Die Beiden haben sehr gut miteinander harmoniert“, so van Zadel.
Die Delmenhorster Gäste ließen von Beginn an keine Zweifel daran, wer als Sieger vom Platz gehen würde. Den druckvollen Aufschlägen und Angriffen der Violetten hatte der TSV nur wenig entgegen zu setzen. Obwohl noch nicht wieder ganz genesen, standen diesmal auch Thorben Haschke und Sergej Berger der Mannschaft zur Verfügung, so dass van Zadel aus dem Vollen schöpfen konnte.
„Wir sind jetzt oben in der Tabelle angekommen, da wollen wir auch nicht mehr weg“, stellt van Zadel ehrgeizig klar.

Jahn II: Henner Schmidt, Hamed Azadzoy, Lars Kolberg, Peter Rose, Dominik Bierek, Joachim Wilkens, Khesrau Azadzoy, Christoph Barton, Thorben Haschke und Sergej Berger

Datum: 13.01.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Vorfreude auf das Saisonfinale wächst weiter

Volleyball: Zwei Siege für TV Jahn

Fällt die Entscheidung tatsächlich erst am letzten Spieltag in der Halle am Blücherweg? Dann gibt Spitzenreiter Bremen 1860 II – zwei Punkte vor dem TV Jahn platziert – seine Visitenkarte beim Tabellenzweiten ab.
Von Katja Nonnenkamp
Delmenhorst. Wer soll diese Volleyballerinnen noch stoppen? Bei ihrem Heimspiel haben die ersten Damen des TV Jahn in der Landesliga gegen den TV Eiche Horn III mit 3:1 (21:25, 25:20, 25:21, 25:14) und gegen die direkten Verfolgerinnen vom Oldenburger TB II mit 3:0 (25:20, 25:21, 27:25) gewonnen. Mit diesen zwei Siegen festigte das Team von Trainer Alexander Nagel den zweiten Platz in der Tabelle.
Dabei sah es zu Beginn des Spieltages nicht gerade rosig für die Violetten aus. Gegen die Hornerinnen kam die Mannschaft von Kapitän Alessa Ruberg nur schwer ins Spiel. „Das war eine einzige Katastrophe – die schlechteste Saisonleistung“, so Ruberg. Jedoch steigerte sich der TV Jahn von Satz zu Satz und konnte dann im vierten Satz endlich zeigen, dass die Violetten den Bremerinnen haushoch überlegen waren.
Im zweiten Spiel des Tages, gegen den Verfolger aus Oldenburg, sahen die Zuschauer ein kampfbetontes Match auf technisch hohen Niveau. Mit einer stabilen Annahme und platzierten Angriffschlägen erarbeiteten sich die Delmenhorsterinnen in jedem Satz einen kleinen Vorsprung, der jedoch aufgrund von Konzentrationsschwierigkeiten schnell schmolz.
„Wenn wir führen, dann können wir uns aber auch ein paar Fehler erlauben“, zeigt sich Nagel gönnerhaft. Vor allem im Block und Angriff glänzten die Violetten und ließen die Oldenburgerinnen letztlich doch glatt hinter sich. „Für die nächsten Spiele müssen wir an unserer Konzentration arbeiten, um die Sätze klarer zu gewinnen“, resümiert Ruberg.

TV Jahn: Anki Lux, Alessa Ruberg, Nadine Wentze, Britta Niehaus, Katrin Niehaus, Kerstin Rosenberger, Simone Scherf, Christin Stark, Kristin Skandera, Katrin Düser, Christin Plattfaut.

Datum: 10.01.2009 Quelle: Delmenhorster Kurier

Richtungweisende Spiele

Landesliga 4 Damen: Gleich zu Beginn des neuen Jahres steht dem TV Jahn Delmenhorst eine erste ernsthafte Standortbestimmung bevor, die richtungweisend für den weiteren Saisonverlauf werden könnte. Der Tabellendritte trifft dabei in eigener Halle auf den Vorletzten TV Eiche Horn III sowie den derzeit zweitplatzierten Oldenburger TB II. Vor allem die Begegnung mit Eiche Horn ist besonders wichtig, denn es gilt, gegen die schlechter platzierten Teams auf jeden Fall zu punkten - und der 3:0-Hinspielerfolg zeigt, dass das locker geht. Danach käme die Kür gegen die Turnerbündler, gegen die das Hinspiel 1:3 verloren wurde. Derzeit gibt es im Team von Jahn-Trainer Alexander Nagel allerdings noch einige Erkrankte. Am Sonntag sollen aber alle Akteure wieder fit sein. Vor allem der Einsatz von Libera Kerstin Rosenberger ist wichtig für die Psyche des Teams. Insgesamt bleibt abzuwarten, in welcher Verfassung sich der TV Jahn nach der Winterpause präsentiert und ob er es schafft, an die guten Leistungen von 2008 anzuknüpfen.

(KLV)

Anpfiff: Sonntag, 11 Uhr, Halle Blücherweg

Datum: 10.01.2009 Quelle: Delmenhorster Kurier

Keine unnötigen Satzverluste

Landesliga 3 Herren: Für den Spitzenreiter TV Jahn Delmenhorst II steht eine - zumindest nach der Papierform - einfache Aufgabe gegen den Tabellenletzten TSV Achim auf dem Programm. Nach der langen Winterpause und der zuletzt erlittenen empfindlichen Niederlage gegen Stotel zum Jahreswechsel gilt es nun, schnellstmöglich den Rhythmus wiederzufinden und keine unnötigen Satzverluste mehr zu kassieren. Das Team von Trainerin Ulrike van Zadel wird ohne Sergej Berger und Andreas Adomeit die Reise nach Achim antreten, aber auch hinter dem Einsatz von Florian Geisler steht noch ein Fragezeichen. Ebenfalls fraglich ist, ob Thorben Haschke, der unter der Woche zum ersten Mal wieder trainierte, bereits einsatzfähig ist. Das Hinspiel haben die Delmenhorster 3:0 gewonnen, das Schlusslicht der Liga ist noch sieglos und hat erst zwei Sätze für sich entschieden, was einen Erfolg der Violetten wahrscheinlich macht. Alles andere als ein Sieg wäre daher eine Enttäuschung.

(KLV)

Anpfiff: Sonnabend, 17 Uhr, Achim, Halle Karlstraße

Datum: 10.01.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Landesliga-Damen starten mit Heimspielen ins neue Jahr

Volleyball: VG Del-Berg-Um und TV Jahn wollen punkten


In die Hände klatschen und auf geht’s: Die Damen der VG Del-Berg-Um spielen an der Uhlandstraße gegen TuS Huchting und die zweite Mannschaft von Bremen 1860. FOTO: Rolf Tobis
Delmenhorst (KNO). Die Volleyballerinnen gehen frisch ans Werk: Bei den Delmenhorster Damen-Landesligamannschaften stehen an diesem Sonntag die ersten Heimspiele im neuen Jahr an. Die erste Mannschaft der VG Del-Berg-Um kämpft vor heimischen Publikum ab 10 Uhr in der Halle Uhlandstraße gegen den TuS Huchting und gegen Bremen 1860 II. Gegen beide Teams verlor die Mannschaft um Zuspielerin Kerstin Frohburg in der Hinrunde. „In eigener Halle müssten die Vorteile aber auf unseren Seiten liegen und wir wollen Revanche nehmen“, so Frohburg.
Die Delmenhorster Nachbarinnen des TV Jahn spielen ab 11 Uhr am Blücherweg gegen den TV Eiche Horn III und den OTB II. Gegen die Bremerinnen vom TV Eiche Horn steht für die erste Mannschaft des Vereins ein Pflichtsieg an. Das anspruchsvollere Spiel wird jedoch gegen die Oldenburgerinnen erwartet, die sich als Tabellenzweiter sicher nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. „Erst kommt die Pflicht, dann die Kür“, erklärt Jahn-Kapitän Alessa Ruberg die Planung des Spieltags.
Bereits heute stehen die Herren des VfL Wildeshausen bei Kellerkind TuS Varrel in der Pflicht. Die ersten Herren (siehe Halbzeit-Fazit im nebenstehenden Bericht) des VfL Wildeshausen stehen unter Zugzwang. Wenn das Team um Außenangreifer Frank Gravel ihre bisherige gute Ausgangsposition in der Verbandsliga behaupten will, muss gegen das Tabellenschlusslicht, den TuS Varrel, ein Sieg her. Ein Selbstläufer wird dieses Spiel jedoch in keinem Fall; das mussten die Wildeshauser bereits in der Hinrunde schmerzlich erfahren. Mit einem 1:2-Satzrückstand, standen die Herren von Trainer Andreas Fortmann schon mit dem Rücken zur Wand und konnten nur mit einem gewaltigen Kraftakt das Spiel letztendlich noch drehen.
Fortmann selbst wird jedoch nicht zur Verfügung stehen, da er seiner Verpflichtung als Trainer in Rechterfeld nachgehen wird, ebenso wie Ludger Ostermann in Cappeln. Gesundheitliche Probleme machen zudem den Einsatz von Jens-Uwe Prütz fraglich.

Datum: 08.01.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Bei Jahn II ist positive Entwicklung in Sicht

Volleyball: Damen streben Sieg an

Delmenhorst (KNO). Nur sechs Wochen vor Saisonstart wurden die ehemaligen dritten und vierten Volleyball-Damen des TV Jahn zur neuen zweiten Mannschaft des Vereins formiert und von der Bezirksklasse in die Landesliga gesteckt. Riesige Aufgaben standen somit den Trainern Florian Süßmuth und Christoph Barton bevor.
„Allmählich wächst die Mannschaft aber zusammen“, so Barton, der vor Saisonstart noch einen Satzgewinn als Ziel ausgab, nun jedoch davon überzeugt ist, dass sein Team auch ein ganzes Spiel für sich entscheiden kann. Vor allem die großen Konzentrationsschwächen in der Annahme verhindern in den Schlussphasen der Sätze ein erfolgreiches Abschneiden.
Startete das Team mit 15 Spielerinnen in die Saison, so setzte gleich zu Beginn der Spielzeit eine große Fluktuation ein und Cheftrainer Süßmuth reiste häufig mit nur sieben bis acht Spielerinnen zu den Gegnern. „Das ist sehr schade, denn häufig wäre mehr drin gewesen“, so Süßmuth.
Der Knoten im jungen Team des TV Jahn könnte platzen, wenn gleich zu Beginn der Rückrunde der erste Sieg errungen werden könnte. „Es sind sicher nicht nur zwei Satzgewinne drin, sondern auch zwei Siege“, ist Süßmuth überzeugt von seinen Mädchen.

Datum: 07.01.2009 Quelle: Delmenhorster Kurier

"Mit der Entwicklung bin ich zufrieden"
Alexander Nagel übernahm die schwere Aufgabe, die Nachfolgerinnen der Volleybees zu formen

Sie traten als Nachfolgerinnen der "Volleybees" ein schweres Erbe an - doch sie haben die Erwartungen an sie mehr als erfüllt. Zum Start ins Neue Jahr belegen die Volleyballerinnen des TV Jahn Delmenhorst in der Landesliga 4 nach zum Teil tollen Leistungen einen hervorragenden dritten Platz. Über den bisherigen Saisonverlauf und die Ziele im Jahr 2009 sprach Gerhard Göldenitz mit Trainer Alexander Nagel.

Frage: Ihre Mannschaft steht zur Zeit sehr gut da. Haben Sie damit gerechnet?
Alexander Nagel: Nein, weil du es als Aufsteiger immer schwerer hast, dich ans Niveau zu gewöhnen. Ich konnte die Liga nicht einschätzen und bin auch ein wenig überrascht über unsere gute Platzierung.

Wie zufrieden sind Sie mit sich selbst - es ist ja auch ihre erste Trainerstation im Damenbereich?
Die Mädels ziehen sowohl im Training als auch im Spiel voll mit. Wenn du Erfolg hast, ist alles einfacher. Ich bin sehr zufrieden und habe auch noch Spaß dabei.

Sie gelten unter den Spielerinnen als Antreiber, aber auch als jemand, der mit Wechseln das Team aus dem Konzept bringen kann.
Das mit dem Wechseln sehe ich anders. Ich finde, im Volleyball wird viel zu wenig gewechselt, um bestimmte Spielsituationen auszunutzen. Ich habe zwölf Spielerinnen mit Stärken und Schwächen, die es auszunutzen gilt. Man muss Akzente setzen und alle im Team müssen wissen, dass sie wichtig sind.

Wo sehen Sie in Ihrem Team noch Potenzial?
Mit der taktischen Entwicklung bin ich sehr zufrieden, sie kann aber auch noch besser werden. Meine Damen müssen noch lernen, die Schwächen des Gegners im Spiel stärker auszunutzen. Die technischen Defizite gilt es zu minimieren, dann könnte man aus diesem Team noch mehr herauskitzeln.

Wo geht die Reise in diesem Jahr noch hin?
Unsere bisherigen drei Niederlagen erlitten wir jeweils gegen die Topteams der Liga, und da waren wir jedes Mal nicht mit dem besten Kader angetreten. Es ist enorm wichtig, dass alle Spielerinnen da sind, dann können wir noch einiges erreichen. Ich hoffe, dass wir uns in der Rückrunde oben halten können. Der Aufstieg ist für uns nicht zwingend, und ich denke, erst gegen Ende der Saison wird klar, wohin die Reise für uns geht.

Sie sind oft bei den Spielen der Damen nicht dabei, weil Sie selbst in der ersten Herrenmannschaft aktiv sind. Wie schwer wiegt das?
Insgesamt ist das sicherlich ein Nachteil für uns, aber mit Conny Freitag haben wir eine gute Alternative gefunden. Trotzdem ist es sicherlich schwierig, da ich durch meine Trainingsarbeit das Team besser kenne und einschätzen kann. Ich würde im Spiel wahrscheinlich noch schneller auf bestimmte Situationen reagieren. In der Rückrunde werde ich aber nur ein Mal fehlen, da entspannt sich die Lage etwas.

Versuchen Sie Ihre Mentalität an das Team weiterzugeben?
Auf jeden Fall muss jede Spielerin ihren eigenen Part finden, keine sollte versuchen, mich zu kopieren. Meine Einstellung zum Volleyball ist immer auch eine Gratwanderung, auch was den Umgang mit den Schiedsrichtern angeht. Der positive Wille, das Beste abzuverlangen, muss für mich klar erkennbar sein. Ein bis zwei Spielerinnen müssen auf dem Feld diesen Part übernehmen und damit die anderen mitziehen.

Was ist bei einer Damenmannschaft anders als bei Männern?
Bei den Damen muss man die Art und Weise, wie man mit ihnen umgeht geht, an deren Mentalität anpassen. Die Wortwahl, aber auch die Tonlage ist eine andere als bei Männern. Es sollten mehr die Stärken als die Schwächen angesprochen werden. Damen sind in dieser Beziehung deutlich empfindlicher.

Datum: 07.01.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Tabellenspitze mit vollem Kader verteidigen

Volleyball: Jahn II mit neuen Zielen

Delmenhorst (KNO). Das hätten sich die zweiten Volleyball-Herren des TV Jahn im Sommer nicht träumen lassen. Neue Trainerin und zum Jahresende Platz eins in der Landesliga. Ulrike van Zadel stieß aus Bremen zum Team und machte ihren Mannen gleich von Beginn an ordentlich Dampf.
Als Saisonziel wurde der Klassenerhalt ausgegeben und der sollte so schnell wie möglich realisiert werden. Dass die Violetten um Mannschaftsführer Henner Schmidt nun von Sieg zu Sieg eilen sollten und die Niederlagen nur denkbar knapp ausfielen, das überraschte die Trainerin wenig. „Die Mannschaft spielt harmonisch zusammen, wir sind schnell ein Team geworden“, erklärt van Zadel.
Mit diesem Erfolg hätte Schmidt jedoch nicht gerechnet: „Es lief besser, als wir uns das gedacht haben“, so der Kapitän. Die Integration neuer Spieler aus der eigenen dritten Mannschaft funktionierte recht schnell und auch der Weggang von Michael Regel wurde kompensiert.
Von der Tabellenspitze wollen die Herren auch so schnell nicht mehr weg und haben sich für die Rückrunde neue Ziele gesetzt. Van Zadel sieht noch eine Menge Arbeit auf ihr Team zukommen, ist sich aber sicher, dass auch dies gemeistert werden kann. Der weitere Verlauf der Saison wird sicher auch davon abhängig sein, ob die Angreifer Thorben Haschke und Sergej Berger ihre Verletzungen auskurieren können. „Wenn wir die kommenden Spiele mit vollem Kader bestreiten können, dann ist da noch mehr drin“, weiß Schmidt zu berichten.

Datum: 05.01.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Aufsteiger kommt bestens in der Landesliga zurecht

Volleyball: Jahn-Damen sind Dritte

Vor allem beim Sieg über Del-Berg-Um war der Jubel bei Jahn (hier Britta Niehaus) groß. FOTO: Rolf Tobis
Delmenhorst (KNO). Als Aufsteiger hatte sich die Volleyball-Damen des TV Jahn Delmenhorst vorgenommen, den erarbeiteten Landesligaplatz möglichst schnell zu sichern. Jedoch war vor Saisonbeginn die Unsicherheit riesengroß.
„Wir wussten nicht, was uns in der Liga erwartet und haben gehofft, dass die Bremer Teams etwas schwächer sind“, erklärt Kapitän Alessa Ruberg. Für das Ruberg-Team war es ein kompletter Neubeginn: Trainer Matthias Trzeja ging beruflich nach Wilhelmshaven und die ersten Damen des Vereins lösten sich auf. So wurde aus den Zweiten die Erste und mit Alexander Nagel kam aus der Oberligamannschaft des Vereins gleich noch ein neuer Trainer.
„Trotz dieser Veränderungen mussten wir die Mannschaft nicht komplett verändern, darauf sind wir stolz“, so Ruberg. Taktisch haben die Violetten einen großen Schritt getan und sind in ihren Leistungen nicht stehen geblieben. Das zeigte sich vor allem im Lokalderby gegen das landesligaerfahrene Team der VG Del-Berg-Um. „Der 3:0-Sieg war bisher das Highlight der Saison“, so Nagel. Die Damen stehen auf dem dritten Tabellenplatz und mit nur drei Niederlagen gegen die besten Teams der Liga kann Nagel zufrieden sein.
Die größten Stützen im Team sind sicherlich Mittelblockerin Simone Scherf, die lange Jahre in der Verbandsliga spielte, und Zuspielerin Anki Lux, die Stabilität im Spielaufbau garantiert. „Aber natürlich sind alle wichtig, das macht uns aus und deshalb sind wir auch so ein gutes Team“, erklärt Ruberg.

Datum: 02.01.2009 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Volleyballer des TV Jahn halten Oberliga-Kurs

Herren peilen Mittelfeldplatz an

Delmenhorst (KNO). Vor großen Aufgaben standen die Volleyball-Herren des TV Jahn zu Beginn der Saison. Der berufliche Weggang von Außenangreifer Matthias Trzeja musste kompensiert und drei Jugendspieler sollten ins Team eingebaut werden. Die Halbzeit-Bilanz fällt positiv aus.
Sven Musiol als Eigengewächs des Vereins ist einer der Jugendspieler. Er ist aber nur an den Wochenenden in der Heimat und kann nicht am Training teilnehmen. „Sven bekommt bei den Spieltagen nur wenig Einsätze, die macht er aber gut“, freut sich Trainerin Susanne Schalk über sein Durchhaltevermögen.
Mit den Youngstern Waldemar Siemens und Björn Hagestedt kann Schalk da schon besser planen und sie gezielt einsetzen. Durch die Zusammenlegung mit den Bremern hat sich die Oberliga, anders als erwartet, nicht sehr verändert. „Das Mittelfeld ist jedoch viel enger zusammen“, erklärt Kapitän Kai Stöver. Mankos sieht Stöver vor allem in der Abstimmung der Mannschaft, da die Trainingsmoral des Teams zum Jahresende stark nachließ.
Nach einer Teambesprechung Anfang Dezember ist die Stimmung aber wieder gelöster und nun will die Mannschaft wieder an einem Strang ziehen, um das ausgegebene Saisonziel, Platz drei bis fünf, zu erreichen. „Obwohl wir holprig und mit ein paar Niederlagen begonnen haben, sind wir jetzt wieder auf Kurs“, meint auch Zuspieler Alexander Nagel zur Situation der Oberliga-Herren.
Im neuen Jahr müssen die Violetten wieder mit ihren Stärken, der aufmerksamen Abwehr und ihrem starken Kombinationsspiel am Netz, auftrumpfen, um nicht unnötig in den Abstiegsstrudel zu geraten. Der aktuelle sechste Rang muss gehalten werden, denn am Ende der Saison steigen Platz acht bis zehn direkt ab, der Siebte muss in die Relegation.

Datum: 17.12.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Warten auf den ersten Sieg
Volleyballer von Jahn II verlieren auch gegen TG Wiesmoor

Von Gerhard Göldenitz

DELMENHORST. In der Staffel 1 der Volleyball-Landesliga kamen die jungen Aufsteigerinnen des TV Jahn Delmenhorst II im Auswärtsspiel bei der TG Wiesmoor nicht über einen Achtungserfolg hinaus und unterlagen mit 0:3 (17:25, 14:25, 7:25).

Nur sieben Spielerinnen traten die Reise nach Ostfriesland an, wobei auch kein Betreuer mitfuhr. Deshalb übernahm Nathalie Groborz diesen Part, und sah eine Mannschaft, die nur zu Beginn der Partie einigermaßen mithielt. Mit einigen starken Angaben und mehreren gelungenen Angriffsaktionen gestaltete der TV den ersten Satz bis zur Mitte ausgeglichen. Erst als sich in der Annahme der Violetten die ersten Fehler einschlichen, zog Wiesmoor davon und holte sich den ersten Durchgang.

In den beiden folgenden Abschnitten fanden die jungen Gästespielerinnen überhaupt nicht mehr zu ihrem Spiel, weil sie durch die hart und platziert geschlagenen Angaben der Gastgeberinnen derart verunsichert waren, dass erneut kaum eine Annahme zum Zuspiel kam. Die wenigen Angriffsversuche brachten entsprechend kaum Punkte, und so kam Wiesmoor am Ende zu einem nie gefährdeten Sieg.

"Wir sind der Meinung, dass es nicht unbedingt daran lag, dass wir keinen Trainer dabei hatten, sondern der Mangel an Spielerinnen. Wir hoffen, dass wir die nächsten Spiele mit einem größeren Kader antreten können und dann endlich unseren ersten Sieg einfahren", zeigte sich Interimscoach Nathalie Groborz überzeugt davon, dass ihre Mannschaft doch noch gewinnen kann - wenn auch erst im nächsten Jahr.

Die bisherige Bilanz der Delmenhorsterinnen sieht entsprechend schlecht aus. In neun Partien wurden nur zwei Sätze gewonnen. Trotzdem beträgt der Abstand zum Relegationsplatz lediglich sechs Punkte, was sicherlich noch zu schaffen wäre, wenn denn endlich mal der erste Sieg in der Landesliga eingefahren würde.

TV Jahn Delmenhorst II: Nathalie Groborz, Natalie Puklicz, Sarah Groborz, Virginia Balcerak, Viola Ruberg, Jennifer Dittmar, Kristina Schneider

Datum: 17.12.2008 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Konkurrenz von Jahn II wittert wieder Morgenluft

Volleyball: Herbstmeister rutscht aus

Delmenhorst (THM). Die Herbstmeister der Volleyball-Landesliga 3 der Herren sind ausgerutscht. Völlig überraschend verlor die zweite Mannschaft des TV Jahn am letzten Heimspieltag des Jahres mit 1:3 gegen den TuS Stotel. Der 3:0-Sieg, der zuvor gegen TuS Vahr eingefahren wurde, erhellte im Nachhinein die Stimmung nicht wesentlich. Die Konkurrenz ist nämlich wieder dran.
Die Mannschaft von Trainerin Ulrike van Zadel tat sich schon gegen Vahr schwer. Beim 25:15 im ersten Satz attestierte die Trainerin ihrer Mannschaft noch eine Überlegenheit, danach krampfte sich der Favorit zu zwei 26:24-Erfolgen. Das Fehlen der angriffsspieler Sergej Berger und Thorben Haschke machte sich doch bemerkbar.
Im zweiten Spiel des Tages holte sich Jahn den ersten Satz mit 25:21, doch dann nahm Stotel Revanche für die Hinspielniederlage eine Woche zuvor. Die Violetten kassierten mit 15:25, 23:25 und 14:25 drei Satzverluste in Serie und somit die zweite Niederlage der Saison. Entscheidend waren die schlechte Annahme bei den Gastgebern und die größere Konstanz von Stotel. Trotz der Niederlage bleibt Jahn II vor Hambergen und 1860 Bremen IV, doch beide Konkurrenten wittern Morgenluft.

TV Jahn II: Dominik Bierek, Henner Schmidt, Peter Rose, Christoph Barton, Joachim Wilkens, Florian Geisler, Andreas Adomeit, Khesrau Azadzoy, Lars Kolberg, Hamed Azadzoy.

Datum: 17.12.2008 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Damen von Jahn II bleiben ohne Punkte

Volleyball: 0:3 gegen TG Wiesmoor

Delmenhorst (THM). Neunte Niederlage im neunten Spiel: In der Volleyball-Landesliga 1 der Damen hat TV Jahn II mal wieder ein glattes 0:3 hinnehmen müssen. Dieses Mal traf es die Mannschaft von Trainer Florian Süßmuth beim Spitzenteam von TG Wiesmoor.
Da Süßmuth verhindert war, übernahm Sarah Groborz das Coaching. Sie erlebte zunächst gute Aufschläge und Angriffe. „In der Mitte des ersten Satzes wurde unsere Annahme sehr schwach“, sah sie eine Ursache für das 17:25. Im zweiten Durchgang ließen sich die Jahn-Spielerinnen durch die Aufschläge des Gegners verunsichern. Zwischendurch gab es zwar einige längere Ballwechsel, die aber nie mit einem Punkt für Jahn II endeten. Der zweite Satz ging 25:14 für Wiesmoor aus. „Im dritten Satz hatten unsere gegnerinnen eine Aufschlagserie nach der anderen“, berichtete Groborz vom 7:25.
Die Moral ist bei den Violetten ungebrochen: „Wir hoffen, dass wir die nächsten Spiele mit einem größeren Kader antreten und unseren ersten Sieg schaffen“, so Groborz.

TV Jahn II: Natalie Puklicz, Nathalie Groborz, Sarah Groborz, Jennifer Dittmar, Kristine Schneider, Viola Ruberg, Virginia Balcerak

Datum: 16.12.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Ein taumelnder Spitzenreiter
Jahn Delmenhorst II hat in der Volleyball-Landesliga Probleme

Von Gerhard Göldenitz

DELMENHORST. Am letzten Heimspieltag des Jahres gab es für den Spitzenreiter in der Volleyball-Landesliga, den TV Jahn Delmenhorst II, einen eingeplanten 3:0-Sieg (25:15, 26:24, 26:24) über den TuS Vahr sowie eine unerwartete 1:3-Niederlage (25:21, 15:25, 23:25, 14:25) gegen den TuS Stotel.

Es war keine besonders berauschende Vorstellung. In eigener Halle taten sich die Schützlinge von Trainerin Ulrike van Zadel unnötig schwer gegen den abstiegsbedrohten TuS Vahr. Auch wenn mit Sergej Berger und Thorben Haschke zwei wichtige Angriffsspieler fehlten, ist die Leistung der Hausherren nicht zu erklären.

Gegen die betagte Truppe aus Vahr waren die Hausherren nur im ersten Durchgang die wirklich überlegene Mannschaft. In diesem Satz klappte auch das Angriffsspiel einigermaßen, obwohl sich bereits die Schwächen im Zuspiel abzeichneten. Oft wurden die Bälle nicht weit und auch nicht hoch genug gestellt, sodass Angriffspunkte häufig eher Zufallsprodukte waren. Dass die Gäste in diesem Spielabschnitt eher mit sich selbst zu tun hatten, begünstigte ebenfalls den hohen Satzgewinn. Danach passten sich die Gastgeber immer mehr ihrem schwachen Gegner an, und erst die Einwechslung des etatmäßigen Zuspielers Henner Schmidt, der für Hamed Azadzoy kam, brachte dem Spiel der Violetten mehr Druck. "Wir haben uns unserem Gegner angepasst und nicht druckvoll genug agiert", analysierte Kapitän Henner Schmidt das schwache Spiel seiner Mannschaft. Trotzdem reichte es am Ende zum glatten Spielgewinn, auch wenn die letzten beiden Abschnitte genauso gut umgekehrt hätten ausgehen können.

Im zweiten Spiel des Tages nahmen die Gäste aus Stotel dann erfolgreich Revanche für die am vergangenen Wochenende erlittene Tiebreak-Niederlage. Jahn kam zwar besser ins Spiel als gegen Vahr und holte sich auch den ersten Durchgang, doch auch im Auftakt des zweiten Heimspiel zeichnete sich bereits ab, dass die Gäste die homogenere Mannschaft stellten. Trainerin Ulrike van Zadel musste in diesem Spiel auf ihren Libero Khesrau Azadzoy verzichten, was sich in einer schlechteren Annahme niederschlug. Stotel präsentierte sich als das insgesamt bessere Team und glänzte vor allem mit einer sehr kampfstarken Abwehr. "Die haben einfach weniger Fehler gemacht als wir und auch insgesamt konstanter gespielt", geht für Schmidt die Niederlage am Ende völlig in Ordnung.

Trotzdem sind sie im Lager des TV Jahn mehr als zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf, denn das Team wird trotz der Niederlage gegen Stotel als Spitzenreiter in die Winterpause gehen.

TV Jahn Delmenhorst II: Dominik Bierek, Henner Schmidt, Peter Rose, Christoph Barton, Joachim Wilkens, Florian Geisler, Andreas Adomeit, Khesrau Azadzoy, Lars Kolberg, Hamed Azadzoy

Datum: 16.12.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Die Nähe zur Tabellenspitze gehalten
Volleyballerinnen des TV Jahn Delmenhorst schlagen Schlusslicht Habenhausen klar mit 3:0

Von Gerhard Göldenitz

DELMENHORST. Keine Blöße gaben sich die Damen des Volleyball-Landesligisten TV Jahn Delmenhorst bei ihrem Auswärtsspiel gegen den ATSV Habenhausen. In Abwesenheit ihres Übungsleiters Alexander Nagel siegten die Violetten beim Schlusslicht deutlich mit 3:0 (25:22, 27:25, 25:21). "Für uns war das Spiel, wenn auch nur gegen den Tabellenletzten, sehr wichtig, schließlich wollten wir die Nähe zur Spitze nicht verlieren", war Mannschaftsführerin Alessa Ruberg trotzdem zufrieden.

In Habenhausen hatte ihr Team allerdings Anlaufschwierigkeiten gegen einen unbequem zu spielenden Gegner. Trotz des klaren Hinspielerfolges waren die Jahn-Damen gewarnt, denn der ATSV ist besser, als es der Tabellenplatz aussagt. Nach einem ausgeglichen Spielverlauf zeigten die Gäste zum Ende hin aber die größere Klasse und machten die letzten wichtigen Punkte zum ersten Satzgewinn. Auch im folgenden Abschnitt zeigten die von Conny Freitag betreuten Delmenhorsterinnen die reifere Spielanlage und bauten sich einen kleinen Vorsprung auf. Durch fehlende Konstanz schmolz dieser aber wieder, und so blieb es bis zur knappen Entscheidung spannend. Wie im ersten Abschnitt hatten aber auch diesmal die Favoriten das bessere Ende für sich und gingen mit einer beruhigenden 2:0-Satzführung in den letzten Durchgang.

Die Freitag-Schützlinge spielten erneut souverän und spielten einen Zehn-Punkte-Vorsprung heraus, der überwiegend mit Angabenserien von Britta Niehaus und Alessa Ruberg zustande kam. Aber auch in der Annahme überzeugten die Violetten, die den großen Vorsprung jetzt nur noch verwalteten und Habenhausen noch einmal ein bisschen herankommen ließen. Am Ende aber brachte auch dieser Satz keine wirkliche Gefahr mehr, Jahn machte den Sack zu und kletterte mit seinem sechsten Sieg in der Tabelle der Landesliga 4 auf den dritten Rang. Vor der Saison war ein derart gutes Abschneiden nicht unbedingt eingeplant, umso größer war die Freude im Lager des TV Jahn.

TV Jahn Delmenhorst: Nadine Wentzke, Katrin Niehaus, Katrin Düser, Saskia van Lengen, Britta Niehaus, Christin Stark, Simone Scherf, Alessa Ruberg, Kerstin Rosenberger, Christin Skandera, Anki Lux

Datum: 15.12.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Der Sieg beim Erzrivalen ist das schönste Geschenk
Jahn-Volleyballer mit neuem Schwung nach internem Donnerwetter

Von Gerhard Göldenitz

DELMENHORST. Einen versöhnlichen Jahresabschluss gab es für die Volleyball-Herren des TV Jahn Delmenhorst in der Oberliga. Das Team von Trainerin Susanne Schalk siegte beim Erzrivalen Oldenburger TB nach einer guten Vorstellung mit 3:1 (25:15, 25:19, 21:25, 25:23) und steht zum Jahreswechsel auf dem hervorragenden sechsten Platz.

Die Art und Weise, wie die Violetten in Oldenburg auftraten, entlockte ihrer Trainerin teilweise enthusiastische Äußerungen. "Meine Jungs haben ein super Spiel gezeigt und dabei nie aufgegeben, auch wenn es mal nicht so lief", lobte Susanne Schalk ihre Jungs.

Dabei griff die Übungsleiterin im Vorfeld der Partie auf ungewöhnliche Maßnahmen zurück. Statt Training mit dem Ball oder Taktikschulung mussten ihre Mannen Spinning machen und danach gab es eine große, mannschaftsinterne Aussprache, in der alles angesprochen wurde, was intern nicht so richtig rund läuft. "Und diese Aussprache hat allen sehr gut getan und war wichtig, um uns wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren", zeigte sich die Übungsleiterin überzeugt davon, dass dies der Schlüssel zum Erfolg über Oldenburg war.

In den ersten beiden Sätzen gegen den Erzrivalen stand vor allem der Jahn-Block mit der dazugehörigen Sicherung hervorragend, sodass auch mal ein Angriff in den gegnerischen Block geschlagen werden konnte. Der abprallende Ball wurde wieder aufgenommen und erneut zugespielt. Das zermürbte den Gegner, der sowieso extrem mit sich selbst beschäftigt war, zusätzlich. Das mehr als deutliche 25:15 im ersten Satz steigerte natürlich das Selbstvertrauen der Delmenhorster, die auch danach im ausgeglichenen zweiten Durchgang am Ende die Nase vorn hatten.

Auch im dritten Abschnitt waren beide Teams lange Zeit ebenbürtig. Bis zum 12:12 gingen die Punkte immer abwechselnd an die Teams, ehe sich auf Seiten der Violetten fast alle Spieler eine Auszeit genehmigten. "Wir hatten einen kleinen Einbruch, als wir den Ball einfach nicht totmachen konnten", analysierte Susanne Schalk den Satzverlust. Doch dieses Mal brachen die Jahn-Herren nicht - wie in vielen vorherigen Spielen - ein. Es zeigte sich, dass die Vorbereitung fruchtete. Die Trainerin schickte Matthias Sander für Kai Stöver aufs Feld, der dann für etwas mehr Stabilität in der Annahme sorgte. Zudem ist Sander mit seinen unorthodoxen Angriffen schwerer vom gegnerischen Block zu stellen, sodass es jetzt wieder besser für die Gäste lief.

Zweiten Matchball genutzt

Trotzdem blieb der Satz bis zum 22:22 spannend und ausgeglichen. Als dann dem Schalk-Team zwei wichtige Punkte in Folge gelangen, waren der Satz und auch das Spiel entschieden. Mit dem zweiten Matchball beendeten die Violetten die Partie und haben sich mit dem Erfolg beim ehemaligen Regionalligisten selbst das schönste Weihnachtsgeschenk gemacht. Anschließend ging es zum Jahresausklang zur vereinsinternen Weihnachtsfeier.

TV Jahn Delmenhorst: Björn Hagestedt, Martin Kumpmann, Benjamin Back, Björn Bagung, Florian Süßmuth, Sven Musiol, Andre Schneider, Kai Stöver, Matthias Sander, Alexander Nagel

Datum: 15.12.2008 Quelle: Delmenhorster Kreiblatt

TV Jahn verhindert nach einer 2:0-Führung den Tiebreak und gewinnt beim OTB mit 3:1

Volleyballer gleichen ihr Punktekonto in der Oberliga aus


So wie hier bei Björn Hagestedt (re. hinter dem sichernden Alexander Nagel) klappte es beim TV Jahn im Angriff gegen Vechta oft. FOTO: RRolf Tobis
Delmenhorst (fr). Dank eines 3:1 (25:15, 25:19, 19:25, 25:23) beim Oldenburger TB werden die Volleyballer des TV Jahn mit einem ausgeglichenen Punktekonto in das Jahr 2009 gehen. Am 24. Januar wird die Serie mit einem Heimspieltag gegen Bremen 1860 II und TuS Aschen-Strang fortgesetzt.
Da Arne Drews und Waldemar Siemer fehlten und Matthias Trzeja nicht aushelfen konnte, hatten die Delmenhorster anfangs ein wenig Probleme über die Position vier. Weil über die Angaben aber viel Druck ausgeübt wurde und der Block viele Bälle entschärfte, kam TV Jahn gut ins Spiel und hätte den ersten Satz auch höher gewinnen können.
„In Satz zwei haben wir in der Annahme gepennt und sind schnell mit 1:5 ins Hintertreffen geraten“, berichtet Alexander Nagel. Doch dann kam das Team bis auf zwei Punkte heran und startete beim Stand von 15:17 eine Serie. Weil in der Abwehr viel gearbeitet wurde, der Angriff konsequent punktete und alle in Bewegung waren, gelang dann auch der Satzgewinn.
Durchgang drei verlief lange ausgeglichen. Doch dann hatte der OTB in der Mitte des Satzes die zwingenderen Aktionen. Weil die Violetten auch im Block nicht mehr so gut standen und Andre Schneider sich seine Schwächephase leistete, ging der dritte Satz an den Hausherren.
Im vierten Satz drohte dann sogar noch der Tiebreak. Jahn hatte sich im Angriff gefangen, doch die Oldenburger holten auf und bis in die Endphase ging es hin und her. 17:19 lag Jahn zurück, glich aber beim 21:21 aus. Das Spiel blieb spannend, wozu auch enge Schiedsrichterentscheidungen beitrugen. Am Ende hatten die Gäste dann doch die druckvolleren Aktionen und ein erfolgreicher Block von Benjamin Back und Andre Schneider brachten den erlösenden Siegpunkt.

TV Jahn: Björn Bagung, Kai Stöver, Alexander Nagel, Martin Kumpmann, Sven Musiol, Björn Hagestedt, Benjamin Back, Andre Schneider, Florian Süßmuth, Matthias Sander.

Datum: 15.12.2008 Quelle: Delmenhorster Kreiblatt

Jahn-Volleyballerinnen bleiben im Verfolgerfeld

Delmenhorsterinnen gelingt ein wichtiger 3:0-Sieg in Habenhausen

Delmenhorst (fr). Auch in Abwesenheit ihres Trainers Alexander Nagel, der bei den Oberliga-Herren gefordert war und von Conny Freitag als Betreuerin vertreten wurde, haben die Volleyballerinnen des TV Jahn in der Landesliga 4 ein wichtiges 3:0 (25:22, 27:25, 25:21) beim Schlusslicht ATSV Habenhausen feiern dürfen.
Der Sieg war nach dem 1:3 gegen den Oldenburger TB II alleine schon deshalb wichtig, da die Violetten bei einer neuerlichen Niederlage den Anschluss an die Spitze verloren hätten. So ist der TV Jahn gemeinsam mit dem OTB II und BTS Neustadt IV (alle 6 Minuspunkte) unmittelbarer Verfolger von Spitzenreiter Bremen 1860 II (16:4 Punkte).
Im ersten, sehr ausgeglichen Satz benötigten die Gäste etwas Zeit, um ins Spiel zu finden, verbuchten dann aber die wichtigen Punkte zum Satzgewinn. Im zweiten Durchgang passte zunächst alles und TV Jahn erarbeitete sich einen komfortablen Vorsprung. Doch es fehlt dem Team einfach an Konstanz, um solche Führungen auch sicher ins Ziel zu bringen. So musste am Ende um den Satzgewinn gebangt werden. In Satz drei erspielten sich die Delmenhorsterinnen durch Aufschlagserien von Britta Niehaus und Alessa Ruhberg einen Zehn-Punkte-Vorsprung, weil auch die Leistung in der Annahme überzeugend war. Trotzdem ließen die Gäste ihren Gegner wieder gefährlich nahe heran kommen, gewannen am Ende aber doch verdient und sicher.
Jahn: Nadine Wentzke, Katrin Niehaus, Saskia van Lengen, Britta Niehaus, Christin Stark, Simone Scherf, Alessa Ruberg, Kerstin Rosenberger, Christin Skandera, Anki Lux.

Datum: 08.12.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Jahn II ist Herbstmeister
Landesliga-Volleyballer müssen sich gegen Stotel aber quälen

Von Gerhard Göldenitz

DELMENHORST. Mit einem hart erkämpften 3:2-Sieg (25:21, 23:25, 25:15, 14:25, 15:8) beim TuS Stotel holte sich die Zweitvertretung des TV Jahn Delmenhorst den inoffiziellen Herbstmeistertitel der Volleyball-Landesliga 3 und bewahrt sich so alle Chancen auf den Aufstieg in die Verbandsliga.

Ohne den zuletzt starken Außenangreifer Sergej Berger, der an der Schulter verletzt ist, ohne Thorben Haschke und ohne Ersatz-Zuspieler Hamed Azadzoy reiste das Team von Trainerin Ulrike van Zadel an. Kurzfristig musste auch noch auf Dominik Bierek verzichten. Somit fehlten drei der sprunggewaltigen Angreifer bei den Violetten, was die Vorzeichen für die Begegnung mit dem Tabellenfünften nicht unbedingt rosig erscheinen ließen.

Entsprechend schwer taten sich die Gäste, die sich einer gut eingestellten Mannschaft gegenübersahen. Stotel spielte deutlich besser, als es der Tabellenplatz aussagt, und brachte die Jahn-Angreifer vor allem mit dem Block zur Verzweiflung. Weil auch die Stoteler Abwehr sehr beweglich war und viele Bälle noch aufbaute, hatten die Delmenhorster so ihre Mühe, den ersten Satz siegreich zu beenden. Auch danach war das Spiel lange Zeit ausgeglichen, ehe Stotel die letzten beiden Punkte zum Satzausgleich beisteuerte.

Wenig schockiert drehte Jahn wieder etwas auf und war jetzt in der Lage, die Hausherren auf Distanz zu halten. Das deutliche 25:15 sollte eigentlich genügend Selbstvertrauen für den angedachten letzten Satz bringen, doch es kam anders als erhofft. Im vierten Durchgang spielte nämlich nur eine Mannschaft, und das waren die Gastgeber, die immer mehr über sich hinauswuchsen und vor allem wieder im Block dominierten. Bei Jahn war plötzlich das Selbstvertrauen futsch, und so summierten sich die Fehler. Ein wenig hilflos musste Trainerin van Zadel mit ansehen, wie der Satz ziemlich deutlich an die Hausherren ging und jetzt doch noch das Spiel im Tiebreak entschieden werden musste.

Im Entscheidungsdurchgang wechselten die Jahn-Spieler nach ausgeglichenem Beginn mit einem 8:7 die Seiten und bogen danach recht schnell auf die Siegerstraße. Eine Aufschlagserie von Florian Geisler ließ die Gäste bis auf 14:8 davonziehen, ehe auch der letzte Punkt zum Sieg verwandelt wurde. Ein Wermutstropfen war allerdings die Kapselverletzung von Peter Rose, die das Lazarett für den anstehenden Heimspieltag der Violetten und auch die Sorgen der Trainerin noch vergrößert.

TV Jahn Delmenhorst II: Henner Schmidt, Peter Rose, Christoph Barton, Joachim Wilkens, Florian Geisler, Andreas Adomeit, Khesvau Azadzoy, Lars Kolberg

Datum: 08.12.2008 Quelle: Delmenhorster Kreiblatt

Volleyball-Landesliga: Jahn II ist Herbstmeister

Zufriedenheit nach 3:2-Sieg gegen Stotel

Delmenhorst (KNO). Mit ihrem 3:2-Sieg (25:21, 23:25, 25:15, 14:25, 15:8) über den TuS Stotel haben sich die zweiten Volleyball-Herren des TV Jahn die Herbstmeisterschaft in der Landesliga 2 geholt. Nur gegen das Team von Bremen 1860 IV mussten sich die Mannen von Trainerin Ulrike van Zadel geschlagen geben. „Wenn wir jetzt noch die zwei Spiele am kommenden Wochenende gewinnen, dann überwintern wir sogar an der Tabellenspitze“, freut sich van Zadel.
Die Partie gegen den TuS Stotel, der mit vollem Kader antrat und sogar gegen die starken 1860er gewann, begann sehr vielversprechend für die Violetten. Obwohl Jahn II auf drei Stammspieler verzichten musste, war von Nervosität nichts zu spüren. Konzentriert im Aufschlag und im Block gelang dem TV Jahn die 1:0-Satzführung.
Im zweiten Satz zogen die Gastgeber dann jedoch im Aufschlag an und brachten die Annahme der Delmenhorster in Verlegenheit. Der Satzverlust für die Violetten gestaltete sich mit 23:25 sehr knapp. Im dritten Durchgang starteten die Delmenhorster richtig durch und ließen den TuS mit 25:15 deutlich hinter sich.
In Satz vier kam dann ein kleines Tief, das der TV Jahn aber nicht mit in den Tiebreak nahm. War die 8:7-Führung beim Seitenwechsel noch sehr knapp, so war der Satzgewinn mit 15:8 mehr als deutlich. Florian Geisler führte seine Mannschaft mit platzierten Aufschlägen vom 8:7 zum 14:7. Im zweiten Anlauf gelang dann auch der Matchgewinn. „Wir haben heute sehr gut gespielt, ich bin zufrieden“, so die Trainerin über das Treffen. Am kommenden Wochenende trifft das Van-Zadel-Team bei Heimrecht erneut auf den TuS Stotel, denn dann beginnt bereits die Rückrunde, zu der sich die Violetten wohl ein neues Ziel vornehmen müssen. Denn zu Beginn der Spielzeit hieß dieses nur: Klassenerhalt.

TV Jahn II: Henner Schmidt, Florian Geisler, Peter Rose, Andreas Adomeit, Christoph Barton, Lars Kollberg, Joe Wilkens, Hamed Azadzoy, Khesrau Azadzoy.

Datum: 06.12.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Projekt Herbstmeisterschaft

Landesliga 3 Herren: Der TV Jahn Delmenhorst II kann heute die Herbstmeisterschaft unter Dach und Fach bringen, wenn er seine Begegnung mit dem TuS Stotel gewinnt. Für das Team von Trainerin Ulrike van Zadel scheint die anstehende Aufgabe gegen den zurzeit auf Tabellenplatz sechs angesiedelten Gastgeber auch durchaus machbar zu sein, zumindest gelten die Violetten als Favorit. Zwar werden mit Sergej Berger und Thorben Haschke zwei wichtige Spieler auf der Außenposition fehlen, doch dafür stehen alle vier Mittelangreifer zur Verfügung. Vor allem die zwei sprunggewaltigen Akteure Lars Kolberg und Dominik Bierek könnten diese Außenlücke ohne Einbußen stopfen. Nachdem Stotel zuletzt gegen Jahn-Bezwinger Bremen 1860 IV erfolgreich war, sind die Gäste zumindest gewarnt und werden mit Respekt und dem nötigen Ehrgeiz zu ihrer Auswärtsaufgabe reisen. Ein Vorteil könnte durchaus sein, dass die Violetten erst zum zweiten Spiel antreten müssen und sich so die Spielweise der Hausherren noch einmal ausgiebig anschauen können. Nach dem Lauf der vergangenen Wochen sollte für die Oberliga-Reserve mit normaler Tagesform ein Sieg im Bereich des Machbaren sein, auch wenn der Angriff spürbar geschwächt ist.

(KLV)

Anpfiff: heute, 17 Uhr

Datum: 06.12.2008 Quelle: Delmenhorster Kreiblatt

Im Topspiel baut der VfL auf das Debüt eines Liberos

Volleyball: Wildeshausen beim VfL Lintorf III

Jahn II, hier mit Marci Azadzoy (re.), peilt in der Volleyball-Landesliga die Tabellenführung an. FOTO: Rolf Tobis
Delmenhorst·Wildeshausen (KNO). Ein echtes Spitzenspiel steht heute für die Volleyballer des VfL Wildeshausen an. Der Tabellenzweite in der Verbandsliga reist zum VfL Lintorf III, dem derzeitigen Tabellenführer. Dabei sind die Kontrahenten punktgleich, die Lintorfer können jedoch das bessere Satzverhältnis vorweisen.
Ausgerechnet in diesem Match, bei dem es um nichts anderes als die Tabellenspitze geht, müssen die Wildeshauser Volleyballer auf ihren etatmäßigen Libero Adam Golka und auf Angreifer Ludger Ostermann verzichten. André Quatmann und der Youngster Helge Mildes werden den Kader der Wildeshauser in diesem Spiel ergänzen. Mildes wird die Position des Liberos erstmalig bekleiden. Dabei werden gerade ein präziser Spielaufbau und eine konzentrierte Abwehr der Schlüssel zum Erfolg sein. Gegen die erfahrenen Lintorfer haben die Wildeshauser in der Vergangenheit vor allem auswärts schon häufig den Kürzeren gezogen. Im eigenen Aufschlag müssen die Wildeshauser ein hohes Risiko eingehen, um einen Spielaufbau der Gegner zu stören. „In Lintorf müssen wir richtig gut drauf sein, vielleicht hilft ja auch der Nikolaus“, schmunzelt der VfLer Frank Gravel
Auf den Nikolaus hoffen auch die zweiten Herren des TV Jahn. In der Landesliga geht es für die Mannen von Trainerin Ulrike van Zadel gegen den TuS Stotel ebenfalls um die Tabellenführung. „Wir haben uns einen Sieg fest vorgenommen“, gibt van Zadel die Marschroute für die Violetten vor.

Datum: 03.12.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Spielerisch verbessert, aber weiterhin nicht erfolgreich
Die zweite Volleyball-Damenmannschaft des TV Jahn Delmenhorst hat auch mit neuer Zuspielerin noch keine Chance in der Landesliga

Von Gerhard Göldenitz

DELMENHORST. Zur Halbzeit der Saison in der Damen-Volleyball-Landesliga 1 kassierte die Zweitvertretung des TV Jahn Delmenhorst ihre achte Niederlage in Folge und bleibt damit am Tabellenende. Beim 0:3 (15:25, 17:25, 18:25) gegen den Oldenburger TB III gab Ulrike van Zadel, die Trainerin der zweiten Jahn-Herrenmannschaft, ihr Debüt als Zuspielerin der violetten Volleyballerinnen - allerdings brachte sie noch nicht den erhofften sportlichen Erfolg.

Dass gegen den Tabellenführer nicht unbedingt ein Sieg für die junge Jahn-Truppe eingeplant war, ist mehr als verständlich. Dennoch hielten die Youngster gut mit, was sich aber nicht so recht in den Satzergebnissen widerspiegelte. In den Sätzen zwei und drei lagen sie sogar in Führung, ehe die Gastgeber mit einer Aufschlagserie jeweils die Durchgänge noch drehten.

Vor allem nach der 5:0-Führung im zweiten und einem 15:13 im dritten Abschnitt war es besonders frustrierend, als der OTB mit Aufschlagserien jeweils zehn Punkte in Folge machte und damit auf die Siegerstraße einbog. Trainer Florian Süßmuth zog trotz der Niederlage ein überaus positives Fazit: "Insgesamt waren Aufschlag, Zuspiel und Angriff voll zu meiner Zufriedenheit. Immerhin musste Oldenburg im dritten Satz schon wieder seine Stammspieler einsetzen, weil wir sie so in Bedrängnis gebracht haben."

Am Ende war es eine Niederlage, die Hoffnung macht. "Wir gehen davon aus, im nächsten Jahr auch mal gewinnen zu können, da aufgrund der gezeigten Leistung Fortschritte erkennbar waren", hofft der Übungsleiter auch auf einen Leistungs- und Motivationsschub. Vielleicht kann die routinierte Ulrike van Zadel ihre jungen Mitstreiterinnen noch ein wenig mitreißen. Wenn dann noch die Annahme und das Stellungsspiel der Abwehr verbessert wird, könnte es durchaus etwas mit dem ersten Sieg werden.

TV Jahn Delmenhorst II: Ulrike van Zadel, Viola Ruberg, Virginia Balcerak, Kristina Schneider, Sarah Groborz, Nathalie Groborz, Lena Jablovski, Sandra Godek

Datum: 03.12.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Es mangelt nur an der Konstanz
Jahn-Volleyballerinnen agieren beim Spitzenreiter recht gut - nur nicht über die gesamte Spielzeit

Von Gerhard Göldenitz

DELMENHORST. Mit der erwarteten Niederlage im Gepäck kehrten die Landesliga-Volleyballerinnen des TV Jahn Delmenhorst aus Oldenburg zurück. An der Hunte unterlagen sie dem Tabellenführer Oldenburger TB II mit 1:3 (19:25, 25:21, 18:25,16:25).

Ohne ihre etatmäßige Zuspielerin Anki Lux mussten die Jahn-Damen beim Spitzenreiter der Staffel 4 antreten. Trotz dieser Schwächung hielten sie über weite Strecken des Spieles gut mit und gestalteten die Partie lange Zeit ausgeglichen. "Wir waren mindestens ebenbürtig", urteilte Mannschaftsführerin Alessa Ruberg. Dass es aber am Ende doch nicht reichte, lag daran, dass sich die Violetten immer mal wieder eine kleine Schwächephase leisteten, in der dann entweder die Annahme nicht präzise kam oder der Angriff nicht genügend Durchschlagskraft entwickelte.

Hinzu kam auch noch, dass die Variabilität der Pässe am Netz fehlte, was dem gegnerischen Block in die Hände spielte. Lediglich im zweiten Durchgang blieb die Schwächephase aus und Jahn spielte von Anfang an druckvoll, variabel und mit dem nötigen Siegeswillen. Danach verflachte die Begegnung ein wenig, und der OTB spielte seine größere Routine aus. Dem hatten die Gäste dann nur noch wenig entgegenzusetzen, womit sich die recht deutlichen Satzergebnisse in Durchgang drei und vier erklären.

Das Fazit fiel trotz der Niederlage überaus positiv aus. "Im Grunde genommen hätten wir das Spiel gewinnen können, wenn wir weniger Fehler gemacht und konzentrierter und konstanter gespielt hätten", sah Alessa Ruberg durchaus auch Potenzial für einen Erfolg. "Der OTB ist der verdiente Sieger - aber es gibt ja immer noch ein Rückspiel." Das wird bereits am ersten Spieltag des neuen Jahres am Blücherweg stattfinden. Zum Abschluss der Hinserie platzieren sich die Jahn-Damen mit positivem Punktekonto noch vor den Rivalen der VG Del-Berg-Um auf einem hervorragenden vierten Platz - mit Tendenz nach oben.

TV Jahn Delmenhorst: Britta Niehaus, Katrin Niehaus, Kerstin Rosenberger, Saskia van Lengen, Simone Scherf, Kristin Skandera, Christin Stark, Nadine Wentzke, Alessa Ruberg

Datum: 02.12.2008 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Spionage lohnt sich

Volleyball: Klares 3:0 für TVJ II

Delmenhorst (kno). Die Landesliga-Volleyballer des TV Jahn haben beim Lüssumer TV in nur 58 Minuten souverän mit 3:0 (25:22, 26:24, 25:22) gewonnen.
Trainerin Ulrike van Zadel hatte es sogar auf sich genommen, ein Wochenende zuvor den Gegner zu beobachten. „Die Lüssumer waren uns gänzlich unbekannt und so unvorbereitet wollte ich die Mannschaft nicht in die Partie schicken“, so van Zadel. Obwohl es noch viel im Bereich der Annahme zu tun gibt, war der Sieg nicht eine Minute in Gefahr. „Es war ein Arbeitssieg, mehr nicht“, meint die Trainerin. Die Violetten agierten in allen Situationen sicher, wenn auch nicht fehlerfrei. In diesem Jahr stehen für die Jahn-Herren noch drei Spiele an. Diese will die Mannschaft alle gewinnen und somit auf Platz eins der Tabelle überwintern. Zu Beginn der Saison hieß das Ziel noch Klassenerhalt.
Jahn II: Henner Schmidt, Flo Geisler, Thorben Haschke, Christoph Barton, Joe Wilkens, Lars Kolberg, Dominik Bierek, Peter Rose, Marci Azadzoy

Datum: 01.12.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Dem Gewitter folgt der Sonnenschein
Volleyballer des TV Jahn Delmenhorst starten schwach, steigern sich anschließend jedoch erheblich

Von Gerhard Göldenitz

DELMENHORST. Mit Licht und Schatten verabschiedeten sich die Volleyballer des Oberligisten TV Jahn Delmenhorst für dieses Jahr von ihrem Publikum. In der Halle am Blücherweg verloren die Schützlinge von Trainerin Susanne Schalk gegen den VCB Tecklenburger Land II mit 0:3 (17:25, 19:25, 21:25), gewannen danach aber gegen Regionalligaabsteiger VSK Osterholz-Scharmbeck überraschend mit 3:2 (25:22, 27:25, 20:25, 19:25, 15:12).

Eigentlich waren gegen die junge VCB-Truppe aus Ibbenbühren zwei Punkte fest eingeplant worden, aber es kam einmal mehr anders. In jedem der drei Sätze lagen die Delmenhorster sofort zwei bis drei Punkte in Rückstand und holten diesen nicht mehr auf. Zudem machte sich deutlich die Verunsicherung und die derzeit schwache Form der Hausherren bemerkbar. Weil auch noch André Schneider stark angeschlagen war und nicht sein gesamtes Potenzial abrufen konnte, blieb der Angriff oft nur Stückwerk. Im zweiten Satz fiel dann auch noch Florian Süßmuth aus, der zwar durch Neuzugang Arne Drews hervorragend vertreten wurde, doch durch eine mehr als schwache Annahme konnte auch Zuspieler Alexander Nagel seine Pässe nicht wie gewohnt anbringen. "Meine Bälle über die Außenposition waren zu flach, und im Angriff haben wir oft blind in den Block gezimmert", zeigte sich Nagel selbstkritisch.

Die Hausherren sollten sich dann in der zweiten Begegnung aber in allen Belangen stark verbessern. Ein reinigendes Gewitter in der Kabine - Trainerin Susanne Schalk fand deutliche Worte - wirkte Wunder, denn plötzlich trat der TV Jahn wie verwandelt auf. Vor allem der eingewechselte Waldemar Siemens spielte überlegt und zeigte einmal mehr, dass er durchaus eine Alternative auf der Außenposition sein kann.

Jahn legte los wie die Feuerwehr, und der VSK hatte dem Angriffswirbel der Hausherren, bei denen sich endlich auch André Schneider mit spektakulären Aktionen beteiligte, wenig entgegenzusetzen. Da aber auch in der Feldabwehr konsequenter gearbeitet wurde, fand kaum ein gegnerischer Ball den Weg ins Feld der Violetten. Als diese dann jedoch im zweiten Abschnitt mit 4:9 hinten lagen, gab es endlich das erwartete und seit langer Zeit vermisste Aufbäumen. Mit einer Aufschlagserie von Alexander Nagel ging das Schalk-Team selbst wieder mit 16:12 in Front.

Das Spiel wiegte jetzt hin und her, und erst der eigene 27. Punkt sollte die Erlösung für die Delmenhorster bringen. Mit der beruhigenden 2:0-Satzführung im Rücken schlichen sich dann allerdings vermehrt Konzentrationsfehler ein, und Osterholz-Scharmbeck glich zum 2:2 aus, vor allem, weil auch die Kräfte bei den Hausherren schwanden. Im Tiebreak waren sie dann aber erneut hellwach und ließen sich von den stimmgewaltigen Zuschauern nach vorne peitschen. In einem ausgeglichenen Schlagabtausch wurde bei 8:6 zugunsten der Heimmannschaft gewechselt, die danach den Vorsprung auf 11:8 ausbaute.

Osterholz gab sich aber nicht so leicht geschlagen und ging selbst mit 12:11 in Front. Wer jetzt geglaubt hatte, die Violetten würden sich in ihr Schicksal ergeben, sah sich allerdings getäuscht. Zwei von Schneider in den Block geschlagene Bälle baute die Angriffssicherung jeweils wieder auf, ehe Waldemar Siemens den dritten Versuch endgültig zum Punkt nutzte.

Dies war die Initialzündung, die das Team von Susanne Schalk noch gebraucht hatte. Am Ende nutzte es Fehler der Gäste und verwandelte den ersten Matchball zum Sieg. Zwar bleibt Jahn in der Tabelle auf dem achten Platz, hielt aber den Abstand zum rettenden Ufer bei.

TV Jahn Delmenhorst: Sven Musiol, Martin Kumpmann, Arne Drews, Benjamin Back, Björn Hagestedt, Björn Bagung, Florian Süßmuth, Waldemar Siemens, Andre Schneider, Kai Stöver, Matthias Sander, Alexander Nagel

Datum: 01.12.2008 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

VG-Damen benötigen nur 60 Minuten bis zum 3:0-Sieg

Volleyball: Jahn verliert beim Verbandsliga-Absteiger


Trainer Alexander Nagel stellte sein Team immer wieder neu ein. Am Ende reichte es für den TV jahn aber nicht zum Sieg. FOTO: Rolf Tobis
Delmenhorst (kno). In ihrem letzten Spiel der Landesliga-Hinrunde in der Landesliga haben sich die Volleyballerinnen der VG Del-Berg-Um mit 3:0 (25:21, 25:15, 25:22) in 60 Minuten den Sieg gegen den ATSV Habenhausen geholt. Die ersten Damen des TV Jahn unterlagen beim Verbandsliga-Absteiger Oldenburger TB II mit 1:3 (19:25, 25:21, 18:25, 16:25).
Die DBU starteten sehr zögerlich in die Partie gegen das Kellerkind aus Habenhausen. Mit zaghaften Angriffen lag die Mannschaft um Zuspielerin Kerstin Frohburg schnell mit 5:12 zurück. Erst mit mehr Variabilität im Angriff fanden die Delmenhorsterinnn die Löcher in den Abwehrreihen der Gastgeberinnen. Mit platzierten Aufschlägen gelang es in letzter Minute, den Satz noch zu drehen. Obwohl der Beginn im zweiten Durchgang sehr ausgeglichen verlief, setzten sich die Gäste mit weiteren guten Aufschlägen und aufmerksamer Netzarbeit auf 14:7 ab. Die Habenhauserinnen hatten den überzeugend vorgetragenen Angriffen der DBU-Damen wenig entgegen zu setzen und mussten sich erneut geschlagen geben. Mit 10:6 erspielte sich das Frohburg-Team in Satz drei eine komfortable Führung und hatte sieben Matchbälle auf der Hand. „Dann begann jedoch die große Leichtsinnigkeit und wir ließen Habenhausen Punkt für Punkt heran kommen“, berichtet Frohburg. Erst ein leichtsinniger Fehler des ATSV ließ die DBU Damen triumphieren. „Der Sieg ist einer geschlossenen Mannschaftsleistung zu verdanken, denn auch die eingewechselten Spielerinnen fügten sich nahtlos ein, freut sich Frohburg.
DBU: Mara Albrecht, Anika Burghardt, Sarah Evers, Katharina Kipke, Wiebke Möller, Marleen Nowak, Kerstin Frohburg, Isabell Schulte-Loh, Ute Kehse
Vor allem im ersten Pass hatte TV Jahn beim OTB II Probleme. „Wenn wir gut angenommen haben, haben wir uns am Netz auch fast immer durchsetzen können“, erzählte Kapitän Alessa Ruberg. Aber nicht nur die Annahme war nicht präzise genug, auch im Aufschlag fehlte die nötige Konzentration. Die ungewohnten Hallenverhältnisse mit einem großen Freiraum verunsicherten die Delmenhorsterinnen, die viele Aufschläge ins Netz oder ins Aus beförderten. Im zweiten Satz, den sich die Violetten sichern konnten, überzeugte die Mannschaft von Trainer Alexander Nagel vor allem mit guter Blockarbeit und platzierten Angriffen von Britta Niehaus und Simone Scherf.
„Wir wussten, dass es heute schwer wird, aber zu Hause haben wir gegen den OTB bessere Chancen“, so Ruberg. Ärgerlich ist es es, dass die BTS Neustadt III als direkter Konkurrent um die vorderen Plätze gegen den OTB II mit 3:1 gewann. Auf Grund des besseren Satzverhältnissses behaupten sich die Violetten jedoch vor der BTS auf dem dritten Tabellenplatz.
Jahn: Alessa Ruberg, Simone Scherf, Britta Niehaus, Katrin Niehaus, Kristin Skandera, Christin Stark, Kerstin Rosenberger, Saskia van Lengen, Nadine Wenzke

Datum: 01.12.2008 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Im Finale des Tiebreaks zum wichtigen Sieg

Volleyball: Jahn mit 2:2 Punkten


Mit solch einem hammerharten Angriff wie hier gegen Tecklenburg beendet André Schneider den Tiebreack gegen Osterholz-Scharmbeck siegreich für den TV Jahn. FOTO: Rolf Tobis
TV Jahn behauptet sich nun auf dem achten Tabellenplatz und muss ordentlich rudern, um nicht in den Strudel der Abstiegsränge zu gelangen.
Von Katja Nonnenkamp

Delmenhorst. Die Oberliga-Volleyballer des TV Jahn haben eine Niederlage zu verschmerzen und einen Sieg zu feiern. Gegen die junge Truppe des VCB Tecklenburger Land hatte die Mannschaft von Trainerin Susanne Schalk mit 0:3 (17:25, 19:25, 21:25) das Nachsehen und gegen die Gäste des VSK Osterholz-Scharmbeck triumphierte Jahn mit 3:2 (25:22, 25:27, 20:25, 19:25, 12:25).
Gegen „Tebu“ fanden die Hausherren nur schwer ins Spiel. Gleich zu Beginn setzen sich die sprunggewaltigen Gäste mit drei Punkten ab, die die Violetten auch nicht mehr aufholen konnten. In der Schlussphase zogen die Tecklenburger sogar auf 24:16 davon, um sich im zweiten Anlauf den ersten Durchgang zu sichern. Auch im zweiten Satz sah es nicht viel besser aus. Erschwerend kam hinzu, dass Diagonalspieler André Schneider stark angeschlagen. Mitte des zweiten Satzes verletzte sich auch noch Außenangreifer Florian Süßmuth, so dass das Team um Zuspieler Alexander Nagel im Angriff zu wenig Druck erzeugen konnte. „Obwohl Tebu nicht überragend war, waren wir einen großen Schritt von unserer Form entfernt“, kritisiert Nagel vor allem die schwache Annahme. Auch fehlte den Violetten häufig der Überblick im Angriff, so dass viele Bälle in den Block gehämmert wurden und nicht im gegnerischen Feld landeten. „Etwas mehr Übersicht hätte uns gut getan“, so Nagel. Obwohl der Ausgang des dritten Satzes recht knapp war, ließen sich die Tecklenburger den Sieg nicht mehr nehmen.
Vor dem zweiten Spiel hieß es Krisensitzung für den TV Jahn. „Wir wollten zeigen, dass wir auch Volleyball spielen können“, so Nagel. Zumindest in den ersten zwei Sätzen legten die Violetten los wie die Feuerwehr und spielten wie aus einem Guss. Vor allem Schneider biss die Zähne zusammen und lief mit seinen starken Angriffen zur Höchstform auf. Im Außenangriff empfahl sich Waldemar Siemens, der mit seinen überlegten Schlägen wieder einmal zeigte, dass er für die ersten Herren eine gute Alternative auf dieser Position ist. Durchgang drei stand dann ganz im Zeichen der Gäste, den Violetten schwanden so langsam die Kräfte, so dass sich der VSK über 16:10 diesen Durchgang sicherte. Im vierten Satz gab es auf Seiten des TV Jahn einige Unkonzentriertheiten, die die Osterholzer ausnutzen, um die Hausherren in den Tiebreak zu zwingen.
Der Entscheidungssatz verlief zunächst sehr ausgeglichen, jedoch lagen die Violetten beim Seitenwechsel schon mit zwei Punkten in Front. Mit viel Kraft und hoher Aufmerksamkeit im Block setzte sich das Nagel-Team auf 11:8 ab. Doch VSK gab noch lange nicht auf und erspielte sich sogar die 12:11-Führung.
Nun ging ein finaler Ruck durch das Nagel-Team, das nun keinen Zweifel mehr daran lassen wollte, wer hier als Sieger vom Platz gehen würde. Mit lautstarker Unterstützung aus dem Publikum und nervenstark beendete Schneider mit einem hammerharten Angriff den Krimi nach 93 kräftezehrenden Minuten.
„Wir haben gerade in den letzten Minuten gezeigt, dass wir unbedingt gewinnen wollen, das hat uns diese Saison häufig gefehlt“, erklärt Nagel.
TV Jahn behauptet sich nun auf dem achten Tabellenplatz und muss ordentlich rudern, um nicht in den Strudel der Abstiegsränge zu gelangen, denn bereits der siebte Tabellenplatz ist eine Relegationsplatz. Erst ab Platz sechs ist ein Ligaverbleib garantiert.
Jahn: Alexander Nagel, Martin Kumpmann, Florian Süßmuth, André Schneider, Waldemar Siemens, Arne Drews, Björn Bagung, Kai Stöver, Benjamin Back, Björn Hagestedt, Sven Musiol

Datum: 29.11.2008 Quelle: Osterholzer Kurier

Gerken ist optimistisch

Volleyball-Oberliga Herren: Für die Herren des VSK Osterholz-Scharmbeck steht ein Auswärtsspiel beim TV Jahn Delmenhorst an. Durch die Zwangspause am vergangenen Spieltages - das Schiedsgericht sagte kurzfristig ab, Nachholtermin ist vermutlich im März - konnten sich die Männer erholen. Fast alle Akteure sind einsatzbereit. Einzig Andreas Wilde ist ein Wackelkandidat. TV Jahn Delmenhorst ist in einem Pflichtspiel erstmals der Gegner des VSK. Dessen Coach Jens Gerken geht von einem Sieg aus: "Wenn alles wie geplant verläuft, sollten wir das Spiel gewinnen".

(JIE)

Sonntag, 15 Uhr, Blücherhalle Delmenhorst

Datum: 29.11.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Erneut überraschen

Landesliga 4 Damen: Als klarer Außenseiter reist der TV Jahn Delmenhorst heute zum Spitzenreiter Oldenburger TB II. Trotz ihrer guten Vorstellung am vergangenen Spieltag üben sich die Violetten in Understatement. "Wir gehen natürlich von einem sehr schwierigen Spiel aus, dessen Ausgang eigentlich klar ist", weiß Mannschaftsführerin Alessa Ruberg um die Schwere der Aufgabe. Und die wird durch den Ausfall der etatmäßigen Zuspielerin Anki Lux nicht leichter, denn Ersatz Kristin Skandera beherrscht zwar ebenfalls dieses Fach, ist aber nicht regelmäßig im Training. Entsprechend schlechter eingespielt wird das Team von Trainer Alexander Nagel, der wegen einem eigenen Einsatz ebenfalls fehlt, antreten. Nicht Favorit zu sein, kann aber auch Vorteile bringen, wie der klare Sieg vor zwei Wochen im Lokalderby gegen die VG Del-Berg-Um bewies. "Wir haben in den vergangenen Spielen zeigen können, dass wir uns verbessert haben und nicht zu unterschätzen sind. In Oldenburg haben wir nichts zu verlieren und können frei aufspielen - und genau das wollen wir auch tun", gibt Alessa Ruberg schon mal die Marschrichtung für vor.

(KLV)

Anpfiff: heute, 17 Uhr

Datum: 29.11.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Schier übermächtige Gegner

Oberliga 1 Herren: Nachdem zuletzt das Spiel des TV Jahn Delmenhorst beim VSK Osterholz-Scharmbeck dem Wintereinbruch zum Opfer fiel, kommt es heute vor dem eigentlichen Hinspiel bereits zum Rückspiel. In eigener Halle empfangen die Schützlinge von Trainerin Susanne Schalk außerdem noch die Zweitligareserve des VCB Tecklenburger Land, was die Aufgabe insgesamt nicht unbedingt leichter macht. Beide Gäste befinden sich im oberen Tabellendrittel, die Hausherren dümpeln indes auf Rang acht und damit einem Abstiegsplatz herum. Ein Spieltag mit viel Brisanz ist also angesagt, denn bei zwei Niederlagen würden sich die Aussichten weiter verdüstern. Vor allem gegen die sehr junge Mannschaft aus Tecklenburg muss die Schalk-Sechs von Beginn an mit jedem Aufschlag und jeder Angriffsaktion Druck machen. "Wir hoffen, dass wir ein bisschen die Kurve kriegen und sich unsere Erfahrung auszahlt", richtet Zuspieler Alexander Nagel seinen Fokus auf die Unerfahrenheit der Gäste. Im Spiel gegen den Regionalligaabsteiger Osterholz rechnen sie sich im Jahn-Lager weniger aus, dennoch ist vielleicht trotzdem eine Überraschung drin.

(KLV)

Anpfiff: heute, 15 Uhr, Halle Blücherweg

Datum: 29.11.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Jetzt auch noch der Spitzenreiter

Landesliga 1 Damen: Für die in der laufenden Saison noch sieglose Mannschaft des TV Jahn Delmenhorst II hängen die Trauben des Erfolges auch beim Auswärtsspiel gegen den Oldenburger TB III ziemlich hoch. Beim Aufeinandertreffen des Tabellenletzten mit dem Ligazweiten sind die Rollen bereits vor dem Spiel eindeutig verteilt, zumal die Schützlinge von Jahn-Coach Florian Süßmuth bisher auch nicht unbedingt mit bedingungslosem Einsatzwillen glänzten. Zuletzt gab es zwar einen kleinen Lichtblick, als die Violetten bei der vierten Mannschaft des OTB einen Satz gewannen und dabei auch richtig gut spielten, doch danach war der Elan schnell verpufft. Scheinbar sind die jungen Nachwuchskräfte bereits mit einer guten Vorstellung pro Satz zufrieden, anders ist das weitere Auftreten nicht zu verstehen. Trainer Süßmuth hat aber dennoch den Glauben an sein Team noch nicht endgültig verloren. "Ich denke, dass es diese Saison noch zu dem einen oder anderen Sieg reichen wird", ließ der Übungsleiter jüngst nach dem Spiel in Oldenburg verlauten. Ob es allerdings schon an diesem Wochenende reichen wird, darf zumindest bezweifelt werden.

(KLV)

Anpfiff: heute, 15 Uhr

Datum: 29.11.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Auch gegen die Heimstärke des Tabellensechsten muss Jahn II unbedingt bestehen

Landesliga 3 Herren: Der TV Jahn Delmenhorst II muss beim Lüssumer TV antreten und trifft dabei als Tabellendritter auf den Sechsten. Jahn-Trainerin Ulrika van Zadel hatte die Gastgeber in Osterholz intensiv beobachtet und sah dabei die vierte Niederlage in Folge der Nordbremer. Lediglich in eigener Halle scheinen die Lüssumer eine Macht zu sein, denn dort wurden die bisher einzigen Punkte eingefahren. Davon lassen sie sich im Lager des TV Jahn aber nicht verrückt machen, schließlich hatten sie vor vierzehn Tagen mit überzeugenden Vorstellungen ihre Stärke, unter anderem mit dem Sieg über Hambergen, unter Beweis gestellt. In Lüssum wird mit Sergej Berger einer der sprunggewaltigsten Angreifer fehlen, und auch Neuzugang Lars Kolberg steht nicht zur Verfügung. Nach bisherigem Wissensstand sollte es an der Weser dennoch zu einem Erfolg reichen, zumal auch noch die Herbstmeisterschaft in den Hinterköpfen der Spieler spuken dürfte. Die ist auf alle Fälle noch drin, auch weil die Delmenhorster das mit Abstand beste Satzverhältnis aufweisen. Ein Sieg ist dabei natürlich die Grundvoraussetzung, um sich die Konkurrenten vom Leib halten zu können.

(KLV)

Anpfiff: heute, 17 Uhr

Datum: 22.11.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Die Art und Weise ist wichtiger

Oberliga 1 Herren: Nach ihrer mehr als schwachen Vorstellung gegen Bremen 1860 steht für den TV Jahn Delmenhorst nun die schwere Begegnung gegen den Regionalliga-Absteiger VSK Osterholz-Scharmbeck auf dem Programm. Die Partie an der Weser hat nachhaltige Spuren im Team von Trainerin Susanne Schalk hinterlassen, denn die Zielsetzung geht aktuell nicht unbedingt in Richtung Sieg, sondern darauf, sich geschlossen zu präsentieren. Zuspieler Alexander Nagel formuliert das so: "Wenn wir gegen den Favoriten eine Chance haben wollen, dann müssen wir bei den Basics anfangen." Er fordert seine Mitspieler auf, auch wieder für den anderen zu spielen. "Aber selbst wenn wir nicht gewinnen, wird es wichtig sein, wie wir das Spiel angehen, damit eine deutlich positive Tendenz zu erkennen ist", führt er weiter aus. Rein von der Tabelle her ist es eigentlich eine klare Angelegenheit für die Delmenhorster, denn Osterholz steht auf Platz zwei, während die Violetten mit dem siebten Rang in die Relegation müssten. Zumindest vom Kader her kann Coach Schalk wohl aus dem Vollen schöpfen, ob es am Ende für eine Überraschung reicht, wird sich zeigen.

(KLV)

Anpfiff: heute, 17 Uhr, August-Schlüter-Halle

Datum: 22.11.2008 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Im Angriff nicht nur den Holzhammer herausholen

Volleyball: TV Jahn spielt beim favorisierten VSK Osterholz


Die Jahn-Offensive (hier Benjamin Back) will variabel agieren und in Osterholz zumindest einen positiven Trend herbeiführen. FOTO: Rolf Tobis
Delmenhorst·Wildeshausen (THM). Am liebsten würden die Jahn-Volleyballer heute in der Oberliga den Verein für Sport und Körperpflege in Osterholz Scharmbeck ordentlich einseifen. Doch wenn für die Auswärtsmannschaft von Trainerin Susanne Schalk der Anpfiff gegen 17 Uhr ertönt, dann steht immerhin der Tabellenzweite auf der anderen Seite des Netzes.
Jahn-Zuspieler Alexander Nagel verkündet in der momentanen Lage auf Platz sieben nur eine gute Nachricht: Es werden wohl alle Spieler in Osterholz zur Verfügung stehen. „Wir sind ziemlich von der Rolle. Das Spiel gegen 1860 Bremen war ein großer Rückschritt“, meint Nagel. Er spricht elementare Dinge des Volleyballspiels an: „Jeder in der Abwehr muss seine position einhalten und nicht da herumstehen, wo er meint, am besten zu stehen.“
Gegen den von Jens Gerken trainierten VSK soll im Angriff nicht immer nur der Holzhammer herausgeholt werden. Vielmehr wollen die Jahner mit überlegten taktischen Spielzügen und guten Lobs agieren. Der Sieg steht laut Nagel nicht im Vordergrund, sondern das Erkennen einer positiven Tendenz.
Eine Liga tiefer nimmt heute, ebenfalls ab 17 Uhr, der VfL Wildeshausen das Unternehmen „Auswärtssieg in Bakum“ in Angriff. Die Wildeshauser gehen ihrerseits als Zweiter beim Sechsten natürlich als Favorit in diese Begegnung. „Das wird für uns dennoch eine ganz schwere Aufgabe werden, da wir auf unseren etatmäßigen Zuspieler Thomas Heckel verzichten müssen“, sagt VfL Angreifer Frank Gravel. Für Heckel springt das Wildeshauser Zuspieler-Urgestein Hubert Schlüter ein. Gegen Bakum kommt es insbesondere darauf an, den gegnerischen Angreifer Jens-Uwe Sommer im Block zu doppeln, da die restlichen Angreifer nicht die Durchschlagskraft wie er besitzen.
In der Bezirksliga 7 der Damen hat die zweite Mannschaft der VG Del-Berg-Um einen Heimspieltag. Heute ab 15 Uhr kommen die SG Findorff II und Komet Arsten in die Uhlandhalle. Mit einem Sieg dürften die DBU-Damen wohl zufrieden sein.

Datum: 18.11.2008 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Mit viel Motivation den zweiten Platz erklommen

Volleyball: Jahn II siegt doppelt


Mit vollem Einsatz geht Außenangreifer Arne Drews (re.), hier im Spiel gegen Hambergen, in den Schmetterball. Er riss sein Team auch durch seine Motivation mit. FOTO: Rolf Tobis
Delmenhorst (kno). Gleich zwei Siege haben die Volleyballer des TV Jahn II in der Landesliga eingefahren. Das Team von Trainerin Ulrike van Zadel besiegte den TV FA Hambergen mit 3:1 (21:25, 25:19, 25:16, 25:16) und den TSV Worpswede mit 3:1 (23:25, 25:20, 25:21, 25:16).
Vor allem Jahn-Spieler Sergej Berger ragte im ersten Spiel gegen Hambergen heraus. Im Angriff hatte ihm der gegnerische Block wenig entgegen zu setzen und in der Abwehr war er wieselflink und einfach überall. Schnell fing sich das van-Zadel-Team nach dem verlorenen ersten Satz und Außenangreifer Arne Drews unterstützte das Team mit seinen guten Angriffen und seiner Motivation, die das ganze Team erfasste.
Mit TSV Worpswede kam danach ein bislang völlig unbekannter Gegner in die Jahn-Halle. „Wir waren am Anfang noch etwas geschwächt vom ersten Spiel, deshalb haben wir den ersten Satz auch verloren“, so van Zadel. Aber auch diese Niederlage war schnell vergessen und in den folgenden Sätzen beherrschten die Violetten ihren Gegner nach Belieben. „Wir haben uns nun auf den zweiten Tabellenplatz vorgeschoben“, freut sich die Trainerin über die Siege ihrer Mannschaft.
Jahn II: Henner Schmidt, Sergej Berger, Florian Geisler, Dominik Bierek, Thorben Haschke, Joachim Wilkens, Peter Rose, Khesrau Azadzoy, Christoph Barton, Andreas Adomeit, Hamed Azadzoy, Arne Drews.

Datum: 17.11.2008 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Jahn gewinnt das Ortsderby sicher

Volleyball: 3:0-Siege gegen Huchting und VG Del-Berg-Um


Marleeen Nowak (re.) von der VG greift an, aber der Jahn-Block mit Sime Scherf (li.) und Britta Niehaus steht sicher. FOTO: Rolf Tobis
Delmenhorst (kno). Beim lang erwarteten Duell der besten Volleyball-Damenmannschaften in Delmenhorst hat sich TV Jahn in der Landesliga mit 3:0 (25:23, 25:23, 25:21) gegen die VG Del-Berg-Um durchgesetzt. Das Spiel zuvor gegen TuS Huchting entschied das Team von Jahn-Kapitän Alessa Ruberg ebenfalls mit 3:0 (25:19, 25:19, 25:19) für sich.
Der Fokus an diesem Heimspieltag lag für die Violetten eindeutig auf dem gegen den Ortsrivalen, aber zunächst musste die Konzentration für das Spiel gegen den TuS Huchting aufgebracht werden. Mit guten Aufschlägen und einem konsequenten Spielaufbau holten sich die Violetten den Sieg und wichtige zwei Punkte. „Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung haben wir uns die Punkte gesichert“, so Ruberg.
Vor dem Lokalderby hielt Jahn-Trainer Alexander Nagel eine beruhigende Ansprache, die sein Team locker und unverkrampft spielen ließ. „Die Stimmung war von Beginn an super und wir wurden von zahlreichen Fans unterstützt“, freute sich Ruberg. Zuerst kamen die Gastgeberinnen aber gar nicht gut ins Spiel und die VG zog auf 6:1 und 8:3 davon. Mit viel Kraft gelang es den Violetten jedoch, sich auf 10:10 heran zu kämpfen. Eine Aufschlagserie von Britta Niehaus brachte Jahn mit 15:11 in Front. In der Endphase ging es Schlag auf Schlag und am Ende trennten die Kontrahentinnen nur zwei Punkte.
Auch im zweiten Durchgang schenkten sich die Mannschaften nichts. Bis zum 20:20 verlief das Spiel ausgeglichen. Mit zwei hammerharten Angriffen erspielte sich die VG das 22:20. Dann flatterten jedoch die Nerven in Annahme und Abwehr und die Violetten triumphierten mit 25:23. Durch eine katastrophale Annahmeleistung im dritten Durchgang der DBU in Satz drei spielten sich die Gastgeberinnen eine komfortable 20:13-Führung heraus. „Mit viel Kampfeinsatz kamen wir dann aber wieder zurück ins Spiel, um dann aber wieder Punkte in der Annahme zu verschenken“, erklärte VG-Zuspielerin Kerstin Frohburg. Der große Vorsprung reichte Jahn aber, um als Sieger aus dem lang erwarteten Lokalderby hervorzugehen. „Wir haben heute sicher ein gutes Spiel geleistet, aber Jahn war gut aufgelegt und hat wenig Fehler gemacht“, so Frohburg. Groß die Freunde bei den Violetten, die sich nun auf den zweiten Tabellenplatz vorgeschoben haben. „Wir freuen uns riesig gleich beide Spiele mit 3:0 gewonnen zu haben, jetzt wird gefeiert“, frohlockt Niehaus.

Jahn: Alessa Ruberg, Katrin Niehaus, Kerstin Rosenberger, Britta Niehaus, Nadine Wenzke, Simone Scherf, Christin Stark, Kristin Skandera, Anki Lux, Christin Plattfaut
VG: Mara Albrecht, Anika Burghardt, Sarah Evers, Katharina Kipke, Wiebke Möller, Marleen Nowak, Kerstin Frohburg, Nina Kovacevic, Ariane Schröder, Isabell Schulte-Loh

Datum: 15.11.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Zeit für den ersten Sieg

Landesliga 1 Damen: Wenn sich der TV Jahn Delmenhorst II heute auf den Weg zum Auswärtsspiel gegen den Oldenburger TB IV macht, reist weiterhin die Hoffnung auf den ersten Sieg mit. Trotz der sechs Niederlagen in Folge ist man im Lager des Traditionsvereins weiter zuversichtlich, doch noch was in dieser Saison zu reißen. Und warum nicht gegen die vierte Mannschaft aus Oldenburg, die bisher auch erst ein Spiel gewann. Der OTB hat aber bereits sieben Sätze gewonnen - von solchen kleinen Erfolgserlebnissen können die Schützlinge von Jahn-Trainer Florian Süßmuth bislang nur träumen. Für den Übungsleiter wäre es schon ein Erfolg, wenn er mit einem ausreichend großen Kader anreisen könnte und unter der Woche die Trainingseinheiten endlich einmal gut besucht wären. Doch die Erkenntnis, dass vor dem Erfolg der Schweiß steht, hat sich bei seinen Mädels eben noch nicht so recht durchgesetzt.

(KLV)

Anpfiff: heute, 15 Uhr

Datum: 15.11.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Brisantes Lokalderby

Landesliga 4 Damen: Ein Lokalderby steht heute an, wenn die erste Damen des TV Jahn Delmenhorst die Rivalen der VG Del-Berg-Um zum zweiten Spiel empfangen. Vorher steht allerdings noch die Partie gegen den Drittletzten, TuS Huchting, an. Das macht die Sache für die Schützlinge von Trainer Alexander Nagel nicht unbedingt leichter. Nach ihrer knappen Niederlage vor zwei Wochen gegen Bremen 1860 II wollen sich die Violetten gegen Huchting auf jeden Fall schadlos halten und dabei möglichst wenig Kraft lassen. Für VG-Akteurin Kerstin Frohburg könnte dies wiederum ein kleiner Vorteil für ihr Team sein. "Wir werden dabei aber sicherlich nicht noch einmal den Fehler machen und uns von der gezeigten Leistung beeinflussen zu lassen, sondern voll motiviert ins Spiel gehen", schließt sie aber eine mangelnde Einstellung in der Begegnung mit den Ortsrivalen kategorisch aus. Auf jeden Fall erwartet den Zuschauer mit Sicherheit ein hochklassiges Spiel, bei dem der Sieger sich zumindest vorerst im oberen Teil der Tabelle wiederfindet.

(KLV)

Anpfiff: heute,15 Uhr, Halle Blücherweg

Datum: 15.11.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Verstärkung aus der Ersten

Landesliga 3 Herren: Ein richtungsweisender Spieltag steht für die Zweitvertretung des TV Jahn Delmenhorst II an. In eigener Halle empfangen die Schützlinge von Trainerin Ulrike van Zadel neben dem TSV Worpswede auch Spitzenreiter TV FA Hambergen. Bis auf Lars Kolberg kann die Übungsleiterin auf ihren kompletten Kader zurückgreifen und bekommt mit Arne Drews auch noch schlagkräftige Unterstützung aus der eigenen Oberligamannschaft. Der Neuzugang aus Bloherfelde war zwar schon für die erste Mannschaft im Einsatz, ist aber offiziell erst mal in der Zweiten gemeldet. "Arne ist auf jeden Fall eine große Verstärkung für unseren Angriff", ist Zuspieler Henner Schmidt guter Dinge. Hambergen ist vor allem über die Mitte enorm stark und genau hier will Jahn seinen Schwerpunkt im Block legen. Gegen das ihnen unbekannte Team aus Worpswede ist auf jeden Fall ein Sieg fest eingeplant. "Rein vom Papier her müssten wir gegen den TSV gewinnen", lässt sich Henner Schmidt mangels Informationen vom bisherigen Saisonverlauf bei der Einschätzung des zweiten Gegners leiten.

(KLV)

Anpfiff: heute, 15 Uhr, Halle Blücherweg

Datum: 15.11.2008 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Jahn und DBU messen sich im Stadt-Derby

Volleyball: Viel los am Blücherweg

Delmenhorst (KNO). Heute kommt es zum Volleyball-Lokalderby der Damen. In der Landesliga 4 trifft VG Del-Berg-Um auf die Gastgeberinnen des TV Jahn. Im Vorteil sind die Damen der VG, denn sie können die Violetten im ersten Spiel des Tages gegen den TuS Huchting genau studieren. „Aus den Spielberichten weiß ich, dass sich die Mannschaft stark verbessert hat“, ist VG-Zuspielerin Kerstin Frohburg vor den Violetten gewarnt.
Die Jahn-Spielerinnen haben in den vergangenen Trainingseinheiten an ihre Schwächen im Angriff gearbeitet und hoffen auf Unterstützung aus den eigenen Reihen. „Da auch die zweiten und dritten Herren ein Heimspiel haben, werden wir hoffentlich angefeuert, denn DBU wird sicher einige Fans dabei haben“, so Jahn-Mannschaftsführerin Alessa Ruberg.
Für die zweiten Herren des Vereins geht es in der Landesliga 3 um die Eroberung der Tabellenspitze. Gegen den TV FA Hambergen und den TSV Worpswede will Trainerin Ulrike van Zadel vier Punkte holen. Unterstützung finden die Violetten in Person von Arne Drews, der am vergangenen Wochenende seinen ersten Oberliga-Einsatz hatte.
Auch das letzte Hallendrittel wird am Blücherweg besetzt sein. Die dritten Herren des Vereins treten in der Bezirksliga 2 gegen die vierte Mannschaft der VSG Ammerland und den Vareler TB an. Trainer Martin Kumpmann sieht vor allem Chancen für seine Jungs im Spiel gegen Varel.
Zu einem echten Spitzenspiel kommt es in der Herren-Verbandsliga. Der VfL Wildeshausen trifft auf den punktgleichen Tabellenzweiten, den DJK Füchtel Vechta. Der Aufsteiger aus Vechta hat seine junge Mannschaft mit einigen erfahrenen Spielern ergänzt und dadurch eine schlagkräftige Truppe gebildet. „Wir müssen mit druckvollen und variablen Aufschlägen die Annahme des Gegners ins Schwimmen bringen“, erklärt VfL-Angreifer Frank Gravel.

Datum: 10.11.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Jahn-Aktie bricht im Volleyball-DAX wieder ein
Die Delmenhorster bestätigen ihren Aufwärtstrend aus den jüngsten Partien bei 1860 Bremen nicht und gehen mit 0:3 unter

Von Gerhard Göldenitz

BREMEN. Eine bittere Pille mussten die Oberliga-Volleyballer des TV Jahn Delmenhorst bei ihrer 0:3-Schlappe (16:25, 22:25, 20:25) gegen Bremen 1860 schlucken. Nach dem Aufwärtstrend der jüngsten Spieltage zeigte die Formkurve gestern Vormittag wieder klar nach unten.

Jahn-Trainerin Susanne Schalk musste neben Benjamin Back auch auf ihren derzeit besten Angreifer André Schneider verzichten, doch dies wollte die Übungsleiterin nicht als Ausrede für die deutliche Niederlage gelten lassen. "Das war schon sehr ärgerlich. Eigentlich hätte wir hier auch ohne André und Benni gewinnen müssen. In den entscheidenden Situationen haben wir es versäumt, die wichtigen Punkte zu machen", sprach Schalk eine ganz wichtige Phase zum Ende des zweiten Satzes an.

Nachdem der erste Durchgang spurlos und auch fast punktlos an den Violetten vorbeigegangen war, versprach der Verlauf im zweiten Satz Besserung. In dem waren die Violetten wesentlich aufmerksamer und brachten die gegnerische Annahme vor allem mit druckvollen Angaben in Verlegenheit. Auch im Angriff zeigte sich die Schalk-Sechs, bei der Arne Drews sein Oberliga-Debüt gab, deutlich verbessert. Vor allem Youngster Björn Hagestedt, der immer wieder von Zuspieler Alexander Nagel intelligent in Szene gesetzt wurde, brachte über die Mitte so manchen Schnellangriff zu Ende. Auch der Jahn-Block war jetzt präsent, wobei Martin Kumpmann durch seine aggressiven Netzaktionen hervorstach und sein Team mitriss. Überhaupt war plötzlich auch die Einsatzbereitschaft bei den Gästen zurückgekehrt.

Nach ausgeglichenem Beginn setzten sie sich dann auf 22:18 ab und alles sah schon nach einem sicher geglaubten Satz aus. Doch nun kam der von der Trainerin kritisierte Bruch ins Spiel des TV Jahn. "In dieser Phase konnten unsere Angreifer vier Mal den Ball nicht tot machen", kritisierte die Trainerin. Bremen 1860 bekam mit jedem Punkt mehr Oberwasser und hatte am Ende auch das Quäntchen Glück, das es braucht, um so einen Satz noch zu drehen.

Danach waren die Schalk-Schützlinge erst mal bedient. Sie wirkten schockiert, und die Hausherren zogen jetzt nach Belieben ihr Spiel auf. Vor allem der unauffällig spielende Ex-Jahner Marco Truhart fand immer wieder die Lücken im Block seiner ehemaligen Mannschaftskameraden. Da auch die Annahme der Gäste immer schlechter wurde, musste Zuspieler Alexander Nagel erst mit einer spektakulären Rettungsaktion und dann mit platzierten Angriffen sein Team wieder wachrütteln. Am Ende sollte aber auch dies nichts mehr nützen, 1860 verteidigte seinen Vorsprung clever und holte sich Satz und Sieg.

TV Jahn Delmenhorst: Sven Musiol, Björn Hagestedt, Martin Kumpmann, Björn Bagung, Kai Stöver, Matthias Sander, Alexander Nagel, Waldemar Siemens, Arne Drews

Datum: 10.11.2008 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

0:3-Pleite für Jahn-Herren

Volleyball: Ersten Satz verschlafen

Delmenhorst (kno). „Der Knackpunkt war der verlorene zweite Satz“, erklärte Trainerin Susanne Schalk die 0:3 (16:25, 22:25, 20:25)-Niederlage in der Volleyball-Oberliga bei Bremen 1860. Vor allem über die Angriffsposition vier waren die Violetten nicht optimal besetzt.
Den ersten Satz verschlief der TV Jahn komplett. Dafür lief der zweite Durchgang dann wie am Schnürchen und mit 22:18 hätte der Satzgewinn realisiert werden müssen. Die Annahme kam perfekt in die Hände des Zuspielers Alexander Nagel und der spielte einen Zuckerpass nach dem anderen. Fünf Angriffsfehler in Folge ließen den Vorsprung aber in einen 22:23-Rückstand geraten. Zwei Blockabpraller gaben ein Übriges und der Satz war weg. „Im zweiten Satz hat das Schiedsgericht gleich drei Mal gegen uns gepfiffen, das akzeptiere ich nicht“, ereiferte sich Mittelblock Martin Kumpmann. Er kritisierte, dass die zweite Mannschaft von 1860 das Spiel leitete.
Neuzugang Arne Drews hatte vor allem Abstimmungsprobleme im Block und im Angriff. „Das wird schon“, ist Schalk optimistisch. Satz drei lief dann völlig aus dem Ruder, so dass die Bremer leichtes Spiel mit den Violetten hatten.

TV Jahn Delmenhorst: Björn Bagung, Kai Stöver, Alexander Nagel, Martin Kumpmann, Sven Musiol, Björn Hagestedt, Waldemar Siemens, Matthias Sander, Arne Drews

Datum: 08.11.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Selbstbewusstsein nutzen

Oberliga Herren: Sie wollen ihren Schwung aus dem hart erkämpften Sieg in Aschen-Strang mitnehmen, die Spieler des TV Jahn Delmenhorst. Allerdings wird das Team von Trainerin Susanne Schalk beim Auftritt bei Bremen 1860 mit André Schneider auf seinen derzeit stärksten Spieler verzichten müssen. Er ist zusammen mit Benjamin Back beruflich verhindert und reißt eine entsprechend große Lücke ins Mannschaftsgefüge. Sein Oberligadebüt könnte dagegen Neuzugang Arne Drews, der vom Verbandsligisten TuS Bloherfelde an die Delme gewechselt ist, auf der Außenangreiferposition geben. Ihm fehlt verständlicherweise zwar noch etwas die Bindung zum Team, eine Bereicherung für das Angriffsspiel ist er aber auf jeden Fall. Die Jahn-Sechs wird in Bremen aus einer stabilen Annahme heraus das eigene Spiel aufbauen müssen, um gegen die kampfstarken Gastgeber zu bestehen. Da wird der jüngste Sieg natürlich sein übriges dazutun, denn das umgebogene Spiel von Aschen hat jede Menge Selbstbewusstsein ins Team zurückgebracht. Gelingt den Delmenhorstern ein variables Angriffsspiel, sollte auf jeden Fall ein Sieg drin sein.

(KLV)

Anpfiff: Sonntag, 11 Uhr

Datum: 08.11.2008 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Arne Drews gibt Debüt beim TV Jahn

Delmenhorst (kno). Gleich zwei wichtige Spieler fehlen den Volleyball-Herren des TV Jahn morgen bei ihrem Spiel in der Oberliga bei Bremen 1860. André Schneider und Benni Back sind beim Castor-Einsatz und werden von Trainerin Susanne Schalk schmerzlich vermisst. Trotz der Ausfälle zeigt sich auch ein neues Gesicht bei den Violetten. Außenangreifer Arne Drews, der zuvor in der Verbandsliga beim TuS Bloherfelde spielte, trainiert seit einigen Wochen im Team von Zuspieler Alexander Nagel. „Es fehlt nur ein wenig an der Abstimmung zwischen Arne und mir“, erzählt Nagel, der sich einen Sieg gegen die Bremer ausrechnet. Bei den 1860ern spielt auch der ehemalige Jahn-Spieler Marco Truhart, den es beruflich nach Bremen zog.
Drei Dinge braucht es für einen Erfolg der Violetten. Erstens eine gute Annahme, zweitens einen variablen Spielaufbau und drittens einen starken Aufschlag, der den Gegner am Punkten hindert. Dass die Jahner diese Dinge beherrschen, zeigte das Team im Spiel gegen Aschen-Strang. „Da haben wir das Spiel umgebogen“, so Nagel. Die Bremer stehen in der Tabelle direkt hinter Jahn und werden bemüht sein, den Anschluss ans Mittelfeld zu halten. Die Violetten sind vor dieser kampfstarken Truppe gewarnt und werden den dünnen Kader der Bremer keineswegs unterschätzen.

Datum: 05.11.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Ohne Antreiber kein Sieg
Jahn-Volleyballerinnen unterliegen in Bremen

Von Gerhard Göldenitz

DELMENHORST. Ihren Höhenflug in der Volleyball-Landesliga vorerst beendet haben die Damen des TV Jahn Delmenhorst nach einer 2:3-Tiebreakniederlage (22:25, 25:16, 23:25, 25:17, 2:15) gegen Bremen 1860 II. Ohne ihre etatmäßige Zuspielerin Ann-Katrin Lux hatten die Nachfolgerinnen der Volleybees einen schweren Stand gegen die erfahrenen und zudem überaus heimstarken Gastgeberinnen.

Trotzdem gestalteten die Violetten das Spiel über eine lange Zeit ausgeglichen. Nach den knappen Verlusten der Durchgänge eins und drei kam das Team jedoch immer wieder zurück und dominierte den Folgesatz umso mehr. Ohne ihren Coach Alexander Nagel angereist, sollte allerdings auch die zweite Auswärtspartie ohne den "Antreiber" verloren gehen. Im abschließenden Tiebreak lief so gut wie nichts mehr zusammen, weshalb zumindest das Satz-Ergebnis einer deutlichen Klatsche gleichkam. Für Mannschaftsführerin Alessa Ruberg war dennoch mehr drin: "Wir konnten sehr wohl mit 1860 II mithalten und hätten auch gewinnen können", erklärte sie. "Allerdings verfälscht das Ergebnis im Entscheidungssatz unsere Leistung."

Die Zweitvertretung von Bremen 1860 nutzte vor allem die deutlich zu Tage tretenden Löcher im Abwehrverbund der Delmenhorsterinnen, um immer wieder platzierte Bälle in direkte Punkte umzuwandeln. Für Alessa Ruberg aber kein Grund, vor der Stärke der Gastgeberinnen zu kapitulieren. "Im Großen und Ganzen haben wir ganz ordentlich gespielt und durchaus die Chance, das Rückspiel zu gewinnen", erklärte die Spielerin.

TV Jahn Delmenhorst: Nadine Wentzke, Katrin Niehaus, Katrin Düser, Britta Niehaus, Christin Stark, Simone Scherf, Alessa Ruberg, Kerstin Rosenberger, Christin Skandera

Datum: 05.11.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Chancenlos im Derby
Jahns Zweitvertretung kassiert zwei deutliche Klatschen / Wildeshausen kehrt mit 3:0-Sieg heim

Von Gerhard Göldenitz

DELMENHORST. Während die Damen des VfL Wildeshausen in der Volleyball-Landesliga 1 oben dran bleiben, wartet die Zweitvertretung des TV Jahn Delmenhorst weiter auf ihren ersten Sieg. Für die junge Truppe von Trainer Florian Süßmuth gab es in eigener Halle weder beim 0:3 gegen den Wilhelmshavener SSV, noch bei der 0:3-Pleite gegen Wildeshausen (15:25,10:25,9:25) etwas zu bestellen.

Dabei fing es gegen den bis dato ebenfalls noch sieglosen Gast aus Wilhelmshaven sehr gut an. Die Süßmuth-Schützlinge dominierten den ersten Abschnitt, ehe es beim Stande von 24:20 und dem ersten Satzball einen unerklärlichen Bruch im Spiel gab. "Da ging auf einmal gar nichts mehr. Keiner hat sich dann mehr so richtig was getraut", hatte Süßmuth beobachtet.

Die Gäste holten sich auch den zweiten Abschnitt ohne große Mühe, weil Jahn einfach nicht genügend Mut aufbrachte, um dagegen zu halten. Dies änderte sich erst im dritten Satz, der lange Zeit von den Delmenhorsterinnen dominiert wurde. "In der Schlussphase wurde das Spielen erneut eingestellt. Die Annahme kam wieder ziemlich ungenau, obwohl viele Spielerinnen von Wilhelmshaven von unten aufgeschlagen haben", erzählte Süßmuth.

Das Spiel gegen Wildeshausen hatten sie im Jahn-Lager eigentlich schon vor dem Match abgehakt. Die Einschätzung bestätigte sich dann von Anfang an, denn die Gäste traten selbstbewusst und hochkonzentriert auf. Mit viel Risiko im Aufschlag wurde Jahn sofort in die Defensive gedrückt. Am Netz hatten ebenfalls die Schützlinge von Trainer Gunther Wieking die Oberhand und schalteten und walteten nach Belieben. Zu keiner Zeit war der Sieg der Wildeshauser gefährdet, dafür hatten die Violetten einfach zu wenig entgegen zu setzen.

TV Jahn Delmenhorst II: Sarah Groborz, Kristina Schneider, Viola Ruberg, Lena Jablovski, Jennifer Dittmar, Virginia Balcerak, Nathalie Groborz.

VfL Wildeshausen: Ina Diephaus, Sina Meyer, Barbara Ptock, Sandra Wieking, Katrin Schröder, Tatjana Opalinski, Frauke Hellmann, Sabrina Lieske, Roxy Hillmann.

Datum: 05.11.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Per Kraftakt zum Erfolg
Herren des TV Jahn II bleiben auf Platz drei

Von Gerhard Göldenitz

DELMENHORST. Trotz einer eher schwachen Vorstellung beim TuS Vahr gewannen die Herren des TV Jahn Delmenhorst II mit 3:1 (25:22, 14:25, 29:27, 25:16) und bleiben in der Landesliga auf dem dritten Rang.

Die lange Trainings- und Wettkampfpause war offensichtlich, denn im Zusammenspiel klappte einiges nicht. Aus einer anfangs gut sortierten Annahme heraus konnte Zuspieler Henner Schmidt seine Angreifer noch variabel anspielen, doch im weiteren Verlauf wurde der erste Pass seiner Mitspieler immer ungenauer. Entsprechend schwer hatten es die Netzspieler, die sich oft einem geschlossenen Block der Gastgeber gegenüber sahen.

Da aber auch der eigene Block nicht wirklich gut stand, wurde Vahr immer stärker und dominierte den zweiten Abschnitt. Hier lief bei Jahn so gut wie gar nichts mehr und erst nach der Abwehr von zwei Satzbällen im dritten Durchgang wurden man wachgerüttelt. "Dieser Satz war der Schlüssel zum Erfolg, hätten wir den verloren, hätten wir auch das Spiel verloren", meinte Schmidt. Mit einem Kraftakt glichen die Violetten aus und holten sich den Abschnitt. Danach war das Selbstvertrauen wiederhergestellt und sie triumphierten locker im vierten Satz.

TV Jahn Delmenhorst II: Dominik Bierek, Henner Schmidt, Peter Rose, Sergej Berger, Thorben Haschke, Joachim Wilkens, Florian Geisler, Khesvau Azadzoy, Lars Kolberg, Hamed Azadzoy

Datum: 04.11.2008 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

14 Aufschläge in Folge im Feld

Delmenhorst (kno). Mit einer guten Leistung bis zum vierten Satz waren die ersten Volleyball-Damen des TV Jahn bei Bremen 1860 II in der Landesliga ganz nah dran an einem weiteren Sieg. Im Tiebreak unterlag die Mannschaft jedoch deutlich mit 2:3 (24:26, 25:16, 17:25, 25:16, 2:15).
Da Coach Alexander Nagel verhindert war, übernahm die ehemalige Jahn-Spielerin Cornelia Freitag die Betreuung. Im ersten Satz gegen die erfahrenen Bremerinnen führten die Violetten bis zum 24:24 meist mit drei bis vier Punkten. Ein Aufschlagfehler und ein misslungener Angriff ließen dann jedoch die Gastgeberinnen triumphieren. Mit guten Aufschlägen von Katrin Niehaus und Simone Scherf gewannen die Violetten Durchgang zwei, um den dritten Satz auf Grund vieler Eigenfehler wieder abzugeben. Mit dem Erfolg in Satz vier ging es in den Tiebreak. Dann folgte jedoch der totale Einbruch. Die ehemalige Bundesligaspielerin Xiau Shen brachte 14 Aufschläge in Folge im Feld der Violetten unter. Beim Stande von 2:8 wurden die Seiten gewechselt und dann gab es keine weiteren Punkte mehr für Jahn.

Jahn: Simone Scherf, Britte Niehaus, Christin Stark, Kristin Skandera, Katrin Düser, Nadine Wenzke, Alessa Ruberg, Kerstin Rosenberger, Katrin Niehaus, Christin Plattfaut.

Datum: 03.11.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Jahn kommt zurück - und siegt
Oberliga-Volleyballer aus Delmenhorst schaffen beim TuS Aschen-Strang einen knappen 3:2-Erfolg

Von Gerhard Göldenitz

DELMENHORST. Mit einem vor allem für die Moral ganz wichtigen Sieg sind die Oberliga-Volleyballer des TV Jahn Delmenhorst von ihrer Auswärtspartie beim TuS Aschen-Strang zurückgekehrt. Nach einer umkämpften Partie hatten die Schützlinge von Trainerin Susanne Schalk das bessere Ende für sich und siegten im Tiebreak mit 3:2 (25:18, 13:25, 18:25, 25:22, 15:11).

"Das war ein ganz wichtiger Sieg für uns", kommentierte Schalk das Ergebnis. Es fing dann auch schon gut an in Aschen, wo sich die Gastgeber im ersten Spiel gegen den Regionalliga-Absteiger aus Osterholz eine deutliche 0:3-Packung abholten. Aus dieser schwachen Vorstellung zog Schalk auch sofort ihre taktischen Schlüsse und wies ihre Mannschaft an, mit druckvollen Angaben sofort den Spielaufbau der Hausherren zu unterbinden. Die Umsetzung fruchtete sogleich, und die Jahner brachten den ersten Satz nach einem schnellen Vorsprung auch ohne viel Mühe nach Hause.

"Danach haben wir allerdings irgendwie den Faden verloren", fehlte Schalk eine rechte Erklärung, warum ihr Team im zweiten Abschnitt völlig einbrach. Plötzlich gelang kaum noch eine gescheite Annahme, so dass auch am Netz wenig druckvolles Zustande kam. Die Jahn-Angreifer fanden einfach keine Lücke mehr im Block der Gastgeber, und deren Selbstbewusstsein wuchs dadurch natürlich. So brauchte das Schalk-Team immerhin zwei Durchgänge, um wieder zurück in sein Spiel zu kommen. Erst als es bereits mit 1:2-Sätzen im Rückstand lag und alle schon mit einer Niederlage rechneten, kehrte der alte Biss zurück.

Völlig unverkrampft war jetzt auch wieder Spiellaune bei den Violetten da. Vor allem Jahns bester Akteur, Andre Schneider, wusste immer wieder mit spektakulären Aktionen zu gefallen. Aber auch der im vierten Satz eingewechselte Waldemar Siemers überzeugte die Trainerin mit seinem Auftritt.

Im Tiebreak schließlich waren die Jahn-Herren den jetzt völlig konsternierten Hausherren in allen Belangen überlegen und spielten nun konzentriert bis zum letzten, siegbringenden Punkt. Für Trainerin Susanne Schalk war dieser Sieg ein Schlüsselerlebnis der bisherigen Saison: "Endlich haben wir mal eine Begegnung zu Ende gebracht und nicht bei 15 Punkten aufgehört zu spielen. Dieser Sieg ist ganz besonders wichtig - jetzt geht es endlich aufwärts für uns." Die Violetten haben nach ihrem schweren Start in die Saison nun ein ausgeglichenes Punktekonto und können dieses bereits nächste Woche noch ein bisschen verbessern.

TV Jahn Delmenhorst: Kai Stöver, Martin Kumpmann, Alexander Nagel, Sven Musiol, Björn Bagung, Björn Hagestedt, Benjamin Back, Andre Schneider, Waldemar Siemers

Datum: 03.11.2008 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

„Wauzi“ überzeugt in Block und Abwehr

Volleyballer des TV Jahn feiern Auswärtssieg im Tiebreack


Auch wenn sie zwischendurch nur die Schultern zucken konnte, hatte Trainerin Susanne Schalk am Ende Grund, zu applaudieren. FOTO: Rolf Tobis
Delmenhorst (kno). Mit einem 3:2 (25:18, 13:25, 18:25, 25:21, 15:11) beim TuS Aschen-Strang haben die ersten Volleyball-Herren des TV Jahn ihren Platz im Oberliga-Mittelfeld gefestigt. „Das waren zwei wichtige Punkte“, freut sich Trainerin Susanne Schalk über den Sieg ihrer Mannschaft.
Die Violetten starteten furios und hielten sich die Angriffe des TuS mit guten Aufschlägen vom Leib. „Da haben die Jungs richtig Gas gegeben“, erzählt Schalk. Was sich dann jedoch im zweiten Satz ereignete, lässt die Trainerin nur ratlos mit den Schultern zucken. Es funktionierte aber auch rein gar nichts mehr. Mit 1:7 lagen die Delmenhorster schnell deutlich zurück und fanden nicht mehr zurück ins Spiel. Einzig Diagonalspieler André Schneider bot eine überzeugende Leistung. „André hat das gesamte Spiel über stark angegriffen und fast jeden Ball verwandelt“, ist Schalk voll des Lobes.
Im dritten Durchgang kamen die Gäste wieder besser zurecht, konnten aber nur selten an die Führung der Gastgeber anschließen und hatten so gerade in der Schlussphase das Nachsehen. „Im vierten Satz sind wir dann Gott sei Dank zurück gekommen“, resümiert Schalk, die den TV Jahn mutig und voller Selbstbewusstsein agieren sah. Außenangreifer Waldemar „Wauzi“ Siemens zeigte mit seinen beherzten Angriffen und waghalsigen Abwehraktionen einen starken vierten Satz und war maßgeblich an diesem Erfolg beteiligt. Mit dem Sieg im vierten Durchgang hielten die Violetten das Match offen und zwangen den TuS in den Tiebreak.
Konsequent in Block und Abwehr ließen die Delmenhorster Oberligaherren nichts mehr anbrennen und gingen mit 8:5 in den Seitenwechsel. Mit einem übersichtlichen Stellspiel zog Zuspieler Alexander Nagel den gegnerischen Block auseinander, so dass seine Angreifer am Netz leichtes Spiel hatten. „Im Endeffekt haben wir dann noch deutlich den Tiebreak gewonnen“, freute sich Schalk.
TV Jahn: Alexander Nagel, Kai Stöver, Martin Kumpmann, Waldemar Siemens, Benjamin Back, Björn Bagung, Björn Hagestedt, André Schneider, Sven Musiol

Datum: 01.11.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Absolute Außenseiterrolle

Oberliga 1 Herren: Die Sorgenfalten sind beim TV Jahn Delmenhorst nach der zuletzt schwachen Vorstellung vor heimischem Publikum nicht kleiner geworden, sondern eher größer. In der Partie gegen den TuS Aschen-Strang wird sich vorerst die Spreu vom Weizen trennen, denn der Sieger der Partie ist oben mit dabei, dagegen muss die unterlegene Mannschaft den Blick eher auf das untere Ende der Tabelle richten. Jahn-Trainerin Susanne Schalk wird in Aschen auf einige ihrer Leistungsträger verzichten müssen. Neben Florian Süßmuth, der einen Bänderriss erlitt, fehlen auch Matthias Sander und Edel-Aushilfe Matthias Trzeja. Ob Benjamin Back mit von der Partie sein wird, ist nach einer im Training erlittenen Muskelverletzung zudem fraglich. Favorit sind auf jeden Fall die Gastgeber, die zwar auch nicht berauschend in die Saison gestartet sind, doch in eigener Halle immer schon eine Macht waren. Die Vorbereitung war für die Schalk-Schützlinge mehr als dürftig, aber vielleicht ist gerade das der Schlüssel zum Erfolg. Alles andere als eine Niederlage wäre schon ein Riesencoup für die Violetten.

(KLV)

Anpfiff: heute, 17 Uhr

Datum: 01.11.2008 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

TV Jahn unter Zugzwang

Volleyball: Wichtige Stützen fehlen beim Spiel in Aschen


André Schneider (li.) muss eventuell auf Nebenmann Benjamin Back verzichten. Der TV Jahn spielt bei TuS Aschen-Strang. FOTO: Rolf Tobis
Delmenhorst (KNO). Die Verbandsliga-Volleyballer des VfL Wildeshausen bestreiten heute ihr zweites Heimspiel der Saison. Vor heimischer Kulisse will die erste Mannschaft des Vereins gegen die TG Wiesmoor und den VfR Voxtrup punkten. Die TG wird dabei schwerer zu knacken sein als die Gäste aus Voxtrup. So muss VfL-Zuspieler Thomas Heckel mit einem schnellen Spiel den starken TG-Block auseinander ziehen, um seinen Angreifern freie Fahrt zu gewähren.
Gegen die jungen Voxtruper ist ein Sieg eingeplant. „Die jungen Spieler können sich aber schnell in einen Rausch spielen, und sind dann nur schwer zu stoppen, das müssen wir unbedingt verhindern“, erklärt Gravel. Verzichten müssen die Wildeshauser auf Mittelblocker Jens Prütz und auch hinter dem Einsatz von Ludger Ostermann steht noch ein Fragezeichen. Dafür wird es neben Heckel einen zweiten Zuspieler, in Person von Gunther Wieking, geben.
Die ersten Herren des TV Jahn werden es in ihrem Auswärtsspiel in der Oberliga nicht viel einfacher haben. Gegen die gut eingespielte Mannschaft des TuS Aschen-Strang muss das Team von Zuspieler Alexander Nagel eine deutliche Steigerung ihrer Leistung vom vergangenen Sonntag zeigen. Die Gastgeber sind selbst nicht gut in die Saison gestartet und der Gewinner der Partie darf den Blick nach oben richten, während es für den Verlierer eine Etage tiefer in der Tabelle gehen wird. Durch Verletzungen und berufliche Verhinderungen müssen die Violetten auf Matthias Trzeja, Florian Süßmuth, Matthias Sander und eventuell auf Benjamin Back verzichten. „Das sind nicht gerade die besten Vorzeichen für so ein wichtiges Spiel“, so Nagel.

Datum: 27.10.2008 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

TV Jahn findet kein Mittel gegen Diagonalspieler des OTB

Volleyball: Dem 1:3 im Derby folgt ein 3:1-Pflichtsieg gegen den Vegesacker TV


Niederlage und Sieg bei 4:4 Sätzen: Der TV Jahn (links Kai Stöver) hatte sich von dem Spieltag etwas mehr versprochen. Foto: Rolf Tobis
Gegen Oldenburg gewann die Mannschaft von Susanne Schalk nur den dritten Durchgang. Gegen die schwachen Vegesacker gab es einen Satzverlust.
Von Katja Nonnenkamp

Delmenhorst. Die Oberliga-Herren des TV Jahn haben gestern im Derby gegen den Oldenburger TB mit 1:3 (15:25, 20:25, 25:15, 15:25) verloren und sich wenigstens gegen das Kellerkind Vegesacker TV mit 3:1 (23:25, 25:20, 25:12, 25:20) behauptet.
Obwohl das Team um Zuspieler Alexander Nagel schon vor dem starken OTB gewarnt war, zeigten die Violetten insgesamt zu wenig Biss, um sich gegen die starken Gäste aus Oldenburg durchzusetzen. Im ersten Durchgang lag die Mannschaft von Trainerin Susanne Schalk bis zum Stande von 14:14 noch gleichauf. Drei Aufschlagfehler in Folge und eine desolate Annahmeleistung ließen den OTB in unerreichbare Ferne davon ziehen.
In Satz zwei sah es nicht viel besser aus. Die Oldenburger spielten nach Belieben und ließen die Violetten mit 0:7 gleich zu Beginn weit hinter sich. „Wir lagen immer mindestens fünf Punkte zurück, das konnten wir nicht mehr aufholen“, so Nagel. Erst in Durchgang drei zeigte das Schalk-Team, was es zu leisten im Stande ist. Aufmerksam im Block und mit viel Druck im Aufschlag überraschten die Gastgeber den nun verunsicherten OTB. Libero Henner Schmidt, den sich Schalk aus der zweiten Mannschaft ausgeliehen hatte, stabilisierte die Annahme und brachte so die Sicherheit ins Spiel der Violetten. „Wir haben dann endlich so gespielt, wie wir es uns vorgenommen haben“, ist Nagel mit dem Satzverlauf zufrieden. Auch im vierten Satz lief es gut für die Hausherren. Beim Stand von 7:7 setzte der OTB jedoch wieder seinen starken Diagonalspieler Marcel Wendler ein. „Gegen Wendler haben wir im ganzen Spiel kein Rezept gefunden“, ärgert sich Nagel. Die Violetten hatten nicht nur Probleme im Block, sondern auch die eigenen Angriffe im Feld unterzubringen.
Gegen das Tabellenschlusslicht aus Bremen, den Vegesacker TV, hatten es sich die Violetten dann jedoch etwas einfacher vorgestellt. Bisher konnte das Bremer Team nur einen einzigen Satz für sich entscheiden, den zweiten holte sich der VTV dann in Delmenhorst ab. „Wir waren in Satz eins gar nicht richtig auf dem Feld, das war fast peinlich“, bewertet Nagel die Satzniederlage.
Nach einer kurzen Ansprache von Schalk waren die Gastgeber aber hellwach und nahmen das Heft in die Hand. „Leider haben wir nur im dritten Durchgang so gespielt, wie es sein sollte“, ärgert sich Nagel über die wenig konsequente Leistung seines Teams. Mehr als zwei Pflichtpunkte gegen den Vegesacker TV, der so gut wie keine Oberligaqualitäten besitzt, waren an diesem Sonntag nicht drin.

TV Jahn: Alexander Nagel, Martin Kumpmann, Kai Stöver, Björn Bagung, Benjamin Back, Henner Schmidt, Waldemar Siemens, Matthias Trzeja, Björn Hagestedt, André Schneider, Sven Musiol

Datum: 25.10.2008 Quelle: Nord-West-Zeitung

Volleyballer peilen dritten Saisonsieg an

DIE OBERLIGA-MÄNNER DES OTB SPIELEN IN DELMENHORST. TRAINER NOLTEMEIER KANN AUS DEM VOLLEN SCHÖPFEN.

MD

OLDENBURG - Die Oberliga-Volleyballer des Oldenburger TB treten am Sonntagvormittag um 11 Uhr beim TV Jahn Delmenhorst an. Um nicht den Anschluss an die vorderen Plätze zu verlieren, wollen die OTB-Männer unbedingt ihren dritten Saisonsieg einfahren.

Mit ausgeglichenem Punktekonto (4:4) liegen die Oldenburger momentan auf dem sechsten Tabellenplatz, sind aber mit drei vor ihnen platzierten Mannschaften punktgleich. Delmenhorst, in der vergangenen Saison Tabellenvierter in der Oberliga, konnte in dieser Spielzeit erst eine von drei Partien gewinnen und steht momentan auf dem achten Tabellenplatz.

Diagonalangreifer Marcel Wendler ist entsprechend optimistisch: „Wir haben in den vergangenen Wochen gut trainiert und werden in Delmenhorst mit unserem kompletten Kader antreten. Es liegt nun an uns Spielern, die Partie zu gewinnen. Ich bin zuversichtlich, dass uns das gelingen wird.“ Auch Spielertrainer Stefan Noltemeier wird pünktlich zum Nachbarschaftsduell aus dem Urlaub zurück sein. Mittelangreifer Thorsten Bode hatte in der Zwischenzeit die Leitung im Training übernommen und die Mannschaft auf die anstehenden Aufgaben vorbereitet.

Datum: 25.10.2008 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Nach langer Pause zurück mit zwei Heimspielen

Volleyball: Oberligist TV Jahn vor spannendem Derby


Sie haben am Blockspiel gearbeitet: Der TV Jahn, hier mit Björn Bagung und Benni Back (rechts), trifft auf Oldenburg und Vegesack. FOTO: Rolf Tobis
Delmenhorst (KNO). Nach einer vierwöchigen Pause, die der Spielplan den ersten Volleyball-Herren des TV Jahn verordnet hatte, starten die Oberliga-Männer von Trainerin Susanne Schalk am morgigen Sonntag wieder mit einem Heimspieltag durch.
Im Nachbarschaftsduell mit dem Oldenburger TB kommt es gleich im ersten Spiel um 11 Uhr zu einem spannenden Derby. Galten die Oldenburger in der letzen Saison noch als sichere Punktelieferanten, so wird in der Halle am Blücherweg nun ein Gegner erwartet, der sich mit Bundesliga- und Regionalligaveteranen verstärkt hat. Obwohl die Verstärkung nur aushilfsweise geschieht, ist der OTB eine Wundertüte für die Violetten, die nicht wissen, mit was für einer Mannschaft zu rechnen ist.
Im zweiten Spiel des Tages geht es gegen den Vegesacker TV aus Bremen, der bisher keine positive Bilanz aus acht Spielen ziehen konnte. Ein mickriger Satzgewinn steht auf der Habenseite, mehr nicht. „Alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung“, erklärt Zuspieler Alexander Nagel. Um mit zwei Siegen aus dem Spieltag zu gehen, hat das Schalk-Team in den vergangenen Wochen vor allem am Blockspiel und Aufschlag gearbeitet. „Wir wollen den gegnerischen Zuspieler ordentlich ins Laufen bringen“, so Nagel.
Fehlen wird den Violetten einzig Linkshänder Matthias Sander. Um eine weitere Alternative im Angriff zu haben, ist geplant, den Kapitän der zweiten Herren, Henner Schmidt, das Trikot des Liberos überzustreifen, damit der etatmäßige Annahmespezialist Björn Bagung im Angriff spielen kann.

Datum: 21.10.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Die chancenlosen Sechs
Jahns zweite Damenmannschaft verliert, verliert und verliert

Von Gerhard Göldenitz

DELMENHORST. In einem Duell bislang noch siegloser Mannschaften der Volleyball-Landesliga 1 unterlagen die zweiten Damen des TV Jahn Delmenhorst beim VV Emden mit 0:3 (20:25, 13:25, 20:25) und knüpften nahtlos an die zuletzt gezeigten Leistungen an.

Trainer Florian Süßmuth konnte wie zuletzt wieder nur einen Rumpfkader mit nach Emden nehmen, diesmal jedoch blieb er von kurzfristigen Abmeldungen verschont. Lediglich sechs Spielerinnen meldeten sich einsatzbereit, und so hatte der Coach auch nur wenig Alternativen beim Spiel in Emden.

Trotz aller Unwägbarkeiten hielten die Violetten aber zu Beginn gut mit und gestalteten zumindest den ersten Abschnitt noch einigermaßen ausgeglichen. Vor allem die guten Angriffe von Viola Ruberg und Sarah Groborz hielten das Team lange Zeit im Spiel. Erst mit dem Verlust des ersten Satzes gab es einen größeren Einbruch. Vor allem die vielen unnötigen Eigenfehler, die teilweise durch mangelnde Absprachen untereinander zustande kamen, ließen die Gäste schnell ins Hintertreffen geraten. Den letzten Durchgang gestalteten die Jahn-Damen dann wieder ausgeglichener, doch Emden zeigte sich wenig beeindruckt davon und schaukelte das Spiel sicher nach Hause.

Für Trainer Florian Süßmuth gibt es in den nächsten Trainingseinheiten noch genügend zu tun, wenn denn mal seine Schützlinge den Weg in die Halle finden. "Auffällig war schon, dass bei einigen Spielerinnen eine gewisse Grundschnelligkeit fehlt. Da werden wir in nächster Zeit beim Training dran arbeiten müssen", bemängelte der Übungsleiter. In der Ausführung vieler Aktionen haperte es doch gewaltig. Ob das Experiment, den zweiten Landesligaplatz durch die zweite Mannschaft zu besetzen und damit Erfahrungen zu sammeln, am Ende glückt, ist zumindest nach dem jetzigen Stand zu bezweifeln. In vier Spielen wurde bisher lediglich ein Satzgewinn verbucht - eigentlich zu wenig, um die Liga halten zu können.

TV Jahn Delmenhorst II: Sarah Groborz, Kristina Schneider, Viola Ruberg, Lena Jablovski, Natalie Puklicz, Jennifer Dittmar

Datum: 16.10.2008 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Süßmuth beklagt fehlende Trainingsmoral

Volleyball: Ist Jahn II fehl am Platz?

Delmenhorst (KNO). „So haben wir keine Chance“, ärgert sich Coach Florian Süßmuth. Süßmuth betreut zusammen mit Christopher Barton die zweite Damen-Volleyballmannschaft des TV Jahn und hat allen Grund wütend zu sein.
Durch ein Überspringen von mehreren Ligen landete die erst kürzlich zusammengestellte und noch junge Mannschaft in der Landesliga. Dort erwarten die Trainer nur ein Minimalziel. „Ein Satzgewinn wäre schon ein Erfolg“, so Barton. Mit ihrer derzeitigen Einstellung zum Training werden die Mädchen jedoch noch nicht einmal dieses Ziel erreichen können. „Die Wenigsten haben erkannt, dass man mit dem aktuellen Leistungsstand in der Landesliga nicht mithalten kann“, ist Süßmuth enttäuscht. Mit wenig Motivation und Eigeninitiative gehen die Spielerinnen ins Training und soll dann mal eine andere Position als die angestammte gespielt werden, endet dies in einer gelangweilten Spielweise.
Am Wochenende fahren die Violetten zur SG Ofenerdiek/Ofen, die Trainer Süßmuth gänzlich unbekannt sind. Probleme bereiten dem Coach vor allem die vielen Absagen, so dass nur eine etatmäßige Mittelangreiferin mit an Bord ist. Kapitän Nathalie Groborz oder Außenangreiferin Virginia Balcerak sind mögliche Alternativen und sollen ihre Mannschaft auf der Mittelposition verstärken. „Es wird sich in den nächsten Wochen zeigen, ob sich die Mannschaft zusammenreißt, oder ob wir ohne Satzgewinn und Leistungssteigerung durch die Saison eiern“, erklärt Süßmuth.

Datum: 07.10.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Überraschend an die Spitze
Jahn II erfolgreich in der Landesliga 3

Von Gerhard Göldenitz

DELMENHORST. Am zweiten Spieltag der Volleyball-Landesliga 3 hielt sich Aufsteiger TV Jahn Delmenhorst II in eigener Halle schadlos und besiegte den TSV Achim (25:15, 25:15, 25:18) und den VSK Osterholz-Scharmbeck II (25:11, 25:19, 26:24) jeweils ohne Satzverlust. Damit steht die Herrenmannschaft jetzt an der Tabellenspitze.

Für Jahn-Trainerin Ulrike van Zadel begann der erste Heimspieltag unschön, denn mit Andreas Adomeit, Christoph Barton und Sergej Berger fehlten ihr drei wichtige Spieler, und auch hinter Florian Geisler und Lars Kolberg standen noch Fragezeichen. Die Situation entspannte sich, als sich die beiden einsatzbereit meldeten.

Gegen das schwache Team aus Achim hatten die Hausherren dann wenig Mühe, ins Spiel zu finden. Erstmals mit Libero Khesvau Azadzoy angetreten, waren die Jahner zwar in allen Belangen überlegen, aber nicht zufrieden mit der eigenen Leistung. Trotzdem reichte es für einen ungefährdeten Sieg, und auch in der zweiten Partie gegen die Zweitvertretung aus Osterholz-Scharmbeck zeigten die Hausherren, wer Chef im Ring ist. Sie agierten deutlich druckvoller als in Partie eins und produzierten auch nur wenige Eigenfehler. Ein klares 25:11 im ersten Durchgang war die Folge, und erst im Verlauf des zweiten Satzes wurde das Spiel spannender, weil die Gäste jetzt deutlich stärker wurden.

Nach einem ausgeglichenen Verlauf zogen die Violetten durch eine Aufschlagserie von Routinier Peter Rose von 19:19 auf 25:19 davon. Mit einigen Problemen im Spielaufbau liefen sie dann im dritten Abschnitt lange Zeit ihrem Gegner hinterher und mussten sich von 10:16 aus zurückkämpfen. "Hier fehlte uns besonders der Mut im Angriff, und in der Abwehr und im Block waren wir nicht gut organisiert", fand Kapitän Henner Schmidt Gründe für die Schwächephase der Hausherren. Stück für Stück kämpften sie sich dann doch noch heran und glichen zum 21:21 aus. Mit zwei direkten Aufschlagpunkten durch Lars Kolberg beendeten sie schließlich Satz und Spiel.

TV Jahn Delmenhorst II: Dominik Bierek, Henner Schmidt, Peter Rose, Thorben Haschke, Joachim Wilkens, Florian Geisler, Khesvau Azadzoy, Lars Kolberg, Hamed Azadzoy

Datum: 06.10.2008 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

„Es fehlen nur noch acht Siege zum Klassenerhalt“

Volleyball: Jahn II gewinnt zwei Mal zu Null


Wieder steht der Jahn-Block im Spiel gegen Achim. Florian Geisler und Dominik Bierek (hinten v. li.) gehören zum zwei Mal siegreichen Delmenhorster Team. FOTO: Rolf Tobis
Zwei Mal zu Null und zwei Mal unter einer Stunde Spielzeit. Die Jahn-Reserve präsentiert sich in Topform.
Von Katja Nonnenkamp

dELMENHORST. Die Volleyball-Herren des TV Jahn II haben in der Landesliga gegen den TSV Achim mit 3:0 (25:15, 25:15, 25:18) und gegen den VSK Osterholz-Scharmbeck II ebenfalls mit 3:0 (25:11, 25:19, 26:24) gewonnen.
Souverän vor allem im Aufschlag zeigten die Jahn-Herren von Beginn an, wer die Hausherren waren. „Leider haben wir uns phasenweise dem niedrigen Spielniveau des TSV angepasst, aber mit unseren Aufschlägen hatten wir die Achimer im Griff“, ist Trainerin Ulrike van Zadel zufrieden. Nur 51 Minuten benötige ihr Team, um sich den ersten 3:0-Sieg der Saison zu holen. Nur ganze sechs Minuten länger nahm es sich Zeit, um auch den zweiten Gegner nach Hause zu schicken. Mit vollem Selbstvertrauen aus dem ersten Spiel war es für die Violetten ein Leichtes, sich den ersten Satz gegen den VSK Osterholz-Scharmbeck zu sichern. Im zweiten Durchgang zeigte Mittelblocker Peter Rose eine starke Aufschlagserie und führte damit das Team zum Satzgewinn. Obwohl er dritte Satz sehr hart umkämpft war, hatten die Zuschauer niemals das Gefühl, dass dJahn jetzt noch unterliegen könnte. Mit einem sicheren Blockspiel und einem clever gelegten Ball beendeten die Violetten das Spiel und nahmen weitere zwei Punkte mit. „Jetzt fehlen uns nur noch acht Siege zum Klassenerhalt“, ist van Zadel optimistisch, dass dieses Ziel möglichst früh erreicht wird.
Jahn II: Henner Schmidt, Dominik Bierek, Peter Rose, Thorben Haschke, Andreas Adomeit, Christoph Barton, Florian Geisler, Joachim Wilkens, Lars Kolberg, Khesvau Azadzoy, Hamid Azadzoy

Datum: 06.10.2008 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Jahn-Damen räumen ab

Volleyball: Deutliche Heimsiege gegen Habenhausen und BTS Neustadt


Britta Niehaus (im Angriff) und der TV Jahn ließen am Sonnabend gegen Habenhausen und Neustadt nichts anbrennen. In dem einzig verlorenen Satz des Wochenendes probierte Trainer Alexander Nagel ein paar taktische Wechsel aus. FOTO: Rolf Tobis
Die Aufschläge waren wieder einmal die Stärke des Teams. Die Landesliga-Mannschaft von Trainer Alexander Nagel leistete sich den Luxus, gegen Neustadt taktische Wechsel zu probieren. Von Katja Nonnenkamp

Delmenhorst. Vor heimischer Kulisse haben sich die Volleyball-Damen des TV Jahn zwei ungefährdete Siege in der Landesliga gesichert. Mit 3:0 (25:21, 25:22, 25:22) machte das Team von Kapitän Alessa Ruberg mit dem ATSV Habenhausen kurzen Prozess und die dritte Mannschaft der BTS Neustadt wurde mit 3:1 (25:11, 18:25, 25:9, 25:22) nach Hause geschickt.
Vor allem im Aufschlag macht den Damen von Trainer Alexander Nagel kaum einer was vor. Lag das Nagel-Team im ersten Satz noch gleichauf mit den Gästen aus Habenhausen, so gelang im zweiten Satz eine Fünf-Punkte Führung, die das Ergebnis der Aufschläge von Jahn-Zuspielerin Anki Lux waren. Aber auch das Netzspiel wurde druckvoller. „Wir haben uns vor allem im Block besser konzentriert und konnten den Satz gewinnen“, erklärt Ruberg. Im dritten Durchgang war es erneut eine Aufschlagserie von Lux, die das Team in Front brachte. Als dann auch noch Außenangreiferin Katrin Niehaus mit harten und platzierten Aufschlägen nachzog, konnten die Violetten ihren ersten Sieg des Tages feiern.
Das zweite Spiel des Tages gegen die BTS Neustadt II begann so, wie das Spiel zuvor aufhörte. Lux und Niehaus setzten die Gäste aus Bremen mit Aufschlägen unter Druck, so dass diese kaum zum Spielaufbau kamen. Der zweite Durchgang war jedoch kein Selbstläufer und das merkten die Violetten viel zu spät. Die Annahme wurde unsauber und taktische Wechsel brachte das Gefüge durcheinander.
„Im dritten Satz haben wir aber gezeigt, dass wir gewinnen wollen“, freut sich Ruberg über das deutliche 25:9. Mit 19:9 lagen die Violetten im vierten Satz bereits vorn und alle Weichen waren auf Sieg gestellt. Erneut waren es taktische Wechsel, die das Spiel des TV Jahn unsicher werden ließ. 23:20 hieß dann die knappe Führung, die letztlich aber zum Sieg ausreichte. „Wir müssen uns in der Annahme mehr konzentrieren, denn nur so kann unser Spielaufbau von Erfolg gekrönt werden“, meinte Nagel.

TV Jahn Delmenhorst: Alessa Ruberg, Anki Lux, Christin Skandera, Kerstin Rosenberger, Simone Scherf, Christin Stark, Katrin Niehaus, Britta Niehaus, Kathrin Düser, Nadine Wenzke.

Datum: 30.09.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Ohne Trainer und ohne Drei
Jahn-Volleyballerinnen finden in Bremen ihren Rhythmus nicht

Von Gerhard Göldenitz

DELMENHORST. Der Erfolgsschwung des TV Jahn Delmenhorst hat in der Damen-Landesliga 4 mit einer Niederlage in Bremen einen kleinen Dämpfer erhalten. Die Aufsteigerinnen unterlagen bei der BTS Neustadt IV mit 0:3 (11:25, 18:25, 13:25) und blieben dabei deutlich unter ihren Möglichkeiten.

Ohne drei wichtige Spielerinnen und ohne ihren Coach Alexander Nagel, der selbst als Spieler aktiv war, mussten die Jahn-Damen ihre kurze Fahrt nach Bremen antreten. Neben Simone Scherf und Katrin Düser fehlte auch Routinier Britta Niehaus, was sich von Anfang an als Knackpunkt der Partie herausstellte. Vor allem die Annahme wusste nicht so recht mit der neuen Aufstellung umzugehen. Der erste Pass ans Netz kam eher durchwachsen, und auch im Angriff fehlte der letzte Biss.

Im zweiten Durchgang begannen die Jahn-Damen, die von der Trainerin der zweiten Herrenmannschaft, Ulrike van Zadel, betreut wurden, druckvoller und spielten sich durch eine Aufschlagserie von Zuspielerin Anki Lux eine 7:0-Führung heraus. Jetzt klappte kurzfristig auch das Zusammenspiel deutlich besser, doch nur bis zum 13:11. Ab diesem Zeitpunkt kam BTS selbst immer besser ins Spiel und drehte den Satz noch zugunsten der Gastgeberinnen. Am Ende sollte dies auch die Spielentscheidung bringen, denn Jahn lief im letzten Abschnitt von Anfang an einem Rückstand hinterher. "Das hat uns den letzten Rest gegeben", war Mannschaftsführerin Alessa Ruberg enttäuscht über den schwachenAuftritt des Teams.

Mit jetzt ausgeglichenem Punkte- und Satzkonto können die Violetten trotzdem zufrieden mit dem Saisonstart sein. Immerhin haben sie gegen den Tabellenführer verloren und hatten dabei nicht mal ihr bestes Team zur Verfügung. "Wir hätten mit dem kompletten Kader eine Chance gehabt, deshalb freuen wir uns schon auf das Rückspiel", ist Alessa Ruberg aber auch zuversichtlich, sich in eigener Halle revanchieren zu können.

TV Jahn Delmenhorst: Nadine Wentzke, Katrin Niehaus, Saskia van Lengen, Tine Plattfaut, Christin Stark, Alessa Ruberg, Kerstin Rosenberger, Christin Skandera, Anki Lux

Datum: 30.09.2008 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Jahn verliert ohne Drei glatt mit 0:3

Volleyball-Damen ohne Chance

Delmenhorst (kno). Mit Simone Scherf, Britta Niehaus und Katrin Düser fehlten den ersten Volleyball-Damen vom TV Jahn beim Auswärtsspiel gegen die vierte Mannschaft der BTS Neustadt gleich drei wichtige Spielerinnen. Folglich unterlag das Landesliga-Team deutlich mit 0:3 (11:25, 18:25, 13:25).
Im ersten Durchgang gelangen den Violetten nur wenige gute Aktionen und der 11:25-Satzendstand sprach eine mehr als deutliche Sprache. Erst im zweiten Durchgang wachte das Ruberg-Team auf. Zuspielerin Anki Lux brachte ihr Team gleich zu Beginn mit sieben Aufschlägen in Front. Bis zum 13:11 lagen die Delmenhorsterinnen auch vorn, jedoch besann sich die BTS auf ihre Stärken im Aufschlag und drehte den Spieß um. „Wir kamen heute einfach nicht richtig in Schwung und in der Annahme waren wir einfach schwach“, erklärt Ulrike van Zadel, die Trainer Alexander Nagel vertrat. Dass die Jahn-Damen den Satz bei einer so hohen Führung noch abgaben motivierte sie nicht gerade für den dritten Durchgang.
„Wir liefen den Angriffen nur hinterher, das hat uns den Rest gegeben“, erklärt Ruberg, die jedoch mit einem vollen Kader durchaus Chancen gegen die BTS sieht. „Wir freuen uns schon auf die Rückrunde, da hauen wir sie weg!“, verspricht Ruberg
TV Jahn: Alessa Ruberg, Anik Lux, Christin Skandera, Kerstin Rosenberger, Christin Stark, Katrin Niehaus, Saskia van Lengen, Nadine Wenzke, Christine Plattfaut.

Datum: 29.09.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Starker Auftritt zum Saisondebüt
Jahn-Volleyballer setzen gegen Bremen 1860 eine Duftmarke und haben gegen Schüttorf Schiedsrichter-Pech

Von Gerhard Göldenitz

DELMENHORST. Mit einer überzeugenden Vorstellung sind die Oberliga-Herren des TV Jahn Delmenhorst in ihren ersten Heimspieltag der Saison gestartet. Der Gast Bremen 1860 wurde nach teilweise glanzvollem Spiel deutlich mit 3:0 (25:16, 25:17, 25:15) nach Hause geschickt. Im anschließenden Duell mit Meister FC Schüttorf 09 II unterlagen die Gastgeber dann allerdings mit 1:3 (18:25, 25:19, 23:25, 21:25).

Mit Matthias Trzeja stand erneut ein Spieler im Kader des TV Jahn, der eigentlich nur im Notfall aushelfen wollte. Dieser Fall trat zwar nicht ein, doch Trzeja stand dennoch zur Verfügung, sehr zur Freude seiner Trainerin Susanne Schalk. Diese sah dann im ersten Spiel gegen den ehemaligen Regionalligisten Bremen 1860 eine sehr gute Vorstellung ihrer Sechs. Vor allem in der Annahme zeigte diese sich stark verbessert, auch weil Libero Björn Bagung ausgeschlafen wirkte und deutlich besser als zuletzt im Ammerland spielte. Dort war der erste Pass das große Problem der Delmenhorster.

Gegen 1860 lief es nun deutlich runder, sodass Zuspieler Alexander Nagel wenig Mühe hatte, seine Angreifer am Netz freizustellen. Lediglich der zweite Durchgang wurde, zumindest zu Beginn, ein wenig spannender, als Jahn nach der Satzpause nicht so recht ins Spiel fand. Die Gäste waren in dieser Phase durchschlagskräftiger und bauten ihre Führung bis auf 14:11 aus. Erst als die Schalk-Schützlinge so langsam ihren Rhythmus wiederfanden, kippte das Spiel endgültig zugunsten der Hausherren.

Im zweiten Duell des Tages gegen den Vorjahresmeister aus Schüttorf haderten die Schützlinge von Trainerin Susanne Schalk ein ums andere Mal mit dem Schiedsgericht. Begonnen hatte die Partie aber mit einer Schwächephase der Gastgeber, die überhaupt nicht ins Spiel fanden und schnell zurücklagen. Zudem spielten die Gäste schnell und variabel, was vor allem der Jahn-Block zu spüren bekam. Beim Stand von 5:12 bemerkte das Schiedsgericht, dass der Gäste-Spieler mit der Nummer drei aufschlagen müsste, doch den gab es gar nicht. Folgerichtig hätten die zwölf Punkte aberkannt werden müssen und Jahn hätte beim Stande von 5:0 das Spiel fortgesetzt. Stattdessen wurde den Schüttorfern nur ein Punkt abgezogen. Zwar kam Jahn in der Folgezeit noch einmal heran, doch die Wende wurde nicht mehr geschafft.

Trotzdem hatte die Aufholjagd etwas Positives, denn die Schalk-Schützlinge boten jetzt eine mehr als überzeugende Vorstellung und schafften den Satzausgleich. Auch in der Folgezeit waren die Hausherren ebenbürtig und lieferten sich einen packenden Kampf mit dem jungen Team aus Schüttorf, als beim Stande von 21:19 eine aus Jahn-Sicht erneute Fehlentscheidung das Team aus dem Konzept brachte. Als dann bei 23:23 eine Blockberührung nicht entsprechend gepfiffen wurde, war der dritte Satz weg. "Wir hätten den Sack vorher zumachen können und müssen. Also der Schiri war nicht schuld, das wäre zu einfach - aber ärgerlich ist es schon", sagte Zuspieler Alexander Nagel.

TV Jahn Delmenhorst: Sven Musiol, Björn Hagestedt, Martin Kumpmann, Benjamin Back, Björn Bagung, Florian Süßmuth, Sven Musiol, Andre Schneider, Kai Stöver, Matthias Trzeja, Alexander Nagel

Datum: 29.09.2008 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Einem glanzvollen Sieg folgt ein 1:3 gegen Schüttorfs Youngster

Oberliga-Volleyballer des TV Jahn überzeugen beim 3:0 gegen 1860 II


Wieder ein Punkt für den TV Jahn. André Schneider (hinten) überwindet den Bremer Zweierblock. FOTO: Rolf Tobis
„Es lief heute einfach alles, es passte vorne und hinten“, erzählt Trainerin Susanne Schalk begeistert von ihrem durchschlagkräftigen Team im ersten Spiel der Oberliga-Saison. Von Katja Nonnenkamp

Delmenhorst. Die Oberliga-Volleyballer vom TV Jahn haben ihr erstes Heimspiel der neuen Spielzeit gegen Bremen 1860 II mit 3:0 (25:16, 25:17, 25:15) gewonnen, verloren gegen die Youngsters vom FC Schüttorf II aber mit 1:3 (18:25, 25:19, 23:25, 21:25).
Trainerin Susanne Schalk war voller Zuversicht in die erste Begegnung bei Heimrecht gegangen, konnte sie doch erneut auf Aushilfe Matthias Trzeja und Beachvolleyball-Spezialist André Schneider zählen, die beide ein starkes Spiel zeigten. Vor allem in der Annahme überraschten die Violetten durch ein souveränes und sicheres Spiel, so dass es Zuspieler Alexander Nagel ein Leichtes war, seine Angreifer in Szene zu setzen. Doch auch die Defensive mit Martin Kumpmann und Benjamin Back im Block war das gesamte Spiel über aufmerksam und ließ nur wenig Angriffe der 1860er erfolgreich enden. „Wir konnten die Bremer mit unserem Aufschlägen gleich unter Druck setzen, so dass sie ihre guten Angreifer nicht erfolgreich genug einsetzen konnten“, freut sich Schalk über den Kampfgeist.
Im zweiten Spiel des Tages gegen die zweite Mannschaft des FC Schüttorf sah es schon anders aus. Die Violetten verschliefen den ersten Satz und kamen erst in der Schlussphase in das schnelle Spiel der Gäste. In zweiten Durchgang hatte sich das Schalk-Team besser auf die dynamischen Angriffe der Gäste eingestellt und hielt im Block dagegen. Erneut war es die stabile Annahme, unterstützt von Libero Björn Bagung, die den TV Jahn siegen ließ. 15:10 hieß die Führung im vierten Satz, als die Violetten einbrachen und Fehler in Serie produzierten.
Beim Stande von 21:19 für die Violetten ließen zwei zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen die Schüttorfer zum 21:21 ausgleichen. Die Gäste ließen sich diesen Satz nun nicht mehr nehmen und spielten auch im vierten groß auf. „Da kamen wir nicht mehr ins Spiel zurück, wenn wir den dritten Satz durchgezogen hätten, wären wir als Sieger vom Platz gegangen“, ist Schalk überzeugt.
TV Jahn: Björn Bagung, Kai Stöver, Alexander Nagel, Benjamin Back, Martin Kumpmann, Sven Musiol, Florian Süßmuth, Matthias Trzeja, Björn Hagestedt, André Schneider

Datum: 27.09.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Gegen die große Unbekannte

Landesliga 4 Damen: Nach dem überlegen eingefahrenen Sieg gegen Eiche Horn reist der TV Jahn Delmenhorst dieses Mal erneut nach Bremen, nun zur BTS Neustadt IV. Nach den zuletzt im Pokal und der Liga gezeigten Leistungen haben die jungen Spielerinnen von Trainer Alexander Nagel viel Selbstvertrauen getankt und sollten in Neustadt auch das Fehlen zweier wichtiger Spielerinnen verkraften. Mit Simone Scherf und Britta Niehaus müssen die Jahn-Damen allerdings gleich auf zwei Spielerinnen verzichten, die mit ihrer Erfahrung viel kompensieren können. Daher müssen nun andere Spielerinnen Verantwortung übernehmen. Die Bremerinnen haben wie der TV Jahn ihr erstes Spiel gewonnen und wollen nun eine Serie starten. Die BTS ist allerdings die große Unbekannte, da diese Begegnung durch die Zusammenlegung der beiden Landesverbände erstmalig zustande kommt. Ein weiteres Handicap könnte sein, dass Trainer Alexander Nagel sein Team nicht betreuen kann, da er selbst mit

der Oberligamannschaft des TV Jahn im Einsatz ist. "Ich denke, dass die Mannschaft im Pokal gezeigt hat, dass sie auch ohne mich gut spielen kann", ist er dennoch optimistisch.

(KLV)

Anpfiff: heute, 15 Uhr

Datum: 27.09.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Der aktuelle Meister ist zu Gast

Oberliga 1 Herren: Den Akteuren des TV Jahn Delmenhorst ist keine lange Ruhepause vergönnt. Nach der Auftaktpleite aus der Vorwoche gegen die Zweitvertretung der VSG Ammerland bestreiten die Schalk-Schützlinge heute ihren ersten Heimspieltag der neuen Saison. Es werden die Teams von Bremen 1860 und FC Schüttorf 09 II erwartet. Vor allem in der Annahme müssen sich die Hausherren deutlich verbessern, wenn sie ihr Angriffsspiel variabler vortragen wollen. Da ihre Aktionen am Netz eigentlich das Kernstück des eigenen Spieles sind, kommt der Aufgabe des ersten Passes umso mehr Bedeutung zu. Trainerin Susanne Schalk wird lediglich auf Waldemar Siemens verzichten müssen und kann somit personell nahezu aus dem Vollen schöpfen. Der Höhepunkt des Spieltages sollte dann die Begegnung mit dem letztjährigen Oberliga-Meister aus Schüttorf werden. Dieser setzt vorrangig auf junge und talentierte Spieler, die jedoch zum Teil bereits einige Erfahrungen aus

der Regionalliga mitbringen. "Sie werden uns vor allem im athletischen Bereich deutlich überlegen sein", glaubt Zuspieler Alexander Nagel. "Ich hoffe aber, dass wir unsere Einstellung ändern und unbedingten Siegeswillen zeigen."

(KLV)

Anpfiff: heute, 15 Uhr, Halle am Blücherweg

Datum: 24.09.2008 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Jahn will schlechten Auftakt vergessen machen

Volleyball: Auch Wildeshausen daheim

Delmenhorst (kno). Nachdem der Oberligaauftakt für die Volleyball-Herren des TV Jahn unglücklich verlief, sollen vor heimischer Kulisse die ersten Punkte eingefahren werden. Die Violetten empfangen morgen um 15 Uhr die Zweitvertretungen von Bremen 1860 und Schüttorf 09. Vor allem gegen die Hanseaten rechnen sich die Hausherren einen Sieg aus. „Wenn wir unsere Annahme in den Griff bekommen, dann können wir variabel am Netz agieren, können wir 1860 schlagen“, erklärt Zuspieler Alexander Nagel. Schüttorf ist schwer einzuschätzen, zumal niemand weiß, welche Formation die Emsländer nach Delmenhorst schicken.
Ihren ersten Heimspieltag bestreiten die Verbandsliga-Akteure des VfL Wildeshausen morgen ab 15 Uhr gegen TuS Varrel und OTB II. Der Oberligaabsteiger aus der Wittekindstadt muss auf Andreas Fortmann und Andre Quatmann verzichten. Spielertrainer Thomas Heckel stehen lediglich sieben Akteure inklusive Libero Adam Golka zur Verfügung, da erst nach dem dritten Spieltag aus unteren Mannschaften ergänzt werden darf. Der Weggang von Mittelblock Jörn Wolf traf das Team hart und so wird Youngster Vitali Baier in das kalte Wasser geworfen.

Datum: 24.09.2008 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

2:3 trotz positiver Entwicklung

Volleyball: Jahn II erst im Tiebreak bezwungen

Delmenhorst (kno). Bis in die Schlussphase haben es die zweiten Herren des TV Jahn bei ihrem ersten Auswärtsspiel in der Volleyball-Landesliga spannend gehalten. Erst im fünften Satz unterlag das Team um Kapitän Henner Schmidt mit 2:3 (25:20, 15:25, 22:25, 25:21, 12:15) der vierten Mannschaft von Bremen 1860.
Gerade erst in die Landesliga aufgestiegen, musste sich das Team von Trainerin Ulrike van Zadel gleich mit dem Oberligaabsteiger aus Bremen messen. Jedoch sah es keineswegs nach ungleichen Kräfteverhältnissen aus. Im ersten Durchgang gefielen die Violetten vor allem durch ihre sichere Annahme und die guten Aufschläge. Satz zwei lief dann jedoch gänzlich aus dem Ruder. Im dritten Durchgang fanden die Violetten jedoch zu ihrem Spiel zurück und unterlagen erst in der Endphase. Um den Gegner in den Tiebreak zu zwingen, vollführte das Team einen gewaltigen Kraftakt. Mit viel Kampf in der Abwehr und im Block gelang es den Violetten die harten Angriffe der 1860er zu entschärfen und mit einem sicheren Spielaufbau zu kontern. Im entscheidenden fünften Satz ließen bei den Delmenhorstern die Kräfte nach.
„Wir waren ganz nah dran, aber dafür war die Block- und Angriffssicherung einfach zu schwach“, resümiert van Zadel. Jahn II zeigt seit van Zadels Beginn eine positive Entwicklung. Das Ziel Klassenerhalt sollte mit diesen Leistungen frühzeitig zu erreichen sein.
Jahn II: Henner Schmidt, Christoph Barton, Florian Geisler, Andreas Adomeit, Torben Haschke, Peter Rose, Hamid Azedzoy, Sergej Berger

Datum: 23.09.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Feinabstimmung verbessern
Jahn II schlägt sich als Aufsteiger in der Landesliga achtbar

Von Gerhard Göldenitz

DELMENHORST. Zum Auftakt der Volleyball-Saison gab es für den TV Jahn Delmenhorst II eine knappe 2:3-Tiebreak-Niederlage (25:20, 15:25, 22:25, 25:21, 12:15) bei Bremen 1860 IV. Trotzdem war der Aufsteiger in die Landesliga 3 mit seinem ersten Auftritt in der neuen Umgebung durchaus zufrieden.

Denn insgesamt zeigte die Oberligareserve aus Delmenhorst kein schlechtes Spiel, lediglich in den engen Phasen des Matches fehlte es an der notwendigen Feinabstimmung. Bedingt durch das Fehlen von Neuzugang Lars Kolberg sowie von Sven Musiol und Björn Hagestedt, die beide in die erste Mannschaft aufgerückt sind, war das größte Problem der Gäste in der Annahme zu finden. Diese war während des gesamten Spiels immer mal wieder für drei bis vier Punktverluste verantwortlich, weil der Pass einfach nicht nach vorne zum Zuspieler kam, sondern unspielbar zur Seite wegging oder an der Decke landete.

Nach dem knapp gewonnenen ersten Satz, in dem es bei Jahn eigentlich recht rund lief, kam prompt der Einbruch im zweiten Abschnitt, als wenig klappte. Vor allem im Angriff präsentierte sich der Aufsteiger nicht wie gewohnt durchschlagkräftig und ließ viele Punkte liegen. Bremen 1860 wiederum zeigte einfachen, soliden Volleyball, ohne spektakulär zu wirken. Aber die Bremer machten das, was sie taten, gut. Insgesamt war das Spiel aber sehr ausgeglichen, was sich dann auch dadurch ausdrückte, dass am Ende ein Tiebreak über Sieg und Niederlage entscheiden musste.

Im Entscheidungssatz war 1860 einfach abgeklärter und machte in den entscheidenden Aktionen weniger Fehler und stattdessen die Punkte. Bei Jahn war gerade in dieser Phase der Partie einigen Akteuren die mangelnde Spielpraxis anzumerken, so riefen vor allem Peter Rose auf der Mittelblockerposition und Thorben Haschke im Außenangriff nicht ihr ganzes Potenzial ab. Durch die fehlende Abstimmung in der Annahme war teilweise an einen variablen Spielaufbau gar nicht zu denken, was wiederum für die Blockspieler der Gastgeber leichtes Spiel bedeutete. Trotzdem war Trainerin Ulrike van Zadel nicht unzufrieden, zumal Bremen 1860 IV als Oberligaabsteiger eher zu den Topfavoriten der Liga zu zählen ist.

TV Jahn Delmenhorst II: Henner Schmidt, Peter Rose, Christoph Barton, Sergej Berger, Thorben Haschke, Joachim Wilkens, Florian Geisler, Andreas Adomeit, Khesvau Azadzoy, Hamed Azadzoy

Datum: 23.09.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Neue Erste ist sehr überzeugend
Klarer 3:0-Erfolg über Eiche Horn

Von Gerhard Göldenitz

DELMENHORST. Einen Start nach Maß erwischten die Landesliga-Aufsteigerinnen des TV Jahn Delmenhorst in der Staffel 4. Im zweiten Spiel des Tages beim TV Eiche Horn Bremen III siegten die Schützlinge von Neu-Trainer Alexander Nagel deutlich mit 3:0 (25:20, 25:23, 25:15) und untermauerten damit ihre gute Frühform.

Nach nur 57 Minuten Spielzeit war der erste Auftritt in der neuen Liga bereits Geschichte, zu deutlich war das spielerische Übergewicht der jungen Mannschaft von der Delme. Vor allem Zuspielerin Ann-Katrin Lux hatte einen Supertag erwischt, spielte unheimlich variabel und zog so immer wieder den gegnerischen Block auseinander. Somit hatten ihre Angreiferinnen, allen voran die bärenstarke Britta Niehaus, immer wieder freie Bahn und kamen zu direkten Punktgewinnen. Zudem brachte eine Aufschlagserie von Ann-Katrin Lux ihr Team im ersten Abschnitt schon frühzeitig auf die Siegerseite.

Zweiten Satz selbst spannend gemacht

Lediglich im zweiten Abschnitt kam so etwas wie Spannung auf, die allerdings durch die Gäste selbst verursacht war. Phasenweise kam nämlich die Annahme nicht mehr so konstant und gut nach vorne, woraus ein deutlicher 9:16-Rückstand resultierte. Eine Auszeit brachte kurzfristig Besserung, doch erst als das Team mit 13:20 hinten lag, ging ein Ruck durch die Mannschaft. Die Einwechselung von Routinier Simone Scherf sollte dann noch ihr übriges tun, und Jahn holte Punkt um Punkt auf, bis auch dieser Durchgang gewonnen war, was den Widerstand der Hornerinnen brach.

Durch eine Angabenserie mit elf Punkten von Britta Niehaus gingen die Nagel-Schützlinge im dritten und letzten Abschnitt uneinholbar in Front und ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. Mannschaftskapitän Alessa Ruberg: "Wir wissen, dass Eiche Horn aufgrund der vier vorangegangenen Sätze nicht mehr ganz frisch war. Dennoch war es eine super Leistung von uns."

TV Jahn Delmenhorst: Simone Scherf, Britta Niehaus, Ann-Katrin Lux, Christin Stark, Katrin Niehaus, Katrin Düser, Nadine Wentzke, Christine Plattfaut, Alessa Ruberg, Kerstin Rosenberger

Datum: 23.09.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Mutspendende Niederlagen
Die Spielerinnen der zweiten Frauenmannschaft des TV Jahn sind die Küken der Liga

Von Andreas D. Becker

DELMENHORST. Die Niederlagen fühlten sich gar nicht so schlecht an. "Obwohl man ja eigentlich nur zufrieden ist, wenn man gewonnen hat", sagte Jennifer Dittmar, die Zuspielerin des TV Jahn Delmenhorst II, nach den Auftaktpartien in der Volleyball-Landesliga 1. Aber weder das 0:3 gegen die TG Wiesmoor (10:25, 17:25, 20:25) noch das 0:3 gegen den Vareler TB (21:25, 19:25, 20:25) taten schlimm weh. Im Gegenteil. "Nach diesem Spieltag kann man schon sagen, dass wir uns Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen."

Abwarten. Denn die Violetten sind weiterhin nur: der krasseste aller Außenseiter in der Liga. Der Altersdurchschnitt der aus der ehemaligen dritten und vierten Mannschaft zusammengestellten Equipe beträgt irgendetwas um die 17-Komma-noch-was Jahre. Dabei ist Lena Jablovski mit 15 Jahren die jüngste und Sarah Groborz mit 19 Jahren die älteste Spielerin im Team. Da sind sie natürlich selbst schon mit dem Anspruch in die Saison gestartet, viel Lehrgeld zahlen zu müssen. So gesehen rechnen sie beim TV mit einer sehr teuren Saison.

Markenzeichen: lange Anlaufzeit

Im ersten Spiel gegen Wiesmoor benötigten die Gastgeberinnen lange, bis sie endlich warm wurden. "Aber das ist fast schon typisch für uns, wir werden immer nur langsam warm", erklärte Jennifer Dittmar. Dann hielten sie ganz ordentlich mit. Doch wirklich gefährlich wurden sie den Gästen, die beide zu den stärkeren Mannschaften der Liga gezählt werden, auch nicht. Dafür fehlt es noch an zu vielen Ecken. "Wir hatten zum Beispiel noch kleine Verständnisprobleme in der Annahme", erklärte die Zuspielerin. Darunter litt dann manchmal auch der Spielaufbau. "Obwohl wir damit schon ganz zufrieden sein können." Und letztlich fehlte es teilweise noch am nötigen Druck in der Offensive. Aber auch daran arbeiten sie. Voller Optimismus. "Wir hatten für unseren ersten Spieltag mit Schlimmerem gerechnet", gab Jennifer Dittmar zu.

TV Jahn Delmenhorst II: Sarah Raitza, Nathalie Groborz, Lena Jablovski, Vanessa Ruberg, Sarah Groborz, Jennifer Dittmar, Kristina Schneider, Virginia Balcerak, Janine Naumann, Natalie Puklicz

Datum: 23.09.2008 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Erster Auftritt der Jahn-Damen stimmt alle hoffnungsvoll

Volleyball: 3:0 Sieg in der Landesliga bei Eiche Horn III


Wieder darf Alessa Ruberg einen Punktgewinn für ihr Team bejubeln. TV Jahn siegte mit 3:0. FOTO: Rolf Tobis
Delmenhorst (kno. Eine glückliche Premiere haben die ersten Volleyball-Damen des TV Jahn in der Landesliga gefeiert. Mit einem deutlichen 3:0 (25:20, 25:23, 25:15) beim TV Eiche Horn III bestätigte die Mannschaft von Trainer Alexander Nagel ihre gute Form der Vorbereitung und holt sich die ersten Punkte für den Klassenverbleib.
Vor allem die überragend spielende Anki Lux zog den guten gegnerischen Block mit ihrem Zuspiel häufig auseinander, so dass ihre Angreifer freie Bahn hatten. Obwohl die Violetten in den ersten beiden Sätzen immer einen Vorsprung der Gastgeberinnen hinterher liefen, schaffte es das Team um Mannschaftsführerin Alessa Ruberg, mit einer stabilen Annahme und sicheren Angriffen den Spieß umzudrehen. „Obwohl wir im zweiten Satz schon 9:16 zurücklagen, haben wir weiter gekämpft und wurden mit dem Sieg belohnt“, freut sich Ruberg. Der dritte Durchgang war dann reine Formsache, da das Ruberg-Team den Gegner moralisch und spielerisch bereits nieder gerungen hatte. „Eiche hatte sich im letzten Satz bereits aufgegeben, mein Team hat Moral gezeigt und kurzen Prozess gemacht“, freut sich Nagel über den Sieg. Nur 57 Minuten dauerte die Vorstellung der Jahn-Damen und lässt auf einen sicheren Ligaverbleib hoffen.

Jahn: Simone Scherf, Britta Niehaus, Annkatrin Lux, Christin Stark, Katrin Niehaus, Katrin Düser, Nadine Wentzke, Christine Plattfaut, Alessa Ruberg, Kerstin Rosenberger

Datum: 22.09.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Deutliche Pleite im Ammerland
Jahn-Volleyballer verlieren mit 1:3

Von Gerhard Göldenitz

DELMENHORST. Mit einer empfindlichen 1:3-Niederlage (20:25, 25:16, 21:25, 22:25) kehrten die Oberliga-Herren des TV Jahn Delmenhorst vom Auswärtsspiel beim Aufsteiger VSG Ammerland II zurück.

Vor der Abreise hatte sich die Personallage bei den Jahnern wider Erwarten doch noch entspannt, denn mit Benjamin Back, Martin Kumpmann und Björn Hagestedt meldeten sich drei Spieler einsatzbereit, die vorher nicht im Aufgebot ihrer Trainerin Susanne Schalk waren. So musste sie nur auf Andre Schneider und Waldemar Siemens verzichten. Trotzdem sollte sich der Auftritt als Spiegelbild der miserablen Vorbereitung erweisen.

Das Hauptproblem war von Anfang an die Annahme, die den Ball nur unzureichend nach vorne ans Netz bringen konnte. Somit hatte Zuspieler Alexander Nagel größte Schwierigkeiten, die Verteilung der Pässe variabel zu gestalten. Zudem zeigte sich der Angriff wenig durchschlagkräftig.

Nach dem Verlust des ersten Satzes sollte der zweite Durchgang besser für die Gäste laufen. Ansatzweise zeigte das Team seine wahre Stärke und schaffte mit einem deutlichen 25:16 den Ausgleich. Wer jetzt aber geglaubt hatte, das Spiel würde zu einem Selbstläufer, sah sich getäuscht. Ammerland zeigte überhaupt keinen Respekt vor den oberligaerfahrenen Gästen. "Wir waren oft einen Schritt zu langsam und haben eher reagiert als agiert", fand Zuspieler Alexander Nagel. Er macht diese Analyse besonders am vierten Satz fest, als Jahn bereits mit 15:10 in Front lag und der Tiebreak schon fast sicher schien. Durch viele Unkonzentriertheiten der Delmenhorster kamen die Ammerländer zurück ins Spiel und zogen auf 19:16 davon. Dann ließen sie sich Satz und Sieg nicht mehr nehmen.

"Dieses Spiel hätten wir nie verlieren dürfen, aber Ammerland hat gut gespielt und war konstanter in allen Bereichen", zeigte sich Nagel am Ende sehr enttäuscht. Für den ersten Heimspieltag in einer Woche gegen Bremen 1860 II und den designierten Dauermeister FC Schüttorf 09 II bleibt für das Team von Susanne Schalk noch einiges zu tun, wenn ein klassischer Fehlstart vermieden werden soll.

TV Jahn Delmenhorst: Sven Musiol, Björn Hagestedt, Martin Kumpmann, Benjamin Back, Björn Hagestedt, Björn Bagung, Florian Süßmuth, Sven Musiol, Matthias Trzeja, Kai Stöver, Matthias Sander, Alexander Nagel

Datum: 22.09.2008 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Ein guter Satz reicht nicht

Volleyballer des TV Jahn starten mit einer Niederlage


Der Block der Delmenhorster, hier mit Kai Stöver und Martin Kumpmann (re.), kam im Ammerland zu oft zu spät. Am Ende stand eine 1:3-Niederlage. FOTO: Rolf Tobis
Delmenhorst (kno). Bereits bei den ersten Ballwechseln zeigte sich, dass nur eine stabile Ballannahme den Sieg der ersten Volleyball-Herren des TV Jahn gegen VSG Ammerland II garantieren konnte. Da dies den Violetten nur im zweiten Satz optimal gelang, gab es zum Saisonauftakt in der Oberliga eine 1:3 (20:25, 25:16, 21:25, 22:25)-Niederlage zu verdauen.
Im ersten Durchgang war es jedoch nicht nur die unsichere Annahme der Violetten, sondern auch die schwache Blockleistung, die einen Sieg verhinderte. „Zudem waren wir im Angriff nicht konsequent genug“, erklärt Zuspieler Alexander Nagel.
Im zweiten Satz stimmte dafür dann einfach alles. Martin Kumpmann und der aushilfsweise spielende Matthias Trzeja setzen die Ammerländer mit platzierten Aufschlägen unter Druck und auch die Annahme fand zur gewohnten Sicherheit zurück.
Im darauffolgenden Satz lief das Team von Trainerin Susanne Schalk schnell einen Vier-Punkte-Rückstand hinterher und auch im vierten Satz setze sich die VSG mit ihren starken Angreifern durch.
„Wir waren oft einen Schritt zu langsam und haben mehr reagiert als agiert, bis zum nächsten Spiel haben wir eine Menge zu tun“, so Nagel. Schalk findet ähnlich harte Worte: „Wir hätten das Spiel gewinnen können, aber wir waren in den wichtigen Situationen nicht aufmerksam genug.“ Lob fand am Ende dann aber Angreifer Trzeja, der ohne Training eine konstant gute Leistung für sein Team ablieferte und bei den Violetten eine große Lücke hinterlässt.
TV Jahn: Alexander Nagel, Kai Stöver, Florian Süßmuth, Björn Hagestedt, Björn Bagung, Sven Musiol, Matthias Sander, Benjamin Back, Matthias Trzeja.

Datum: 19.09.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Zehn Siege gegen den Abstieg
Jahn II kennt kaum Gegner in Staffel 3

Von Gerhard Göldenitz

DELMENHORST. Zurück in der Landesliga ist die zweite Herrenmannschaft des TV Jahn Delmenhorst. Nach nur einem Jahr in der Bezirksliga wird das Team von Neu-Trainerin Ulrike van Zadel in der Staffel 3 überwiegend mit Vertretern des Bremer Volleyball-Verbandes die Klingen kreuzen. Erst der Zusammenschluss des Spielbetriebes aus Bremen und Niedersachsen machte dies möglich.

Durch die Abgabe von Sven Musiol und Björn Hagestedt an die eigene Oberligamannschaft scheint das Team entscheidend geschwächt. Da kam der Neuzugang von Lars Kolberg gerade recht, um die Ausfälle wenigstens ein bisschen zu kompensieren. Jede Verstärkung ist wichtig, um das angepeilte Ziel Klassenerhalt auch wirklich zu schaffen. Mindestens zehn Siege sollen nach den Wünschen der Trainerin am Ende auf dem Konto der Jahn-Reserve stehen, um mit dem Thema Abstieg gar nicht erst in Kontakt zu kommen.

Nach der ganz passablen Vorstellung beim NVV-Pokal in Wiesmoor, bei der die van Zadel-Mannen gegen den Oberliga-Absteiger VfL Wildeshausen sogar ein 1:1 erreichten, sind sie im Lager des TV Jahn recht zuversichtlich, sich dem Ruf, eine Fahrstuhlmannschaft zu sein, entledigen zu können.

Am ersten Wettkampftag müssen die Schützlinge von Trainerin Ulrike van Zadel zu Bremen 1860 IV reisen. Dieses Team ist für die Violetten zwar eine unbekannte Größe, aber als Absteiger aus der Oberliga Bremen sollten die Bremer nicht unterschätzt werden. Zudem reisen die Delmenhorster ohne den verletzten Dominik Bierek an, der auf der Mittelblockerposition eine wichtige Rolle spielt und nur schwer ersetzt werden kann. Ebenfalls nicht im Team wird Joachim Wilkens sein, und hinter den Einsätzen von Lars Kolberg und Thorben Haschke stehen zumindest noch große Fragezeichen.

Saisonauftakt: Sonnabend, 17 Uhr

Datum: 19.09.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Einige Unwägbarkeiten
Die Oberliga-Mannschaft des TV Jahn Delmenhorst muss zwei Abgänge verkraften

Von Gerhard Göldenitz

DELMENHORST. Zehn Mannschaften in der Oberliga - das ist neu für die Volleyballer des TV Jahn Delmenhorst. Eine Mannschaft mehr bedeutet auch mehr Spiele. Doch damit nicht genug: Neu ist auch, dass die Ligen nun alle aus niedersächsischen und Bremer Teams bestehen.

Nach einer eher durchwachsenen Vorbereitungszeit, aber einer wiederum guten Vorstellung im Regionalligapokal geht das Delmenhorster Volleyball-Aushängeschild mit gemischten Erwartungen in die Saison. Trainerin Susanne Schalk muss in der neuen Spielzeit die Weggänge von Marco Truhart, der als zweiter Zuspieler aktiv war, und Angreifer Matthias Trzeja, der aber zumindest bei personellen Engpässen noch zur Verfügung steht, kompensieren. Neuzugänge kommen zwar lediglich aus dem eigenen Lager, dafür ruhen auf ihnen aber große Hoffnungen. Neben Sven Musiol, der schon seit längerem regelmäßig bei der ersten Mannschaft mittrainiert, ist auch der großgewachsene Björn Hagestedt in die Erstvertretung aufgerückt.

Für Schalk liefen die Wochen der Vorbereitung eher unbefriedigend, weil selten einmal der komplette Kader beim Training anwesend war. "Deshalb musste auch das Trainingslager vor der Saison wegfallen. Wir werden dies allerdings nach dem zweiten Spieltag, wenn wir vier Wochen Pause haben, nachholen", hat die Trainerin schon einen Ersatzplan in der Tasche.

Schwer einzuschätzende Liga

Wie stark die Liga in diesem Jahr sein wird, ist momentan schwer abzuschätzen. Neben dem FC Schüttorf 09 II, der als Meister nicht aufsteigen durfte, kommt mit dem VSK Osterholz-Scharmbeck ein Regionalligaabsteiger dazu. Auch der TuS Aschen-Strang wird als weiterer Favorit gehandelt. Ob die Bremer Vertreter Vegesacker TV und die beiden Teams von Bremen 1860 eine große Rolle spielen werden, ist fraglich und zumindest bei der Mannschaft aus Bremen-Nord zu bezweifeln.

"Unser Saisonziel lautet Platz drei oder vier", ist Zuspieler Alexander Nagel trotz aller Unwägbarkeiten von der Stärke seines Teams, die auch wesentlich von seiner Form abhängen wird, überzeugt. Für ihn wird vor allem der Weggang seines Kumpels Matthias Trzeja schwer zu kompensieren sein: "Nicht nur im Angriff, vor allem in der Annahme und Abwehr sowie als Persönlichkeit der Mannschaft wird er uns fehlen. In engen Spielen wird das sicherlich einige Punkte kosten."

Zum Saisonauftakt wird Matthias Trzeja aber gleich aushelfen müssen. Das Schalk-Team muss bei der VSG Ammerland II antreten und dabei auf Andre Schneider, Benjamin Back und Youngster Björn Hagestedt verzichten. Da auch hinter dem Einsatz von Mittelblocker Martin Kumpmann, der seine Rückenverletzung vom Regionalligapokal noch nicht ganz auskuriert hat, ein Fragezeichen steht, kommt der Einsatz Trzejas wie gerufen. Beim Aufsteiger aus dem Ammerland stehen noch einige ehemalige Regional- und Zweitligaspieler im Team, was die Sache nicht unbedingt einfacher macht. "Ich hoffe, dass wir aus einer sicheren Annahme unser Spiel aufziehen können", ist sich Alexander Nagel über den Sieger dieser Partie fast sicher. "Es wird aber kein Selbstläufer."

Saisonauftakt: Sonnabend, 15 Uhr

Datum: 17.09.2008 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Verletzungspech stoppt die Volleyballer des TV Jahn

Beim Regionspokal bleibt nur Platz fünf


Noch sind einige Sorgenfalten bei Jahn-Trainerin Susanne Schalk erkennbar. FOTO: Rolf Tobis
Delmenhorst (kno). Die Volleyballer des TV Jahn erspielten sich auf dem Regionalpokal Nordwest in Ibbenbühren den fünften Platz.
Schock für die Violetten vom TV Jahn: Beim Einspielen gegen den Vegesacker TV verletzte sich Mittelblock Martin Kumpmann am Rücken und fiel so für das gesamte Turnier aus. Florian Süßmuth half auf der Mitte aus. Mit starken Blockaktionen und viel Übersicht sicherte er dem Team auch den Sieg gegen den Bremer Oberligisten.
Das zweite Spiel gegen Ligakonkurrenten TuS Aschen Strang gestaltete sich schwieriger – vor allem in der Annahme. Libero Björn Bagung war beruflich verhindert und fehlte seinem Team an allen Ecken und Kanten. „Die Annahme war phasenweise so schlecht, dass wir nicht über die Mitte angreifen konnten“, erklärt Zuspieler Alexander Nagel. Eine 0:2-Niederlage war das bittere Ergebnis eines schlechten erstes Passes und zu harmloser Angriffe.
Gegen den Regionalligisten VfL Lintorf lief es zu Beginn nicht besser, jedoch fing sich die Mannschaft von Trainerin Susanne Schalk, vergab im ersten Satz aber drei Satzbälle. Denkbar knapp mit 26:28 holten sich die Lintorfer den Sieg. Im nächsten Durchgang lief nicht mehr viel zusammen und das 7:25 spricht eine deutliche Sprache.
Als positives Resümee bleibt, dass die jüngeren Spieler wie Waldemar Siemens und Björn Hagestedt bei diesem Pokal-Turnier viel Spielpraxis sammeln konnten. „Bei unserem ersten Spiel gegen die VSG Ammerland am Sonnabend werden wir dann hoffentlich besser aufgestellt sein“, resümiert Nagel.

Jahn: Nagel, Sander, Stöver, Siemens, Musiol, Süßmuth, Hagestedt, Back.

Datum: 17.09.2008 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Jahn-Damen im Pokal moralisch aufgebaut

Platz zwei für Volleyballerinnen0

Delmenhorst (kno). Beim NVV-Pokal in Oldenburg beugten sich die Volleyballerinnen des TV Jahn erst im Finale dem MTV Aurich mit 0:2 (17:25, 14:25). Platz zwei und nur zwei Satzverluste im gesamten Turnierverlauf sind als Überraschung zu werten.
„Wir haben richtig gut zusammen gespielt, das war super“, freut sich Mannschaftsführerin Alessa Ruberg über dieses gute Resultat. Gegen die Landesligisten TG Wiesmoor, VG Aschendorf/Papenburg, Oldenburger TB und den Vareler TB siegten die Violetten souverän mit jeweils 2:0. „Es hat einfach alles geklappt, vor allem unsere Aufschläge haben uns weit nach vorne gebracht“, so Ruberg.
Erst im Finale gegen den Verbandsligisten MTV Aurich riss die Siegesserie. Ein harter Turniertag hatte doch seine Spuren hinterlassen und gegen die Ostfriesinnen hatte der TV Jahn nicht mehr viel zu bestellen. „Die 0:2-Niederlage geht schon in Ordnung, der MTV war klar besser“, resümiert Ruberg.
Mit den vielen Siegen im Gepäck können die Jahn-Damen beruhigt in ihre erste Saison in der Landesliga starten und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wird auch der Klassenerhalt sicherlich nicht erst am letzten Spieltag erzielt.

Jahn: Alessa Ruberg, Kerstin Rosenberger, Saskia von Lengen, Katrin Niehaus, Britta Niehaus, Simone Scherf, Anki Lux

Datum: 17.09.2008 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Jahn II ärgert VfL und besiegt Del-Berg-Um

Volleyball: NVV-Pokal als Generalprobe für die Punktspiel-Saison

Delmenhorst·Wildeshausen (kno). Auf dem NVV-Pokal in Wiesmoor trafen gleich drei hiesige Herren-Volleyballteams aufeinander: Verbandsligist VfL Wildeshausen und die Landesligisten der VG Del-Berg-Um und der TV Jahn. Der Pokal wird traditionell von den Mannschaften genutzt, um sich auf den ersten Ligaspieltag vorzubereiten, der bereits am Sonnabend stattfinden wird.
Mit dem vierten Platz können die Wildeshauser zufrieden sein, denn mit nur sieben Mannen inklusive Libero angereist, war der VfL vor allem auf der Mittelblockposition schwach aufgestellt. Jedoch steigerte sich das Team von Spiel zu Spiel und vor allem Youngster Helge Mildes überzeugte auf der Diagonalposition. „Obwohl wir in den ersten Ligaspielen große Personalprobleme haben werden, sind die Weichen auf Erfolg gestellt“, ist Frank Gravel optimistisch.
Gegen die zweite Mannschaft des TV Jahn reichte es nur zu einem Unentschieden, der von den Violetten aber freudig gefeiert wurde. Schließlich hatte das Team von Trainerin Ulrike van Zadel den Verbandsligisten ein bisschen ärgern können.
Im letzten Match trafen das Zadel-Team im Spiel um Platz acht auf die Lokalkonkurrenz der VG Del-Berg-Um. Den DBU-Herren steckte der lange Pokaltag schon mehr in den Knochen, so dass sich die Violetten mit 25:15 den ersten Durchgang souverän sicherten. Der zweite Satz war heiß umkämpft und vor allem die Schlussphase hatte es in sich. Erst beim 26:28 war Schluss – mit dem besseren Ende für den TV Jahn. „Das war ein schöner Abschluss für den Pokal und lässt uns optimistisch in die Saison gehen“, resümiert van Zadel.
Mit dem neunten Platz waren die DBU Herren jedoch keineswegs unzufrieden. Mit vielen verschiedenen Aufstellungen und Wechseln wollte die VG die optimale Aufstellung für die Saison finden. „Die Stimmung ist richtig gut und wir können flexibel agieren“, freut sich Marco Thiel, der beim Pokal als Zuspieler, Mittelblocker und Diagonalspieler die Flexibilität in Person war.

Wildeshausen: Helge Mildes, Frank Gravel, Thomas Heckel, Claus Meyer, Adam Golka, Vitali Bayer, Jens-Uwe Prütz
Jahn II: Henner Schmidt, Florian Geisler, Christoph Barton, Lars Kolberg, Hamed Azadzoy, Sergej Berger, Joachim Wilkens, Timo Janssen
DBU: Marco Thiel. Knut Meyer, Jan Olaf Schulz, Hardy Ost, Nils Mölders, Matthias Sanders, Eike Oettchen

Datum: 17.09.2008 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Platz zwei als Motivator für die Punktspielserie

Volleyball: VG Remis gegen VfL

Delmenhorst·Wildeshausen (kno). Beim NVV-Pokal in Nienburg erspielten sich die ersten Volleyball-Damen der VG Del-Berg-Um den zweiten Platz. VfL Wildeshausen verzichtete auf das Spiel um Platz drei und wurde Vierter. Die Nachwuchsmannschaft des TV Jahn II musste sich mit dem zehnten und letzten Platz zufrieden geben.
Mit drei Siegen in Folge gegen TKW Nienburg III, MTV Jahn Barnsdorf und SV Cappeln ging es für die Landesligadamen der VG gegen den Verbandsligaabsteiger, den VfL Wildeshausen. Im ersten Satz war es vor allem die unüberwindbare Ina Diephaus (Foto), die der VG das Leben schwer machte. Im zweiten Durchgang glänzte jedoch das DBU-Team. „Wir hatten immer etwas holprige Starts, aber konnten uns gut fangen“, freut sich Anika Burghardt über das 1:1-Unentschieden. VfL-Coach Gunther Wieking zeigte sich ebenfalls zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir müssen nur noch an unserer Annahme feilen, dann kann die Saison kommen.“ Gegen Barnsdorf und Nienburg III gelangen dem VfL zwei eindrucksvolle Siege, die zeigen, dass die Integration der Jugendspielerinnen geglückt ist. Das Unentschieden gegen Wildeshausen reichte den VG Damen, um ins Finale gegen den VfL Löningen einzuziehen.
Auch unter dem Druck des Endspiels versuchte sich die VG an verschiedenen Aufstellungen, um auch in der Liga mal ohne Stammzuspielerin Kerstin Frohburg auskommen zu können. Der erste Satz ging auf Grund einiger Unachtsamkeiten an den VfL und auch im zweiten Durchgang sah es beim Stande von 6:19 nicht gerade rosig für die Delmenhorsterinnen aus. „Wir wollten uns da aber nicht so einfach abschlachten lassen und haben richtig Gas gegeben“, erklärt Burhardt die Kehrtwende ihres Teams. Mit viel Mut zum Risiko und guten Aufschlägen ging der Satz letztendlich noch mit 25:23 an die VG. Im dritten Durchgang hatte sich das junge Team aus Löningen dann aber wieder gefangen und sicherte sich mit dem Sieg den Einzug in die nächste Runde des Pokals.
Jahn II, das sich erst vor wenigen Wochen zusammengefunden hat, wurden von Christoph Pelka aus der Mixed-Abteilung betreut, und der sah nervöse Mädchen, die sich nur wenig zutrauten. Aber im Turnierverlauf steigerte sich die Nachwuchsmannschaft und zeigte eine stabile Annahme und gute Schmetterschläge. Mit etwas Mut scheint der Kampf in der Landesliga nicht ganz aussichtlos.

DBU: Kerstin Frohburg, Anika Burghardt, Sarah Evers, Mara Albrecht, Wiebke Möller, Katharina Kipke, Indra Rohjahn
Wildeshausen: Ina Diephaus, Sandra Wieking, Roxy Hillmann, Barbara Ptock, Tatjane Opalinski, Andrea Brosig, Sina Meyer
Jahn II: Sarah Raitza, Lena Jablovski, Viola Ruberg, Sarah Groborz, Carmen Abeling,
Jennifer Dittmer, Kristina Schneider.

Datum: 16.09.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Der letzte Schliff für das "Abenteuer Landesliga"
Volleyballerinnen aus Delmenhorst und Wildeshausen erfolgreich

Von Gerhard Göldenitz

DELMENHORST·WILDESHAUSEN. In Oldenburg und Nienburg stieg in diesem Jahr der NVV-Pokal für die Volleyball-Mannschaften der Damen. An beiden Wettkampforten belegte jeweils eines der Delmenhorster und Wildeshauser Teams den zweiten Platz und verpasste damit nur knapp den Einzug ins Pokal-Finale.

In Oldenburg traten die Damen des TV Jahn in einer Fünfer-Gruppe gegen VG Aschendorf/Papenburg, TG Wiesmoor, Vareler TB und den Oldenburger TB IV an. Nach überragenden Vorstellungen gingen die Landesliga-Aufsteigerinnen jeweils mit 2:0 vom Feld und unterlagen erst im Finale dem Verbandsligisten MTV Aurich. "Wir sind sehr zufrieden mit unserer Leistung", erklärte eine sichtlich erfreute Mannschaftsführerin Alessa Ruberg. Die ohne Betreuung angereisten sieben Spielerinnen hatten sichtlich Spaß an dieser NVV-Pokalrunde und scheinen bestens gerüstet zu sein, das "Abenteuer Landesliga" anzugehen, das am kommenden Sonnabend beim TV Eiche Horn II startet.

In Nienburg traten neben der Zweitvertretung des TV Jahn auch die ersten Damenmannschaften des VfL Wildeshausen und der VG Del-Berg-Um an. Das junge Jahn-Team spielte bei diesem Turnier keine große Rolle und landete mit nur einem Satzgewinn gegen Weh-Su-Var auf dem letzten Platz in seiner Fünfer-Gruppe.

Besser machten es da schon die Verbandsliga-Absteiger aus Wildeshausen, obwohl sie nur mit einer Rumpftruppe angereist waren und zudem drei Spielerinnen auch noch angeschlagen waren. Trainer Gunther Wieking sah zunächst einen schwachen Beginn seiner Schützlinge gegen den SV Cappeln, doch am Ende reichte es doch noch zu einem 1:1. "Wir haben echt gruselig angefangen", gestand Wieking selbstkritisch. Danach steigerte sich sein Team allerdings, und es folgten deutliche 2:0-Siege über MTV Jahn Barnstorf und TKW Nienburg III.

Das Team der VG Del-Berg-Um war ebenfalls nur mit sieben Spielerinnen angetreten, gewann aber die ersten drei Spiele gegen Nienburg, Barnstorf und Cappeln ohne Satzverlust. Vor allem die Begegnung gegen die unbequemen Gegner aus Cappeln bereitete dem Team um Zuspielerin Kerstin Frohburg viele Schwierigkeiten. Der variablere Angriff sollte am Ende den Ausschlag zugunsten der Mannschaft aus Delmenhorst und Umgebung geben, die dann im letzten Gruppenspiel auf Wildeshausen traf. Das Spiel endete 1:1, wobei die Wildeshauserinnen im ersten Satz ihre ganze Routine ausspielten und in Front gingen. Den zweiten Abschnitt holten sich dann die VGlerinnen, die sich deutlich steigerten und sich damit den Gruppensieg sicherten.

Die Schützlinge von Trainer Gunther Wieking verzichteten danach aufgrund der vielen angeschlagenen und erschöpften Spielerinnen auf das Spiel um Platz drei. Im Finale musste VG Del-Berg-Um schließlich gegen den VfL Löningen antreten - eine Mannschaft, die dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte. So sollte es auch kommen: Löningen setzte sich gleich im ersten Abschnitt durch und sah auch im folgenden Satz schon wie der sichere Sieger aus. Doch die 19:6-Führung sollte am Ende nicht reichen, weil die VG-Damen plötzlich die zweite Luft bekamen und den Satzausgleich zum 23:23 schafften. Im zunächst ausgeglichenen Tiebreak setzte sich Löningen am Ende verdient mit 15:11 durch.

"Damit haben wir aus unserer Sicht alles richtig gemacht, im Sinne unseres Trainers das Optimum an Sätzen herausgeholt. Diesen Schwung und die super Mannschaftsstimmung wollen wir nun mit in die Saison nehmen und am kommenden Sonnabend unser erstes Punktspiel gewinnen", erklärte eine erleichterte Kerstin Frohburg nach dem guten Abschneiden ihres Teams.

Datum: 16.09.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Herrentrio mit durchwachsenen Ergebnissen
NVV-Pokal in Wiesmoor: Wildeshausen landet vor Jahn II und der VG Del-Berg-Um

Von Gerhard Göldenitz
DELMENHORST·WILDESHAUSEN. Die erste Runde des NVV-Pokals in Wiesmoor haben drei Vereine aus Delmenhorst und dem Landkreis Oldenburg zur letzten Feinabstimmung für die anstehende Punktspielrunde genutzt. Neben dem Volleyball-Verbandsligisten VfL Wildeshausen waren auch die beiden Landesliga-Aufsteiger - die Herrenteams des TV Jahn Delmenhorst II und der VG Del-Berg-Um - nach Ostfriesland gereist, um ein letztes Mal zu testen.

Alle drei Mannschaften waren ohne Ambitionen angetreten, zu gravierend waren die personellen Probleme im Vorfeld des Turniers. In der Gruppenphase kam es gleich zum Duell des favorisierten VfL Wildeshausen mit dem klassenniedrigeren Team des TV Jahn II. Nach spannendem Verlauf trennten sich beide gütlich 1:1, wobei beiden Teams anzumerken war, dass die Einspielzeit noch nicht ausgereicht hatte. Die Wildeshauser spielten danach gegen DJK Bösel ebenfalls 1:1, und weil Jahn gegen denselben Gegner mit 0:2 das Nachsehen hatte, wurde der VfL Gruppenzweiter, während sich das Delmenhorster Team von Trainerin Ulrike van Zadel mit der Runde für die Plätze sieben bis neun begnügen musste.

Die Männer der VG Del-Berg-Um starteten in der zweiten Gruppe mit zwei 0:2-Niederlagen gegen die Ligakonkurrenten BW Ramsloh und Union Lohne. Trotz der deutlichen Ergebnisse schlugen sie sich achtbar und hatten vor allem gegen die Ramsloher gute Chancen, das Spiel zu gewinnen.

Druckvolle Angaben nur zu Spielbeginn

Nach der überstandenen Vorrunde mussten die Wildeshauser im Überkreuzvergleich gegen Ligakonkurrent TG Wiesmoor antreten und boten dabei trotz der folgenden 0:2-Pleite ihre beste Vorstellung des Tages. Zu Beginn setzte der VfL den Gegner mit starken Angaben derart unter Druck, dass dieser kaum Möglichkeiten zur Entfaltung hatte. Erst als ein Aufschlag ins Aus gesetzt wurde, bekam der Gastgeber wieder Oberwasser und forcierte Fehler auf Seiten der Wildeshauser. Vor allem im Angriff konnte der VfL keine Akzente mehr setzen, auch weil der gegnerische Block schier unüberwindbar war.

Der zweite Satz verlief dann lange Zeit ausgeglichen, ehe sich erneut Wiesmoor die letzten Punkte sicherte und mit einem Netzroller bei eigenem Aufschlag das Spiel beendete. Zu guter Letzt sicherte sich der VfL Wildeshausen mit einem klaren Sieg über Landesligist VG Aschendorf/Papenburg den vierten Platz des Turniers und geht gut vorbereitet in die neue Saison.

In der Gruppe der "Verlierer" wiesen beide Vertreter aus Delmenhorst das Team der VSG Ammerland III mit 2:1 in die Schranken, sodass es im letzten Gruppenduell zum Showdown der Ortsnachbarn kam. In einem mehr als freundschaftlichen Spiel gewann schließlich die Oberliga-Reserve des TV Jahn den ersten Durchgang deutlich mit 25:16. Die Mannen der VG hatten diesen Satz total verschlafen und wachten viel zu spät aus ihrer Lethargie auf. Nach einigen Umstellungen auf Seiten der Volleyballgemeinschaft blieb das Match danach lange Zeit ausgeglichen. Nachdem jedoch ein Satzball ungenutzt blieb, drehten die sichtlich erschöpften Jahner den Spieß noch einmal um und machten die letzten Punkte zum knappen 28:26.
 

Datum: 16.09.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Dezimiert, aber gut aufgelegt
Jahn-Volleyballer sind mit ihrer Leistung beim Regionalligapokal zufrieden

Von Gerhard Göldenitz

DELMENHORST. Als letzte Standortbestimmung für die am Wochenende beginnende Oberliga-Saison nutzten die ersten Volleyball-Herren des TV Jahn Delmenhorst am vergangenen Sonntag den Regionalliga-Pokal. Sie spielten sich ein und testeten die Neuzugänge. Natürlich mischten die Delmenhorster nicht um den Tagessieg mit, aber sie schlugen sich achtbar.

Ohne Libero Björn Bagung und die Netzspieler Benjamin Back und Andre Schneider angereist, musste das Team von Trainerin Susanne Schalk auch noch auf Martin Kumpmann verzichten, der sich beim Aufwärmen eine Rückenverletzung zuzog und das Geschehen nur noch von außen verfolgten konnte. Florian Süßmuth übernahm seinen Part und musste statt über die Außen auf der ungeliebten Mittelblockerposition agieren. Bedingt durch das Fehlen des Liberos war Schalk zudem gezwungen, die Neuzugänge Sven Musiol und Björn Hagestedt sowie Youngster Waldemar Siemens in der Annahme einzusetzen.

Dies klappte im ersten Spiel gegen den Vegesacker TV auch recht gut, die Partie wurde ohne große Probleme mit 2:0 gewonnen. Erst im Verlauf des ersten Abschnittes des zweiten Spiels gegen den Ligakonkurrenten TuS Aschen-Strang bekam das Team so langsam Probleme mit den Pässen nach vorne. Als Folge daraus konnte Zuspieler Alexander Nagel immer seltener seine Angreifer über die Mitte einsetzen, was das Aufbauspiel insgesamt zu durchsichtig werden ließ. Nach einem knappen 24:26 in Durchgang eins ging der zweite Satz mit 20:25 schon wesentlich deutlicher verloren.

Achtbar gegen Lintorf

Als letzter Prüfstein wartete danach Regionalligist VfL Lintorf, gegen den sich das Delmenhorster Aushängeschild vor allem im Auftaktsatz mehr als achtbar schlug. Trotz der weiterhin durchwachsenen Annahme hielten die Schalk-Schützlinge gut mit und spielten sogar drei Satzbälle heraus. Doch Lintorf spielte immer dann, wenn es eng wurde, druckvoller auf, wehrte die Satzbälle ab und machte selbst die letzten entscheidenden Punkte zum 28:26. Danach war die Gegenwehr der Schalk-Mannen endgültig gebrochen, und es lief nichts mehr zusammen. Ein deutliches 7:25 beendete den Pokal-Tag.

Nach durchaus ansprechenden Ansätzen sind sie im Lager des TV Jahn insgesamt mehr als zuversichtlich für die anstehenden Aufgaben in der Oberliga. So war Zuspieler Alexander Nagel denn auch positiv eingestellt: "Vor allem die jüngeren Spieler konnten viel Erfahrung und Spielpraxis sammeln. Wir hoffen, am Wochenende besser aufgestellt zu sein." Dann geht es zum Aufsteiger VSG Ammerland II.

Datum: 09.09.2008 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Drei Ligen höher ohne Schweiß

Volleyball: Geschrumpfte Damen-Abteilung des TV Jahn tritt mit zwei Teams in der Landesliga an


Alexander Nagel inmitten seiner ersten Damenmannschaft: Er formuliert das Saisonziel vorsichtig mit „Klassenerhalt“. Für die Zweitvertretung, die ebenfalls in der Landesliga startet, geht es wohl „nur“ ums Lernen auf diesem Spielniveau. Foto: Katja Nonnenkamp
Die viel beschriebenen Ereignisse bei den Jahn-Damen führen zu einer ungewöhnlichen Konstellation. Die erste und zweite Mannschaft spielen beide in der Landesliga.
Von Katja Nonnenkamp

Delmenhorst. Nach dem direkten Aufstieg in der letzten Saison sind die ehemaligen zweiten Damen des TV Jahn in der Landesliga angekommen. Ehemalig deshalb, weil sich die ersten Damen, die „Volleybees“, nach einer enttäuschenden Saison und dem Abstieg aus der Verbandsliga auflösten, und die neuen Damen I die ehemalige zweite Mannschaft des Vereins sind.
Einzig Mittelangreiferin Simone Scherf blieb dem Verein erhalten und kämpft in der Landesliga um eine gute Platzierung. Und auch frisches Blut ist zu den Violetten gekommen. Christina Plattfaut, eine hochgewachsene Mittelangreiferin, ist seit kurzem beruflich in Bremen tätig und hat bei einer spontanen Internetrecherche den TV Jahn gefunden. „So ein Glück für uns, dass wir gleich an erster Stelle bei der Trefferliste standen“, freut sich Kapitän Alessa Ruberg. Ehemals spielte Plattfaut bei der SSG Langen (Hessen) in der Bezirksliga.
„Als Aufsteiger muss unser Ziel der Klassenerhalt sein“, erklärt Trainer Alexander Nagel vorsichtig. Nachdem Matthias Trzeja sein Referendariat in Wilhelmshaven absolvieren wird, kommt mit Nagel ebenfalls ein Spieler der ersten Herren, um den Damen Dampf zu machen. „Wir sind sehr zufrieden mit Alex, er hat neuen Schwung mitgebracht und wir trainieren nun leistungsorientierter“, erklärt Ruberg.
Die Spielerinnen verständigten sich auf einer Mannschaftssitzung darauf, vor allem die sportliche Leistung in den Vordergrund zu stellen, nachdem es in den letzten Jahren mit zwei Aufstiegen in Folge eher leger zuging.
Vor allem Scherf als erfahrene Spielerin kann das Team führen und auch Britta Niehaus und Nadine Wenzke traut Nagel diese Rolle zu. In den letzten Wochen hatte die Mannschaft die Möglichkeit im Training zuzulegen und den letzten Feinschliff zu bekommen. „Ein letzter Test vor Saisonstart wird der NVV-Pokal am 14. September in Oldenburg sein“, berichtet Nagel.

TV Jahn I: Alessa Ruberg, Anki Lux, Christin Skandera, Kerstin Rosenberger, Simone Scherf, Christin Stark, Katrin Niehaus, Britta Niehaus, Saskia van Lengen, Kathrin Düser, Nadine Wenzke, Christine Plattfaut.
Für die meisten Spielerinnen geht es mit dem Start in die aktuelle Saison gleich drei Ligen höher als erwartet. Durch die Auflösung der ersten Damen und dem aus eigener Kraft erreichten Aufstieg der ehemaligen zweiten Mannschaft, stehen dem TV Jahn gleich zwei Landesligaplätze zur Verfügung. So einfach war es dann aber doch nicht, denn die Personaldecke im Damenbereich des Vereins ist denkbar dünn.
Sieben Spielerinnen in der Zweiten und acht in der Dritten war das traurige Ergebnis nach den Sommerferien. Die Trainer Christoph Barton und Florian Süßmuth wagten dann Ende August einen mutigen Schritt: Die Zusammenlegung der Teams. Mutig deshalb, weil die vierte Damenmannschaft gerade den Aufstieg in die Kreisliga realisiert hatte und die dritte Mannschaft in der Bezirksklasse spielte. „Das ist ein großes Wagnis, aber wir lernen in dem einen Jahr Landesliga mehr als in mehrere Jahren in den tieferen Klassen“, erklärt Coach Barton.
Jedoch zweifelt der Trainer an der Moral der Mädchen. „Wir können froh sein, wenn wir mal einen Satz gewinnen. Das wird für die meisten sehr schwer, wer will schon nur verlieren?“ Die noch junge Mannschaft ist zwischen 15 und 19 Jahre alt und hat nicht nur mit Viola Ruberg und Sarah Groborz, Spielerinnen der Bremer Landesauswahl, einiges an Potenzial. Die schwächeren Spielerinnen werden einiges zu knapsen haben, wenn es von einer Stammposition direkt auf die Bank geht. „Ein Hauen und Stechen wird es hoffentlich nicht geben“, erzählt Süßmuth, der von den Mädchen 100 Prozent Einsatz im Training fordert.

TV Jahn II: Carmen Abeling, Virginia Balcerak, Jennifer Dittmar, Sandra Godek, Nathalie Groborz, Sarah Groborz, Melanie Hense, Lena Jablovski, Janine Naumann, Natalie Puklicz, Sarah Raitza, Viola Ruberg, Gina Schneider, Kristina Schneider, Kim Wilkens.

Datum: 05.09.2008 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

„Ein frischer Wind“ weht beim TV Jahn II

Volleyball: Ulrike van Zadel tritt Amt an


Die Volleyballer des TV Jahn II sind hier noch nicht mit der neuen Trainerin Ulrike van Zadel zu sehen. FOTO: Katja Nonnenkamp
Delmenhorst (KNO). Seit sechs Wochen weht ein frischer Wind bei den zweiten Herren des TV Jahn. Mit Ulrike van Zadel bekamen die Volleyballer nun endlich eine eigene Trainerin. Nachdem Susanne Schalk, Trainerin der ersten Herren, das Amt eine Saison ausfüllte, kam mit der Bremerin van Zadel eine Trainerin, die die Violetten an allen Spieltagen betreuen wird.
Kapitän Henner Schmidt äußert sich durchweg positiv zur Neuen beim TV Jahn: „Ulrike macht sehr straffes Training, sie hat neuen Schwung reingebracht, alle sind sehr motiviert.“ Als Abgang verzeichnet die zweite Delegation Michael Regel, den es zum TuS Varrel in die Verbandsliga zog.
Mit Peter Rose, Joachim Wilkens, Andreas Adomeit und Khesvau Azadzoy kamen gleich vier Spieler aus der eigenen Dritten, die das Team verstärken. Aus Bremen brachte die 29-Jährige Mittelblock Lars Kolberg mit, der vom TuS Vahr aus der Verbandsliga kommt.
Bereits am letzten Wochenende im August spielten die Violetten ihr erstes Vorbereitungsturnier in Minden. „Dort konnte ich die Mannschaft das erste Mal unter Druck erleben, es lief ganz gut“, ist van Zadel zufrieden mit dem Team.
„Unser Saisonziel wird sein, so schnell wie möglich zehn Punkte zu erreichen, dann stecken wir uns neue Ziele“, erklärt van Zadel. „Nach dem ewigen Auf- und Ab der letzten Jahre wollen wir unbedingt den Klassenerhalt“, pflichtet Schmidt der Trainerin bei. Die vorerst letzte Bewährungsprobe muss das Team am 14. September in Wiesmoor beim NVV-Pokal bestehen, bevor am 10. Oktober das erste Heimspiel der neuen Saison für die zweiten Herren ansteht.

Kader: Henner Schmidt, Sergej Berger, Dominik Bierek, Peter Rose, Thorben Haschke, Andreas Adomeit, Christoph Barton, Florian Geisler, Joachim Wilkens, Lars Kolberg, Khesvau Azadzoy

Datum: 05.09.2008 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

„Kilometerproblem“ verhindert Neuzugänge beim TV Jahn

Volleyball: Die Mannschaft von Susanne Schalk verstärkt sich intern


Björn Hagestedt (links) hat den Sprung von der dritten Mannschaft in das Oberliga-Team des TV Jahn geschafft. Mit ihm und dem übrigen Team peilt Susanne Schalk das obere Drittel der Tabelle an. Foto: Rolf tobis
Die Oberliga-Volleyballer des TV Jahn haben mit Veränderungen im Kader zu kämpfen. Als Saisonziel haben sie sich aber das obere Drittel gesetzt. Ihre Trainerin freut sich auf viele Derbys.
Von Katja Nonnenkamp

Delmenhorst. „Das ist ein typisches Kilometerproblem“, versucht Susanne Schalk die nicht vorhandenen Zugänge bei den ersten Herren des TV Jahn zu erklären. Die Volleyballtrainerin muss ihren Kader aus unteren Mannschaften beziehungsweise aus der eigenen Jugendabteilung verstärken.
Mit Sven Musiol aus der zweiten und Björn Hagestedt aus der dritten Mannschaft des Vereins kommen gleich zwei junge Kräfte neu ins Team, die Schalk in die eingespielte Formation integrieren muss. „Unsere Neuen benötigen vor allem Zeit, um ihren Platz im Team zu finden, aber sie stellen sich dabei geschickt an“, ist Schalk optimistisch.
Einziger, aber nur schwer zu verkraftender Abgang ist Matthias Trzeja, der sein Referendariat in einer Schule in Wilhelmshaven absolviert. „Matze wird nur schwer zu ersetzen sein, daran arbeiten wir“, erzählt Schalk. „Nicht nur im Angriff, auch in der Annahme und vor allem als Persönlichkeit wird er der Mannschaft fehlen“, pflichtet Zuspieler Alexander Nagel der Trainerin bei.
Als Saisonziel wurde das obere Drittel ausgegeben und auf Grund des Zusammenschlusses der Bremer mit den Niedersachsen wird die Liga eher schwächer als stärker geworden sein.
„Es wird eine spannende Saison mit vielen Derbys, so viel steht fest“, verspricht Schalk den Zuschauern spannende Spiele. Am kommenden Wochenende geht es auf das traditionsreiche Turnier in Oldenburg, bei dem Susanne Schalk den Entwicklungstand ihrer Mannschaft testen will. Gleich ein Wochenende später und eine Woche vor Saison-start steht der Regionalpokal Nordwest in Ibbenbühren an. Die ersten beiden Heimspiele bestreiten die Violetten am 27. September gegen die Zweitvertretung von Bremen 1860 und danach gegen die erste Mannschaft des Oldenburger TB.

Kader: Alexander Nagel, Matthias Sander, Kai Stöver, André Schneider, Waldemar Siemens, Sven Musiol, Florian Süßmuth, Björn Bagung, Björn Hagestedt, Benjamin Back, Martin Kumpmann.

Datum: 02.09.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

"Wollten keine Strukturen kaputt machen"
Alexander Nagel über die Problem im Frauen-Volleyball beim TV Jahn Delmenhorst

Die "Volleybees" gibt es nicht mehr, im Frauen-Volleyball des TV Jahn Delmenhorst beginnt eine neue Ära. Als erstes wurde die komplette zweite Mannschaft zur ersten befördert. Aber damit nicht genug: Eigentlich sollte es noch ein zweites und ein drittes Team geben. Doch eine Truppe wurde nun noch zurückgezogen. Andreas D. Becker sprach mit Alexander Nagel, dem neuen Frauen-Trainer und kommissarischen Abteilungsleiter der Violetten, über die Probleme.

Frage: Der Verein hatte mit drei Frauenmannschaften geplant, jetzt gibt es nur noch zwei. Was ist passiert?

Alexander Nagel: Wir haben die dritte Mannschaft zurückgezogen, weil sowohl in der Zweiten als auch in der Dritten jeweils nur noch sieben Spielerinnen waren. Es gab noch ein paar Abgänge, zudem einige Spielerinnen, die wegen Verletzungen längere Zeit ausfallen. Das war uns einfach zu riskant, weil so kaum eine ordentliche Saison zu spielen ist.

Stichwort Abgänge. War die Auflösung der ehemaligen ersten Mannschaft, den "Volleybees", gar nicht zu vermeiden?

Leider nicht, nur Simone Scherf ist geblieben. Mareike Jargow und Jennifer Böhme auch, aber die beiden sind schwanger. Mareike wird in dieser Saison nicht spielen können, mit Jennifer muss ich noch reden.

Aber wieso wollte keine bleiben? Lag das nur am Abstieg?

Sicherlich auch, aber nicht nur. Da waren auch einige Spielerinnen im Team, die aus Bremen kommen und nun auch in Bremen spielen wollten. Dann gab es mit Petra Szemetat und Sabine Wenzel zwei Spielerinnen, die weggezogen sind.

Und Trainer Gunnar Ebert wollte auch nicht weitermachen?

Erst hatte er es überlegt, allerdings nur unter der Bedingung, dass er sich aus den drei Mannschaften die besten Spielerinnen herauspickt, um eine schlagkräftige Truppe aufzubauen. Wir waren uns nicht sicher, ob das wirklich das Günstigste ist. Weil die ehemaligen zweiten bis vierten Mannschaften auch Teams sind, die in dieser Zusammensetzung lange spielen. Wir wollten dann lieber keine gewachsenen Strukturen kaputt machen. Unser Hauptgedanke war, dass wir möglichst viele Spielerinnen halten wollten - und da war es für viele Bedingung, dass die Mannschaften in dieser Form erhalten bleiben.

Matthias Trzeja, der die ehemalige zweite Mannschaft viele, viele Jahre trainiert hat, ging aus beruflichen Gründen ebenfalls. Haben Sie sich dann von sich aus als Damentrainer angeboten?

Die Mannschaft hatte mich gefragt, wir kennen uns ja auch schon alle lange. Ich hatte erst überlegt, ob ich es mache, weil ich als Spieler in der Oberligamannschaft eigentlich genug um die Ohren habe. Ich bin dann aber zu dem Entschluss gekommen, dass ich beides miteinander vereinbaren kann.

Wie sieht denn die mittelfristige Planung aus? Wollen Sie wieder in die Verbandsliga aufsteigen?

Erstmal steht für uns natürlich der Klassenerhalt im Vordergrund. Dann muss man mal schauen, was in zwei, drei Jahren ist. Ich sehe auch noch vier Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft, die das Potenzial haben, in die erste zu rücken. Aber zurzeit ist die Mannschaft für den Aufstieg einfach in der Breite nicht gut genug aufgestellt, da bräuchten wir noch Verstärkung.

Die offensichtlich nicht so ohne weiteres zu bekommen ist. Im Kader Ihres Teams steht mit Christine Plattfaut nur eine neue Spielerin. Wie sind Sie auf sie gekommen?

Tine kommt aus Hessen und ist auf uns gestoßen. Sie hat unsere Homepage im Internet gefunden und eine E-Mail geschrieben. Dann ist sie zum Probetraining gekommen, alles passte gut, fertig. Aber man merkt, dass sie zwei Jahre lang kein Volleyball mehr gespielt hat.

Datum: 29.08.2008 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

Wichtigste Stütze fehlt auf lange Sicht


 

Zusammenhalt ist nun in der Volleyball-Abteilung des TV Jahn gefragt. Alexander Nagel übernimmt als Stellvertreter von Norbert Trzeja dessen Aufgaben. Fotos: Rolf Tobis
Die Vereinsfamilie wünscht ihrem Volleyball-Chef Norbert Trzeja alles Gute.

Volleyball: Norbert Trzeja fällt als Abteilungsleiter beim TV Jahn aus gesundheitlichen Gründen aus

Stellvertreter Alexander Nagel übernimmt die Aufgaben von Norbert Trzeja. Aus Mangel an Spielerinnen werden die zweite und dritte Mannschaft zusammengelegt.
Von Katja Nonnenkamp

Delmenhorst. Schock beim TV Jahn: Abteilungsleiter Norbert Trzeja ist im Urlaub aufgrund eines Herzinfarktes mit dem Fahrrad gestürzt und steht der Volleyballabteilung des Vereins auf längere Sicht nicht zur Verfügung. Somit fällt er nicht nur als Trainer der dritten Damen aus, sondern auch als wichtigste Stütze der Volleyballerinnen und Volleyballern des Vereins.
„Wir sehen jetzt, was er alles geleistet und gemanagt hat“, erklärt die Mannschaftsführerin der ersten Damen, Alessa Ruberg. Nach dem ersten Schock, der die Aktiven lähmte, musste erst einmal geklärt werden, welche Saisonvorbereitungen noch getroffen werden mussten, denn bereits in drei Wochen steht der erste Spieltag in den jeweiligen Ligen an.
Alexander Nagel, Spieler der ersten Herren und stellvertretender Abteilungsleiter, nahm energisch die Zügel in die Hand und kümmert sich um alle Belange der Teams. „Im Moment übernehme ich alle Arbeiten und Aufgaben von Norbert, das ist richtig“, kommentiert Nagel die Lage beim TV Jahn.
Zudem herrschte bei den zweiten und dritten Damen ein so großer Mangel an Spielerinnen, dass sich Nagel in Absprache mit den Trainern Florian Süßmuth und Christoph Barton entschied, die zweite und dritte Mannschaft zusammenzulegen. So stehen beim TV Jahn gleich zwei Damenteams in der Landesliga, wobei einzig der ersten Damen ein Ligaverbleib zuzutrauen ist.
„Wir gehen ohne Druck in die Saison, schließlich haben die Spielerinnen mal eben zwei beziehungsweise drei Klassen übersprungen“, erklärt Barton. Da der TV Jahn nun den Platz in der Bezirksklasse nicht besetzen kann, steht ein Bußgeld in Höhe von 250 Euro beim Verband an. Auch die zusätzlichen Schiedsrichterausbildungen, die diese neue Klasse mit sich bringt, müssen bezahlt und in den nächsten Wochen absolviert werden.

Datum: 10.07.2008 Quelle: Delmenhorster Kurier

Die Kommandos gibt ab sofort eine Frau
Ulrike van Zadel trainiert die zweiten Volleyball-Herren des TV Jahn Delmenhorst / Ziel ist der Klassenerhalt in der Landesliga

Von unserem Mitarbeiter
Florian Cordes

DELMENHORST. Die zweite Volleyball-Herrenmannschaft des TV Jahn Delmenhorst segelt seit einigen Jahren ohne Trainer auf der Kommandobrücke durch die Landesliga-Gewässer. Auch in der nächsten Saison wird es keinen Steuermann geben. Dafür aber eine Steuerfrau - Ulrike van Zadel heuert bei den Violetten an.

"Wir haben die zweite Mannschaft in den vergangenen Jahren ein wenig vernachlässigt. Es wurde Zeit, dass wir einen neuen Übungsleiter präsentieren", sagt Norbert Trzeja, Volleyballabteilungsleiter beim TV Jahn. Dass es eine Frau geworden ist, hat für ihn einen ganz besonderen Reiz. "Ich denke, dass die Männer noch mehr Leistung bringen, wenn sie von einer Frau trainiert werden. Schließlich will sich keiner der Spieler vor Ulrike blamieren", sagt er und schmunzelt.

Die neue Trainerin sieht es ähnlich. Aber ihr geht es keineswegs darum, ihre neuen Spieler bloßzustellen. "Ich habe mich gefreut, als Norbert mich am Telefon fragte, ob ich mir ein Traineramt beim TV Jahn vorstellen kann. Es ist ja auch für mich eine neue Herausforderung", sagt van Zadel.

Im Herrenbereich hat sie nämlich bisher noch keine Mannschaft gecoacht. Die vergangenen sieben Jahre war sie Trainerin beim BTS Neustadt in Bremen. "Dort habe ich ein Team von der E- bis zur A-Jugend begleitet. Aber jetzt hat sich die Truppe aufgelöst, weil einige wegen des Studiums Bremen verlassen", erzählt sie. "Eigentlich wollte ich deshalb ein Jahr Pause machen."

Trzejas Anruf und ein Probetraining konnten die 28-Jährige aber überzeugen. Seit drei Wochen hat sie das Zepter in der Hand und bereut ihre Entscheidung bisher nicht. "Die Mannschaft ist vom Alter her bunt gemischt und alle zeigen den nötigen Willen. Mir macht das Training sehr viel Spaß."

Ganz neu ist für die junge Trainerin aber nicht nur das Arbeiten mit einem Männerteam. Auch die Ruhe während des Trainings kannte sie bisher nicht. "Ich muss ehrlich sagen, dass es bei den Mädchen viel lauter ist", sagt sie. Aber auch, wenn es während der Einheiten harmonisch zugeht, fordert van Zadel alles von ihren Männern. "Die Spieler machen schon, was ich will. Schließlich wollen alle spielen", stellt sie klar. Auch Trzeja kann das bestätigen: "Beim Training geht Ulrike manchmal ganz schön zur Sache, auch verbal."

Wie lange Ulrike van Zadel das Sagen haben wird, weiß sie selbst noch nicht. "Ich will erst sehen, wie sich die Mannschaft entwickelt und ob alles zusammenpasst." Wichtig für eine langfristige Zusammenarbeit sei für sie zudem das Abschneiden in der kommenden Landesligasaison. "Ich gehe immer davon aus, dass der Gegner stärker ist als wir. Daher lautet das Saisonziel ganz klar, den Klassenerhalt so schnell wie möglich unter Dach und Fach zu bringen."

Datum: 26.04.2007 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

TV Jahn plant ohne Ebert und Düßmann

Volleyball: Alexander Nagel als Trainer vorgesehen

Alexander Nagel ist als neuer Trainer der Landesliga-Volleyballerinnen des TV Jahn vorgesehen. FOTO: Rolf Tobis
Nach Möglichkeit soll auch der zweite Landesligaplatz bei den Damen erhalten bleiben.
Von Dieter Freese
Delmenhorst. Gunnar Ebert und Matthias Düßmann werden aller Wahrscheinlichkeit nach nicht als Trainer bei den Volleyball-Damen des TV Jahn weiter machen. Ein neues Konzept sieht vor, dass die in die Landesliga aufgestiegene und verstärkte zweite Mannschaft die Klasse halten soll – mit Alexander Nagel als Trainer.
Die Einschränkung „Wahrscheinlich“ liegt in der Tatsache, dass Abteilungsleiter Norbert Trzeja das Konzept auch Ebert vortragen wollte, „um ihm das letzte Wort zu gönnen“. Ebert hat trotz Bitte aber nicht zurück gerufen.
Eberts Plan ging ohnehin dahin, aus den ersten drei Mannschaften die Besten zu einer schlagkräftigen Mannschaft zusammenzuführen. „Aber wir haben nicht nur Leistungsspielerinnen in unseren Reihen“, sagt Trzeja. „Außerdem gibt es gewachsene Strukturen mit vielen Freundschaften.“
Zum Konzept der Jahn-Verantwortlichen soll auch gehören, dass die ehemaligen Volleybees Simone Scherf und Mareike Jargow in das Landesliga-Team eingebunden werden. Die endgültige Zusage der beiden liegt aber noch nicht vor. „Außerdem waren zwei Mädchen aus dem Bremer Bereich bei uns zum Probetraining“, erzählt der Abteilungsleiter.
Noch ist auch der zweite Landesligaplatz nicht abgemeldet. „Wir möchten den möglichst auch mit Spielerinnen aus der Dritten und Vierten erhalten“, berichtet Trzeja. Es sei klar, dass es für diese Mannschaft ein Lehrjahr werden würde. „Aber es fällt schwer, den Platz, der nicht so leicht zu erreichen ist, zurück zu geben.“ Laut Trzeja könne Alexander Nagel „mit diesem Konzept leben“ und würde dann das Traineramt übernehmen.

Datum: 19.04.2007 Quelle: Delmenhorster Kreisblatt

„Volleybees“ haben ihren Staat aufgelöst

Die gestrige Sitzung war die letzte


 

Solche Szenen wird es nicht mehr geben. Weil die „Vollebees“ nicht mehr existieren und weil Gunnar Ebert wohl nicht Trainer beim TV Jahn bleiben wird. FOTO: RolfTobis
Abteilungsleiter Norbert Trzeja fühlte sich machtlos. FOTO: RolfTobis
Trainer Gunnar Ebert wird dem TV Jahn tendenziell nicht mehr zur Verfügung stehen, hat sein Amt aber aber noch nicht niedergelegt.
Von Dieter Freese
Delmenhorst. Seit gestern Abend ist es endgültig: Die „Volleybees“ sind Geschichte. Die nach einem Relegationsspiel aus der Verbandsliga abgestiegenen Volleyballerinnen des TV Jahn Delmenhorst haben sich aufgelöst. Mit dem „kläglichen“ Rest soll jetzt gemeinsam mit der in die Landesliga aufgestiegenen zweite Mannschaft ein Team gebildet werden, dass in dieser Liga eine Chance besitzt. Gunnar Ebert hat sein Amt als Trainer gestern zwar noch nicht niedergelegt, aber die Tendenz geht dahin, dass er nicht mehr weiter machen wird. Derzeit sieht er keine „schlagkräftige Truppe“, würde vielleicht bleiben, wenn sich deutlich etwas ändern und die Jugend mehr eingebunden würde.
Einzig Simone Scherf, Mareike Jargow und Martina Künstler dürfen derzeit noch als Kandidatinnen für eine gemeinsame Landesliga-Mannschaft des TV Jahn gehandelt werden, wobei hinter Künstler aus beruflichen Gründen ein dickes Fragzeichen steht. Katharina Lintelmann sucht einen Verein in Bremen, Judith Gransee und Wiebke Stürenburg wollen ihre Karriere beenden, Petra Szemetat zieht es aus beruflichen Gründen nach Bremerhaven, Sabine Wenzel schwankt noch zwischen neuem Verein oder Karriereende, Katja Nonnenkamp wird sich Bremen 1860 anschließen und Birgit Meyer wird im Herbst aus Delmenhorst weg ziehen.
Jahns Volleyball-Abteilungsleiter Norbert Trzeja war bei der gestrigen Sitzung nicht dabei. „Ich habe keine Einladung erhalten“, sagt er. „Diese Sitzung kommt jetzt ohnehin zu spät – das Kind liegt ja schon im Brunnen. Weihnachten hätte man miteinander reden müssen.“ Beim letzten Training habe er ein Gespräch vorgeschlagen, aber es sei keine Resonanz aus der Mannschaft gekommen.
Mit Trainer Gunnar Ebert habe er mehrfach gesprochen, aber der zeigte sich nicht informiert, was geplante Abgänge in der Mannschaft betrifft. „Was soll ich tun, wenn Spielerinnen weg wollen“, zeigt sich Trzeja hilflos, „hinterher laufen tue ich nicht...“ Wie er denn habe eingreifen sollen, fragt Trzeja. „Die zweite Damenmannschaft ist ein gewachsenes Team, dass praktisch seit der Jugend zusammen spielt – soll ich bestehende Strukturen kaputt machen?“
Am Dienstag, 22. April, wollen sich alle Verantwortlichen der Jahn-Volleyballer zusammen setzen und für die Zukunft planen. Dann dürfte die junge zweite Mannschaft die Bürde des Aushängeschildes im Damen-Volleyball beim TV Jahn übernehmen müssen. Die „Volleybees“ wird es nicht mehr geben.
„Das tut schon weh, dass der Name Volleybees weg ist“, bedauert Trzeja, „sie waren schon zu einem Begriff geworden...“
 

Wieder einmal hatten die Landesliga-Volleyballerinnen des TV Jahn in der Saison 2002/03 den Aufstieg nicht geschafft, waren in der Relegation gescheitert. Dann kam die Nachricht, dass der Vizemeister doch noch den Sprung in die Verbandsliga geschafft hat, weil in höheren Ligen Teams zurück gezogen haben. Das löste Euphorie aus: Im August 2003 kamen die Spielerinnen auf die Idee, die vielen Neuerungen im Mannschaftsnamen zu manifestieren und damit mehr Aufsehen in der Öffentlichkeit zu erzeugen. Die „Volleybees“ waren geboren. Die Bienen starteten mit Katja Bosse, Meike Bültbrun, Dörte Eitmann, Conny Freitag, Edith Gavriel, Judith Gransee, Mareike Jargow, Sina Kirsanovs, Wiebke Köhler, Nina Kovaceviv, Katharina Lintelmann, Jana Loof und Petra Szemetat und wurden im Aufstiegsjahr Fünfte. Nach vier Jahren Verbandsliga stiegen sie jetzt ab. fr